12 Zylinder Motor rein technische Frage:

Buenas tardes,

auf Grund der verfahrenen Lage mit BMW möchte ich folgende Technikfrage stellen um selbst für den weiteren zu entscheidenden Verlauf besser informiert zu sein.

Gegenstand: Motor V12 5L M70 BMW 154000KM

Vorgeschichte: Der og. Motor hat in den letzten Jahren 154000KM abgespult ohne nennenswerte Zwischenfälle, zwar wurde einmal eine Bank überholt, Kopf geplant etc, jedoch lief die Maschine fehlerfrei. Die letzte massive Belastung war eine Nonstop-Überführungsfahrt von 3300KM, welche der Motor bestens meisterte.

Als die Zusatzwasserpumpe am Plastikanschlußstutzen abbrach ( bei BMW bekannte Materialschwäche ) wurde der Wagen zu BMW ( Kanarische Inseln ) gebracht. Es wurde Aufgabenstellung wie folgt gegeben: überholen sie alles an dem Motor was nötig ist. ( komplette Motorrevision ). Da die Ersatzteilbestellung BMW intern auf diesen Insel katastrophal ist, wurde mir gesagt was an Teilen benötigt wird, weitere Teile suchte ich selbst anhand der ETKA heraus und liess diese aus Deutschland einfliegen. ( sparte über 2 Monate Zeit ). Diese Teile beinhalteten alle Dichtungssätze für den kompletten Motor, Ventile, alle Komponenten vom Ölkreislauf ( Ölfiltergehäuse, Druckschläuche, Entlüftungsventile etc ), Wasserpumpe, Thermostat, Keilriemen, Riemenscheibe, Kupplung komplett usw. Man kann sagen bis auf den Anlasser wurde alles neu angeliefert.

Was passiert: über Monate hinweg wurde der Motor und Kupplung zerlegt. Als der Motor zerlegt war, fragte ich warum keine Kolben und Kolbenringe neu, nein sagte man, die sind einwandfrei. Danach wurde der Motor und die Kupplung wieder eingebaut und mir das Fahrzeug ohne Probefahrt übergeben. Rechnung gesamt über 10T€.

Während den anschliessenden Fahrten stellte sich heraus, dass der Motor wenn er warm war und bei Drehzahl ab 3000 gefahren wurde, irgendwoher Öl herausdrückte und auf heisse Motor/Abgasteile tropfte und für starke Qualmentwicklung sorgte. Die Auspuffgase waren ohne erkennbare Veränderungen, also nicht blau, schwarz oder weiss.

Der Wagen wurde erneut vorgestellt und man schob es auf die unzureichend abdichtende Öleinfüllstutzendichtung. Im Stand liess man die Maschine 2h laufen, keine Probleme dabei.

Auf der Fahrt weg von BMW, qualmte es wieder, also Wagen wieder hin mit dem Ergebnis nach weiteren Wochen: Man hätte die Ventildeckeldichtung beim Einbau gequetscht.

Nach jener dritten Übergabe fuhr ich mit dem Werkstattmeister eine kleine Runde und siehe da, es qualmte wieder. Das interessante man konnte auf der Bühne den Austritt des Öles nicht erkennen und schob es daher auf Reste der Montagefette/-Öle :wink:

Der Kompressionstest der Maschine wies 7bar auf ALLEN Töpfen auf, was eindeutig zu wenig ist, dennoch war der Werkstattmeister von dem Ergebnis erfreut: muy bien, hiess es.

Das Klappern der Kupplung im Leerlauf ( was vorher nicht war ) schob man auf das Getriebe. Interessant nur: drückt man die Kupplung durch, ist das Geräusch weg.

Nachdem München und Madrid eingeschaltet wurden, war das Angebot, den Wagen nochmals zu überprüfen, jedoch auf Grund mangelndem Servicenetz, bei gleichem BMW Autohaus. ( da dieser Betreiber die Lizenz für alle kanarischen Insel hat )

Nun ist der Motor zerlegt worden ( 2-3 Monate ) und man hat auch die Köpfe herunter genommen und keinerlei eig. Montagefehler feststellen können und verweist nun auf den unteren Teil des Motors. Dort müsste der Fehler für den Ölaustritt sowie den mangelhaften Kompressionsdruck liegen.

