Bearbeitung von Roststellen

Von: , Frage gestellt am Sa, 6. Aug 2005

Hi,

ich habe von demnächst mal alle stellen am unterboden, sprich achsträger, stabi usw. an den stellen wo leichter rostansatz zu sehen ist mit nem lack zu "versiegeln" der direkt auf den rost aufgetragen werden kann.

Macht es sinn die stellen vorher mit leichten Schleifarbeiten vom rost zu befreien und dann zu lackieren und sollte ich das zeug einfach so drauf hauen???

Hat jemand nen tipp, was ich noch am Unterboden machen kann, um dem wagen was richtig gutes zu tun?

VIelen DAnk

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: Bearbeitung von Roststellen

    Hi,

    mein Corolla Verso ist jetzt 4 Jahre alt, wenn man das Produktionsdatum vom Oktober 2001 nimmt. Hatte schon relativ früh an den dicken Schrauben und dicken Trägern minimalen Flugrost, wo mein Händler auf meine sorgliche Frage mit der Bemerkung konterte: "Bis das durchgerostet ist, haben sie den Wagen sicher verkauft, oder er rollt in Afrika".

    Sprich: Unbedenklich. Sollte es sich um Kantenrost, oder Blechfalzrost handeln, würde ich das etwas enger sehen......

    Der Flugrost an den dicken Trägern und Schrauben hat sich bis heute nicht wesentlich gesteigert......

    gruß

    dennis

  2. Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
    Re: Bearbeitung von Roststellen

    Hallo Frank,
    wenn du auf Nummer sicher gehen willst (ich halte diesen Rost auch für unbedenklich): pinsele den einfach mal mit einem guten Rostumwandler ein und dann mit einem guten Metalllack. Flugrost natürlich zuvor mit der Drahtbürste entfernen.
    Hat drei vorteile:
    1. macht Spass (Bastelarbeit)
    2. fördert den Umsatz (Rostumwandler und Lack)
    3. beruhigt Deine Sicherheitsbedenken
    *GG*
    Grüße
    Babalou

  3. Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
    Re: Bearbeitung von Roststellen

    Hallo!

    Da ich selbst nur recht alte Fahrzeuge habe,
    und das auch noch einige Zeit so bleiben soll,
    sprühe ich die 2 oder 3 x jährlich von unten mit einem Gemisch aus Hydrauliköl und Graphitpulver ein.
    Das macht sich ganz gut, weil diese Mischung die Gummiteile nicht angreift.
    So konnte ich meine 3 Fahrzeuge, Bj. 1985, ´88 und ´92 über die vielen Jahre erhalten. Das älteste der 3 Autos hab ich schon seit 1991.
    Zumindest von unten sehen die Fahrzeuge aus wie neu.
    Man muss nur peinlichts aufpassen, dass von der Mischung nichts an die Bremsen gelangt.

    Grüße, Steffen!

  4. Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
    Re: Bearbeitung von Roststellen

    Hi!

    Grundsätzlich: bevor man versiegelt, sollte man entrosten. Sonst blüht es unter der Versiegelung fröhlich weiter.
    Rostumwandler streichen und mit Metallfarbe lackieren macht schon Sinn.
    Allerdings muss man auch nicht jedes Teil behandeln. Boden und Schweller ja, Irgendwelche Fahrwerksteile nein. Die kannst Du dann nach 25 Jahren für 200 Euro austauschen und fertig.
    Denn klar ist: was dick eingepinselt ist, kann nur schwer auf Schäden begutachtet werden. Daher: übertreibe es nicht, ausser Du willst eine "Showroom-Condition. Dann allerdings solltest Du alles zerlegen, sandstrahlen und neu lackieren. Aber ohne Rostumwandler...

    Außerdem kann man eine Hohlraumversiegelung machen lassen.
    Ich empfehle hier Wachs. Es gibt auch noch sog. "Fließfett", bekannt ist hier z.B. das "Mike Sanders Fett", welches allerdings bald flüssig wird und aus allen Winkeln heraussifft.

    Grüße,

    Mathias

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!