Hallo!
Habe alten Benz-Bus (D406, BJ '68), der unter 3 Grad nicht mehr anspringen will.
Gibts da irgendwelche Tricks / Maßnahmen?
Danke vorab
josch
Hallo!
Habe alten Benz-Bus (D406, BJ '68), der unter 3 Grad nicht mehr anspringen will.
Gibts da irgendwelche Tricks / Maßnahmen?
Danke vorab
josch
Hallo!
Habe alten Benz-Bus (D406, BJ '68), der unter 3 Grad nicht
mehr anspringen will.
Gibts da irgendwelche Tricks / Maßnahmen?
Hallo josch,
Der Diesel, den meine Mutter mal als Dienstwagen ende der 80er hatte, wollte auch im Winter nie richtig anspringen. Die Werkstatt sagte ihr, daß das bei Dieselfahrzeugen durchaus mal passieren könne, da Diesel nicht so kälteresistent sei, wie normales bzw Super Benzin. Der Mechaniker gab ihr dann die Empfehlung, beim Volltanken ein paar Liter Benzin miteinzufüllen, dies verhindere, daß Diesel eventuell gefriere.
Ob’s stimmt, so wie der erklärt hat, weiß ich nicht, jedoch ließ sich das Auto mit dem Trick danach immer problemlos starten.
Ehe du das jetzt aber versuchst, warte lieber, ob mich(Laie) nicht jetzt ein Experte zerrupft.
Gruß
Sticky
Hallo Josch,
jetzt kann ich hier auch mal antworten, obwohl ich mich ja eigentlich mit Autos nicht so gut auskenne.
Ein Diesel muss vorglühen, zu diesem Zweck sind Glühkerzen eingebaut. Möglicherweise sind die bei Dir abgenützt und müssen erneuert werden.
Das mit dem Benzin zufüllen halte ich eigentlich nicht für nötig. In Deutschland gibt es im Winter Winterdiesel, der bis -20°C Kältefest ist. Vor meinem jetzigen Auto habe ich jahrelang einen alten Diesel-Golf gefahren, ich habe nie Benzin dazugetankt. Allerdings hatte ich mal das gleiche Problem wie Du, nach einem Glühkerzenwechsel war es behoben.
CIAO
Helmut
Hallo Josch,
wann wurden zuletzt die Kraftstoffilter (Vorfilter/Hauptfilter) getauscht? Die können sich durch Parafin zusetzen, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken. Sind die Filter schon ziemlich durch Ablagerungen verdreckt, geht’s umso schneller. Der Vorfilter ist normalerweise aus Kunststoff und durchsichtig. Wenn viel Dreck drin ist, ist eher schwarz, wenn beim Abklemmen eine dickflüssige weißbräunliche Brühe austritt, ist das ein Hinweis für Parafinbildung.
Falls Du das Gefühl hast, dass schon der Anlasser beim Starten mit dem Durchdrehen des Motors Probleme hat, solltest Du auf ein (Einbereichs-) Winter-Motoröl wechseln. Wir hatten damals eines Namens mit der Typbezeichnung HD10 in der Werkstatt, dass auch bei den /8-er und alten 123-er Dieseln zum Einsatz kam. Das Öl ist bei Kälte dünnflüssiger, dadurch lässt sich der Motor besser durchdrehen.
Gruß
hps
Hallo!
Ich kann mich auch nur meinen Vorrednern anschließen. Daß ein Diesl nicht anspringt kann, wie ich am eigenen Leibe erfahren habe, mehrere Gründe haben.
Sicherlich ist einer davon daß kaum einer den Kraftstofffilter entwässert oder gar wechselt (sollte bei meinem Wagen alle 10000km erfolgen). Ich denke aber mal daß das dann eher zu einem allgemeinen schlechten Startverhalten führt.
Dann Sollte man auch mal kontrollieren ob alles im Bereich der Düsen dicht ist. Da hatte ich vor kurzem ein Problem. und zwar war da eine Diochtung defekt und der Wagen hatte an dem Zylinder keine richtige Kompression mehr, was dazu führte daß er nicht richtig durchzog im oberen Drehzahlbereich. Wenn deiner das aber tut, ist das wohl auch nicht dein Problem.
