Autoverkauf, etwas dubios

Hallo!

Ich bin gerade dabei, mein Auto (BMW mit recht guter Ausstattung) zu
verkaufen. Es sind bei den Interessenten jede Menge ausländischer Händler dabei, wobei ich damit grundsätzlich kein Problem habe, außer daß unsere Preisvorstellungen etwas auseinanderklaffen.

Eben ruft wieder einer an und erzählt mir eine Geschichte, er bräuchte das Auto, weil er in Urlaub fahren möchte, und es wäre ausstattungsmäßig genau das, was er sich vorstellt. Dann bietet er einen Preis, nur unwesentlich niedriger als der, den ich mir vorgestellt habe und bietet eine Anzahlung (ohne das Auto vorher gesehen zu haben) von 500 Euro auf mein Konto an, um den Rest dann bei Abholung (ich müsste das Auto noch 3 Wochen fahren) mitzubringen.

Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen, vor allem da das Auto zu dem Preis eigentlich nicht wirklich ein Schnäppchen ist.

Kennt jemand diese Masche?

Viele Grüße
Armin

Hallo!
An deiner Stelle würde ich jetzt mit dem Käufer ein Treffen ausmachen wo ihr das schriftlich festlegt und er dir die 500€ anzahlt.Ich wär vorsichtig mit den Kontodaten,das wär mein einziges Bedenken,aber es gibt Leute die wollen unbedingt dieses Auto haben,koste es was es wolle(naja nicht ganz so).Falls er mit der Ausrede kommt das er nicht Mobil ist,dann kannst du ja vorschlagen das du zu ihm kommst,wenn er dann nervös wird und ausflüchte sucht,dann weißt du er wollte nicht dein Auto haben,sondern deine Kontodaten.
Gruß Frank

Hallo,

ok, dann gibt´s die 500 Euro Anzahlung bar auf die Hand, in drei Wochen kommt irgendjemand (der so ähnlich aussieht), zahlt die restliche Kohle und holt das Auto. Dann kommt derjenige, der angezahlt hat, das Auto ist aber inzwischen weg, daher will er seine Anzahlung wieder. Ergo: Auto für einen schlaffen 1000er billiger abgegeben.

Grüße von
Tinchen

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aufgepasst
Hallo Armin,

diese „Masche“ ist nicht unbekannt.
Es besteht keineswegs die Absicht Geld (wieviel auch immer) auf Dein Konto einzuzahlen.
Es geht darum, an Deine Kontodaten heran zu kommen.
Dann wird, mittels Einzugsauftrag ein, unter Umständen nicht unerheblicher Betrag von Deinem Konto eingezogen/abgebucht (die Banken überprüfen in der Regel nicht die Berechtigung zum Einzug - zudem Du, als Kontoinhaber, ja auch die Möglichkeit hat, unberechtigte Abbuchungen binnen einer Frist zurück zu holen).
IRRTUM
Denn, wenn das Geld erstmal abgebucht ist, lösen die Abbucher ihr Konto auf oder lassen es einfach „verweisen“ (d.h. die Typen verschwinden einfach und lassen nur einen Minimalbetrag auf ihrem Konto stehen um bei den Banken keinen Verdacht zu erregen).
Klar kannst Du versuchen die ausgeführte Abbuchung zurück zu holen - indes, das läuft dann ins Leere - wo nichts ist, ist nichts zu holen.
Die Kripo kann Dir mehr dazu erzählen.

Lass es also.
Nur Bares ist Wahres - gerade beim Gebrauchtwagengeschäft.

Ich hoffe dieser Hinweis war hilfreich.
Gruss
Ray

Hi,

Es geht darum, an Deine Kontodaten heran zu kommen.
Dann wird, mittels Einzugsauftrag ein, unter Umständen nicht
unerheblicher Betrag von Deinem Konto eingezogen/abgebucht
(die Banken überprüfen in der Regel nicht die Berechtigung zum
Einzug

sie prüfen nicht in der Regel nicht die Berechtigung, sondern nie.

  • zudem Du, als Kontoinhaber, ja auch die Möglichkeit

hat, unberechtigte Abbuchungen binnen einer Frist zurück zu
holen).
IRRTUM
Denn, wenn das Geld erstmal abgebucht ist, lösen die Abbucher
ihr Konto auf

Das ist nicht das Problem desjenigen, bei dem das Geld abgebucht wurde, sondern das Problem der Bank des Zahlungsempfängers. Aus diesem Grunde machen Banken Lastschriftverkehr auch nicht mit jedem dahergelaufenenen Hinz, Kunz oder Müller.

Wer einer Lstschrift innerhalb der gültigen Frist widerspricht, erhält sein Geld ohne wenn und aber zurück. Anderslautende Behauptungen sind falsch.

