Wiederzulassung von Auto mit anderen Motor

Hallo,

moechte einen PKW mit Motorschaden (laengere Zeit abgemeldet, deshalb Brief verfallen) reparieren und wieder anmelden.

Gibt es Schwierigkeiten wenn der neue Motor zwar fuer das Modell geeignet ist, aber etwas staerker (6 PS mehr)?

Kann ich ohne weiteres einen G-Kat mit einbauen und wird dieser von der Zulassungsbehoerde anerkannt?

Ist es rechtlich gesehen viel einfacher wenn ich einfach den gleichen Motor einbaue der eingetragen ist?

Gruss

Desperado

Hi!

moechte einen PKW mit Motorschaden (laengere Zeit abgemeldet,
deshalb Brief verfallen) reparieren und wieder anmelden.

Gibt es Schwierigkeiten wenn der neue Motor zwar fuer das
Modell geeignet ist, aber etwas staerker (6 PS mehr)?

Der Motor sollte zumindest denselben Hubraum haben. 6 PS hin oder her werden niemanden jucken.
Um welches Modell geht es denn konkret?

Kann ich ohne weiteres einen G-Kat mit einbauen und wird
dieser von der Zulassungsbehoerde anerkannt?

Du musst vorher damit zum TÜV, eine Abgasuntersuchung machen lassen und mit der Bescheinigung darüber dann zur Zulassungsstelle.

Ist es rechtlich gesehen viel einfacher wenn ich einfach den
gleichen Motor einbaue der eingetragen ist?

Es ist nicht so wahnsinnig schlimm, den anderen Motor eintragen zu lassen, so er denn reinpasst und nicht zu stark für die vorhandene Bremsanlage ist. Bei 6 PS mehr und demselben Verbrennungsprinzip sehe ich da generell kein Problem.

Grüße,

Mathias

Sorry, Deine Antwort ist teilw. totaler Unsinn!!!

Der Motor sollte zumindest denselben Hubraum haben. 6 PS hin
oder her werden niemanden jucken.

Ob das KFZ nachher den „gleiche Hubraum“ hat ist überhaupt nicht relevant aber 6PS mehr oder auch weniger „jucken“ schon!
Beispielsweise kannst du ohne Probleme den 1,6l 75PS Motor im Golf III durch den gleichstarken 1,8l-Notor ersetzen! Soviel zum Thema: „Der Motor sollte den selben Hubraum haben“ …ist blanker Unnsinn!
Anderes Beispiel: Wenn du einen Golf II 1,3l mit 55PS-Motor hast aber den 1,6l mit 71-75PS einbauen möchtest dürftest du i.d. Regel auch keine Probleme haben, da Fahrwerk, Bremsanlage, und Abgasanlage bei beiden Ausführungen nahezu identisch sind. G-Kat-Nachrüstungen sind i.d.R. kein Problem sondern sogar von grossem Steuervorteil. Die Euro-Norm wird durch einen Abgastest dokumentiert.
Anderes Beispiel: Wenn du einen VW-Käfer der ursprünglich 44PS und Trommelbremsen hat, mit dem 50PS-Motor nachrüsten möchtest, der also die besagten 6PS mehr hat, musst du z.B. Scheibenbremsen a.d. Vorderachse nachrüsten! Soviel zum Thema 6PS mehr „jucken niemanden“ …wiederum blanker Unsinn!!
Erkundige dich am besten vorher beim TÜV oder Dekra welche Motorisierung für dein Fahrzeug zugelassen ist. Das ist der sicherste Weg.
Leider hat der Fragesteller nicht angegeben um welchen Fahrzeugtyp es sich handelt.
Also konnte ich nur allgemein antworten!

Du musst vorher damit zum TÜV, eine Abgasuntersuchung machen
lassen und mit der Bescheinigung darüber dann zur
Zulassungsstelle.

auch falsch! Du musst nachher, also natürlich erst nach dem Umbau zum Tüv :smile:)
Gruss
Helmut W.