Wenn der Motor, trotz vorglühen ewig lange drehen muß bis er dann so langsam wie ein asthmakranker Kater rumkotzt und augenscheinlich mit einem Zylinder nach dem anderen anfängt zu arbeiten und anfangs nur stottert und unruhig läuft, ist mit Sicherheit mindestens eine Glühkerze defekt. Von meinem Renault kann ioch sagen daß es auch mit einer defekten Glühkerze noch halbwegs ansrpingt, aber 2 sind auch für ihn zuviel… Übrigens läßt es sich reht einfach überprüfen ob eine glühkerze defekt ist. Die Dinge haben einen sehr geringen Widerstandswert ( bei meinem 1 Ohm ). Den kann man an den Glühkerzen messen, indem man das Kabel an den kerzen abschraubt und halt von der Stelkle wo das Kabel normal sitzen würde zum Motorblock hin misst. Sollte der Widerstand geringer als 10 Ohm sien kannst Du davon ausgehen daß das Teil OK ist. Ist er jedoch unendlich hoch (nicht im Meßbereich) dann ist die Kerze defekt. Solltest Du kein Ohm (oder Multi-) meter haben so kannst Du Dir auch mit dieser berüchtigten KFZ-Mechaniker-Prüflampe behelfen, indem Du die in Reihe zwischen dem Glühkerzenkabel und der Glühkerze schaltest. Beim Vorglühen mßte die dann bei einer gesunden Glühkerze leuchten und bei einer defekten eben nicht.
Noch nebenbei erwähnt: Zumindest bei meinem Wagen ist es ein ziemlicher Aufwand die Glühkerze zu wechseln (Kraftstoffpumpe muß demontiert werden). Und Du solltest, wenn Du Dich da selber drangibst, Dir einen drehmomentschlüssel besorgen, nebst den Drehmomentdaten für das Anziehen der kerzen. Sonst versaust Du Dir deinen Motor!!!
Übrigens braucht der Diesel Glühkerzen, weil sich sien Kraftstoffgemisch bei einer gewissen Temperatur selbst entzündet (man spricht daher auch vom selbstzünder). Da diese Temperatur bei kalter Witterung nicht rein durch das verdichten des Kraftstoffgemischs erreicht werden kann (das ist nämlich der normale Vorgang) muß der Brennraum zuvor erwärmt werden (wir sprechen vom Vorglühen). Wenn Du nur lang genug orgelst bekommst Du Ihn sicher auch irgendwann ohne Vorglühen an (durch reibungswärme etc. aber das ist sicher nicht so gut für motor, Batterie und Nachbarschaft…
). weil der motor selber zündet wird die Glühkerze auch nur zum Starten gebraucht. Beim Ausschalten wird hier ein Ventil geschlossen daß er einfach keinen Sprit mehr bekommt, sonst würd er laufen bis kein Sprit mehr da ist.
Vorsichtshalber sage ich dabei daß es sich bei mir nicht um fachwissen, sondern um angelesenes und erfahrenes und erfragtes Halbwissen handelt. Ein paar Deteils könnten nicht ganz korrekt sein, aber im großen und Ganzen sollte an meiner Antwort nichts falsches sein.
Gruß Marco
Zerrupf…
Ehe du das jetzt aber versuchst, warte lieber, ob mich(Laie)
nicht jetzt ein Experte zerrupft.
Hallo!
Das mit den Paraffinflockenbilden gibt es, aber auf den Anlassvorgang hat das keine Auswirkung.
Man bleibt eben nach paar km liegen, weil die Flocken die feinen Poren im Kraftstofffilter zusetzen, und der Motor keinen Diesel mehr bekommt.
Ich würde auch vorschlagen, mal die Glühkerzen zu prüfen.
Normalerweise misst man mit einem Zangenamperemeter die Stromaufnahme der Kerzen. So kann man superschnell feststellen, wieviele noch gehen.
Ansonsten… Batterie, Kabel, Anlasser prüfen.
Wenn der Motor nicht schnell angedreht wird, wird er auch nicht anspringen.
Wenn der Motor schon 500 000 km runter hat, kann es auch sein, dass die Kolben / Zylinder weit verschlissen sind, und dadurch nicht genügend
Kompressionsdruck aufbaut.
Da kann man sich nur noch mit Starthilfespray über den Winter retten.
Grüße, Steffen!
…grins* owT
.
Hallo,
Glühsystem, Kompression und Filter prüfen. Wieviel km hat der Motor runter ?
So kurz, so informativ
)
gruß
dennis