Hallo
ich habe mal ne blöde frage.
wir haben letztens eine diskussion gestartet.
warum geht ein motor kaputt, wenn man in den tank z.b. cola oder ein mars rein tut(man hatte ja als junglicher viel schabernack mit mofamotoren gemacht).
liegt das am zucker oder woran?
geht das auch bei größeren(auto,lkw motoren)?
ein anderer sagte, dass es heute nicht mehr möglich ist, den motor so kaputt zu bekommen.
ist das wirklich so oder was sagt ihr?
Hallo lash
warum geht ein motor kaputt, wenn man in den tank z.b. cola
oder ein mars rein tut(man hatte ja als junglicher viel
schabernack mit mofamotoren gemacht).
Ich bin grad kürzlich über eine Webseite gestolpert. Ich meine zwar, es war ein Link, der hier in W-W-W genannt wurde, kann ihn aber im Moment nicht mehr finden. Jedenfalls war das eine Webseite, auf der diverse FAQs wie ‚Stammt Teflon aus der Raumfahrt?‘ oder ‚Macht Zucker im Tank den Motor kaputt?‘ zu finden. Und die jeweiligen Antworten.
Auf Deine Frage bezogen:
Zucker oder ein Mars-Riegel würden im Tank zu Boden sinken, genau wie allfällige andere Verunreinigungen. Und selbst wenn etwas davon ‚hochgewirbelt‘ würde, würde es an den Filtern hängenbleiben. Von daher würde im Normalfall davon gar nichts bis in den Motor gelangen.
Falls durch den Mars-Riegel oder so die Leitung vom Tank zum Motor blockiert würde, würde der Motor schlicht ausgehen, sobald kein Benzin mehr durchkommt.
Ich weiss jedoch nicht, was bei Cola oder anderen Flüssigkeiten passieren würde.
CU
Peter
Wasser ins Öl 
Hallo,
Ob Cola o.Ä. den Motor kaputt macht, kann ich dir nicht sagen.
Was du aber auf keinen Fall machen solltest, ist Wasser mit ins Öl zu kippen. Mein Schwager (kann alles, weiß alles) hat das damals bei seinem Bruder gemacht, sollte angeblich eine bessere Kompression geben.
Die Kompression gab’s tatsächlich, aber nicht beim BMW, sondern in der Schrottpresse 
Gruß
Sticky
Hi Sticky,
die Antwort gehört aber eher in´s Witzebrett… *TränenausdenAugenwischt*
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Chris,
die Antwort gehört aber eher in´s Witzebrett…
*TränenausdenAugenwischt*
Wieso, versteh’ ich nicht? Das Öl ist doch sauteuer, und wenn man mit Wasser genausogut schmieren kann (schon mal was von Aquaplaning gehört?), das dann ausserdem noch die Leistung steigert, was spricht dagegen? Kann doch das Wasser nix dafür, dass der Kollege seinen BeHämmWeh mit sage und schreibe 480 PS (nach dem Wassertuning) gleich mal gegen die Gartenmauer gefahren hat.
Gruß
Martin
P.S.: Bitte selbst verteilen: >/iirroonniiee
Haha
Mein Schwager (kann alles, weiß alles) hat
das damals bei seinem Bruder gemacht, sollte angeblich eine
bessere Kompression geben.
Die Kompression gab’s tatsächlich, aber nicht beim BMW,
sondern in der Schrottpresse 
Ich fand die meldung super! Wasser ins Öl, genial. Es laufen doch viele „Daniel Düsentriebs“ herum 
Da fällt mir ein…eine Kundschaft kam mal zu mir und hat mich gefragt ob ich denn keinen Ölwechsel bei seinem Auto durchgeführt habe. Als ich ihm zeigte dass das Öl auf max. am Messtab war und es frisch war, (was eh ein Problem war, da durch die Rückstände das Öl auch wieder schwärzlich geworden ist) verlangte er doch nicht von mir dass das Öl so lange aufgefüllt wird, bis es beim Ventildeckel ansteht.
Als ich ihm den „Dienst“ verweigerte ging er zum Werkstättenmeister und nicht mal der konnte ihn vom Gegenteil bekehren. Also mußte er einen Zettel unterschreiben auf dem soetwas wie „für Folgeschäden wird nicht gehaftet“ stand und dann wurde aufgefüllt. Er kam nicht weit.
Ich weiß dass passt nicht zur Frage, ich fand den Artikel nur super und mußte noch eine Meldung draufschieben.
gruß aus kärnten
andi1200
Da fällt mir ein…eine Kundschaft kam mal zu mir und hat
mich gefragt ob ich denn keinen Ölwechsel bei seinem Auto
durchgeführt habe. Als ich ihm zeigte dass das Öl auf max. am
Messtab war und es frisch war, (was eh ein Problem war, da
durch die Rückstände das Öl auch wieder schwärzlich geworden
ist) verlangte er doch nicht von mir dass das Öl so lange
aufgefüllt wird, bis es beim Ventildeckel ansteht.
Als ich ihm den „Dienst“ verweigerte ging er zum
Werkstättenmeister und nicht mal der konnte ihn vom Gegenteil
bekehren. Also mußte er einen Zettel unterschreiben auf dem
soetwas wie „für Folgeschäden wird nicht gehaftet“ stand und
dann wurde aufgefüllt. Er kam nicht weit.