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Deine auch
Hi,
egal ob ein anderer Motor mit mehr Hubraum oder mehr Leistung eingebaut wird, eine Vollabnahme wird fällig. Alles was von den Angaben im Brief abweicht ist abzunehmen.
Und wo Du meinst bei einem 1,3er Golf ist alles fast so wie beim 1,6er, das erzähl mal dem Gutachter beim TÜV. Der wird Dir schon erzählen was alles anders ist.
Warum gibt es sonst allein für ein und dasselbe Auto jedes Jahr Änderungen in der Motorsteuerung, der Einspritzanlage und damit den Abgaswerten?
Da reicht allein der Unterschied innerhalb eines Modelljahres und alles ist anders.
Gruss Sebastian

und was nützt es num demjenigen der gefragt hat???

Und wo Du meinst bei einem 1,3er Golf ist alles fast so wie
beim 1,6er, das erzähl mal dem Gutachter beim TÜV. Der wird
Dir schon erzählen was alles anders ist.

ich habe nie gesagt dass „alles“ so wie beim 1,3er ist! das war nur lediglich ein einfaches beispiel für einen älteren golf III!
es gibt nun mal einige modelle wo solch ein motorentausch völlig unproblematisch ist, weil eben die basis nahezu identisch ist! ich habe in meiner langjährigen praxis schon diverse male solche umbauten vorgenommen, die alle durch den tüv gegangen sind. wie oft hast du das schon gemacht du oberschlauer???

ausserdem geht es hier darum jemanden der gefragt hat zu antworten! jedenfalls hat mein vorredener ne menge quatsch geredet so wie du auch! poste doch bitte nur dann wenn du auch etwas von der materie verstehst!
Gruss
Helmut W.

Du lernst es nie
Hallo Helmut,
es ist immer dasselbe. Nur Deine Ansichten und Meinungen gelten und alle anderen reden Unsinn. Und wann dürfen wir uns im ALK-Brett wieder von Dir anhören das alle so blöd zu Dir sind?
Deine Überheblichkeit ist kaum zu überbieten.
Und zu Deinem Trost: Ich repariere seit 28 Jahren Autos. Ich habe damit angefangen bevor ich Mofa fahren durfte.
Ich habe schon fast alle Marken gefahren und repariert, von Lada bis Jaguar, vom Fiat 500 bis zum Diplomat.
Also erzähl mir nix, lern selbst dazu, vor allem Benehmen.
Gruss Sebastian

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wer von uns den sinnvolleren beitrag zum thema…
…verfasst hat entscheiden andere nicht wir! jedenfalls frage dich mal was das hier eigentlich soll, wenn du angeblich auch aus dem fach bist. jedenfalls hast du nichts bis jetzt zum thema gesagt und trägst hier lediglich irgendwelche rivalitäten aus. die beiträge sollten sich ergänzen und dem fragenden nützliche tips geben. dazu gehört es auch fachlich falsche oder fragwürdige postings zu korrigieren und zu ergänzen.
Also nochmal: am besten beim TÜV oder Dekra erkundigen was eingetragen wird!
gruss
helmut

Hallo,

Der Motor sollte zumindest denselben Hubraum haben. 6 PS hin
oder her werden niemanden jucken.
Um welches Modell geht es denn konkret?

Es geht um einen Seat Marbella mit 34 PS (ohne Kat) und die Modelle mit G-Kat haben alle 40 PS und auch geringfuegig groesseren Hubraum.

Gruss

Desperado

Hi!

Der Motor sollte zumindest denselben Hubraum haben. 6 PS hin
oder her werden niemanden jucken.

Ob das KFZ nachher den „gleiche Hubraum“ hat ist überhaupt
nicht relevant aber 6PS mehr oder auch weniger „jucken“ schon!

Sorry, aber der Hubraum ist die Bemessungsgrundlage für die KfZ-Steuer. es ist somit in dem hier diskutierten Zusammenhang der wichtigste Wert.
6 PS hingegen sind bei einem Fahrzeug mit 150 PS völlig egal, das kann allein schon die herstellungsbedingte Schwankung sein.

