Gebt mir einen Tip - *verzweifelt*

Hi

Gibt es hier Fahrlehrer?
Ich habe ein Prblem, vielleicht hat jemand einen Tip.

Ich bin 30 Jahre alt und habe mit 18 meinen Schein gemacht, bin aber seitdem nie gefahren, weil es nie notwendig war (Radfahrer, kleine Stadt, das ganze Leben dort konzentriert).

Bin jetzt seit 5 Jahren in Israel und werde sehr bald sehr dringend ein Auto brauchen, weil es aus allen Gründen (privat, beruflich was auch immer) nicht mehr ohne geht.

Jetzt das Problem: Ich habe zwar einen gültigen ausländischen Fahrschein (österreich), aber dieser muß nostrifiziert werden. Dazu habe ich noch 1 Jahr Zeit, dann läuft die Frist aus.

Dazu muß ich einen „Kontrolltest“ machen, bei dem getestet wird, wird daß ich normal fahren kann.

Ich kann das aber nicht! Ich kann niemals fahren wir ein 10jähriger Fahrer und habe keine Chance das durch Fahrstunden (die außerdem teuer sind) aufzuholen.

Ich bin extrem unsicher und schaue nicht schnell genug. Die Routine fehlt eben. Ich bin auch schon auf Automatik umgestiegen (d.h. ich werde nur automatische Autos fahren dürfen), aber es nutzt nichts. Das kleinste Problem bringt mich aus dem Konzept, obwohl ich mit dem Fahrrad auf vierspurigen Kreuzungen unterwegs war, mit Linksabbiegen und allem drumherum - ohne Angst, ohne Streß.

Was soll ich bloß machen?

Wenn ich durchfalle, muß ich den kompletten Führercshein wiederholen, plus Theorie auf Hebräisch!! Ein einziger Alptraum. Ich glaube da fahre ich lieber gar nicht.

Laut Gesetz darf ich nicht fahren, da ich keinen Führerschein besitze. Ich könnte zwar Polizisten bei einer Kontrolle anlügen und sagen ich bin Tourist, aber bei Unfall wäre weder ich noch das Auto versichert.

Wie kann ich das Fahren theoretisch irgendwie auf die Reihe kriegen? Wer kann mir da Tips geben? Ich habe mehrere Lehrer ausprobiert. Irgendwie klappt es nicht.

Es genügt für diesen Test nicht, wenn ich fahren kann wie ein Anfänger - es wird ein FAHRER erwartet!

Hilfe!

Gruß
dataf0x

Hi,

also wenn man das zusammenfaßt sieht’s ja so aus: Du bist unsicher und es mangelt Dir an fahrerischer Routine, die Du aber brauchst um den Test zu bestehen. Dagegen hilft einfach nur Fahrpraxis und üben, ganz einfach.

Wie Du das jetzt anstellst mußt Du antürlich selber überlegen. Ohne Versicherungsschutz würde ich unter keinen Umständen fahren, wie sagt man so schön : „Der Teufel ist ein Eichhörnchen.“ Wenn etwas passiert wirst Du Deines Lebens nicht mehr froh, nicht WEIL es passiert ist (das kann man auch mit Versicherung nicht ausschliessen) sondern weil es Dich finanziell ruiniert und Du strafrechtlich sanktioniert wirst.

Also bleiben pragmatisch nur 2 Möglichkeiten: entweder Du suchst Dir einen Fahrlehrer und drehst mit dem einige Rounden, bis Du entspannter und sicherer bist. Den Vorteil sehe ich darin daß der erstens beruhigend auf Dich einwirken kann, ggf. eingreift wenn Du dich in Konfliktsituationen manövrierst und zum anderen auch konkrete Tips geben kann um die Fahrprüfung zu bestehen. Der Mann (oder die Frau) wird die Fahrprüfungen wohl kennen.

