wás versteht man unter

dem begriff „vorderantrieb“ bzw. „frontantrieb“ ?

danke schon mal

gr. hanna

Liebe Hanna,

dem begriff „vorderantrieb“ bzw. „frontantrieb“ ?

Front- oder Vorderradantrieb bezeichnet (fast schon selbsterklärend) den Antrieb des Fahrzeugs über die Vorderräder. Sprich: Der Kraftfluß ist Motor --> Getriebe --> Antriebswellen --> Differential --> Vorderräder
Beim Hinterrad- oder Heckantrieb geht es Motor --> Getriebe --> Kardanwelle – > Differential --> Antriebswellen --> Hinterräder
Ein Allradgetriebenes Fahrzeug ist die Kombination aus beidem, es werden also alle vier Räder angetrieben.

Gruß
Bernd

Hallo Hanna,

dem begriff „vorderantrieb“ bzw. „frontantrieb“ ?

angetrieben ist ausschließlich die vordere Achse.
Andere Möglichkeiten sind Heckantrieb oder 4-Rad-Antrieb.

Grüße
Jürgen

Hallo !

Beim Vorderradantrieb werden Motor, Kupplung, Getriebe und Achs- und Ausgleichsgetriebe zu einer kompakten Baueinheit zusammengefaßt und liegen im Bereich der angetriebenen Vorderachse. Der Motor kann quer oder längs zur Fahrtrichtung stehend oder geneigt angeordnet werden.
Die Bezeichnung „Frontantrieb“ gibt es in der Kfz-Technik nicht.

mfgConrad

danke für so schnelle antwort, aber…

was mir noch nicht klar ist: warum gibt es überhaupt verschiedene antriebsformen? ist vorderantr. besser?

frage deshalb weil ich mich etwas in dieses thema einarbeiten muß.

liebe gr. v. hanna

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siehe
http://www.kfz-tech.de/AchsantrClass.htm

Freundliche Grüsse
Ray

link
Hallo hanna,

vielleicht hilft Dir folgender Link weiter:
http://www.kfz-tech.de/Achsantrieb.htm

Ich hoffe, dieser kleine Hinweis war hilfreich und erklärt Dir Deine Fragen ausreichend.

Freundliche Grüsse
Ray

http://www.kfz-tech.de/AchsantrClass.htm

Freundliche Grüsse
Ray

In der Kfz-Technik! Auf bunten Bilderchen schon, damit Du das besser verstehst!
In keinem Kfz-Lehrbuch findet man heute die Bezeichnung „Frontantrieb“.

mfgConrad

pragmatischer Ansatz zur Begriffsklärung
Ich halte es nicht so streng mit Fachbegriffen, weil mir Aussagekraft eher wichtig erscheint, deswegen unterteile ich bevorzugterweise folgendermaßen:

Vorderradantrieb: Die Räder der vorderen Achse werden angetrieben.

Hinterradantrieb: Die Räder der hinteren Achse werden angetrieben.

Soweit die anerkannten Fachbegriffe.

Frontantrieb oder Heckantrieb:
Motor, Getriebe, Verteilergetriebe und angetriebene Achse bilden eine Einheit insoweit, dass keine zusätzliche Antriebswelle eine Distanz zwischen Achsantrieb und Motor/Getriebe überbrückt.

So hat ein 3er BMW z.B. Hinterradantrieb, und NICHT Heckantrieb,
bei einem Porsche 911 dafür könnte man sowohl vom Heckantrieb als auch vom Hinterradantrieb reden.
Bei einem üblichen Stadtbus ist dafür Hinterradantrieb auf jeden Fall korrekt, aber die Bezeichnung Heckantrieb passt dadurch nicht, dass der Motor meterweit hinter der Hinterachse liegt.
Inzwischen rollen bei uns übrigens immer mehr ‚Hecktriebler‘-Stadtbusse durch die engen Gassen der Altstadt, bei denen die Hinterachse ganz hinten ist.

