Moin!
Fahr doch einfach zum TÜV, entweder Du kommst so durch, kostet
dann ca. 85 EUR, oder Du bekommst eine Mängelliste und hast 14
Tage Zeit, die Mängel zu beheben. Mit dieser Mäneglliste hast
Du dann eine super Arbeitsanweisung für die Werkstatt.
Eine gute Vorgehensweise. Allerdings schützt die auch nicht vor Abzocke. Beispielsweise zieht gern mal die hintere Bremse einseitig. Geht man damit zur Werkstatt ist von Einbremsen (für fast gar kein Geld) bis zum Austausch von Bremsleitungen, Zylindern, Trommeln und Belägen alles drin.
Andererseits ist auch der Prüfingenieur nicht frei von Fehlern. Bei einer angerosteten Bremsleitung etwa kann er nicht erkennen, wie weit die schon durch ist. Lt. Prüfer hätte ich meine beispielsweise austauschen müssen. Meine Werkstatt hat sie blank gemacht, für gut befunden und konserviert. Bei der Nachprüfung gab’s keine Probleme.
Eine ideale Vorgehensweise gibt es generell also nicht. Allerdings ist die erste Methode i. a. die billigere. Gerade, wo der fragliche Wagen gerade mal 6 Jahre alt ist, sollte es bei der HU wohl keine unliebsamen Überraschungen geben.
Ist aber alles besser, als ggf. von einer Werkstatt als Laie
über den Tisch gezogen zu werden, weil dort alles mögliche
vorsichtshalber ausgetauscht wird.
Wie gesagt, kommt drauf an. Ich habe eine Werkstatt gefunden, die gut und günstig ist und mein Vertrauen genießt. Wie schon beschrieben, wird bei manchen Mängeln aufgrund der Reparaturzusage der Werkstatt bei der dort durchgeführten HU die Plakette dennoch zugeteilt.
Leider hat nicht jeder eine so gute Werkstatt und oft findet man sie erst nachdem man einiges Lehrgeld bezahlt hat.
Ausserdem kann Dir auch schon sagen, was eine
Reparatur etwa kosten dürfte, da es selber Kfz-Meister sind.
Naja. Meines Wissens sind es Ingeneure. Und so ein Ingenieur wird kaum die Preisgestaltung der meisten durchzuführenden Arbeiten für allen Marken kennen.
Munter bleiben… TRICHTEX