Meine Frage nun:

Kann, ausser einem Motorblockriss, tatsächlich unterhalb der Zylinderköpfe etwas defekt/schuld sein an einem Kompressionsergebnis von 7 bar ?

Meine Sorge ist, dass beim Zerlegen des unteren Motorblocks erneut massive Fehler begangen werden. Zudem war ich immer der Meinung das nur falsche oder falsch verbaute Ventile, falsche Kopfdichtungen oder andere Ursachen um die Zylinderköpfe Ursache für mangelnde Kompression sein können. Ausserdem wäre im Falle eines Motorblockrisses keiner auf der Insel in der Lage dies souverän diagnostizieren zu können.

Irgendwelche Ratschläge und detailtechnisches Wissen das hier weiterhilft ? Im Voraus herzlichen Dank

Daniel

Buenas noches Insignia

Leider kann ich Dir nicht helfen, jedoch Trost spenden:

Wenn Dir das auf El Hierro passiert wäre, hättest Du noch die
Reisespesen mit der Fähre gehabt :frowning:

Gruss von Insel zu Insel
Heinz

Hallo!

Also, lange Fragestellung,
dafür eine kurze Antwort.

Ein Kompressionstest ist nicht besonders aussagekräftig.
Zumindest nicht der Druck, der gemessen wird.
Wenn alle Zylinder gleichmäsig 7 Bar haben, wie bei Dir,
ist das OK. Kein Grund zur Sorge.

Weiterhin ist eine sinnlose Motorüberholung nicht ratsam,
der Motor wird dadurch nicht besser.
Wenn alles einwandfrei und problemlos läuft, ist es besser,
nicht daran rumzubsteln lassen.

Mit so einem 12-Zyl. hatte ich noch nie etwas zu tun.
Hab aber trotzdem viel BMW- Erfahrung.
Ich denke schon, dass irgenwo Öl aus dem Motor auf Auspuffteile tropft.
das müsste aber zu finden sein, man sieht ja, wo es qualmt, und das verdampfte Öl hinterlässt auch Rückstände.

2 Beispiele:

Vor paar Tagen hatte ich einen 6-Zyl. BMW,
das hat auch Öl auf den Abgaskrümmer getropft.
Und zwar kam das aus dem Ventildeckel bei einem Kerzenloch heraus, ist dann im Ventildeckel nach hinten gelaufen, und auf den Krümmer getropft.

Bei einem Freund gab es vor Jahren auch das Problem.
Es hat Öl getropft, und ich hab nicht gefunden, wo das her kommt.
Stundenlange Suche hat ergeben, dass das Öl aus einem Kabelsatz heraustropft.
Letztendlich war der Öldruckschalter undicht, und weil das bei BMW alles vorbildlich abgedichtet ist, mit Gummidichtungen und Isolierschlauch, hat das dann einen halben Meter weiter aus dem Kabelbaum getropft.

Nur mal so als Anregung,
oft haben die argen Probleme eine ganz simple Ursache.

Grüße, Steffen!

Buenas noches Heinz,

Canaauto hat die Lizent auf allen Inseln, DAS ist ja das fatale. Mir wäre ja egal gewesen wenn ein anderer Linzennehmer auf einer anderen Insel sich dessen Problem angenommen hätte, bzw. BMW München/Madrid hätte dann genau jenen unparteiischen ausgewählt aber so ging vom Regen in die Traufe.

Gerade erfahre ich, das der V12 ein Alumotor ist welcher innenseitig eine gewisse Beschichtung aufweist. Wird der Motor mit Bremsenreiniger oder dergleichen gereinigt, wird genau diese Beschichtung zerstört, was auch ein Grund für den Motordefekt sein kann.

Besten Dank für die Anteilnahme, das nächste Auto wird ein Jaguar :wink:

Daniel

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Buenas Steffen,

nach Rückfrage mit der Motorenentwicklung BMW, ist selbst ein gleichmäßiger Kompressionsdruck unter 11bar für diesen M70 Motor bedenklich :wink: sehr bedenklich sogar. Das mag bei 6 Zylindern anders sein.

Und auch in dem anderen Punkt erlaube ich mir Widerworte :wink: Seit jeher lasse ich meine Motoren zwischen 100 und 150 TKM generalüberholen. Ich hatte noch NIE bei einer Revision Probleme danach, ob Jaguar, Benz, Vette, Audi. Noch nie !