Frontantrieb ist heutzutage die vorherrschende Antriebsart für PKW,
weil: Optimales Verhältnis zwischen Bauaufwand und Raumausnutzung, und bei nur einer angetriebenen Achse für den Fahrer am einfachsten zu beherrschen.
Nachteile hat der Frontantrieb eigentlich nur bei speziellen Einsatzzwecken, wie z.B. Rennbetrieb oder Lastentransport.
Doch selbst da gibt es Fronttriebler (das Wort ist doch praktisch, oder? :wink:
Vor und Nachteile des Hinterradantriebes oder Heckantriebes sind m.E. viel schwieriger zu beschreiben, deswegen mache ich hier Schluss.

Gruß,
Peter

Hallo Hanna,

ob Front-, Heck- oder Allradantrieb besser ist, darüber streiten sich die Autofahrer wohl schon seit es die verschiedenen Antriebsformen gibt. Jede Antriebsform hat ihre Vor- und Nachteile und welche man (als Autofahrer) wählt ist zum großen Teil eine Frage des Geschmacks und dessen, was der favorisierte Hersteller halt im Programm hat. Kleinwagen z.B. sind fast ausnahmslos nur mit Frontantrieb zu bekommen, bei großen Limousinen überwiegt dagegen der Heckantrieb. Die Hersteller selber entscheiden die Antriebsfrage meist nach den Kosten und z.T. wie es traditionell gehandhabt wurde. Einen Mercedes (ab C-Klasse aufwärts) ist mit Frontantrieb wohl absolut unverkäuflich, ebenso ein BMW.

Grüßle
Frank K.

Hi

„vorderantrieb“
hab ich eigentlich noch nie gehört. Vorderradantrieb schon.

bzw. „frontantrieb“ ?

ich klassifiziere Front- bzw. Hecktriebler.

Aber abgesehn von der Wahl des Begriffs (die aber auch uU von dier verfäscht wurde) ist vermutlich die angetriebene Ackse eines Fahrzeuges gemeint.

HH

Hi

Beide Antriebe haben Vorteile und Nachteile.

Ich stehe nach wie vor auf Hecktrieb mit Sperre. aber in den 50ern war Frontantrieb innovativ… (DKW/Ente etc) aber eigentlich nicht richtig neu.

Frontantrieb ist eifacher für Anfänger, die Karosse wird hinterhergeschleift :smile: Heckantrieb schiebt das Fahrzeug vor sich her, man kann durch unkontrollierte Kraftanwendung ziemlich leicht die Kontrolle verlieren, aber auch wenn mans kann damit steuern :smile:
hh

Hi Jürgen

und als Variante ein DaF mit gerissenem Riemen Einradantrieb da hat man das Gefühl diagonal zu fahren :smile:

HH

Hi

es gibt aber auch hinterhand und vorhand !
was aber soll ich mir unter handbetrieb vorstellen ?
t.

„vorderantrieb“
hab ich eigentlich noch nie gehört. Vorderradantrieb schon.

bzw. „frontantrieb“ ?

ich klassifiziere Front- bzw. Hecktriebler.

Aber abgesehn von der Wahl des Begriffs (die aber auch uU von
dier verfäscht wurde) ist vermutlich die angetriebene Ackse
eines Fahrzeuges gemeint.

HH

Hallo Ray

vielleicht hilft Dir folgender Link weiter:
http://www.kfz-tech.de/Achsantrieb.htm

Kleiner Hinweis: Es gibt da Dinge wie z.B. http://www.kfz-tech.de/AchsantrB.htm, wo man so eine Art Schiebe-Puzzle hat und das Bild eines Getriebes aus kleinen Teilen zusammensetzen kann. Diese Schiebe-Puzzles funktionieren mit dem Firefox leider nicht ganz korrekt, man hat nur zwei Teile horizontal statt drei. Mit dem IE funktioniert es.

CU
Peter

Hi

es gibt aber auch hinterhand und vorhand !
was aber soll ich mir unter handbetrieb vorstellen ?

