Niemals verwende Cruise-Control auf schluepfriger Fahrbahn.
>
>A 36 year old female had an accident several weeks ago and totaled
her car.
>A resident of Souris, P.E.I., she was traveling between Souris &
>Charlottetown. It was raining, though not excessively, when her car
suddenly
>began to hydroplane and literally flew through the air. She was not
>seriously injured but very stunned at the sudden occurrence! When
she
>explained to the highway patrolman what had happened he told her
something
>that every driver should know -
>
>
>NEVER DRIVE IN THE RAIN WITH YOUR CRUISE CONTROL ON.
>
>
>
> She had thought she was being cautious by setting the cruise
control and
>maintaining a safe consistent speed in the rain, but the highway
patrolman
>told her that if the cruise control is on and your car begins to
>hydroplane-- when your tires lose contact with the pavement, your
car will
>accelerate to a higher rate of speed and you take off like an
airplane. She
>told the patrolman that was exactly what had occurred.
>
>
>The highway patrol estimated her car was actually traveling through
the air
>at 10 to 15 km per hour faster than the speed set on the cruise
control.
>
>
>
>The policeman said this warning should be listed on the driver’s
seat
>sun-visor - NEVER USE THE CRUISE CONTROL WHEN THE PAVEMENT IS WET OR
ICY,
>along with the airbag warning. We tell our teenagers to set the
cruise
>control and drive a safe speed - but we don’t tell them to use the
cruise
>control only when the pavement is dry.
>
>
>
>The only person the accident victim found, who knew this (besides
the
>policeman) was a man who had had a similar accident, totaled his car
and
>sustained severe injuries.
Ich hab mal versucht das zu übersetzen…
Eine 36-jährige Frau aus Souris, Prince Edward Island (USA), hatte vor einige Wochen einen Autounfall mit Totalschaden. Sie war auf dem Weg nach Charlottetown, als ihr Auto bei nicht allzu starkem Regen plötzlich aufschwamm und buchstäblich durch die Luft flog. Sie war nur leicht verletzt, aber über den Vorgang sehr erstaunt. Als sie einem Autobahnpolizisten das Passierte erklärte, sagte er ihr etwas, das jeder Fahrer wissen sollte:
IM REGEN NIEMALS MIT TEMPOMAT FAHREN
Die Frau hatte gedacht, dass ihr durch Einschalten des Tempomats eine gleichmäßige, sichere Fahrt im Regen gewährleistet war, der Polizist jedoch sagte ihr, dass der Tempomat beschleunigen werde, wenn die Räder aufschwimmen und der Wagen dadurch abheben werde. Die Frau erwiderte, dass genau dies eingetreten sei.
Die Autobahnpolizei schätzte, dass der Wagen mit 10-15 km/h mehr als im Tempomaten eingestellt, abflog.
Der Polizist sagte, eine Warnung davor sollte mit der Airbagwarnung auf der Sonnenblende des Fahrers stehen (Benutzen Sie nie den Tempomaten, wenn die Straße nass oder glatt ist). Unseren Kindern sagen wir immer, sie sollen mithilfe des Tempomaten mit sicherer Geschwindigkeit fahren, aber wir sagen ihnen nicht, dass sie ihn nur bei trockener Straße einschalten sollen.
Der Einzige, den die Frau finden konnte, der über diese Gegebenheit Bescheid wusste, war ein Mann, dem ein ähnlicher Unfall passiert war.
jaja, die Amis.
Leichte Zweifel anmeld …
Niemals verwende Cruise-Control auf schluepfriger Fahrbahn.
Hallo.
Bei Aquaplaning verlieren die Reifen jegliche Bodenhaftung. Das heißt, vereinfacht, dass die Reibung zwischen Rad und Fahrbahn aufgehoben wird. Das Fahrzeug ist in diesem Zustand nicht mehr lenkbar, lässt sich aber auch nicht beschleunigen oder bremsen. Die einzige Abhilfe ist dann Gas weg.
Warum sollte ein Fahrzeug mit eingeschaltetem Tempomat nach dem „Abheben“ noch weiter beschleunigen können? Wird da ein Nachbrenner zugeschaltet oder was? Hm …
Ad zwei : Fahrzeuge mit Tempomat haben üblicherweise auch eine elektronische Traktionsüberwachung (ESP, XQV oder wie die verschiedenen Bezeichnungen lauten mögen). Dreht ein Rad oder drehen mehrere Räder durch, wird so lange Gas weggenommen, bis wieder Traktion da ist. Da findet erst recht keine Beschleunigung mehr statt.
Ich kann mir bestenfalls ein Szenario vorstellen, bei dem ein Starkwind direkt von hinten (schräg von hinten heißt, die Karre liegt auf dem Acker) zusätzlich schiebt. Also bei 55 Meilen müsste dann von hinten mit mehr als 70 Meilen geblasen werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür zu beurteilen, sei dem geneigten Leser überlassen.
Ich frage mich wirklich, ob Journalisten tatsächlich die Pillen schlucken, die sie manchmal so wortreich drehen.
Gruß Eillicht zu Vensre
Ebenfalls leichte Zweifel anmeld …
Hallo Eillicht zu Vensre,
Niemals verwende Cruise-Control auf schluepfriger Fahrbahn.
Bei Aquaplaning verlieren die Reifen jegliche Bodenhaftung.
Das heißt, vereinfacht, dass die Reibung zwischen Rad und
Fahrbahn aufgehoben wird. Das Fahrzeug ist in diesem Zustand
nicht mehr lenkbar, lässt sich aber auch nicht beschleunigen
oder bremsen. Die einzige Abhilfe ist dann Gas weg.
Nun ja, das ist ja der eigentlich Witz an der Sache: Bis Du endlich den dummen Tempomaten ausgeschaltet hast, liegst Du im Graben.
