Daimler Benz in USA teuer?

guten morgen,

ich hörte vom Gerücht, das ein Daimler in den USA ein sehr teueres Auto sei…

Was ist da teuer, wenn der selbe Preis wie hier zu zahlen ist? Das ist doch nicht viel, wenn man bedenkt das der Wagen nur 6-7 Liter verbraucht im Vergleich zu den Dreckschleudern der Amis hingegen?

Verdienen tun die ja auch ne Menge, bzw. zahlen weniger Steuern.

Irre ich mich? Bitte korrigieren, danke

In Amiland sind die Benze genauso teuer als in Detschland, jedoch teurer als amerikanische Autos. Da die Serienausstattung erheblich besser ist als in Deutschland, wäre ein vergleichbares Auto in Deutschland teurer. Hier lebt DC traditionell von den aufpreispflichtigen Extras.
MFG Peter

ich danke dir peter,

das würde ja im umkehrschluss (für mich) bedeuten: ich kaufe in USA einen tollen Wagen mit allem Piff-Paff (ohne VAT) ein bzw. lease den, für den Gebrauch in Blöd-Germany.

Ein interessanter Punkt ist der der „Extras“:
es gab mal Zeiten, da waren die Türen ein definiertes „Extra“! Wann beginnen „Extras“, wann enden diese… scheinbar je nach Geldgier des Produzenten…

Letztendlich scheint sich dennoch ein BENZ in der USA allemal zu rechnen, wenn man den Verbrauch mit einbezieht und die „Wert“-Abschreibungen… oder?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

billiger als bei uns
Hallo Dirk,

wenn du es genau wissen willst, dann gehe doch auf
www.mbusa.com

Mal ein Beispiel:
e 320 cdi $51,825
Grundpreis 46.574,00 in Deutschland.

So, nun beginnt die Rechnerei.
Der Dollarpreis entspricht ungefähr 42tsd Euro.
Also ist der Wagen in den USA billiger. Wieviel Extras der Wagen in den USA hat, das kannst du ja anhand der Adresse rausfinden.

Bis dann,
MFG
Henning

ich danke dir peter,

das würde ja im umkehrschluss (für mich) bedeuten: ich kaufe
in USA einen tollen Wagen mit allem Piff-Paff (ohne VAT) ein
bzw. lease den, für den Gebrauch in Blöd-Germany.

Ein interessanter Punkt ist der der „Extras“:
es gab mal Zeiten, da waren die Türen ein definiertes „Extra“!
Wann beginnen „Extras“, wann enden diese… scheinbar je nach
Geldgier des Produzenten…

Letztendlich scheint sich dennoch ein BENZ in der USA allemal
zu rechnen, wenn man den Verbrauch mit einbezieht und die
„Wert“-Abschreibungen… oder?

Hallo Dirk,

ich frage mich wie du darauf kommst, dass ein Mercedes gegenüber
den US-Herstellern einen Verbrauchsvorteil hat.
Das Einstiegsmodell in den USA ist ein C230 mit 2,5l V6 Beziner.
Ist das deiner Meinung nach ein Sparauto?
Glaube mir, alle US-Hersteller haben sparsamere Mittelklassewagen
im Programm.

Der angesprochene E 320 CDI ist möglicherweise sparsamer als
ein vergleichbarer Benziner, aber in den USA kauft kein
Mensch einen Diesel-PKW. (Muss ich dann an der Säule für Trucks
tanken?)

Beim Thema Extras ist es grundsätzlich so, dass Exportmarken mehr
Ausstattung serienmäßig anbieten als einheimische Hersteller.
Ein Mercedes-Grundmodell hat in den USA z.B. eine
komplette „Wohlfühlausstattung“, für die man in Deutschland den
„Listenpreis“ steil nach oben korrigieren muss.
Ebenso ist es z.B. in Deutschland mit den Japanern. Die hatten
doch in den 80ern schon elektrische Fenster serienmäßig, um hier
im Markt Fuß zu fassen.

Wenn Du in den USA einen Mercedes kaufst und nach D reimportierst,
musst Du allerdingst bedenken, dass einiges an Zusatzkosten auf dich
zukommt. Die Beleuchtungsanlage muss umgerüstetet werden, die
Einstufung der Abgasklasse ist möglicherweise schlechter als
beim vergleichbaren Deutschland-Modell. Das UKW-Radio ist für
Deutschland nicht zu gebrauchen, ebenso das Navi.
Du hast keine Garantie in Deutschland.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du am Ende etwas sparst.

Gruß
Christian

1 „Gefällt mir“

Hi!

ich danke dir peter,

das würde ja im umkehrschluss (für mich) bedeuten: ich kaufe
in USA einen tollen Wagen mit allem Piff-Paff (ohne VAT) ein
bzw. lease den, für den Gebrauch in Blöd-Germany.

