in der neuen Autobild gibt es einen Fahrbericht über den Bugatti Veyron, die neue Spaßmaschine für Scheichs und Konsorten. Eines hat mich doch sehr verwundert: Berichtet wird, daß der Bugatti Veyron standardmäßig „nur“ bis an die 375 km/h beschleunigt. Um nun die im Pflichtenheft vorgegebenen 400 km/h zu erzielen, muß der Fahrer den CW-Wert zu Lasten des Abtriebs erhöhen. Drückt er einen „Speed“-Hebel, wird der voluminöse Heckspoiler eingefahren(!) und andere diverse Abtrieb-Helferchen werden deaktiviert. Dies reduziert den Abtrieb auf der Vorderachse auf 0 kg, auf der Hinterachse auf gerademal 40 kg. Dafür klettert die Tachonadel des Veyron auch brav über die imageträchtige „400“ auf der Skala . . .
Ich mag eigentlich nicht glauben, daß der Wagen unter diesen Umständen eine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr erhält. Die aerodynamischen Kräfte in diesem Geschwindigkeitsbereich sind derart hoch, daß sich eine abrupte Änderung der Fahrdynamik durch Reduzierung des Abtriebs fatal auswirken kann und vom Fahrer nicht zu kontrollieren ist. Kaum auszudenken, wie sich das Gefährt bei plötzlich auftretendem Seitenwind und Böen verhält. Man sollte meinen, daß seit den Erfahrungen mit dem Audi TT der Punkt Aerodynamik und Abtrieb ein wesentliches Kriterium für eine Allgemeine Betriebserlaubnis von auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegten Fahrzeugen ist. Schläft das Kraftfahrtbundesamt - oder schaut die Behörde hier aus durchsichtigen ökonomischen Gründen gar bewußt weg?
in der neuen Autobild gibt es einen Fahrbericht über den Bugatti Veyron,
Naja, die Autobild hielt ich noch nie für das Journal, was sich durch gründlice Recherche und Wahrheitsliebe hervortat.
muß der Fahrer den CW-Wert zu Lasten des Abtriebs erhöhen.
Kleiner Lapsus: Der Fahrer verringert den cw-Wert zu Lasten des Abtriebs und zu Gunsten eines geringeren Luftwiederstandes und damit erhöhter Geschwindigkeit.
Drückt er einen „Speed“-Hebel, wird der voluminöse Heckspoiler eingefahren(!)
Laut anderen Veröffentlichungen im Internet fährt der Spoiler nicht komplett ein, sondern wird nur ein wenig eingefahren. Ebenfalls wird die Bodenfreiheit nochmals abgesenkt.
Dies reduziert den Abtrieb auf der Vorderachse auf 0 kg, auf der :Hinterachse auf gerademal 40 kg.
Ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass jemand den Abtrieb/Anpressdruck an der Vorderachse auf 0 senkt. Das Ergebnis wäre ein nahezu unlenkbares Fahrzeug, dass beim kleinsten Luftwirbel oder einer Bodenwelle vorn abhebt und eine Salto hinlegt, den die Mercedes CLK 1999 in LeMans schon vorgemacht haben.
Ich will für die Käufer/Fahrer des Veyron hoffen, dass die AutoBild etwas falsch verstanden hat, und der Anpressdruck weit höher als 0 ist.
muß der Fahrer den CW-Wert zu Lasten des Abtriebs erhöhen.
Kleiner Lapsus: Der Fahrer verringert den cw-Wert zu Lasten
des Abtriebs und zu Gunsten eines geringeren Luftwiederstandes
und damit erhöhter Geschwindigkeit.
naja, in die FOrmel des Luftwiederstandes geht der cw-Wert und die Geschwindigkeit -letzere im Quadrat- ein, von daher, ist deine Aussage missverständlicher als die des Vorposters
Drückt er einen „Speed“-Hebel, wird der voluminöse Heckspoiler eingefahren(!)
Laut anderen Veröffentlichungen im Internet fährt der Spoiler
nicht komplett ein, sondern wird nur ein wenig eingefahren.
Ebenfalls wird die Bodenfreiheit nochmals abgesenkt.
Genau dieses sollte eigentlich wieder den Abtrieb erhöhen, wenn man das Bernoullische Gesetz betrachtet.