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Re: Ein (hoffentlich) klärendes Wort
Hallo zusammen,
ich versuch'jetzt mal das ganze noch ein bisschen unklarer zu
machen.
Also erstmal, Dennis' Gleichung ist richtig. Gibt den
Zusammenhang zwischen Leistung, Drehmoment und Drehzahl
richtig wieder.
Das Problem liegt in den Drehmoment- und Leistungswerten, die
üblicherweise angegeben werden. Hierbei handelt es sich doch
um das maximale Drehmoment bei einer bestimmten Drehzahl und
die maximale Leistung bei der entsprechenden Drehzahl. So, und
mit der Gleichung kann ich jetzt entweder die Leistung
berechnen, die der Motor im Punkt des maximalen Drehmoments
abgibt (die liegt ganz bestimmt niedriger als die max.
Leistung) oder eben das Drehmoment, das im Punkt maximaler
Leistung vorliegt (wiederum geringer als max. Drehmoment).
Diese zwei berechneten Werte kann ich nur aus den Drehmoment-
und Leistungskurven ablesen, sie werden nie explizit
angegeben.
Ich denke der Zusammenhang der Gleichung wird klar, wenn man
mal einen Formel 1-Motor und einen Schiffsmotor mit gleicher
Leistung vergleicht, d.h. ca. 850 PS. Der F1-Motor dreht dafür
17500-18000/min, der Schiffsmotor nur 1000-1400/min. Der
Drehmomentvergleich fällt dann doch ziemlich deutlich aus. Und
der Drehmomentunterschied resultiert insbesondere aus dem
Hubraum: F1-Motor 3l, Schiffsmotor 25l. Allerdings hinkt der
Vergleich, da der Schiffsmotor in der Regel einen Turbolader
hat, der natürlich nochmal für deutlich mehr Drehmoment sorgt.
Hallo!
Irgendwie komme ich da nicht mit.
Du schreibst da viel von Drehmoment bei Formel 1 und Schiffsmotor. Wie hoch sind denn die Drehmomente bei beiden Beispielen?
Aus dem Hubraum??? Nicht zusätzlich aus dem Zünddruck?
Der Turbo sorgt für ein höheres Drehmoment? Aber doch nur sehr indirekt, er sorgt dafür, daß mehr Kraftstoff verbrannt werden kann.
Trotzdem kann man bei gleichen Randbedingungen Drehmoment und
Hubraum in eine linearen Zusammenhang bringen.
Wirklich? Drehmoment und Hubraum? Kommt es nicht auch noch auf die eingespritzte Kraftstoffmenge, Kompressionsdruck und Zünddruck an. (mittl. indiz. Druck).
Randbedingungen
sind hierbei Beatmung d.h. mit oder ohne Lader und
Reibungsverluste innerhalb des Motors.
So, jetzt hab' ich's halt mal versucht zu erklären.
M.