A-Klasse oder Golf IV?

Hallo zusammen,

ich möchte mir ein neues Auto zulegen: es soll entweder ne A-Klasse Diesel 170 oder ein Golf IV TDI 1,9l (100 PS) sein. Der WAgen soll die nächsten drei Jahre circa 180.000 km laufen, deshalb sollte er bei Kauf nicht mehr als 20.000 km auf dem Tacho haben. Welche Erfahrungen habt Ihr denn mit den Fahrzeugen im Langstreckenbetrieb? Sind die Reparaturen beim Mercedes eventuell teurer als beim VW? Wer hat denn mehr Macken auf Dauer?

Grüße
Dora

Hallo zusammen,

hallo du !
da frage ich mich doch bei der fahrleistung - wieso kein neues ?
handel einen vernünftigen preis aus - und fertig.

sollte es aber umd „billig“ gehen
da gibts noch andere gute anbieter. sehr gute sogar.
t.

ich möchte mir ein neues Auto zulegen: es soll entweder ne
A-Klasse Diesel 170 oder ein Golf IV TDI 1,9l (100 PS) sein.
Der WAgen soll die nächsten drei Jahre circa 180.000 km
laufen, deshalb sollte er bei Kauf nicht mehr als 20.000 km
auf dem Tacho haben. Welche Erfahrungen habt Ihr denn mit den
Fahrzeugen im Langstreckenbetrieb? Sind die Reparaturen beim
Mercedes eventuell teurer als beim VW? Wer hat denn mehr
Macken auf Dauer?

Grüße
Dora

Hi dora!

Sind die Reparaturen beim
Mercedes eventuell teurer als beim VW?

Evtl. ja - evtl. nein!
Generell läßt sich bei den beiden Vertragswerkstätten nicht aussagen. Es kommt ganz individuell auf die jeweilige Reparatur an.
Bsp.: Ein Austausch der Zylinderkopfdichtung wird bei der A-Klasse teurer als beim Golf sein, da der Motor des Mercedes völlig verbaut und konstruktionsbedingt schwerer zu erreichen ist.
Hingegen ist ein Austausch des Abblendlichtes bei der A-Klasse schneller und somit günstiger als beim Golf. Übrigens ist das Wechseln der Lampen beim 4er Golf Usus.

Wer hat denn mehr Macken auf Dauer?

Den Leserzuschriften der Automobilzeitungen nach zu urteilen, der Golf.
Gruß, Stephan

Ganz klar den Golf 4 nehmen. Die A-Klasse ist die am schlechtesten verarbeitete Mercedes-Baureihe. Und die Werkstatt- sowie Ersatzteilpreise der A-Klasse haben echtes DC-Niveau.

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naja, es geht ja nicht um den Anschaffungspreis, sondern um die Kosten, die in den nächsten drei Jahren auf mich zukommen (Reparatur) - zumal ich von der A-Klasse schon von diversen Mängel gehört habe…

lieber BMW?!
Hi,

wenn es ein Diesel-Langstreckenauto sein soll, gibts sicherlich noch empfehlenswertere Fahrzeuge?! Ich für meinen Teil halte z.B. die Diesel von BMW für wesentlich haltbarer, mit denen musst du garantiert net so oft in die Werkstatt wie mit nem Golf. Ein 320d hat zwar ein paar mehr PS, aber wenn du dir nen Vorführwagen/Jahreswagen nimmst, is der auch net soooo übermäßig teuer… Kannst du dir ja mal anschauen :smile:

Ciao - JENS

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Hi!

naja, es geht ja nicht um den Anschaffungspreis, sondern um
die Kosten, die in den nächsten drei Jahren auf mich zukommen
(Reparatur) - zumal ich von der A-Klasse schon von diversen
Mängel gehört habe…

Na, dann scheint Deine Entscheidung doch schon gefallen zu sein.

Du hättest lieber die A-Klasse, befürchtest aber der Golf wäre die bessere Entscheidung. Stimts? :wink:

Du kannst mit beiden Autos Pech haben.

Der Golf ist auf jeden Fall größer.

Tut mir leid, daß ich keine große Hilfe bin, aber fahre beide Autos und entscheide dann.

Einen Fehler wirst Du mit beiden sicher nicht machen.

Gruß Gerrit

Hallo Dora,

also, ich stand letztes Frühjahr vor dem gleichen Problem. Es ist dann - eine Bauchentscheidung - die A-Klasse 170CDI (die lange Version) geworden. Ich habe die Entscheidung bis heute nicht bereut. Wobei sich meine Golf-Erfahrungen auf einen gebrauchten Uralt-I-er vor 12 Jahren beschränken.

Ich kenne nun die aktuellen Preise nicht, aber in meiner Situation (Vorführwagen, geleased, daher hoher, aber realistischer Restwert angestrebt) hat sich die A-Klasse als bessere Alternative erwiesen. Und auch real war der Golf nicht wirklich um soooo viel günstiger zu haben.