Oder Du müßtest den nächsten Trip to fucking old Austria dazu nutzen mit Mamas oder Papas Auto einige Runden zu drehen um so überhaupt erstmal eine gewisse Fahrsicherheit und zumindest ein Gefühl für’s Auto zu erlangen.

Weil eine gewisse Ruhe und Entspannung sowie Gefühl für’s Auto müssen erstmal da sein, ansonsten hast Du keine geistigen Kapazitäten um Dich primär auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren.

Gute Fahrt,

MecFleih

Hallo,

kann es sein, dass Du einfach bei den Fahrlehrern zu schnell aufgibst? Nach zehn Jahren ohne Fahrpraxis kannst Du nicht erwarten nach wenigen Stunden wieder/erstmals richtig fit zu sein. Denk mal an die damalige Fahrschulzeit zurück, wie lange es gedauert hat, bis Du Dich richtig wohl im Auto gefühlt hast. Und auch der Wechsel Automatik/Schaltung kann selbst für geübte Fahrer eine ganz schöne Herausforderung sein. Wenn ich da so an meine Frau denke, die über zehn Jahre nur mit Automatik unterwegs war, … Es brauchte auch einige Übungsstunden und danach noch Wochen, bis sie richtig flüssig schalten konnte (fährt selbst weiter Automatik und nur ganz selten mal den üblicherweise von mir gefahrenen Schaltwagen).

Also an Deiner Stelle würde ich es weiter mit Fahrlehrer versuchen, und ggf. zunächst mal nur an einsamen Stellen die absoluten Basics der Fahrzeugbeherrschung üben. Also irgendwo in die Wüste, wo es nur um die reine Fahrzeugbedienung geht und dann Land- und Dorfstraßen und erst in die Stadt, wenn Du Dich an das Auto richtig gewöhnt hast. Ist natürlich kein billiger Spaß, aber es wird kein Weg darum herumführen, dass Du langsam einsteigst. Gibt es in Israel auch die Möglichkeit zu Ausbildungszwecken mit einem Laien zu trainieren, wie dies z.B. in den USA möglich ist? Dann würde ich mir alternativ gute Freunde suchen, die mir Dir die ersten Runden drehen. Das macht die Sache dann billiger.

Fahren ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz ist gar keine gute Idee und wird sicherlich auch in Israel hart bestraft, mal abgesehen von zivilrechtlichen Forderungen, wenn etwas passiert.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hi,

danke erstmal :smile:

Oder Du müßtest den nächsten Trip to fucking old Austria

nun da war ich schon :smile:
http://photoalbum.datafox.org/gallery/funny/f_ucking…

dazu
nutzen mit Mamas oder Papas Auto einige Runden zu drehen um so
überhaupt erstmal eine gewisse Fahrsicherheit und zumindest
ein Gefühl für’s Auto zu erlangen.

so ist es. darauf wird es sich hinauslaufen. muß ja nicht so weit sein - eine woche kreta mit einem mietwagen würden da schon reichen. ich darf ja weltweit überall fahren - nur nicht in israel :frowning:

Weil eine gewisse Ruhe und Entspannung sowie Gefühl für’s Auto
müssen erstmal da sein, ansonsten hast Du keine geistigen
Kapazitäten um Dich primär auf das Verkehrsgeschehen zu
konzentrieren.

das ist es was ich nicht verstehe. in einem automatikauto gibt es nicht viel zu tun - das ist wie kartfahren (ich liebe kartfahren - witzig nicht wahr). trotzdem bringt mich der lehrer, der streß, jemand der hinten hupt, mich schneidet usw. total aus den konzept. ich habe dauernd den druck, nicht schnell genug zu sein. und genau das ist aber verkehrt!

gruß
dataf0x

und erst in die Stadt, wenn Du
Dich an das Auto richtig gewöhnt hast.

vielleicht war das verkehrt? auf überland fahre ich völlig normal.

