Hallo,
beim Vergleich der Daten für meinen neuen Diesel mit DPF gegenüber dem gleichen Motor ohne Filter aber Euro 3 Norm erfüllend , fäält mir eine um ca 1 Liter höhere Verbrauchsangabe auf . Ist das so ?
Wer weiss was ?
Grüsse von Wolfgang an Euch !
Moien
beim Vergleich der Daten für meinen neuen Diesel mit DPF
gegenüber dem gleichen Motor ohne Filter aber Euro 3 Norm
erfüllend , fäält mir eine um ca 1 Liter höhere
Verbrauchsangabe auf . Ist das so ?
Ja. Die Abgase müssen durch den Filter (Luftwiderstand) und die Temperatur der Abgase muss stimmen.
cu
Hallo Pumpkin,
danke für die prompte Antwort .
Das ist dann aber ein teuer ( fast 20% mehr Verbrauch!) erkaufter „Umweltschutz“ . Ein Skandal ist es meines Erachtens , dass dieser Fakt totgeschwiegen , eigentlich verheimlicht wird .
Der CO2 Ausstoss steigt ja ebenso um fast 20 % .
Gruss Wolfgang
Hallo Wolfgang,
das ist der seit langem bekannte Zielkonflikt bei der Auslegung eines Motors : Oft geht eine Verbesserung der Abgasqualität (zB besonders Reduzierung des Anteils an Stickoxyden) einher mit erhöhtem Verbrauch. Für ein „Übel“ muss man sich halt entscheiden.
Dass der Rußfilter den Verbrauch um 20% steigert, dass erscheint mir jedoch zu hoch. Die Frage wäre zu stellen, ob die Betriebsbedingungen mit/ohne Rußfilter bei den festgestellten 20% Mehrverbrauch auch wirklich identisch waren.
Gruß
Karl
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Hallo Wolfgang,
bin Wh durch Frankfurt chauffiert worden - Phaeton o h n e Russfilter, da der weniger verbraucht. D.h. die Chauffeurdienste wissen um den Mehrverbrauch und ordern extra Wagen ohne Russfilter wegen der Benzinkosten.
MFG
Henning
Moien
Das ist dann aber ein teuer ( fast 20% mehr Verbrauch!)
erkaufter „Umweltschutz“ . Ein Skandal ist es meines Erachtens
, dass dieser Fakt totgeschwiegen , eigentlich verheimlicht
wird .
Ja, und ? Das gleiche Spiel gabs doch schon beim Kat, mit ähnlichen Auswirkungen. Nach meinem Wissen steigt der Verbrauch um 5-8%. Auf welches Auto beziehen sich deine 20% ?
CO2 nimmt man in Kauf wenn dafür andere, gefährlichere Gase verschwinden. Wenn man CO2 reduzieren möchte müsste man auf Leistung verzichten. Das kann man den Kunden nicht verkaufen, also …
cu
Hallo,
beim Vergleich der Daten für meinen neuen Diesel mit DPF
gegenüber dem gleichen Motor ohne Filter aber Euro 3 Norm
erfüllend , fäält mir eine um ca 1 Liter höhere
Verbrauchsangabe auf . Ist das so ?
Ja. Insbesondere die D-CAT Motoren von Toyota (2,2l Common-Rail-Diesel, 177PS und 400Nm) fallen durch eine extreme Streuung des Verbrauchs auf. Viel Vollastanteil läßt den Verbrauch auf „gute 9 Liter“ ansteigen. Man muß anmerken, daß der Toyota Partikelfilter durch Beigabe von Dieselkraftstoff in den Abgastrakt gereinigt wird, was sich auf den Verbrauch auswirkt. Andere Hersteller (zB Mercedes: „AdBlue“) setzen dafür synthetische Harnsäure ein, welche regelmäßig in einen Extra Behälter nachgefüllt werden muß. Toyota setzt da auf Wartungsfreiheit, was bei Mercedes als Problem angesehen wird, da zB die Amerikaner Ihre Auto kaum warten und ein Nachfüllen der Harnsäure dann unterbleibt, worunter dann die Abgasreinigung leidet.
Fakt: Je härter die Abgasnorm, umso teurer wird der Dieselmotor und komplizierter seine Abgasreinigung.
Die stärksten und sparsamsten Diesel, waren die EURO II und EURO III Direkteinspritzerturbodiesel. Alles was danach kam, wird versoffener.
gruß
dennis
Hallo Pumpkin,
wenn es technisch nicht anders geht OK . Mich stört, dass darüber nicht gesprochen wird , aber das ist natürlich nicht Deine Schuld .