Macken hat der Elch bis dato (>20.000km in 7 Monaten selbst gefahren, 8000 hatte er runter als ich ihn gekauft habe, also jetzt >28000) keine gezeigt. Die eine Inspektion, die fällig war, schlug mit ca. 200 Euronen zu Buche. Wenn man bedenkt, dass die größte Position auf der Rechnung das Öl war.

Wie gesagt, ich kenne den Golf IV und V überhaupt nicht. Ein Vorteil bei der A-Klasse dürfte der etwas höhere Laderaum sein sowie der absolut ebene Boden, wenn man die (serienmäßig ausbaubaren) Rücksitze raus hat. Solltest Du öfter mal ein Fahhrad oder ähnlich sperriges transportieren wollen, dann kannst Du als Sonderausstattung auch den Beifahrersitz ausbaubar kriegen. Ich habe das leider nicht beachtet, sonst hätte ich beim letzten Campingurlaub direkt im Auto schlafen können :smile:

Verbrauchsmäßig ist der Kleine sprunghaft wie ein Benziner: Ich fahre jeden Tag das „Drittelmix“: 15km Landstraße, 60km Autobahn, 8km Stadt. Wenn ich früh schalte und auf der Autobahn brav bin und unter 140km/h bleibe, kommt er mit 5 bis 5,5 Litern hin. Drehe ich ihn höher und fahre auch mal 160 oder 180, sind es auch mal 7 bis 7,5 Liter. Letztes Jahr nach Kroatien und wieder zurück waren wir mit nicht ganz 6,5 Litern dabei. Voll beladen.

Naja, ansonsten finde ich noch die etwas höhere - allerdings ein bisserl ungewohnte - Sitzposition ganz schnucklig.

Und, von wegen schlechtest verarbeitetes Mercedes-Modell: Mag schon sein, ist dann aber immer noch auf hohem Niveu. Da klappert nix, da knarzt nix, keine überhöhten Spaltmaße. Nachdem Du bei dem kurzen Knubbel allerdings fast auf dem Motor sitzt, kriegen die den Diesel halt nicht so gut gedämmt, wie in C- oder E-Klasse.

Soviel „in Kürze“ zu meinen Erf A hrungen :smile:

Gruß
Bonsai

Hallo zusammen,

Hallo auseinander.

Als Fahrer mehrerer Elche kann ich Dir drei bis zwei Anhaltspunkte geben.

Fangen wir mit den Schwachpunkten an - der größte Schwachpunkt bei der alten A- Klasse (kurz) war die extreme Seitenwindempfindlichkeit (kurzer Radstand und große Angriffsfläche, weil hoch). Der Lange ist da deutlich besser. Das trifft auch auf das Fahrverhalten bei schlechten Straßen zu - der Kurze lässt Dich keinen Augenblick über den Straßenzustand im Unklaren, während der Lange durchaus schon mal den einen oder anderen Hoppel wegsteckt.

Den 170 CDI kannst Du, wenn Du es darauf anlegst, mit unter 5 Litern auf der Landstraße schaukeln. Realistische Verbrauchswerte aus meiner Erfahrung sind 6,5 Liter in der Stadt, 5,5 überland und zwischen 6 und 7 auf der Autobahn. Bleifuß (der beim CDI nicht wirklich was bringt, weil er über 170 doch sehr zäh wird, und 170 läuft er auch mit Halbgas) kostete mich nie über 8 Litern, und da war z.B. Stuttgart-Kassel in 150 Minuten dabei - am Tag, also entsprechend gegeigt.

Was die Verarbeitung angeht, kenne ich zwei konkrete Schwachstellen am A, nämlich den Deckel der Batterieabdeckung (im Beifahrer - Fußraum) und die Fensterkurbeln hinten. Beide verabschiedeten sich beim ersten Anfassen. Ansonsten war von Knarz, Rumpel und Quietsch nix zu merken.

Ich kann den A 170 CDI grundsätzlich empfehlen. Wenn Du viel Autobahnbetrieb hast, schaff Dir den Langen an - das Ausgleichen des Seitenwindes beim Kurzen kann wirklich an den Nerven zerren.

Es sei allerdings nicht verschwiegen, dass der neue Purzel in fast jeder Hinsicht erwachsener geworden ist. Das betrifft das Platzangebot, die gesamte Anmutung im Innenraum, das - nochmals wesentlich gesteigerte - Drehmoment und vor allem die bei Bedarf brettebene Ladefläche, gegenüber der so mancher Kombi ganz extrem dumm aussieht.

Gruß kw

DANKE

DANKE
werde noch ein paar Nächte darüber schlafen…

gruß
dora

Hallöchen,

Gebrauchtwagen- bzw. Dauertestberichte:

http://www.autobild.de/test/gebrauchtwagen/artikel.p…

http://www.autobild.de/test/gebrauchtwagen/artikel.p…

Grüsse
Andre