Die Revisionen sind immer nur dahingehend ausgelegt, wirklich nur das auszutauschen was fällig ist. Präventive Pflege erspart immer Reparaturdesaster und erhält das jeweilige Fahrzeug in notwendigem Pflegezustand. Ich halte nichts vom „hinterher-reparieren“.

Zudem ist der M70 bekannt für seine 300TKM Standfestigkeit, jedoch nur wenn man sich nicht um Reparaturen drückt.

Dennoch besten Dank für die Infos

Daniel

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Hallo!

nach Rückfrage mit der Motorenentwicklung BMW, ist selbst ein
gleichmäßiger Kompressionsdruck unter 11bar für diesen M70
Motor bedenklich :wink: sehr bedenklich sogar. Das mag bei 6
Zylindern anders sein.

Nun, das hat nichts damit zutun, ob der Motor 6 oder 12 Zyl. hat.
Jeder Motor sollte so 9 bis 12 bar haben… ABER,
Du weisst ja sicher, wie das getestet wird.
Das ist eine sehr ungenaue Sache. Um herauszufinden, welcher Zylinder nicht richtig geht, taugt das schon. Zu mehr aber nicht.
Mal angenommen, dass die Werkstatt die Batterie vor dem Test geladen hätte,
und in jeden Zylinder etwas Öl eingefüllt, würden sicher auch die 11 Bar erreicht worden.

Und auch in dem anderen Punkt erlaube ich mir Widerworte :wink:

Ist kein Problem, ist ja ein Forum, um Erfahrungen auszutauschen.
Es ist auch in meinem Interesse, etwas an Wissen zu sammeln.
Besonders, weil sich ein Bekannter demnächst auch so ein Auto kaufen will.

Seit jeher lasse ich meine Motoren zwischen 100 und 150 TKM
generalüberholen. Ich hatte noch NIE bei einer Revision
Probleme danach, ob Jaguar, Benz, Vette, Audi. Noch nie !

Die Revisionen sind immer nur dahingehend ausgelegt, wirklich
nur das auszutauschen was fällig ist. Präventive Pflege
erspart immer Reparaturdesaster und erhält das jeweilige
Fahrzeug in notwendigem Pflegezustand. Ich halte nichts vom
„hinterher-reparieren“.

Zudem ist der M70 bekannt für seine 300TKM Standfestigkeit,
jedoch nur wenn man sich nicht um Reparaturen drückt.

Nun, dann macht man aber keine komplette Motorüberholung bei der halben Laufzeit,
nur, weil ev. etwas Öl tropft.
Bei einer richtigen Motorüberholung müssen ja neue Kolben rein,
und der Block gehört bearbeitet.
Gibt es auf den Inseln überhaupt eine Firma, die den Block aufbohren und hohnen kann?
Meiner Meinung nach sollte man, wenn der Motor volständig verschlissen ist, einen AT-Motor von BMW verbauen,
da hat man was ordentliches. Mit Garantie,und die Schrauber auf den Kanaren haben sicher genug Sorgen, den AT- Motor ordentlich einzubauen.

Am Geld wird es ja nicht scheitern, denke ich mal.

Grüße, Steffen!

Buenas,

nein am Geld scheitert es wahrlich nicht. Nur ist es eben so, dass bereits mehr als 10T€ versenkt wurden. Ich bin sozusagen Laie und kann nicht nach einer Motoröffnung abschätzen ob besser ein AT Motor nötig wäre oder doch nur eine Revision. Mit wäre es damals egal gewesen wenn die mir für 15.000€ einen komplett neuen Motor eingebaut hätten, nur haben sie es nicht. Jetzt werde ich ganz sicher nicht einen neuen Motor einbauen lassen, wenn ich das investierte Geld nicht wieder bekomme.

Seitens Motorüberholungen: ich gebe ja immer zwischen 100-150TKM den Auftrag das zu tauschen was nötig ist. Daher hat du vollkommen Recht, eine Rundumüberholung wenn der Motor nichts hat, hat mir auch noch keine Werkstatt verkauft, dann wurde eben nur der/die Kopf/Köpfe gehohnt etc :wink: Manche Motoren dagegen brauchten ein grössere Revision. Wie dem auch sei ich bin stets damit bestens gefahren und meine Motoren hatten alle sehr lange gehalten.

