Hallo,
eben kam eine Diskussion zu folgenden Fragen auf:
-
Sollte man an der Ampel den Gang rausnehmen und von der Kupplung gehen?
-
Dürfen beim Runterschalten Gänge übersprungen werden?
-
Sollte beim Schalten Zwischengas gegeben werden?
Meine Meinung zu den Punkten:
-
Ja, mach ich, um die Ausrücklager und Federn der Kupplung zu schonen.
-
Ja, schadet dem Getriebe nix. Aber schadet es der Kupplung? Da bin ich mir unklar… Wäre es schonender (bzw. ratsamer) zum Beispiel darauf zu verzichten beim Überholen vom 5. in den 3. Gang zu schalten?
-
Mach ich zwar net, aber könnte mir vorstellen, dass es die Kupplung weniger beansprucht, weil kleinere Drehzahldifferenzen ausgeglichen werden müssen.
Verschiedene Meinungen hab ich schon viele gehört, würd mich über etwas Detailwissen freuen 
Mfg - JENS
-
- Sollte man an der Ampel den Gang rausnehmen und von der
Kupplung gehen?
Ja. (Sonst wird das arme Ausrücklager ja die ganze Zeit beansprucht und kommt Dir beim Ausbau in Einzelteilen entgegen).
- Dürfen beim Runterschalten Gänge übersprungen werden?
Wenn man es mit bedacht macht (bei 150 von 5 nach 3 zum Bremsen ist für den Motor und die Kupplung alles andere als schonend…, bei 80 von 5 nach 3 zum überholen ist - bei den meisten Autos notwendig und - abgesehen vom Verbrauch nicht verkehrt).
- Sollte beim Schalten Zwischengas gegeben werden?
Es mindert den Kupplungsverschleiß, aber soweit ich weiß, ist das ein fast unmerklicher Teil (und wenn man sich dann mit dem Gas verschätzt ist der Effekt auch hin…).
Lieben Gruß,
Daniel…
PS: Interessant find ich die Frage, ob ich auf Dauer mehr Sprit spare, wenn ich z.B. den 2. Gang höher ziehe und direkt in die 4 hopse, oder wenn ich in 2, 3 und 4 gleichmäßig ziehe… (da gibt es an meinem Stammtisch gespaltene Meinungen).
- Sollte man an der Ampel den Gang rausnehmen und von der
Kupplung gehen?
Ja. (Sonst wird das arme Ausrücklager ja die ganze Zeit
beansprucht und kommt Dir beim Ausbau in Einzelteilen
entgegen).
Kann ich nach 18 Jahren und über 100.000 km nicht bestätigen.
mfg
Hallo Jens,
- Sollte man an der Ampel den Gang rausnehmen und von der
Kupplung gehen?
ja, aber der Effekt ist nicht dramatisch
- Dürfen beim Runterschalten Gänge übersprungen werden?
Ja, wenn man es nicht übertreibt (5. - 2. bei Tempo 100
)
- Sollte beim Schalten Zwischengas gegeben werden?
Warum?! Das Einkuppeln erfolgt bei neueren Kupplungen so sanft, daß das m.E. unnötig ist, es sei denn, man läßt die Kupplung immer springen.
Gandalf
Hallo Jens
- Sollte man an der Ampel den Gang rausnehmen und von der
Kupplung gehen?
Sollte man aber, wenn überhaupt, nur dann tun, wenn man ca. Nr. 4 oder weiter hinten ist. Die ersten ca. 3 Fahrzeuge an der Ampel sollten immer den ersten Gang eingelegt haben. Denn sonst verzögert sich das Losfahren oftmals unnötig. Denn zu oft erlebe ich es, dass die vordersten zwei, drei Autos viel zu lange benötigen, bis sie den ersten Gang gefunden haben und endlich losfahren…
CU
Peter
Hi,
- Sollte beim Schalten Zwischengas gegeben werden?
Es mindert den Kupplungsverschleiß, aber soweit ich weiß, ist
das ein fast unmerklicher Teil (und wenn man sich dann mit dem
Gas verschätzt ist der Effekt auch hin…).
Nein, denn das Zwischengas hat mit der Kupplung nicht viel zu tun; mit dem
Zwischengas schont man vor allem die Synchronisation des Getriebes beim Rauf-
oder Runterschalten (bzw. machte den Schaltvorgang früher überhaupt erst möglich,
als es noch keine Synchronisation gab). Das aber bringt heutzutage wohl nicht
mehr viel.
Gruß vom T.
Hallo Jens!
- Sollte man an der Ampel :den Gang rausnehmen und von :der Kupplung gehen?
Bei einem Halt von wenigen Sekunden nicht, ansonsten ist es schon besser, weil Du mit getretener Kupplung das Ausrücklager belastest. Außerdem wird der Fuß irgendwann lahm und manche Leute merken dann gar nicht, daß sie die Kupplung schleifen lassen.
- Dürfen beim Runterschalten Gänge übersprungen werden?
Ohne Probleme. Es sei denn, Du würgst bei hoher Geschwindigkeit einen zu niedrigen Gang 'rein.