Beim nun konkret genannten Seat Marbella hingegen sind das ja schon 20%. Da würde ich eine TÜV-Eintragung empfehlen. Ist sicherlich auch kein Problem, das übrige technische Setup dürfte identisch sein, der Panda mit denselben Bremsen hatte ja 45 PS.

Beispielsweise kannst du ohne Probleme den 1,6l 75PS Motor im
Golf III durch den gleichstarken 1,8l-Notor ersetzen! Soviel
zum Thema: „Der Motor sollte den selben Hubraum haben“ …ist
blanker Unnsinn!

Erstens ist das der falsche Ton, zweitens verweise ich auf meinen obigen Kommentar zur Kfz-Steuer.

Anderes Beispiel: Wenn du einen Golf II 1,3l mit 55PS-Motor
hast aber den 1,6l mit 71-75PS einbauen möchtest dürftest du
i.d. Regel auch keine Probleme haben, da Fahrwerk,
Bremsanlage, und Abgasanlage bei beiden Ausführungen nahezu
identisch sind. G-Kat-Nachrüstungen sind i.d.R. kein Problem
sondern sogar von grossem Steuervorteil. Die Euro-Norm wird
durch einen Abgastest dokumentiert.

Hatte ich etwas anderes gesagt?

Anderes Beispiel: Wenn du einen VW-Käfer der ursprünglich 44PS
und Trommelbremsen hat, mit dem 50PS-Motor nachrüsten
möchtest, der also die besagten 6PS mehr hat, musst du z.B.
Scheibenbremsen a.d. Vorderachse nachrüsten!

Ich kenne einen ´55er Ovali mit eingetragenen 65 PS und Trommelbremsen.

Soviel zum Thema
6PS mehr „jucken niemanden“ …wiederum blanker Unsinn!!

s.o.: Ton.
Zudem gibt es natürlich für alles irgendein extremes Gegenbeispiel.
Man kann, um eines Deiner Beispiele weiterzuentwickeln, auch keinen Golf 2 1.8 90PS mit einem GTI-Motor bestücken,ohne hinten Scheibenbremsen zu montieren. Und das obwohl der Motor so gut wie gleich und die Mehrleistung kaum spürbar ist.

Generell jedoch sind 6 PS mehr kein großes Thema, v.a. nicht beim vorliegenden Beispiel eines Autos, welches es mit anderem markenaufkleber auch mit 45 PS gab, es aber nur 40 PS nach dem Umbau haben soll.

Erkundige dich am besten vorher beim TÜV oder Dekra welche
Motorisierung für dein Fahrzeug zugelassen ist. Das ist der
sicherste Weg.
Leider hat der Fragesteller nicht angegeben um welchen
Fahrzeugtyp es sich handelt.
Also konnte ich nur allgemein antworten!

Du musst vorher damit zum TÜV, eine Abgasuntersuchung machen
lassen und mit der Bescheinigung darüber dann zur
Zulassungsstelle.

auch falsch! Du musst nachher, also natürlich erst nach dem
Umbau zum Tüv :smile:)

Ach ne…? Sag mal, was bist Du eigentlich für ein Kllugscheisser?
Vor der Zulassung muss er natürlich zum TÜV. Was soll der TÜV sich sonst ansehen?
Allerdings ist es auch kein Fehler, vor Beginn der Arbeiten mit dem TÜV zu klären, was er will. So ist dann die Abnahme nur noch eine Formsache.

Mathias

Und wo Du meinst bei einem 1,3er Golf ist alles fast so wie
beim 1,6er, das erzähl mal dem Gutachter beim TÜV. Der wird
Dir schon erzählen was alles anders ist.

ich habe nie gesagt dass „alles“ so wie beim 1,3er ist! das
war nur lediglich ein einfaches beispiel für einen älteren
golf III!

