So sieht es aus
Erst einmal die Grundlegenden Unterschiede.
Es gibt das Europaweit verfügbare Autogas, auch LPG genannt, das eine Mischung aus Butan und Propan ist.
Dann gibt es die deutsche „Insellösung“ Erdgas, das einfaches Erdgas aus der Leitung ist.
Dieses „Autogas“ tankt man flüssig mit wenig Druck und wird erst im Auto vergaßt.
Deswegen kann man hier in kleinen Tanks große Mengen unterbringen, die Tanks können in Leichtbauweise gemacht werden.
Der Einbau ist einfach weil mit wenig Druck gearbeitet wird.
Deswegen ist auch die Anlage und der Einbau relativ günstig.
Erdgas wird aus der Erdgasleitung getankt.
Das hat hohen Druck und benötig deswegen massive Tanks, die sehr groß und schwer sind.
Wegen der Größe und weil es Gasförmig getankt wird, paßt nur wenig in die Tanks rein d.h. sehr kleines Volumen.
Dazu, weil es eine Druckanlage ist, ist der Einbau und die Anlage sehr teuer.
Wer also Erdgas tankt, muß viel Geld für wenig Sinn ausgeben und ist in Europa in den … gekniffen, wenn er tanken will.
Aber warum will man dann in Deutschland mit Gewalt das Erdgas durchdrücken?
Erdgas kann an jeder Tankstelle mit einer einfachen Zapfstelle direkt aus der Leitung gezogen werden.
Diese Erdgaszapfstellen kann man sich auch zuhause am Erdgasanschluß machen lassen, kostet ca. 10.000,- Euro.
Autogas muß in Flüssiggastanks (wie am Campingplatz) gelagert werden.
Man braucht eine Gasanlage, eine Zapfanlage, alles nach Sicherheitstechnik abgenommen und zugelassen.
Für die Industrie und die Tankstellen ist also Erdgas besser, für den Verbraucher ist Autogas besser.
Aus dem Grund gibt es zwar einige Länder wie Bayern, und einige Gasversorungsunternehmen die Autogas unterstützen, aber im großen und ganzen steht die Politik und die Wirtschaft sehr negativ der Sache entgegen.
Obwohl Gas ca. 120 Oktan hat und so gut wie Rückstandsfrei verbrennt, also das perfekte im Straßenverkehr wäre, sagen Gasversorgungsunternehmen, genauso wie das Umweltministerium (habe ich angeschrieben) „Das unterstützen wir nicht“.
Die Gaspreis liegen relativ niedrig, niedriger wie man an der Zapfsäule sieht.
Da Erdgas Blödsinn ist, bleibe ich mal beim LPG.
LPG wird flüssig getankt und erst im Auto vergaßt.
Deswegen entsprechen 1 Liter Tanken dann im Auto 1,5 „Brennwert-Liter“, der wirklich genutzt wird.
Dieser Brennwert-Liter ist der Vergleich zum Benzin.
Also, den Tankstellenpreis für LPG an der Tankstelle, davon 2/3, DAS ist der Vergleichspreis zum Benzin.
So kommt es, das in Holland z.B. der Liter Normalbenzin 1,26 kostete und LPG der Brennwert-Liter 26 Cent.
Das sah ich vor 14 Tagen im Urlaub.
Ein Eingau ist relativ einfach und wird heutzutage schnell gemacht, wenn man ein neues Auto hat.
Wegen dem TÜV muß man erst einmal einen qualifizierten Gasumbauer haben, der geprüfte Mitarbeiter hat.
Da diese Vorschrift heute Europaweit ist, ist auch die Billigumbauerszene in Polen und Italien weggebrochen.
Dann kommt meißt ein Tank in die Reserveradmulde, ein Schlauch nach vorne, der Verdampfer, die Anschlüße an die Einspritzanlage, die Elektronik die umschaltet zwischen Gas und Benzin (geht heute auch mit Diesel) und das war es so ziemlich.
Umbau mit Eintragung kommt heute meist so um die 2.000,- bis 2.500,- Euro, auch im Europäischen Ausland wie Polen.
Eigentlich alles ganz einfach … 