Gibt es in Israel auch die Möglichkeit
zu Ausbildungszwecken mit einem Laien zu trainieren, wie dies
z.B. in den USA möglich ist?

natürlich - für fahrschüler :smile: ich bin aber keiner! fatal nicht wahr.

Fahren ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz ist gar
keine gute Idee und wird sicherlich auch in Israel hart
bestraft, mal abgesehen von zivilrechtlichen Forderungen, wenn
etwas passiert.

absolut. es wär mir zwar wurst, wenn ein polizist mich kontrolliert (öst. paß + führerschein herzeigen, gebrochenes englisch) aber bei unfall bin ich dran und das auto ist futsch!!

ok ich fahr nach kreta! :smile: zypern geht leider net denn da ist linksverkehr.

danke auch dir
gruß
dataf0x

Hi datafox,

eigentlich kann ich meinen Vorpostern nur zustimmen. Faktisch hast du zwar das Recht zu fahren, aber nicht in Ansätzen das Können. Und leider sitzt dir auf dem Weg das zu lernen auch noch deine Psyche im Weg.

Ich denke, du weißt es selbst. Um fahren zu lernen, ich meine von Grund auf rechen nicht ein paar „Tipps“ aus’m Forum. Dazu braucht es mehr. Sei froh, dass du den Schein schon hast. So sparst du dir das Geld für Pflichtstunden, Anmeldungen und Prüfungen.

Ansonsten müsste dein Weg IMHo etwa so verlaufen:
-Zur Fahrschule gehen, dein Problem schildern und fragen wieviele Stunden die für dich veranschlagen
-dich nicht unter Druck setzen!! Du kannst nicht fahren. Das kann kein Fahranfänger und Fahrlehrer können damit umgehen. kalkuliere genug Zeit ein

  • Habe Geduld und wenn nicht, informiere dich ob man in Israel auch in anderen Sprachen geprüft werden kann. In Deutschland geht das, sogar die Testbögen gibts in Ausländisch.
    -for i=1 to 1000 üben next (ggf auf dem Verkehrsübungsplatz)

Der Vorteil mit einem Fahrlehrer zu fahren liegt darin, dass man anfangs KEINE Verantwortung für NICHTS hat. Es reicht wenn man sich auf die Sache konzentriert (Verkehr ODER Autobedienung), die man in dem Augenblick lernen will.

Grüße,
J~

Hi,

nun da war ich schon :smile:
http://photoalbum.datafox.org/gallery/funny/f_ucking…

Harr harr harr - das iss ja cool! :smile:))

Weil eine gewisse Ruhe und Entspannung sowie Gefühl für’s Auto
müssen erstmal da sein, ansonsten hast Du keine geistigen
Kapazitäten um Dich primär auf das Verkehrsgeschehen zu
konzentrieren.

das ist es was ich nicht verstehe. in einem automatikauto gibt
es nicht viel zu tun - das ist wie kartfahren (ich liebe
kartfahren - witzig nicht wahr).

Doch, auch da gibt es viel zu tun. Es ist ja nicht so daß man permanent schaltet wie wild und dieses die einzige Herausforderung des Autofahrens ist. Man muß auch einen Automatikwagen auf Kurs halten, mit der ungewohnten Breite - vor allem der Beifahrerseite - klarkommen, die Reaktion des Autos auf Beschleunigungs- und Bremsvorgänge einschätzen, verschiedene Mechanismen koordinieren und automatisieren (Bremse treten um den Wagen anlassen zu können etc.), drüber nachdenken in welche Stellung der Wählhebel gestellt werden muß damit der Wagen sich in die gewünschte Richtung in Bewegung setzt etc., vielleicht bremsen oder beschleunigen während man zugleich lenkt… Also braucht es auch im Automatikauto eine gewisse Übung um Vorgänge so zu automatisieren daß man sie zugleich und mit einem Gefühl für die Reaktion des Autos koordiniert bekommt.

trotzdem bringt mich der
lehrer, der streß, jemand der hinten hupt, mich schneidet usw.
total aus den konzept. ich habe dauernd den druck, nicht
schnell genug zu sein. und genau das ist aber verkehrt!