Bei diesem Modell wollte ich das auch machen, da ich weitere 150TKM problemlos auf der Insel fahren wollte.

Nun gilt es nachzuweisen wo die einen Fehler gemacht haben.

Hohnen kann man auf der Insel machen lassen. Es gibt einen Großbetrieb der nahezu alle Motoren hohnt/bohrt etc. Die Frage ist ob die sich mit diesem Motor auskennen.

Daniel

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Hallo!

nein am Geld scheitert es wahrlich nicht.

Das ist ja sehr erfreulich,
solche Leute könnten wir in Deutschland auch gut gebrauchen.
Aber Du wirst schon wissen, warum Du nicht HIER bist…

dass bereits mehr als 10T€ versenkt wurden.

Das würde mich auch ärgen, wenn ich in Du wäre.
Ich denke mal, dass die Werkstatt dein Vertrauen schamlos ausgenutzt hat, und mit der Sache überfordert ist.

Ich bin sozusagen
Laie und kann nicht nach einer Motoröffnung abschätzen ob
besser ein AT Motor nötig wäre oder doch nur eine Revision.
Mit wäre es damals egal gewesen wenn die mir für 15.000€ einen
komplett neuen Motor eingebaut hätten, nur haben sie es nicht.
Jetzt werde ich ganz sicher nicht einen neuen Motor einbauen
lassen, wenn ich das investierte Geld nicht wieder bekomme.

Normalerweise müsste die BMW- Vertretung wissen, welche Probleme an dem Motor auftreten, und kritische Sachen lt. Erfahrungswerten austauschen,
bevor irgendwelche Folgeschäden auftreten.

So im allgemeinen sind die BMW- Motore sehr haltbar.
Wenn das Ende naht, merkt man das am erhöhtem Ölverbrauch oder an abfallendem Öldruck bei warmen Motor.
Dann ist aber immer noch genug Zeit, 10 000 Km gehen noch.

Seitens Motorüberholungen: ich gebe ja immer zwischen
100-150TKM den Auftrag das zu tauschen was nötig ist. Daher
hat du vollkommen Recht, eine Rundumüberholung wenn der Motor
nichts hat, hat mir auch noch keine Werkstatt verkauft, dann
wurde eben nur der/die Kopf/Köpfe gehohnt etc :wink: Manche
Motoren dagegen brauchten ein grössere Revision. Wie dem auch
sei ich bin stets damit bestens gefahren und meine Motoren
hatten alle sehr lange gehalten.

Bei diesem Modell wollte ich das auch machen, da ich weitere
150TKM problemlos auf der Insel fahren wollte.

Was ja anzustreben ist…

Nun gilt es nachzuweisen wo die einen Fehler gemacht haben.

Nun, das wird sicher schwierig.
Aber bei BMW giltst Du sicher als Premium-Kunde.
Du könntest ja mal alle Reparaturaufträge, Rechnungen,
Gesprächprotokolle mit der Werkstatt nachträglich angefertigt,
Reparaturzeiten (war ja glaub ich extrem) usw.
an BMW Deutschland senden.
Ev. mit der Androhung, dass du Dir einen Benz kaufen willst,
weil BMW seine Vertragswerkstätten nicht im Griff hat…

Viel Erfolg, und alles Gute auf den schönen Inseln,
(die ich auch wieder mal besuchen werde,)

Grüße, Steffen!

Buenas noches,

wäre die absehbare Situation unternehmerfreundlicher würde ich evtl. zurückkehren, aber vermutlich muss das Land erst richtig an die Wand gefahren werden, damit jemand wirklich aufwacht. So traurig es ist.

Ob wir Premiumkunden sind, weiß ich nicht, darauf lege ich auch keinen Wert. Wir holen uns zwar schon seit ewigen Zeiten BMWs insbesondere auch unsere Firma in Deutschland, aber das spielte bei dem Achtertheater eine scheinbar kleinere Rolle.

Der ganze Fall lag während des ganzen Theaters, das sich ja nun seit 1 Jahr hinzieht BMW München vor. Herr Ziegler von BMW München hatte sich dem Fall angenommen und mit BMW Madrid verhandelt. Daraus entstand die Weisung den 850er wieder zurück zu BMW Teneriffa zu bringen !! Man interessiert sich nicht wirklich für das Problem.