- Sollte beim Schalten Zwischengas gegeben werden?
Nein. Die Notwendigkeit, Zwischengas zu geben, gab es in der Zeit unsynchronisierter Getriebe. Wenn ein Zahnrad vom Motor angetrieben wird und das andere mit ganz anderer Geschwindigkeit vom bewegten Fahrzeug, kracht es beim Versuch, diese beiden Zahnräder zusammen zu bringen. Das Problem ist seit einigen Jahrzehnten durch die Einführung der Synchronringe im Getriebe gelöst. Dabei handelt es sich um kleine Kupplungen an jedem geschalteten Zahnrad, mit deren Hilfe die ineinandergreifenden Zahnräder während des Schaltvorgangs auf exakt gleiche Drehzahl gebracht werden. Die kleinen Kupplungen aus gesintertem Material sind äußerst langlebig, aber es gibt Leute, die alles kaputt kriegen. Die Synchronkupplungen ruiniert schnell, wer sich wie Schumi fühlt, aus jeder Fahrt zum Bäcker ein Rennen macht und die Gänge in affenartiger Geschwindigkeit reinreißt. Wenn so ein Geistesgestörter recht bald über ein beim Schalten krachendes Getriebe klagt, muß er tief in die Tasche greifen, denn keine normale Kfz-Werkstatt repariert ein Getriebe (ich schon, wenn es ein richtiger Oldtimer ist
). Dann ist ein AT-Getriebe fällig. Oder ein Auto mit automatischem Getriebe.
Gruß
Wolfgang
Hallo Jens
Holla, äh, Hallo!
- Sollte man an der Ampel den Gang rausnehmen und von der
Kupplung gehen?
Sollte man aber, wenn überhaupt, nur dann tun, wenn man ca.
Nr. 4 oder weiter hinten ist. Die ersten ca. 3 Fahrzeuge an
der Ampel sollten immer den ersten Gang eingelegt haben. Denn
sonst verzögert sich das Losfahren oftmals unnötig. Denn zu
oft erlebe ich es, dass die vordersten zwei, drei Autos viel
zu lange benötigen, bis sie den ersten Gang gefunden haben und
endlich losfahren…
Das liegt meines Erachtens eher daran, dass die Fahrer „träumen“. Wenn ich an ner Ampel stehe, kann ich mir eben nicht mal eben nen Biss ins Brot oder das Nachziehen des Lippenstiftes leisten. (Ist so, erlebe ich jeden Tag, wenn ich mit´m Auto unterwegs bin.) Mit ein wenig Aufmerksamkeit schaff ich es nämlich auch, wie ich es mal in der Fahrschule gelernt habe, beim Wechsel von Rot auf Gelb den Gang einzulegen, damit ich dann bei Grün losfahren kann. Und ich steh keine Sekunde länger auf der Kupplung als nötig (eben zum Gangwechsel).
CU
Peter
Gruss
Mutschy
Hallo!
- Sollte man an der Ampel den Gang rausnehmen und von der
Kupplung gehen?
Ja. (Sonst wird das arme Ausrücklager ja die ganze Zeit
beansprucht und kommt Dir beim Ausbau in Einzelteilen
entgegen).
Kann ich nach 18 Jahren und über 100.000 km nicht bestätigen.
mfg
Ist damit dein Auto gemeint?
Wenn ja: Dann geht da auch nix kaputt, denn damals gab´s grösstenteils noch ECHTE QUALITÄT. Vermutlich n vernünftiges Wägelchen.
Wenn nicht, dann: knappe 5000km/Jahr ist nicht wirklich viel an Fahrleistung, ich komme auf ca 30 tkm (grösstenteils privat), macht in den letzten 9 Jahren stolze 270 tkm :o)
Gruss
Mutschy
Hallo,
ich hand habe es so:
An der Ampel nehme ich den Gang heraus, beim Bremsen lasse ich den gewählten Gang bis knapp über LL-Drehzahl drin und nutze keine Motorbremse durch herunterschalten.
Begründung: Die Ausbau,- Einbaukosten sin dim Gegenzug zu den Materialkosten hier in Deutschland so hoch, daß Getriebe und Kupplung weitestgehend geschont werden sollten.
Also: Nur schalten und kuppeln wenn nötig. Der Rest über die Bremsbeläge, die billiger und von mir selbst getauscht werden können.
gruß
dennis
Hallo!
- Sollte man an der Ampel den Gang rausnehmen und von der
Kupplung gehen?
Ja. (Sonst wird das arme Ausrücklager ja die ganze Zeit
beansprucht und kommt Dir beim Ausbau in Einzelteilen
entgegen).
Kann ich nach 18 Jahren und über 100.000 km nicht bestätigen.
mfg
Ist damit dein Auto gemeint?
Wenn ja: Dann geht da auch nix kaputt, denn damals gab´s
grösstenteils noch ECHTE QUALITÄT. Vermutlich n vernünftiges
Wägelchen.
Ja, mein Auto ist damit gemeint.
Wir /ich hatten aber schon viele andere „Zerfallskisten“ (teils über 220.000 km) und ich kann die Beobachtung echt nicht teilen.
mfg