Nebenbei: Tempomaten gab es deutlich früher als ESP und es gibt keinen sächlichen Ausstattungszusammenhang zwischen beiden, außer dass ggf. ein Sensor (Raddrehsensor) von beiden verwendet wird:wink:
Eine Beschleunigung ist mir allerdings auch etwas schleierhaft. Prinzipiell müsste hierfür ja dem Steuergerät des Tempomaten eine langsamere Geschwindigkeit als die reale übermittelt werden. Ich hätte allerdings gedacht, dass an der angetriebenen Achse eher eine höhere Rotationsgeschwindigkeit auftreten würde aufgrund der reduzierten Reibung (durchdrehen der Räder). Dann aber müsste der Tempomat eigentlich eher Gas wegnehmen. (Meines Wissens sitzt der Sensor am Antriebstrang)
Vielleicht weiß hier jemand mehr?
Grüße
Jürgen
Moin!
Eine Beschleunigung ist mir allerdings auch etwas
schleierhaft. Prinzipiell müsste hierfür ja dem Steuergerät
des Tempomaten eine langsamere Geschwindigkeit als die reale
übermittelt werden. Ich hätte allerdings gedacht, dass an der
angetriebenen Achse eher eine höhere Rotationsgeschwindigkeit
auftreten würde aufgrund der reduzierten Reibung (durchdrehen
der Räder). Dann aber müsste der Tempomat eigentlich eher Gas
wegnehmen. (Meines Wissens sitzt der Sensor am Antriebstrang)
Sollte sich der Unfall genau so zugetragen haben, gibt es bei korrekt arbeitendem Tempomaten nicht viele Möglichkeiten:
-
Der Sensor sitzt nicht im Antriebsstrang. In diesem Fall würde die Geschwindigkeitsmessung bei Aquaplaning oder Glatteis falsche Werte liefern. Um aber zu beschleunigen, müßten sich die Räder der meßwertaufnehmenden Achse langsamer drehen.
-
Der Sensor sitzt im Antriebsstrang. Bei Frontantrieb kann es bei Aquaplaning vorkommen (immer vorausgesetzt, beide angetriebenen Räder schwimmen auf), daß sich die Räder unterschiedlich schnell drehen (Differential). Wird der Meßwert vom langsameren Rad oder vom Getriebe abgegriffen, kann durch den Tempomaten mehr Gas gegeben werden. Wie das allerdings bei zwei schwimmenden Rädern in eine Beschleunigung des Fahrzeugs umgesetzt werden soll, ist mir schleierhaft.
Meiner Ansicht nach ist die generelle Aussage, daß ein Tempomat bei Aquaplaning oder Glatteis nicht benutzt werden darf, Humbug.
Munter bleiben… TRICHTEX
Hi,
hast Du das aus einem Kettenmail? So klingt das jedenfalls.
Scheint mir ziemlicher Unfug zu sein.
Gruß vom T.
Meine bescheidene Meinung
Hallo,
früher hatte ich mal so´n Ding. Und in USA war es schon vor 20 Jahren
Standard in Mietwagen.
Diese Anweisung macht Sinn, wenn die Geschwindigkeitsmessung am Rad
bzw. Tacho erfolgt und nicht am Antriebsstrang. Konfiguration
Frontmotor / Heckantrieb.
Dann passiert bei Aquaplaning folgendes:
Das zur Geschwindigkeitsbestimmung herangezogene Vorderrad (nicht
angetrieben) wird sofort bei Aquaplaning langsamer und beginnt
ebenfalls direkt eine Rückwärtsdrehung.
Jetzt stellt die Regelelektronik fest, die Geschwindigkeit (ist-Wert)
ist langsamer als der selektierte Soll-Wert. Dadurch wird die
Motordrehzahl erhöht und die Antriebsräder hinten drehen schneller.
Die hinteren Räder schwimmen allerdings nicht so schnell auf, weil
sie in der freigefahrenen Spur der Vorderräder rollen. Deshalb wird
das Fahrzeug jetzt brutal beschleunigt.
Da die Vorderräder keine oder sehr eingeschränkte Seitenführung
haben, kommt es hier bei nicht exakt ebener Straße leicht zum
Schleudern.
Falls die Hinterräder bei tieferen Wasserschichten auch schon
schwimmen, drehen die Räder sehr schnell sehr hoch. Verlässt man
jetzt mit dieser Drehzahl nach einigen Metern /Sekundenbruchteilen
die Pfütze, geht der Wagen ab wie vom Katapult abgeschossen.
Bei Automatik in extrem kurzer Zeit bis zum höchsten Gang / Drehzahl
- viel Vergnügen.
Die Rückwärtsdrehung der unbelasteten Räder kommt daher, weil der
Wasserkeil vor dem Druckpunkt des Rades liegt und der Wasserdruck
sich aus Staudruck und Wagengewicht ganz schön aufbauen kann. Dieser
asymetrische Druck lässt das Rad mit affenartiger Geschwindigkeit
dann rückwärts drehen.
Bei Flugzeugen führt das (bei Ausfall des Anti-Skids) zum sofortigen
Reifenplatzer, wenn das Rad wieder rückwärts drehend auf Asphalt
kommt. Bei ganz extremen Aquaplaning kann dann das Gummi so heiß
werden, daß eine Gummidampf-Lanze den Reifen zerschießt.
Hoffe, in der Kürze ein langes Thema verständlich rüber gebracht zu
haben.
Lockheed hat im Auftrag der NASA mit einer Convair 990 mal sehr
ausführliche Aquaplaning-Testreihen durchgeführt.
Mit hochinteressanten slow-motion Filmen. Da bleibt einem der Mund
aufstehen.
Gruß
T-Bird