Hinterhand > Pferd
Vorhand > Steffi Graf :smile:
Handbetrieb > nicht motorisierte Masturbation ohne Hilfsmittel
HH

Oh Gott… Achse natürlich oder
vielleicht Axe :smile:
aber nicht Ackse, Helge

Hallöle.

was mir noch nicht klar ist: warum gibt es überhaupt
verschiedene antriebsformen? ist vorderantr. besser?

Ein paar Aspekte dazu :

  • Beim Heckantrieb mit vorn eingebautem Motor benötigst Du eine zusätzliche Gelenkwelle, vulgo Kardan. Diese kostet was, wiegt was und frisst, wie jeder zusätzliche Baustein im Antriebsstrang, ein Fitzelchen Leistung.

  • Beim Frontantrieb fällt die Kardanwelle weg, was Gewicht und Bauteilkosten spart. Dafür wird es, je nach Größe des Motors, vorn herum ziemlich eng.

  • Audi hat, als das „Wettrüsten“ mit Turbos, Mehrventilern etc. losging, Fronttriebler gebaut, die serienmäßig Spanner-Suchscheinwerfer hatten - der Motor übertrug ein Aufstellmoment auf die Frontpartie des Autos, welches dann beim Anfahren eine gewisse Tendenz zum Männchenmachen zeigte. Deswegen wird bei höherer Motorleistung „lieber“ der Heckantrieb verwendet, bei dem sich das Aufstellmoment über den Antriebsstrang und die Achsgeometrie besser abfangen lässt.

  • Das Lenkverhalten eines vorderradgetriebenen Fahrzeugs ist ein grundsätzlich anderes, wenn man sich alle elektronischen Hilfsmittel mal wegdenkt. Der Fronttriebler wird in einer Kurve im Grenzbereich über die Vorderräder zum äußeren Kurvenrand drücken, während der Hecktriebler dazu tendiert, sein Hinterteil zur Kurvenaußenseite zu schwenken. Ersteres Verhalten ist durch stärkeres Einlenken und vor allem Gaswegnahme für ungeübte Fahrer um einiges leichter zu kontrollieren. Beim Heckantrieb führt dieses Verhalten zu einer Verstärkung des ungewünschten Effekts.

  • Von großem Einfluss auf das Verhalten des Autos in Kurven ist die Lage der einzelnen Aggregate. Beim Frontantrieb klassischer Prägung tritt das Problem nicht auf - es liegt sowieso alles vorne rum. Heckantrieb mit Motor und Getriebe vorn sorgt für wenig Gewicht und damit wenig Abtrieb auf der Triebachse. Besonders in dieser Jahreszeit ist die heckgetriebene Schaukel damit ein wahrscheinlicherer Kandidat für das Liegenbleiben, z.B. am Berg.

  • Heckantrieb mit Transaxle- Anordnung, i.e. Motor vorn, Getriebe hinten, schwächt dies ein wenig ab, verkleinert aber den Grenzbereich, d.h. ein solches Auto schlägt später Alarm und erfordert mehr Popometergefühl.

  • Die Superdupersportler à la Lamborghini, Ferrari usw. haben einen Mittelmotor mit angeflanschtem Getriebe, d.h. beides sitzt zwischen den Achsen. Das verleiht dem Fahrzeug tendenziell eine prima Straßenlage, macht aber den Grenzbereich so schmal, dass der ungeübte Fahrer damit schneller auf dem Acker liegt, als er gelernt hat, dass man Lamborghini nicht mit „sch“ ausspricht.

  • In grauer Vorzeit war es (VW Käfer und seine Kumpels z.B.) nicht unüblich, Motor, Getriebe und alles Gelump direkt über der Hinterachse anzuordnen. Das verlieh diesen Autos gewaltigen (Winter-) Grip und war bei Motorleistungen von 30-50 PS auch noch beherrschbar. Einen älteren Porsche 911 mit der gleichen Anordnung hinwiederum konnte man recht fix in einen Brummkreisel verwandeln.

Seufz, pust, japs.

Gruß kw

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ach sooo … owt

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danke, danke, danke!
q

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