Die Politiker erzählen halt nur die eine Hälfte und das finde ich schofel .
Schönen Sonntag wünsch ich Dir !
Gruss Wolfgang
Hallo Henning,
dass durch fehlende Information darüber nicht diskutiert werden kann , das finde ich falsch .
Dass Luxusfahrzeuge wie der Phaeton nicht von vornherein mit diesen Filtern ausgestattet werden , der kleine Mann , der täglich zur Arbeit fahren muss aber durch Drohung mit Fahrverboten genötigt wird sich das teure Mehrverbrauch Equipment zuzulegen ist schon skandalös , oder ?
Gruss an Dich
Wolfgang
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Hallo Karl ,
danke für Deine Antwort.
Das Problem sehe ich darin, dass ich mich eben nicht entscheiden konnte , weil über die negative Seite des Filters nicht informiert wird . Soviel Wissen möchte man dem Bürger wohl nicht zumuten . Ob es nun 20 oder 10 % sind ist gar nicht so wichtig .Ich habe ja auch gar nicht die Möglichkeit einen direkten Vergleich anzustellen . Für einen Vergleichswagen fehlt mir die monetäre Kapazität .
Man wird durch Fahrverbotsdrohungen einfach genötigt diese Filter zu kaufen und negative Aspekte werden verheimlicht . Das ist nicht in Ordnung . Ich fühle mich von den oberschlauen Politikern entmündigt , eigentlich verarscht !
Gruss Wolfgang
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Wenn sich der Bürger nur informieren möchte so kann er das… ich führe es einfach mal auf die Faulheit des Individuum zurück, dass er sein Wissen zu solchen Themen gerne vorgekaut sieht.
Der Einzelne ist hier in der Verantwortung, nicht die Politik.
Gruss Ivo
Hallo wolko,
bevor du den folgenden Link durchliest, möchte ich nur sagen, dass mein nächstes Auto ein Auto mit Russpartikelfilter sein wird. Mein derzeitiges war noch nicht damit lieferbar. Ich glaube, dass jeder sein Schweflein (Freudscher Verschreiber: Scherflein natürlich) zur Reinheit der Umwelt beitragen muss.
http://community.dieselschrauber.de/contenttopic.php…
Es ist alles damit gesagt. Und bald ist wieder die Benziner-Fraktion dran. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.
Tschüss
Bernd
Stimmt
Hi Dennis,
trotz deutlich geringerem Gewicht und weniger Hubraum verbraucht mein Astra 1,9 CDTI mit PF gut einen Liter mehr als der alte Touran 2,0 TDI ohne PF (7,7l zu 6,7l/100km). Wobei der Astra jetzt 10 PS mehr bringt und auch bei der Endgeschwindigkeit 20 km/h drauflegt, was aber aufgrund der nicht so häufig ausgefahrenen Endgeschwindigkeit eher zu vernachlässigen ist.
Also 20% Mehrverbrauch sehe ich unterm Strich nicht, aber etwas mehr schon. Wie schon geschrieben wurde passierte das ähnlich bei der Einführung des KAT für die Benziner. Die Modelle mit KAT waren leistungsmässig gesehen „kastriert“. Also wurden sie mit etwas mehr Leistung und dahergehemdem höheren Spritverbrauch wieder auf das alte Level gehoben.
Inwieweit das letztlich als positiver Umweltaspekt gesehen werden kann können wohl nur wirkliche Experten in einem gross angelegtem Feldversuch darstellen.
Gruss Sebastian
Das Volk hat’s so gewollt
Hallo,
beim Vergleich der Daten für meinen neuen Diesel mit DPF
gegenüber dem gleichen Motor ohne Filter aber Euro 3 Norm
erfüllend , fäält mir eine um ca 1 Liter höhere
Verbrauchsangabe auf . Ist das so ?
wie schon vielfach geschrieben wurde, ist der Partikelfilter
nicht zum Nulltarif zu bekommen. Der Strömungswiderstand und
der zusätzliche kraftstoff zum initieren der Abreinigung kosten
effektiv etwas mehr Kraftstoff.
Es wird mehr Verbrauch und zusätzliche losten gegen weniger
Partikel eingetauscht.
Nun ist es aber so, daß die deutschen Automobilkonzerne (voran
VM, aber auch Daimler und BMW) sich wohlweislich lange genug
gegen die Pflichteinführung des DPF gewehrt hattem.
Die Probleme und Zusammenhänge sind eben nicht so trivial
wie immer in strak vereinfachter Weise dargestellt.