Ja, weil Deine Ressourcen momentan noch zu sehr damit beschäftigt sind das Auto überhaupt zu fahren und der Arbeitsspeicher damit ausgelastet ist. Du wirst erst dann für weitere Ausseneinflüsse wie Fahrlehrer, mitschwimmen im Verkehr, etc., also die Übersicht über die Verkehrssituation allgemein, zugänglich sein wenn Du nicht mehr permanent konzentriert damit beschäftigt bist das Auto selber zu kontrollieren.

Gibt’s bei euch vielleicht auch eine Art Verkehrsübungsplatz oder ein nicht-öffentliches Gelände, auf dem Du legal Autofahren üben kannst? Dann würde ich dort - ansonsten eben auf ganz verlassenen, einsamen Straßen und offiziell als Ösi-Touristin - so lange übern bis Du das Auto einigermaßen gut beherrschst.
Wenn das einigermaßen gut klappt, ohne bei jedem Handgriff nachdenken zu müssen was man jetzt wie tun muß, dann kannste Dich auf die Straße trauen und in wenig besiedeltem Gebiet, später dann in immer belebteren Gegenden, am Verkehr teilnehmen. Dort sollst Du dann üben im Verkehr dabei zu sein und nicht mehr primär auf das Auto, sondern die Sourroundings zu achten.

Tja, und ansonsten Kopf hoch. Du konntest schon Auto fahren, hast den Lappen irgendwann ja mal bekommen. Und überhaupt können Milliarden Menschen weltweit Auto fahren. Insofern kannst Du das auch hinkriegen. Nicht bange machen lassen, wird schon klappen.

Gruß,

MecFleih

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Hallo,

das ist es was ich nicht verstehe. in einem automatikauto gibt
es nicht viel zu tun - das ist wie kartfahren (ich liebe
kartfahren - witzig nicht wahr). trotzdem bringt mich der
lehrer, der streß, jemand der hinten hupt, mich schneidet usw.
total aus den konzept. ich habe dauernd den druck, nicht
schnell genug zu sein. und genau das ist aber verkehrt!

Mit dem Drahtesel ging es doch auch… hattest Du mal ein negatives Erlebnis in Bezug auf Autos ? Hat Dich mal ein Auto vom Rad geholt ? Im Auto gessen bei schwerem Unfall ?

gruß

dennis

hi,

auch dir danke.

kalkuliere genug Zeit ein

und geld. wird wohl nicht anders gehen.

  • Habe Geduld und wenn nicht, informiere dich ob man in Israel
    auch in anderen Sprachen geprüft werden kann.

kann man, in russisch und arabisch :smile:

grüße
dataf0x

hey :smile:
dicker stern. das hat mich aufgebaut!

leider darf ich nirgends legal fahren. der trick mit dem ausländischen paß geht natürlich, aber versichert bin ich nicht.

das mit der breitseite… ohja da hast du recht. soviel auto rechts von mir! außerdem ist es so nieder und ich bin da drin taub! das stört mich am allermeisten. ich bin es vom rad gewohnt hoch zu sitzen und den verkehr nach gehör einzuschätzen. ob einer grad bremst oder beschleunigt hört man doch viel besser als man es sieht! (ich sollte mir einen offenen jeep zulegen).

gruß
dataf0x

Mit dem Drahtesel ging es doch auch… hattest Du mal ein
negatives Erlebnis in Bezug auf Autos ? Hat Dich mal ein Auto
vom Rad geholt ? Im Auto gessen bei schwerem Unfall ?