Das haut wegen der Zulassung nicht hin. Du dürftest den Wagen hier nur 3 Monate benutzen und müsstest ihn dann ummelden.
Dies wiederum wird der amerikanische Leasinggeber wohl kaum gutheißen.
Zudem kann bei einer Nutzung solcher Fahrzeuge mit „US-Specs“ auf der deutschen Autobahn sehr schnell das böse Erwachen kommen, denn die Reifen und Fahrwerke für die USA sind oft nicht für mehr als 160 Km/h brauchbar.

Ein interessanter Punkt ist der der „Extras“:
es gab mal Zeiten, da waren die Türen ein definiertes „Extra“!
Wann beginnen „Extras“, wann enden diese… scheinbar je nach
Geldgier des Produzenten…

Das liegt weniger an der „Geldgier“ der Hersteller, sondern an der Blödheit der Konsumenten, also generell gesehen am Markt.
Die Amerikaner bezahlen die deutschen Preise einfach nciht, also müssen die deutschen Hersteller dort reagieren.
Die Deutschen bezahlen die Phantasiepreise (für den Preis eines gut ausgestatteten Golf von ca. 25.000 Euro kann man in den USA locker einen Lexus fahren…) der sog. „Premiumhersteller“ noch relativ klaglos und wundern sich dann.
Kauft 10 Jahre lang Hyundai und die Sache flutscht wieder…

Letztendlich scheint sich dennoch ein BENZ in der USA allemal
zu rechnen, wenn man den Verbrauch mit einbezieht und die
„Wert“-Abschreibungen… oder?

Rein rechnerisch würde sich der Import lohnen. Praktisch nicht, denn Du musst immer noch einige Tausend Euros für den Umbau einrechnen (Scheinwerfer, Reifen, Lichthöhenverstellung, Nebelschlussleuchten…)

Hallo Dirk,

ich frage mich wie du darauf kommst, dass ein Mercedes
gegenüber
den US-Herstellern einen Verbrauchsvorteil hat.
Das Einstiegsmodell in den USA ist ein C230 mit 2,5l V6
Beziner.
Ist das deiner Meinung nach ein Sparauto?
Glaube mir, alle US-Hersteller haben sparsamere
Mittelklassewagen
im Programm.

Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, kommt Käse dabei heraus…

Vergleicht man einen C240 mit einem Chevrolet Alero V6, so hat der Benz ca. 3-5 Liter Verbrauchsvorteil.

Der angesprochene E 320 CDI ist möglicherweise sparsamer als
ein vergleichbarer Benziner, aber in den USA kauft kein
Mensch einen Diesel-PKW. (Muss ich dann an der Säule für
Trucks
tanken?)

Kaum einer kann die CDIs dort fahren, da der Diesel noch zu viel Schwefelgehalt aufweist. Das ist der ganze Gag daran.

Zudem solltest Du hier mal einen Mercedes E320 mit einem Cadillac V8 dieser Klasse vergleichen.
Der Caddi säuft mehr, ist lahmer, unkomfortabler und im Leasing nur marginal billiger.
Daher ist die E-Klasse als Benziner im Osten der USA ein Renner.

Beim Thema Extras ist es grundsätzlich so, dass Exportmarken
mehr
Ausstattung serienmäßig anbieten als einheimische Hersteller.
Ein Mercedes-Grundmodell hat in den USA z.B. eine
komplette „Wohlfühlausstattung“, für die man in Deutschland
den
„Listenpreis“ steil nach oben korrigieren muss.

So ist es.

Ebenso ist es z.B. in Deutschland mit den Japanern. Die hatten
doch in den 80ern schon elektrische Fenster serienmäßig, um
hier
im Markt Fuß zu fassen.

…und heute punkten sie damit, dass ihre Autos einfacher, aber auch signifikant günstiger sind…

Wenn Du in den USA einen Mercedes kaufst und nach D
reimportierst,
musst Du allerdingst bedenken, dass einiges an Zusatzkosten
auf dich
zukommt. Die Beleuchtungsanlage muss umgerüstetet werden, die
Einstufung der Abgasklasse ist möglicherweise schlechter als
beim vergleichbaren Deutschland-Modell.

Das liegt nur an der Lobby Hersteller - TÜV.

Das UKW-Radio ist für
Deutschland nicht zu gebrauchen,

Stimmt nicht. Es funktioniert hier bestens, man empfängt sogar den Polizeifunk…
Es gibt nur kein RDS.

ebenso das Navi.

Die meisten DVD Navis funktionieren mittlerweile weltweit.

Du hast keine Garantie in Deutschland.

Kauft man von einem Importeur, ist das Problem mehr als gelöst, denn die Garantien der Importeure sind meist deutlich besser als die Gewährleistung, die Mercdes in D lediglich anbietet…

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du am Ende etwas sparst.

Ich auch nicht, aber das liegt an den Umbau- und Transportkosten.

Grüße,

Mathias