Werte Experten,
in den 70er-Jahren hatte ich einige Taunus und fand es damals faszinierend, wie der V-Motor zuverlässig angesprungen ist, nachdem der scheinbar komplett überforderte Anlasser mit letzten Kräften die Kurbelwelle gegen das frostgegelte Schmieröl schätzungsweise nur so eineinhalbmal herumgedreht hatte.
Dazwischen fuhr ich jahrzehntelang Autos, bei denen der Anlasser den Motor schnell und energisch leierte, wobei auch dieser stets bald ansprang.
Jetzt habe ich einen Mondeo aus dem letzten Jahrfünft des vorigen Jahrtausends, eigentlich ja ein Ford Taunus 18M, der mir direkt nostalgische Gefühle bereitet. Und bei dem erweckt auch wieder der Anlasser den Eindruck, daß er der Kurbelwelle, erlahmend, gerade noch so eine einzige Umdrehung versetzen kann, woraufhin die Maschine freudig anspringt; wobei auch bei stehendem Motor die Elektromotoren anscheinend keinen Durst leiden.
Weiß mir das jemand zu erklären?
Mit herzlichem Gruß,
Wolfgang Berger