Es gab keinen Golf III 1,3…

es gibt nun mal einige modelle wo solch ein motorentausch
völlig unproblematisch ist, weil eben die basis nahezu
identisch ist! ich habe in meiner langjährigen praxis schon
diverse male solche umbauten vorgenommen, die alle durch den
tüv gegangen sind. wie oft hast du das schon gemacht du
oberschlauer???

ausserdem geht es hier darum jemanden der gefragt hat zu
antworten! jedenfalls hat mein vorredener ne menge quatsch
geredet so wie du auch! poste doch bitte nur dann wenn du auch
etwas von der materie verstehst!

Danke für die Blumen.

Zur Praxis: ich habe schon einen Fiat Panda mit Uno Turbo Technik durch den TÜV gebracht. An einem Umbau eines Mercedes W123 auf 4.2 Liter V8 (aus W126) habe ich mitgeweirkt und den TÜV-Part übernommen.

Nochmal zur Klärung: wenn ich einen AT-Motor eines ähnlichen Modells aufgrund Motorschadens verbaue, so interessieren 6 Mehr-PS kein Schwein. Beispiel: Golf 2 Bj. 87; 1,8; 82 PS auf 1,8; 90 PS. Die Elektrik-Frage lasse ich hier beiseite, die Sache funktioniert aber, habe ich selbst gemacht.
Ist natürlich theoretisch nicht legal, merkt aber keiner und juckt auch keinen.
Wenn ich zudem eine Eintragung für eine Komponente wie den G-Kat plane, so muss ich diese vom TÜV o.ä. in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen, um auch in den Genuß der günstigeren Besteuerung zu kommen. Sonst kann ich mir den Umbau ja auch sparen. In diesem Fall lässt man natürlich auch die Mehrleistung eintragen, was beim Wagen des Fragestellers kein Problem ist.

Grüße,

Mathias

Hallo Helmut,

…verfasst hat entscheiden andere nicht wir!

Da gebe ich Dir zum Teil recht.

jedenfalls frage
dich mal was das hier eigentlich soll, wenn du angeblich auch
aus dem fach bist. jedenfalls hast du nichts bis jetzt zum
thema gesagt und trägst hier lediglich irgendwelche
rivalitäten aus.

Was denn für Rivalitäten? Du bist für mich kein Rivale sondern ein Teilnehmer dieses Rorums wie ich und alle anderen.

die beiträge sollten sich ergänzen und dem
fragenden nützliche tips geben. dazu gehört es auch fachlich
falsche oder fragwürdige postings zu korrigieren und zu
ergänzen.

Richtig. Deshalb meine Bemerkungen. Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei. Was technisch geht und was rechtlich zulässig ist sind verschiedene Dinge.
Ein Typ4-Motor ist auch in einem Käfer unterzubringen. Rechtlich aber ohne Abnahme nicht zulässig. So habe ich das gemeint.

Also nochmal: am besten beim TÜV oder Dekra erkundigen was
eingetragen wird!

Korrekt. Das ist immer der beste Weg und man spart sich evtl. viel Zeit und Geld.
Nur lasse ich mich weder von Dir noch jemand andes „oberschlau“ nennen und genausowenig lasse ich mir unterstellen „ich verstünde nichts von der Materie“. Letztlich noch entscheidest eben nicht Du ob und wann ich hier eine Antwort gebe. Wenn es danach geht…
Aber lassen wir das jetzt.
Ich habe damals beim Fiat 128 (die ganze restliche Familie fuhr einen) regelmässig die Motoren tauschen müssen weil sie wie die Fliegen dank Zahnriemenriss verreckten. Da haben wir auch nicht unbedingt drauf geachtet ob da nun der 40, 45 oder 60PS-Motor reinkam. Man hat eingebaut was man günstig bekam und fertig.
Beim 1er-Golf hingegen hatte man selbst bei gleichem Hubraum und gleicher Leistung ab und zu Probleme weil das Abgasrohr mal geändert wurde. Da musste man dann etwas improvisieren. Sicherlich ging das auch, aber den einen oder anderen Umbau hätte man nie eingetragen bekommen :wink:
Gruss Sebastian

gruss
helmut