Zu Schneller Drehzahlanstieg beim Gasgeben

Habe leider überhaupt keine Ahnung von der Kfz-Technik. Das nur als Entschuldigung vorweg.

Habe folgende Auffälligkeit bei meinem 6 Jahre alten Ford-Escort (Benziner) inzwischen bemerkt:
Wenn ich bei ca. mehr als 60 Stundenkilometer stärker Gas gebe, z.B. zu Beginn eines Überholvorganges, geht die Drehzahl von ca. 2200 Umdrehungen innerhalb von 1 Sekunde auf bis zu 4000 hoch. Die Geschwindigkeit steigert sich jedoch nur gaaanz langsam.

Woran kann das liegen?
Ein Bekannter meinte, dass könnte die evtl. abgenutzte Kupplung sein? Kann das sein? Oder liegt dieses an etwas ganz anderem?

Vielen Dank für irgendwelche Hinweise im Voraus!

Gruss Mathias

Ein Bekannter meinte, dass könnte die evtl. abgenutzte
Kupplung sein? Kann das sein?

Hallo Matthias,
genau so wird es sein.
Gruß
Karl

Hallo,

mwin Tip auch: Kupplung.
Einfacher TEst:

HAndbremse anziehen (richtig), dann 2-ter Gang und Kupplung langsam kommen lassen. Wenn der Motor nicht aabstirbt, dann könnte die Kupplung noch i.o. sein.

Gruss Andi

Hi,

ich hatte das Problem im letzten Jahr auch und da war’s die Kupplung. 900 EUR später hatte ich eine neue und alles funktioniert wieder.

Gruß,

MecFleih

Hi

Wenn der Motor nicht aabstirbt, dann
könnte die Kupplung noch i.o. sein.

Nicht??? Wenn er NICHT abstirbt, ist sie im Ars**. Wenn sie packt, stirbt er zwangsweise.
HH

Hi

ne vergoldete? oder was für ein Fahrzeug ist das…?
HH

HI, da hast du natürlich recht.
Wenn der Motor absstirbt scheint sie ok.
Wenn die nicht, ist die Kupplung ziemlich sicher verbraucht.

Sorry.

Andi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi

ne vergoldete? oder was für ein Fahrzeug ist das…?

http://www.tol.oulu.fi/~kkallio/galant/mitsu.php

Es waren knapp 900 EUR für Material und Einbau… Das ist der Nachteil eines Rentnerautos: die sind zu steif um den Fuß ordentlich vom Pedal zu heben und dann schleift die Kupplung. Im Moment habe ich etwas Sorge um den Motor, ansonsten ein irre geiles Auto! Zuverlässig und bequem, „Hubraum statt Spoiler“, seeehr bequem und für sein Baujahr (1989) mit einer bemerkenswerten Ausstattung. Paßt für mich als „Cruiser“, der öfter sehr lange Autobahnpassagen fährt und dabei ruhig im Verkehr mitschwimmt, optimal. Es wird schwer sein ihn irgendwann für kleines Geld zu ersetzen.

Gruß,

MecFleih

Hi

Es waren knapp 900 EUR für Material und Einbau… Das ist der
Nachteil eines Rentnerautos: die sind zu steif um den Fuß
ordentlich vom Pedal zu heben und dann schleift die Kupplung.
Im Moment habe ich etwas Sorge um den Motor, ansonsten ein
irre geiles Auto! Zuverlässig und bequem, „Hubraum statt
Spoiler“, seeehr bequem und für sein Baujahr (1989) mit einer
bemerkenswerten Ausstattung. Paßt für mich als „Cruiser“, der
öfter sehr lange Autobahnpassagen fährt und dabei ruhig im
Verkehr mitschwimmt, optimal. Es wird schwer sein ihn
irgendwann für kleines Geld zu ersetzen.

