Hi,
wenn ich das lese, können wir mit 5000 km/h schnurstracks in die Steinzeit fahren.
Alle Autos auf den Müll, Fahrräder raus und jeden Tag schlappe 100 km zur Arbeit (einfach), sowie ein- bis zweimal pro Woche sechs Kästen Wasser (, Bier, etc.), Waschmittel, Lebensmittel vom Supermarkt auf der grünen (autofreundlichen) Wiese holen. Viel Spaß!
Im Straßenverkehr gilt RÜCKSICHTNAHME und Vermeidung von Gefährdung!
Seit 100 Jahren gibt es Autos. Ich war lange genug in USA, um die dort geltenden speed limits von 55 mph, später 65 mph, jetzt z.T. 75 mph (=
88 / 104 / 120 km/h) zu erleben. Ich wünschte mir oft 95 mph (152 km/h). Das Fahren (besser Gleiten) auf den Highways ist drastisch entspannter als in ol’ Germany. Umgerechnet auf deutsche Verhältnisse fuhren wir (Ausgangspunkt Frankfurt/Main) mal schnell nach Mannheim zum Shoppen, am Sonntag nach Köln zum Ausspannen, kurz mal auf eine Ausstellung nach Berlin oder zum Kaffee nach Hamburg. Oft genug ist auf den Straßen gähnende Leere, da könnte man glatt 300 Sachen fahren. In metropolitan areas (Ballungszentren) aber auch mal nur 30. Jeder achtet auf den Anderen!
In Deutschland gilt jagen und gejagt werden. Die Person wird neutralisiert (in Bezug auf das Geschlecht, nicht das Dasein).
Ich kenne Leute, die sind nach Germany in Urlaub geflogen, um dort mit einem Mietporsche in maximal 4 Stunden von Hamburg nach München zu rasen. Wer’s braucht…
In Deutschland mischt sich der Staat in jeden Furz ein. Siehe eine Million Vorschriften und ätzende TÜV-Termine, etc. Beim Benzinpreis wird progressiv abgezockt, Hubraummiete (=KFz-Steuer), tausend Gebühren bei der kleinsten Änderung, und so weiter. JESUS! Nicht zu vergessen den Führerschein mit Fahrschulzwang.
In USA kann ich für die Kosten des deutschen „Dreiers“ alle Lappen machen, die es gibt. Die Ausbildung ist mein Problem. Es wird geprüft, ob ich fahren (fliegen, schiffen) kann = also, ob ich es gelernt habe. Wo, ist wurscht. Wenn ich in Mexiko oder in Texas auf (m)einer Farm fahren lerne und dafür eine Stunde oder ein Jahr brauche ist egal. Test bestanden = Lappen da. $30.- reichen aus. Auf Privatgrund darf ich fahren, wenn es physikalisch geht. Selbst dann, wenn ich neun Jahre alt bin. Ab 16 darf ich - geprüft - auf die Straße.
Also ist folgendes angesagt:
Ein Billigmietrufauto, das per Telefon gerufen, in zwei Minuten vor dem Haus, resp. vor mir steht, man steigt ein und gibt das Ziel an. Der Wagen fährt allein hin, ich steige aus. Der Wagen fährt wieder weg. Die Wagengröße passe ich meinem Bedürfnis an. Also mit Smart zum Einkaufscenter und mit dem Van wieder heim. Entsprechendes gilt für IKEA-Einkauf. Eine totale Verkehrs-STEUERUNG (Keine KONTROLLE, denn die ist dann sinnlos) bringt 110% Entspannung beim ge-fahren-werden.
Heute kontrolliert (=zockt ab) man dort, wo die meisten Einnahmen winken und nicht dort, wo es aus Sicherheitsgründen nötig ist. Nachts um drei ganz allein an der roten Ampel zu stehen trägt emorm zum Energiesparen
, bei.
Ein Euro-amerikanischer Umgang (also eine Mischung aus beiden Welten) mit dem heilix Blechle ist überfällig!
- vernünftige Tempolimits her
- Steuern runter
- Autopreise runter
- Rechtsabbiegen an roter Ampel erlauben
- Kaum Autos = keine Ampel in Betrieb halten
- Bagatellverstöße nicht mit Maßlosstrafen ahnden
- Ernste Verstöße angemessen bestrafen
- Taxipreise drastisch runter
- …
Wir haben uns vom Auto so abhängig gemacht, dass es ohne Auto gar nicht mehr geht!
Gruss,
HWW
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