ähm, nein, nein und nein :smile: ich bin normal :smile: ich fahre sogar gokart und das nicht schlecht. sollteste mal sehen… girl mit pinkem shirt im gokart - das bin ich.

gruß
dataf0x

Hallo Datenfuchs,

Gibt es in Israel nicht die Möglichkeit, bei der Vorbereitung zu dieser Prüfung eine Spezialversicherung abzuschliessen, die eventuelle Unfälle abdeckt, welche du in deiner „Vorbereitungszeit“ auf diese Prüfung eventuell haben könntest. Ich würde mich mal bei der zuständigen Strassenverkehrsbehörde und einem Versicherungsfritzen deines Vertrauens erkundigen.

Gruß
Sticky

Übung mach den Meister!
Hallo!

Bei mir war es früher ähnlich:
Hab in der damaligen DDR den LKW-Führeschein mit gerade 17 Jahren gemacht, und durfte erst ein Jahr später (mit 18) fahren.
Bin da auch nur sehr wenig gefahren, in die Stadt hab ich mich nur abends oder am Wochenende getraut.

Wie es der Zufall wollte, wurde ich vom Arbeitgeber als Kraftfahrer eingesetzt!
Das war für mich der blanke Horror!
Man hat mich zuerst auf einen Golf gesetzt, sozusagen zum üben.
Nach einer Woche täglich 8 Stunden fahren ging das dann einigermassen,
dann hab ich einen Transporter bekommen,
dann einen kleinen LKW, später einen richtigen LKW,
und nach einem halben Jahr war ich mit LKW + Anhänger fast genauso schnell unterwegs wie die Taxifahrer.

Ich würde vorschlagen, z. B. im Urlaub, wo du schon legal fahren darfst,
ein Auto zu mieten, und mal eine Woche lang täglich so 200 Km zu fahren.
Zuerst auf einsamen Landstrassen, dann mal durch Dörfer, später durch eine Stadt. Somit lernst Du die Bedienung des Autos sozusagen im Unterbewusstsein. Wenn Du das kannst, hast du den Kopf frei für den Stadtverkehr.
In deinem Fall wäre es möglicherweise günstig, allein zu fahren.

Grüße, Steffen!

Hallo,

und erst in die Stadt, wenn Du
Dich an das Auto richtig gewöhnt hast.

vielleicht war das verkehrt? auf überland fahre ich völlig
normal.

Dann würde ich wirklich versuchen mich langsam an dichteren Verkehr zu gewöhnen. Also erst die Dörfer, dann die Kleinstädte, …

Gibt es in Israel auch die Möglichkeit
zu Ausbildungszwecken mit einem Laien zu trainieren, wie dies
z.B. in den USA möglich ist?

natürlich - für fahrschüler :smile: ich bin aber keiner! fatal
nicht wahr.

Aber Du kannst doch schnell einer werden. Du verlierst doch nichts dabei, Dich anzumelden und dadurch diesen Status zu erlangen. Oder gibt es in Israel Vorschriften, in welcher Zeit man dann seinen Führerschein haben muss. Bei uns ist es so, dass Du Dich einfach anmeldest und eine Anmeldegebühr bezahlst. Schon bist Du Fahrschüler. Ob und wann Du dann offizielle Fahrstunden nimmst, ist ganz Dir überlassen. Natürlich musst Du für eine reguläre Prüfung mindestens Deine Pflichtstunden machen, aber da Du ja keine reguläre Prüfung willst, braucht Dich dies ja nicht zu stören. Ich habe damals auch parallel zum Schein für das Auto eine Anmeldung für den Motorradschein unterschrieben. Dann war das Fahrschulmotorrad kaputt und mit dem Nachfolgemodell fühlte ich mich damals einfach nicht wohl und sicher (war ein Riesengeschoss). Also hatte ich nur eine handvoll Stunden und die Sache dann einschlafen lassen. OK, Geld für Anmeldung und Stunden war weg, aber es hat niemand danach gekräht, dass ich keine weiteren Stunden gebucht und keine Prüfung abgelegt habe (obwohl ich in der Theorie sogar schon die zusätzlichen Motorradfragen beantwortet und damit auch bestanden hatte).