naja, aber der Preis ist hammer, ich bin zwar 10 Jahre aus der Materia raus und mein neuestes Auto war '78, aber mehr als 200-350 DM hab ich für keine Kupplung (Material) gezahlt, auch DB die ich hatte (220/230)nicht. DM wohlgemerkt. und Getriebe raus/rein… naja, wer weiss, vielleicht ist das heute normal, bestärkt mich nur darin, sollte ich jemals wieder ein Auto anschaffen wird es nicht neuer als 1978 sein und keine Steuerelektronik enthalten.
HH

naja, aber der Preis ist hammer, ich bin zwar 10 Jahre aus der
Materia raus und mein neuestes Auto war '78, aber mehr als
200-350 DM hab ich für keine Kupplung (Material) gezahlt, auch
DB die ich hatte (220/230)nicht. DM wohlgemerkt. und Getriebe
raus/rein… naja, wer weiss, vielleicht ist das heute normal,
bestärkt mich nur darin, sollte ich jemals wieder ein Auto
anschaffen wird es nicht neuer als 1978 sein und keine
Steuerelektronik enthalten.
HH

Hallo Helge,
in der Tat erscheinen die heutigen Reparaturen einem überzeugten Schrauber teilweise schweineteuer. Ich hatte auch schon Anlass mich darüber zu ärgern.
Aber nur scheinbar schlüssig wäre es nun, auf jedwede Elektronik im Auto zu verzichten. Nach der Devise „Was nicht im Auto drin ist, das kann auch nicht kaputt gehen.“
So übernehmen die Elektroniken doch idR sehr sinnvolle Funktionen, die anderweitig kaum realisierbar wären. Verzichten möchte ich auf die wahrhaftig nicht.
Und objektiv muss man auch sagen, dass die Autos mit Motor-Elektronik deutlich zuverlässiger sind als die Autos, die vor Jahrzehnten ohne so was auf der Straße waren. Nur wenn sie ausfallen, dann ist der Schrauber sehr schnell am Ende, Bordwerkzeuge reichen nicht.
Und es hat ja auch seinen Charme, gar nicht mehr in die Versuchung zu kommen, sich für Tage unters Auto zu legen, sondern es gleich Fachleuten zu überlassen. Spart viel Ärger und Flucherei und tut was fürs Bruttosozialprodukt, belebt die Wirtschaft.
Gruß
Karl

Hi

naja, aber der Preis ist hammer, ich bin zwar 10 Jahre aus der
Materia raus und mein neuestes Auto war '78, aber mehr als
200-350 DM hab ich für keine Kupplung (Material) gezahlt, auch
DB die ich hatte (220/230)nicht. DM wohlgemerkt.

Dann sind wir heute wohl grundsätzlich schon mal bei 200-350 EUR. Einbaukosten dazu, und wenn ich mich recht erinnere wurden noch ein paar andere Kleinigkeiten erledigt (die ich aber ausblende weil sich im Hinterkopf nur das Hauptproblem mit der Kupplung festsetzt…)

naja, wer weiss, vielleicht ist das heute normal,
bestärkt mich nur darin, sollte ich jemals wieder ein Auto
anschaffen wird es nicht neuer als 1978 sein und keine
Steuerelektronik enthalten.

Das ist eben die Crux: verarbeitet sind die alten Wagen sicher besser und hochwertiger, aber der Unterhalt wird immer teurer und der Zahn der Zeit macht’s natürlich auch nicht besser. Vor allem messe ich Sicherheitsaspekten einen hohen Stellenwert bei - und da muß man schlichtweg sagen: je moderner das Auto ist, um so besser.

Gruß,

MecFleih

Hallo!

Aber nur scheinbar schlüssig wäre es nun, auf jedwede
Elektronik im Auto zu verzichten. Nach der Devise „Was nicht
im Auto drin ist, das kann auch nicht kaputt gehen.“
So übernehmen die Elektroniken doch idR sehr sinnvolle
Funktionen, die anderweitig kaum realisierbar wären.
Verzichten möchte ich auf die wahrhaftig nicht.

Das ist wohl nicht zu bestreiten.

Und objektiv muss man auch sagen, dass die Autos mit
Motor-Elektronik deutlich zuverlässiger sind als die Autos,
die vor Jahrzehnten ohne so was auf der Straße waren.

Der Helge hat glaub ich einen alten MB Diesel.
Mit mech. Einspritzpumpe und Steuerkette.
Ich möchte aus Erfahrung behaupten, dass das wohl die zuverläsigste Motorisierung ist, die es gibt.
Bis das Auto stehenbleibt, muss schon was arges passieren.