Herrn Ziegler ist absolut klar, dass ich nach all dem Theater, mit allen Fahrzeugen ob Firma oder privat zu Jaguar wechsle. Grund: als erstmals ein inkompetenter und überhaupt nicht zuständiger Herr Schmidt von BMW München sich der Sache annahm wurde mir versprochen die Angelegenheiten zur Zufriedenheit des Kunden zu lösen, auf das Signal hin kaufte ich mir privat einen 7er BMW. Hätte ich gewusst was BMW da verzapft und vorallem wie alleine gelassen der Kunde bleibt, wäre es logischerweise ein Jaguar geworden, denn Jaguar und deren Vertretung hier auf der Insel ist gut, sehr gut sogar, ich bin mit meinem anderen Jaguar wirklich sehr zufrieden.

Herrn Ziegler habe ich damals unmißverständlich gesagt: Löst Ihr Münchner das nicht souverän und wie zu erwarten, werden alle BMWs verkauft.

Tja so kanns gehen.

Öl verbraucht der V12 übrigens fast gar nichts, was ja noch mehr verwunderte, eben nur das was er aus dem Motor drückte. Kurioserweise wurde per Fax uns bestätigt: der Motor habe keinerlei Ölverlust, tja dann frage ich mich wo die Nebelmaschine am Motor sitzt die den Qualm produziert lool

In diesem Sinne

Schönen Sonntag

Daniel

Buenas noches Daniel,

Besten Dank für die Anteilnahme, das nächste Auto wird ein
Jaguar :wink:

Das ändert aber an der offensichtlichg schlechten Werkstatt nichts.

Ich würde den Wagen abstoßen. Punkt. Alles weitere kostet Dich ein Heiden Geld. Ziehe die Notbremse.

gruß

dennis

Hallo,

nur noch kurz: Ich halte Deine Einstellung für Grundverkehrt: Warum einen kerngesunden hochkomplizierten und technisch hohem Standard angehörenden Motor im Europäischen Insel-Urwald zerlegen lassen, wenn nur irgendwo etwas tropft.

Alte Weisheit: Repapriere nichts, was funktioniert.

Nicht daß ich jetzt in die Kerbe hauen möchte: Depp, warum machst Du sowas, sondern: Komplette Motorrevisionen mache ich dann, wenn der Motor ausgelutscht ist: 200’km oder noch mehr. Durch die modernen Fertigungen und geringen Toleranzen, halten die Motoren heutzutage viel länger, als damals ohne zu öffnen. Deswegen weiter unten mein Tipp, dieses kaputtreparierte Groschengrab abzustoßen oder in Deutschland den Fehler suchen zu lassen.

gruß

dennis

Buenas Dennis,

die Werkstatt repariert ja nichts mehr, respektive bekommt keine Reparaturaufträge, es geht nur noch um die Klage und das „Beweisen“.

Der Wagen wird sowieso abgestossen, da ich persönlich die Freude daran verloren habe.

Der Grund jedoch warum ich dies machen liess, schrieb ich schon, warum gerade auf der Insel: nun ich hatte eben noch keine so derben Schwierigkeiten mit Niederlassungen oder Vertretungen, als Bsp: meinen Jag liess ich bei Jaguar selbst auf der Insel reparieren und das war erste Sahne. Folglich ging ich zu BMW hin und sagte klipp und klar: Ihr kriegt den Auftrag wenn ihr das wirklich sauber hinbekommt, andernfalls, geht das Auto per Container zu BMW Hammer oder Cuntz. Und man zog den Werkstattmeister zu Rate und bejahte meine Anfrage: Ja wir können das sauber erledigen. Somit wurde der Auftrag erteilt.

Deswegen liess ich es dort machen. In Deutschland wartet bereits ein ATM für wenige hundert Euros, dieser wird eingepflanzt nach dem die Gutachter an dem Auto dran waren und dann kommt er weg.

Ein derbes Minusgeschäft war es ganz klar.

Daniel

Buenas,

geht das Auto per Container zu BMW … Cuntz.

BMW Cuntz in Speyer ?

gruß

dennis

ja, eines von 2 sehr guten zuverlässigen BMW Autohäusern.

Daniel

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