Hallo!
So was hatten wir auf Arbeit auch schon.
Da hat eine Frau in den VW-Transporter Diesel auch so viel Öl eingefüllt, bis der richtig voll war.
Der ist auch gefahren,
die Frau hatte blos das Problem, dass sie im Rückspiegel wegen der gewaltigen Ölwolken nichts mehr gesehen hatte.
Wir haben den Ölstand dann wieder korrigiert, und gut war es. Ich glaube, 10 Liter waren drin.
Keine Schäden.
Grüße, Steffen!
Es ist aber was dran!
Moinsen,
So unlogisch ist das nun wieder gar nicht: durch den durch das Wasser verursachten Riss des Schmierfilms erhöht sich der Reibungswert zwischen Kolben und Zylinderwand. Die hat eine stärkere Erhitzung des Kolbens zur Folge, was wiederum das Spiel zwischen den Beiden verringert und somit die Kompression erhöht! Soviel zur Theorie…
Gruß
Markus
Moinsen,
So unlogisch ist das nun wieder gar nicht: durch den durch das
Wasser verursachten Riss des Schmierfilms erhöht sich der
Reibungswert zwischen Kolben und Zylinderwand.
Der Abriss des Schmierfilms mit deutlich erhöhtem Reibwert führt idR zum Kolbenfresser.
Die hat eine stärkere Erhitzung des Kolbens zur Folge, was wiederum
das Spiel zwischen den Beiden verringert und somit die Kompression
erhöht!
Du meinst damit wohl eher das „Blow by“, weniger die Kompression.
Ersteres ist die Gasmenge, die an den (mit Federwirkung vorgespannten) Kolbenringen durchpfeift. Ein evtl veringertes Laufspiel zwischen Zylinder und Kolbenschaft ist hier nicht relevant, denn die Dichtfunktion nehmen die Kolbenringe wahr.
Dass größere Mengen an Wasser im Öl die Schmiereigenschaften verschlechtern ist hinlänglich bekannt. Wasser ist verdampfungsanfälliger, so dass dadurch der hydrodynamische Schmierfilm lokal unterbrochen werden kann und die dann trockene Reibung zum Fressen (egal ob Kolben oder Lager) führt.
Ebenso kritisch : Wasser gefriert bei Minusgraden zu Eis, und das kann Schmierölbohrungen zusetzen. Folge : wieder Mangelschmierung.
Andererseits fällt besonders im Kurzstreckenbetrieb - nach Abschalten und Abkühlen des Motors - immer etwas Kondenswasser im Motorraum (und im Öl) an. Das ist idR unkritisch, das es mit dem Öl in Lösung geht (Emulsion) und bei Erwärmung über 100°C verdampft und über die Entlüftung des Kurbelgehäuses abgeführt wird.
Soviel zur Erklärung der Praxis.
Gruß
Karl
Soviel zur Theorie…
Gruß
Markus
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Nochmal Moinsen!
Du meinst damit wohl eher das „Blow by“, weniger die
Kompression.
Nönö, ich mein letztlich schon die Kompression, denn die erhöht sich dann doch zwangsläufig. Und wenn zw. Kolben und Zylinder aufgrund des weniger werdenden Spiels nunmal nix mehr vorbei passt, gibts auch keinen „blow by“ mehr.
…, so dass dadurch der hydrodynamische
Schmierfilm lokal unterbrochen werden kann und die dann
trockene Reibung zum Fressen (egal ob Kolben oder Lager)
führt.
Mag sein, hab ja nicht gesagt, dass der Motor lange hält. Aber wenigstens hat er während seiner letzten Atemzüge ne gute Kompression!
Ebenso kritisch : Wasser gefriert bei Minusgraden zu Eis, und
das kann Schmierölbohrungen zusetzen. Folge : wieder
Mangelschmierung.
Gleichzeitg wird aber durch das Eis wieder die Reibung gesenkt, Vergleich: Schlittschuhfahren!
Gruß
Markus
Hallo,
Nönö, ich mein letztlich schon die Kompression, denn die
erhöht sich dann doch zwangsläufig. Und wenn zw. Kolben und
Zylinder aufgrund des weniger werdenden Spiels nunmal nix mehr
vorbei passt,
dann sitzt der Kolben fest und frisst
gibts auch keinen „blow by“ mehr.
Mag sein, hab ja nicht gesagt, dass der Motor lange hält. Aber
wenigstens hat er während seiner letzten Atemzüge ne gute
Kompression!
Wenn überhaupt, und das wäre dann nur von theoretischem Wert.
Ebenso kritisch : Wasser gefriert bei Minusgraden zu Eis, und
das kann Schmierölbohrungen zusetzen. Folge : wieder
Mangelschmierung.
Gleichzeitg wird aber durch das Eis wieder die Reibung
gesenkt, Vergleich: Schlittschuhfahren!
Wenn die Schmierölbohrung - z.B. durch Eis - zugesetzt ist, dann kommt nicht einmal der hypothetische Schlittschuheffekt in der Lagerstelle an. Das Eis blockiert nämlich den Zufluss von der Ölpumpe zu den zu schmierenden Lagerstellen.
Gruß
Karl
Gruß
Markus