Hallo!
Habe eine verwendbare (Sommer+Winterauto) und ne alte Batterie (an die ich vllt. ne „in-der-Garage-mal-unters-Auto-guck-Funzel“ bauen möchte mit nem ausgedienten Autoscheinwerfer oder so…
Nun will ich die Batterien laden/erhalten, aber die Anzeige (Zeiger) an meinem Ladegerät ist kaputt/spinnt…
Eine Spannungsmessung an der Batterie sagt nicht viel über den Ladezustand, soviel habe ich hier schon gelernt…
Kann ich - um den Ladezustand festzustellen - folgendes tun, ohne Batterie, Ladegerät, Messgerät oder mich zu gefährden:
gelieferter Strom:
- Messgerät (so die üblichen kleinen Handgeräte mit „Käbeli“)
mit Messbereich soundsoviel (20?) Ampere zwischen die Pole der
Batterie halten? oder brauch ich einen zusätzlichen Verbraucher?
Ladestrom:
- Messgerät zwischen Ladegerät und Batterie halten?
(an welcher Seite kann/sollte man es dazwischenhalten? Plus/Minus)
(ich würde denken, es ist egal wo…)
Kann man eine - für den Autobetrieb - kaputte Batterie (einzelne Zellen zusammengebrochen) noch soweit laden, daß sie für Licht/Teichpümpchen und ähnliche Spielereien reichen oder ist futsch = komplett futsch?
Könnt Ihr mir elektrotechnisch weiterhelfen?
danke
cu
kai
Hallo!
Ladestrom messen ist OK,
wenn die Batterie voll ist, wird er etwas geringer.
Das einfachste ist zu beobachten, wann die Batterie anfängt zu blubbern, dann ist sie auch ziemlich voll.
Das beste wäre so Säurespindel, die sind sehr preiswert,
und damit kann man den Ladezustand jeder einzelnen Zelle am genauesten bestimmen.
Grüße, Steffen!
Hallo
also erstmal danke fuer die Infos *sternchen kriegt hast
*
Ladestrom messen ist OK,
so wie ichs beschrieben habe?..
-> Strom zwischen den Polen messen (ohne Ladegerät) ist nicht ok?!
-> was kann da passieren?!
wenn die Batterie voll ist, wird er etwas geringer.
das heisst? (was ist der volle Strom, was ist „geringer“?)
wir der Strom um ein ganzes Stück (30% oder so) oder nur minimal geringer?
(will die Batterien nicht überladen/kaputtladen und das scheint möglich zu sein)
Das einfachste ist zu beobachten, wann die Batterie anfängt zu
blubbern, dann ist sie auch ziemlich voll.
naja, die eine hat aber ein schwarzes Gehäuse, da seh ich nix…
Das beste wäre so Säurespindel, die sind sehr preiswert,
an der Tanke zu bekommen - keine Ahnung wie sowas aussieht…
und damit kann man den Ladezustand jeder einzelnen Zelle am
genauesten bestimmen.
naja, bei den alten, die ich auch im Käfer hatte vllt. (Schraubdeckelchen)
aber die anderen Batterien sind rundum zu, wie komme ich da an die Säure?!
cu
kai
Hallo!
auch hallo,
Das einfachste ist zu beobachten, wann die Batterie anfängt zu
blubbern, dann ist sie auch ziemlich voll.
Das beste wäre so Säurespindel, die sind sehr preiswert,
und damit kann man den Ladezustand jeder einzelnen Zelle am
genauesten bestimmen.
grundsätzlich richtig! Wenn aber praktisch während der Ladung gespindelt werden soll, muss dringend darauf geachtet werden, dass da keine Bläschen an der Spindel kleben.
Begründung: Je voller der Akku, desto schwerer die Säure. Also kommt die Spindel höher raus. Wenn nun Blasen an der Spindel sind, kommt sie auch höher raus und täuscht so einen Ladezustand vor, der nicht gegeben ist.
Grüße, Steffen!
Gruß
Pat
Hi,
-> Strom zwischen den Polen messen (ohne Ladegerät) ist
nicht ok?!
-> was kann da passieren?!
Wenn das Meßgerät abgesichert ist, wird dir mit Glück einfach nur die Sicherung durchbrennen. Mit etwas Pech raucht dir bei der Aktion das Meßgerät komplett ab… im wahrsten Sinne des Wortes *g*.
Strommeßgeräte haben einen minimalen Widerstand, da sie ansonsten die Strommessung zu sehr verfälschen würden. Hängst du nun solch ein Meßgerät zwischen die Pole einer Batterie, ist das wie ein Kurzschluß. Und der Kurzschlußstrom einer Autobatterie liegt im mehrere 100 Ampere-Bereich. Was dann mit einem 20-Ampere-Meßgerät passiert kannst du dir vermutlich ausmalen…
Grüßle
Frank K.
Hallo!
aber die anderen Batterien sind rundum zu, wie komme ich da an
die Säure?!
Das hab ich mir schon fast gedacht, dass dieser Spruch jetzt kommt.
Da sieht es natürlich schlecht aus.
Ich kaufe mir deshalb nur Batterien mit Deckeln.
Es gibt aber trotzdem noch weitere Möglichkeiten.
Wenn eine Batterie angenommen 44 Ah Kapazität hat, sollte sie theoretisch mit 4,4 A geladen werden. Immer ein Zehntel, das wäre angeblich optimal, man kann da aber 50% Toleranz verkraften. Dann wäre sie nach 10 Stunden voll.
Das stimmt zwar nicht ganz, aber so richtig leer ist sie ja auch nicht.
Dann die von Dir nachgefragte Ladestromstärke:
Die Batterie vergrössert ihren Innenwiederstand mit zunehmemdem Ladeniveau.
Der Ladestrom ist bei einer leeren Batterie hoch, und verringert sich selbsttätig mit zunehmendem Ladezustand. Ich weiss es nicht genau, aber mit den von Dir geschätzten 30% dürftest Du garnicht so schlecht liegen.
Ich selbst habe ein Ladegerät mit akustischer Ladezustandsanzeige:
Es ist ein uraltes ostdeutsches Gerät, bei dem brummt der Trafo bei einer leeren Batterie furchtbar laut (hoher Ladestrom),
wenn man den Trafo fast nicht mehr hört (geringer Ladestrom) ist die Batterie voll.
Naja, das ist möglicherweise nicht im Sinne des Konstrukteurs, aber mir hilft es…
Grüße, Steffen!