Hallo Leute,
also gestern Abend bezweifelte ich schon stark die Zuverlässigkeit von Staumeldungen. Ich unterwegs auf der A6 Nürnberg-Heilbronn um 17:30, kam Staumeldung zwischen Feuchtwangen-Nord und Aurach 6 km. Ich konnte mich um 18:00 davon überzeugen, weiter nach Ulm, tüftelte schon aus, wie ich den Stau auf der Rückfahrt umfahren soll, weil die so eine Nachtbaustelle eingerichtet hatten, wird wahrscheinlich den ganzen Abend so bleiben. Jede Viertelstunde auf B5 aktuell „Stau zwischen Feuchtwangen und Aurach 6 km“. Auf der Rückfahrt um 21:00 hieß es plötzlich nur noch 3 km Stau, Hoffnung, kann ich dann doch mal die Autobahn probieren, und tatsächlich, sogar null Meter Stau, alles aufgelöst, aber die Staumeldung ging noch bis 22:00, schätze ich mal, habe dann das Radio ausgeschaltet. Fast hätte ich dort mal angerufen, wenn ich die Nummer gewusst hätte. Aber da fuhren doch bestimmt 1000 Autofahrer vorbei, und keiner aktualisierte die Meldung.
Noch einen schönen Tag
Franz
Hallo,
schon vor zwanzig Jahren hörte ich von einem für den Verkehrsfunk Verantwortlichen, dass die Meldung von Staus (bzw. deren Aktualisierung) an die Sender ausgesprochen langsam und nicht besonders zuverlässig funktioniert. Und nur diese unzureichenden Informationen können die Sender weitergeben.
Ganz offensichtlich hat sich mittlerweile immer noch nichts getan. Es scheint immer noch nach dem Prinzip abzulaufen : Vielleicht ruft sa mal einer beim Sender an (und davon gibt’s mittlerweile in einem Gebiet eine ganze Reihe ).
Diese unzuverlässigen Informationen beschränken natürlich auch den Nutzen der „intelligenten“ Navigationssysteme.
Gruß
Karl
Hallo,
Hallo Karl,
das bringt mich auf die Idee, dass die Leute vom Rundfunk sich Satellitenbilder besorgen könnten, um die Stauentwicklung zu beobachten.
Grüße
Franz
Hi
das bringt mich auf die Idee, dass die Leute vom Rundfunk sich
Satellitenbilder besorgen könnten, um die Stauentwicklung zu
beobachten.
na also dafür zahl ich bei der GEZ aber nix! 
mir fiel auf, dass die Sender da auch recht unterschiedlich sind
-> der BR (3+5) gehört meiner Erfahrung nach zu den langsamen!
-> auf der Antenne gehts meist etwas flotter…
cu
kai
das bringt mich auf die Idee, dass die Leute vom Rundfunk sich
Satellitenbilder besorgen könnten, um die Stauentwicklung zu
beobachten.
Grüße
Franz
Hallo Franz,
Satellitenbilder mit der nötigen hohen Auflösung werden sicher nicht so häufig und flächendeckend aktualisiert, um darauf eine Auswertung der Entwicklung von Verkehrstaus aufzubauen. Dann die Frage, ob eine solche Beobachtung auch bei Wolken und Dunkelheit funktioniert.
Und selbst wenn’s brauchbare (optische) Informationen per Satelit gäbe : Dafür bräuchte man eine rechnergestützte Bildauswertung (die es für den vorgeschlagenen Zweck nicht gibt), denn „manuelle“ Auswertung (per einfachem Angucken und mit dem cm-Maß) wäre zu teuer.
Und wer soll / will dafür überhaupt bezahlen ???
Gruß
Karl