Hi!
ich danke dir peter,
das würde ja im umkehrschluss (für mich) bedeuten: ich kaufe
in USA einen tollen Wagen mit allem Piff-Paff (ohne VAT) ein
bzw. lease den, für den Gebrauch in Blöd-Germany.
Das haut wegen der Zulassung nicht hin. Du dürftest den Wagen hier nur 3 Monate benutzen und müsstest ihn dann ummelden.
Dies wiederum wird der amerikanische Leasinggeber wohl kaum gutheißen.
Zudem kann bei einer Nutzung solcher Fahrzeuge mit „US-Specs“ auf der deutschen Autobahn sehr schnell das böse Erwachen kommen, denn die Reifen und Fahrwerke für die USA sind oft nicht für mehr als 160 Km/h brauchbar.
Ein interessanter Punkt ist der der „Extras“:
es gab mal Zeiten, da waren die Türen ein definiertes „Extra“!
Wann beginnen „Extras“, wann enden diese… scheinbar je nach
Geldgier des Produzenten…
Das liegt weniger an der „Geldgier“ der Hersteller, sondern an der Blödheit der Konsumenten, also generell gesehen am Markt.
Die Amerikaner bezahlen die deutschen Preise einfach nciht, also müssen die deutschen Hersteller dort reagieren.
Die Deutschen bezahlen die Phantasiepreise (für den Preis eines gut ausgestatteten Golf von ca. 25.000 Euro kann man in den USA locker einen Lexus fahren…) der sog. „Premiumhersteller“ noch relativ klaglos und wundern sich dann.
Kauft 10 Jahre lang Hyundai und die Sache flutscht wieder…
Letztendlich scheint sich dennoch ein BENZ in der USA allemal
zu rechnen, wenn man den Verbrauch mit einbezieht und die
„Wert“-Abschreibungen… oder?
Rein rechnerisch würde sich der Import lohnen. Praktisch nicht, denn Du musst immer noch einige Tausend Euros für den Umbau einrechnen (Scheinwerfer, Reifen, Lichthöhenverstellung, Nebelschlussleuchten…)
Hallo Dirk,
ich frage mich wie du darauf kommst, dass ein Mercedes
gegenüber
den US-Herstellern einen Verbrauchsvorteil hat.
Das Einstiegsmodell in den USA ist ein C230 mit 2,5l V6
Beziner.
Ist das deiner Meinung nach ein Sparauto?
Glaube mir, alle US-Hersteller haben sparsamere
Mittelklassewagen
im Programm.
Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, kommt Käse dabei heraus…
Vergleicht man einen C240 mit einem Chevrolet Alero V6, so hat der Benz ca. 3-5 Liter Verbrauchsvorteil.
Der angesprochene E 320 CDI ist möglicherweise sparsamer als
ein vergleichbarer Benziner, aber in den USA kauft kein
Mensch einen Diesel-PKW. (Muss ich dann an der Säule für
Trucks
tanken?)
Kaum einer kann die CDIs dort fahren, da der Diesel noch zu viel Schwefelgehalt aufweist. Das ist der ganze Gag daran.
Zudem solltest Du hier mal einen Mercedes E320 mit einem Cadillac V8 dieser Klasse vergleichen.
Der Caddi säuft mehr, ist lahmer, unkomfortabler und im Leasing nur marginal billiger.
Daher ist die E-Klasse als Benziner im Osten der USA ein Renner.
Beim Thema Extras ist es grundsätzlich so, dass Exportmarken
mehr
Ausstattung serienmäßig anbieten als einheimische Hersteller.
Ein Mercedes-Grundmodell hat in den USA z.B. eine
komplette „Wohlfühlausstattung“, für die man in Deutschland
den
„Listenpreis“ steil nach oben korrigieren muss.
So ist es.
Ebenso ist es z.B. in Deutschland mit den Japanern. Die hatten
doch in den 80ern schon elektrische Fenster serienmäßig, um
hier
im Markt Fuß zu fassen.
…und heute punkten sie damit, dass ihre Autos einfacher, aber auch signifikant günstiger sind…
Wenn Du in den USA einen Mercedes kaufst und nach D
reimportierst,
musst Du allerdingst bedenken, dass einiges an Zusatzkosten
auf dich
zukommt. Die Beleuchtungsanlage muss umgerüstetet werden, die
Einstufung der Abgasklasse ist möglicherweise schlechter als
beim vergleichbaren Deutschland-Modell.
Das liegt nur an der Lobby Hersteller - TÜV.
Das UKW-Radio ist für
Deutschland nicht zu gebrauchen,
Stimmt nicht. Es funktioniert hier bestens, man empfängt sogar den Polizeifunk…
Es gibt nur kein RDS.
ebenso das Navi.
Die meisten DVD Navis funktionieren mittlerweile weltweit.
Du hast keine Garantie in Deutschland.
Kauft man von einem Importeur, ist das Problem mehr als gelöst, denn die Garantien der Importeure sind meist deutlich besser als die Gewährleistung, die Mercdes in D lediglich anbietet…
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du am Ende etwas sparst.
Ich auch nicht, aber das liegt an den Umbau- und Transportkosten.
Grüße,
Mathias