Gruß vom Wiz

bei der Vorbereitung

zu dieser Prüfung eine Spezialversicherung abzuschliessen

ja die hatte ich 3 monate lang, aber da konnte ich nicht fahren wegen carpaltunnelsyndrom (konnte keinen lenker halten). is zu spät jetzt, die versicherung hab ich befragt. :smile:

gruß
dataf0x

Du verlierst doch
nichts dabei, Dich anzumelden und dadurch diesen Status zu
erlangen.

doch. sobald ich das mache, habe ich überhaupt keinen führerschein mehr und müßte den kompletten kurs machen: pflichtstunden, theoriekurs (auf hebräisch), mündliche prüfung (dito), einparken, parcours und natürlich die kompletten kosten, die ich bereits mit 18 ja schon bezahlt habe.

ich glaub ich fahr 1 woche nach kreta - da ist das geld besser angelegt :wink:

gruß
dataf0x

Hallo,

habe leider nichts wirklich konstruktives beizutragen (außer Dich in der Entscheidung für den Fahr-Urlaub auf Kreta zu bestätigen). Aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, Dir zu sagen, dass Du nicht allein bist. Auch ich habe mit 18 den Führerschein gemacht und bin dann nie wieder gefahren. Mittlerweile fahre ich Motorroller (seit 2 Jahren), aber in ein Auto zu steigen wäre für mich der blanke Horror.

Wenn Du es hinbekommst (und mit der Kreta-Geschichte klappt es bestimmt, Du brauchst nur Fahrpraxis), sag doch mal Bescheid und nerve mich dann so lange, bis ich mich in der Fahrschule anmelde :wink:

Gruß,

Myriam

.

oTo nicht fahren
Hi,

Aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, Dir zu
sagen, dass Du nicht allein bist. Auch ich habe mit 18 den
Führerschein gemacht und bin dann nie wieder gefahren.

mich würde mal interessieren, warum man den Führerschein macht und ihn dann nie nutzt! Ein Phänomen, dass ich übrigens nur von (gleich mehreren) Frauen kenne.
Klar kann man sich irgendwie ohne durchs Leben hangeln und andere fahren lassen. Aber warum denn? Man könnte doch auch mal (Mann, Freund, Freundin, Eltern …) fragen ob man nicht fahren darf um ein bißchen Praxis zu erlangen.

Ist mir echt ein Rätsel…

Grüße,
J~

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Hallo,

mich würde mal interessieren, warum man den Führerschein macht
und ihn dann nie nutzt!

Der Führerschein wurde mir geschenkt und ich dachte „was man hat, das hat man“. Schon während des Führerscheinerwerbs fühlte ich mich unwohl beim Autofahren. Nach der Schule war ich für 1 Jahr im Internat (Hotelfachschule), danach lebte ich jahrelang in der Innenstadt verschiedener Großstädte. Dort brauchte ich kein Auto (und mit dem Gehalt eines Azubis/Berufsanfängers im Hotelfach kann man sich auch keins leisten).

Als ich hierher nach Neuss zog, hätte ich erstmalig ein Auto gebraucht, nun wohne ich mit jemandem zusammen, der eins hat. Wenn ich alleine irgendwo hin muss, fahre ich mit dem Motorroller, Fahrrad oder mit dem ÖPNV.

Ein Phänomen, dass ich übrigens nur
von (gleich mehreren) Frauen kenne.

Ich glaube ein Mann, der nicht Auto fährt wird von seiner Umwelt so sehr als unmännlich angesehen werden, dass sich so etwas keiner traut :wink: Blöd, eigentlich …

mal (Mann, Freund, Freundin, Eltern …) fragen ob man nicht
fahren darf um ein bißchen Praxis zu erlangen.

Ich will aber nicht … meine Freundin nölt ständig, dass ich auch mal fahren soll, aber ich will einfach nicht, da Autofahren mir unangenehm ist.

Gruß,

Myriam