Und es hat ja auch seinen Charme, gar nicht mehr in die
Versuchung zu kommen, sich für Tage unters Auto zu legen,
sondern es gleich Fachleuten zu überlassen. Spart viel Ärger
und Flucherei und tut was fürs Bruttosozialprodukt, belebt
die Wirtschaft.

Was soll denn das?
Wirtschaft beleben, Bruttosozialprodukt steigeren,
durch anfällige Autos ?
Wenn wir alle ständig die Motorsteuergeräte und Sensoren aus China oder Taiwan oder von sonstwoher
auswechseln, finde ich das als wirtschaftlichen Nachteil.
Erstmal, weil Geld in´s Ausland abfliesst, Arbeitzzeit verschwendet wird, eine Menge Elektronikmüll entsteht, Energie und Material verschwendet wird.

Grüße, Steffen!

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Hi

Das ist eben die Crux: verarbeitet sind die alten Wagen sicher
besser und hochwertiger, aber der Unterhalt wird immer teurer
und der Zahn der Zeit macht’s natürlich auch nicht besser. Vor
allem messe ich Sicherheitsaspekten einen hohen Stellenwert
bei - und da muß man schlichtweg sagen: je moderner das Auto
ist, um so besser.

ich hab immer alles selber gemacht - nur heute ist die Problematik der Proprietären Technik da, die noch nichtmal alle freien Werkstätten alle Fahrzeugtypen reparieren lässt und monopolisiert, was wiederum die Preise möglich macht.

Ein Freund hat gerade letztes Jahr 1150 EU wegen defekter Wegfahrsperre bei DB gelassen, und dieses Jahr WIEDER 950. erst wars die selbe Ursache laut Werkstatt, als er mit der Rechnung vom Letzten Jahr daher kam war’s auf einmal was Anderes… was am Preis nichts änderte :smile: Die Innung wirds ertfahren, aber ob die das interessiert :smile:

Auf solche Abhängigkeiten hab ich keinen Bock. Also werd ich lieber ne Alte Gurke die ich selbst beherrsche solange ich Teile bekomme am Leben erhalten, falls ich mir den Sprit und Steuer-Wahnsinn antue.

HH

Hi Karl

Nur scheinbar schlüssig wäre es nun, auf jedwede
Elektronik im Auto zu verzichten. Nach der Devise „Was nicht
im Auto drin ist, das kann auch nicht kaputt gehen.“

nee, so meine ich es nicht, aber Computersteuerun führt auch zu diffusen Fehlern, die nur durch austausch derselben behoben werden kann, Zündkontakte sind mir da doch deutlich sympatischer…

So übernehmen die Elektroniken doch idR sehr sinnvolle
Funktionen, die anderweitig kaum realisierbar wären.

ja, ermöglichen aber auch das Diktat der Hersteller…

Verzichten möchte ich auf die wahrhaftig nicht.
Und objektiv muss man auch sagen, dass die Autos mit
Motor-Elektronik deutlich zuverlässiger sind als die Autos,
die vor Jahrzehnten ohne so was auf der Straße waren. Nur wenn
sie ausfallen, dann ist der Schrauber sehr schnell am Ende,
Bordwerkzeuge reichen nicht.

moment, liege ich mit ner defekten Elektronik fest, liege ich fest, nen verbrannten Zündkontakt hab ioch in 10 Minuten gewechselt, oder glatt gefeilt und ich komme aus der Situation, OHNE Hilfe raus.
Ich bin mit meinen Heckflossen, Passats oder selbst Dafs :smile: NIE in ner Situation gewesen aus der ich mich NICHT ohne fremde Hilfe rausgewunden hätte. Gut, Kupplung machen im Dreck, Kühler löten in der Toskana, Antreibswellen in cinque terre, Heimfahrt ohne Propeller an der Wapu, Riemen für den Daf am Gardasee (hätte es nie gedacht, selbst da hatt ich 5 auf einem Schrottplatz.
Wenn ich mir heute anschaue was ne defekte Wegfahrsperre kosten kann… Kumpel, Klempner, Sprinter: Wegfahrsperre tot. Schlüssel neu,260EU (geratene Diagnose DB). Nichts. danach abschleppen, nochmal 950. derweil Mitlkw, das ganze zog sich 1,5 wochen, 2 Kunden abgesprungen… der Schaden geht in die 5000…

sowas passiert mir nicht, und von dem gesparten kann ich 10 Jahre mehr steuern legen :smile:

Und es hat ja auch seinen Charme, gar nicht mehr in die
Versuchung zu kommen, sich für Tage unters Auto zu legen,
sondern es gleich Fachleuten zu überlassen. Spart viel Ärger
und Flucherei und tut was fürs Bruttosozialprodukt, belebt
die Wirtschaft.

nee, hat es bei den Preisen, der Taktik der hersteller und der Verarsche überhaupt nicht. Ich bin bei Fahrzeugen die ich kenne bei egal was schneller als die Werkstätten an AW aufschreiben. Wir haben früher um die Wette Motor raus Motor rein gespielt. Käfer unter 12 Minute mit allen Anschlüssen war meiner Erinnerung nach der Beste :smile: Kai Uwe, der Held.

Bei vernünftigen Kursen mach ich mir nicht die Finger schmutzig, bei den heutigen Preisen schwillt mir der Kamm…
HH

Hi

Und objektiv muss man auch sagen, dass die Autos mit
Motor-Elektronik deutlich zuverlässiger sind als die Autos,
die vor Jahrzehnten ohne so was auf der Straße waren.

Der Helge hat glaub ich einen alten MB Diesel.
Mit mech. Einspritzpumpe und Steuerkette.
Ich möchte aus Erfahrung behaupten, dass das wohl die
zuverläsigste Motorisierung ist, die es gibt.
Bis das Auto stehenbleibt, muss schon was arges passieren.

hab seit 92 gar nix :smile:
aber: ich hatte z.B. meine erste Flosse (220b) mit 160000 km bekommen und sie 10 Jahre, 5 Unfälle später mit 270000 verschrottet. Motor: Kupplung, Wapu, Verteiler. in 10 Jahren, der verteiler gebraucht. Das war alles.

Was soll denn das?
Wirtschaft beleben, Bruttosozialprodukt steigeren,
durch anfällige Autos ?

ja - und den Zwang nur vom Fachwerkstätten zu diktierten Preisen beheben lassen zu können…

ich hab keine Lust mir das diktieren zu lassen… fals ich überhaupt jemaös wieder Auto fahre.

Gruss, HH

Hallo Mathias,

Habe leider überhaupt keine Ahnung von der Kfz-Technik. Das
nur als Entschuldigung vorweg.

Dem kann geholfen werden.

Bei eingelegten Gang ist der Drehzahunterschied zwischen Getriebe-Eingang (Motor) und Abgang (Räder) immer konstant.

Prinzipiell ist dein Tacho auch nur ein Drehzahlmesser, welcher aber direkt an einem der Räder angeschlossen ist und statt mit UpM halt mit kn/h angeschrieben ist. Dein Drehzahmesser ist direkt am Motor angeschlossen.
Zwischen Motor und Getriebe ist nun die Kupplung. Wenn voll eingekuppelt ist, sollte die Drehzahl des Motors und am Eingang vom Getriebe gleich sein, es gibt also keinen Schlupf und du könntest im Prinzip die Geschwindigkeit auch an Drehzahlmesser ablesen.

Wenn voll eingekuppelt ist und die Drehzahl nicht mit der Geschwindigkeit übereinstimmt kommen theoretisch als erstes die Kupplung in Frage, welche runter ist, oder das Getriebe selbst, welches Schlupf hat. Konstruktionsbedingt hat aber ein normales PkW-Getriebe nur Schlupf wenn es im Leerlauf steht oder ihm einige Zähne fehlen :wink:) Allerdings würde sich so ein Getriebefehler ganz anders bemerkbar machen.

Etwas anders sieht es bei älteren Automatik-Getrieben aus, deren Kupplung hat immer Schlupf.

MfG Peter(TOO)