Ich hoffe dieser Hinweis war hilfreich.

Geht so.

Gruß,
Christian

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Hallo!

ok, dann gibt´s die 500 Euro Anzahlung bar auf die Hand, in
drei Wochen kommt irgendjemand (der so ähnlich aussieht),

Dafür gibt es einen Paß zur Identitätsfeststellung.

Ich halte das ganz nicht für dramatisch, sondern nur daß es etwas übersensibel gehandelt wird, weil eben die „Bakschischschieber“ einen schlechten Ruf haben.

gruß

dennis

Hallo

von 500 Euro auf mein Konto an,
um den Rest dann bei Abholung (ich müsste das Auto noch 3
Wochen fahren) mitzubringen.

In drei Wochen bei der Geldübergabe stehst Du dann evtl. alleine zwei Herren gegenüber! Der Käufer wird Dir dann erklären, daß Ihm der Preis jetzt doch viel zu hoch ist und er nur einige Tausend € weniger zu bezahlen bereit ist! Wenn Du dann sagst, daß das so nicht vereinbart war, wird einer der Herren plötzlich das dringende Bedürfnis haben seine Fingernägel mit einem Klappmesser zu reinigen! Plötzlich wirst auch Du einsichtig, daß das Auto viel zu teuer ist!
Klar kanst Du jetzt zur Polizei gehen und den anzeigen! Und bei einem Rechtsstreit gutem Geld schlechtes hinterher werfen! Außerdem dann immer hoffen, daß der Kerl nicht aus Rache irgend wann Dir oder Deiner Frau einen Besuch abstattet! Oder Du läßt es und verbuchst den Verlust als Lehrgeld!

Das ist keine erfundene Geschichte sondern ist meinem Vater so orginal passiert!

Mein Vater hat sich übrigens fürs ruhige Schlafen entschieden. Nach Jahren stand der Typ dann vor Gericht weil er doppelt Sozialhilfe kassiert hat, dabei hat man auch den Kaufvertrag des Mercedes!!! gefunden und meinen Vater als Zeugen gehört! Dadurch kam er dann doch noch an sein Geld, aber soviel Glück hat nicht jeder!

Gruß,
Rudolf

Hallo!

was gibt es doch für böse menschen !
am besten du behälst dein auto. sicher ist sicher.
wenn du aber schon soviel schiß hast, lade den mann zum KFZamt ein hier geld da brief
und fertig.
so habe ich das gemacht und bin gut damit gefahren.
t.

meiner hatte, mit bodygard, 1000 DM angezahlt. ohne quittung - einfach so aus der hosentasche. der rest kam auch beim KFZamt aus der hosentasche. bar auf die kralle.
die jungs mögenm zwarihr geld nicht mit eichel teilen wollen - aber wegen deiner kleinen karre setzt sich keiner einen floh ins ohr.
t.

Ich bin gerade dabei, mein Auto (BMW mit recht guter
Ausstattung) zu
verkaufen. Es sind bei den Interessenten jede Menge
ausländischer Händler dabei, wobei ich damit grundsätzlich
kein Problem habe, außer daß unsere Preisvorstellungen etwas
auseinanderklaffen.

Eben ruft wieder einer an und erzählt mir eine Geschichte, er
bräuchte das Auto, weil er in Urlaub fahren möchte, und es
wäre ausstattungsmäßig genau das, was er sich vorstellt. Dann
bietet er einen Preis, nur unwesentlich niedriger als der, den
ich mir vorgestellt habe und bietet eine Anzahlung (ohne das
Auto vorher gesehen zu haben) von 500 Euro auf mein Konto an,
um den Rest dann bei Abholung (ich müsste das Auto noch 3
Wochen fahren) mitzubringen.

Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen, vor allem da
das Auto zu dem Preis eigentlich nicht wirklich ein
Schnäppchen ist.

Kennt jemand diese Masche?

Viele Grüße
Armin

Wer einer Lstschrift innerhalb der gültigen Frist
widerspricht, erhält sein Geld ohne wenn und aber zurück.
Anderslautende Behauptungen sind falsch.

nun ja diverse Banken klagen ihrem Geld hinterher, weil es so oder so ähnlich gelaufen ist!

Letztlich überprüfen die Banken auch nur „wiederwillig“ die Unterschriften bei in den Briefkasten geworfenen Überweisungen und ggf. reicht denjenigen dann auch eine „ähnliche“ Unterschrift. Nichts leichter als das Geld per „normaler“ Überweisung auf ein Konto zu transferieren, dort mit gefälschten Papieren abzuholen?!

Gruß aus Hamburg
Knud Schiffmann
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