Man wollte durch Forschung an den Motoren und Verbesserung des
Kraftstoffes die Schadstoffe in den Griff bekommen.
Leider haben die Franzosen mit ihrem ach so inovativen DPF so
viel wind gemacht, daß der Prestigeverlust deutscher Marken
(primät auch VW) unübersehbar wurde.
Bildzeitung hats groß propagiert und an allen Stammtischen wurde
es herausgeblöckt, daß ja die Deutschen den Rußfilter verschlafen
haben.
Die Grünen sind gern auf den Zug aufgesprungen und haben sehr zur
Freude der Franzosen das neue Gesetz (Euro5) mitgertagen, welches
so niedrige Werte vorschreibt, daß den Autobauern nix anderes
übrig bleibt, als auch auf Partikelfilter zu setzen.
Natürlich spielt auch die neue Feinstaubrichtlinie eine Rolle dabei.
Die Politik hat also nur die Volksmeinung aufgegriffen und das
gemacht, was vorher an allen Stammtischen beredet wurde.
Nun plötzlich kommt’s beim Autofahrer an. Der kostet doch
tatsächlich nicht nur ca. 300€ mehr Anschaffungskosten, sondern
auch noch regelmäßig höheren Verbrauch und sicher auch zusätzliche
Kosten bei späteren Unterhaltung. Und das gerade jetzt,
wo jeder Liter sauteuer wird.
Gruß Uwi
Hi,
also ich denke man sollte nicht einen VW TDI direkt mit einem Opel cdti vergleichen.
Jedenfalls konnte man bei genauerem Hinsehen schon lange beobachten, dass die Modelle mit DPF höhere Verbräuche haben, jedoch sollten es niemals 20% sein.
Die TDIs Ende der 90er waren tatsächlich die sparsamsten ever (z.B.VW TDI 110 PS von 98-00) , seither steigt der Verbrauch an. Ein Tribut an die Abgasreduktion.
Obwohl schmerzlich - auch für mich - denke ich, dass es sein muss.
Ich leide als radfahrender Österreicher (neben Auto, klarerweise) an einem Dieselanteil von 70%!!! Hier ist Kostenwahrheit einfach nötig, und ausnahmsweise haben die Amerikaner da recht, wenn sie nicht Ruß- und NOx-Schleudern auf ihre Strassen lassen.
VW zeigt mit dem Benziner-Twin-Charger, wo die Reise hin geht: zu sparsamen Benzinern die auch Spaß machen!!!
Und Diesel müssen sauberer werden, da hilft nix.
Liebe Grüße Peter
Hi Peter,
also ich denke man sollte nicht einen VW TDI direkt mit einem
Opel cdti vergleichen.
Sicher nicht. Das war jetzt nur ein Beispiel aus eigener Erfahrung.
Jedenfalls konnte man bei genauerem Hinsehen schon lange
beobachten, dass die Modelle mit DPF höhere Verbräuche haben,
jedoch sollten es niemals 20% sein.
Das halte ich, wie schon geschrieben, auch für heftig übertrieben.
Die TDIs Ende der 90er waren tatsächlich die sparsamsten ever
(z.B.VW TDI 110 PS von 98-00) , seither steigt der Verbrauch
an. Ein Tribut an die Abgasreduktion.
Fragt sich nur obs was nützt. Wenn ich zwar sauberer verbrenne aber dafür mehr verbrauche könnte das im Patt enden.
Obwohl schmerzlich - auch für mich - denke ich, dass es sein
muss.
Wenns wirklich was bringt natürlich.
Ich leide als radfahrender Österreicher (neben Auto,
klarerweise) an einem Dieselanteil von 70%!!! Hier ist
Kostenwahrheit einfach nötig, und ausnahmsweise haben die
Amerikaner da recht, wenn sie nicht Ruß- und NOx-Schleudern
auf ihre Strassen lassen.
Nützt nur nix wenn sie ansonsten ungeschoren die Umwelt versauen 
VW zeigt mit dem Benziner-Twin-Charger, wo die Reise hin geht:
zu sparsamen Benzinern die auch Spaß machen!!!
Den traue ich noch nicht über den Weg. Ich denke da mit Schaudern an die G-Lader. Mal sehen.
Und Diesel müssen sauberer werden, da hilft nix.
Das ist wohl war. Daher wurde der Astra ja jetzt auch mit DPF geordert.
Gruss Sebastian
Hallo Wolfgang,
ich gebe Dir absolut Recht.
MFG
Henning