Kaum habe ich das Kühlsystem dicht, geht die Sauerei unter dem Motorblock los: Ölverlust (beim H-100 von Hyundai, baugleich mit dem alten L-300 von Mitsubishi). Und keine Sicht, wo es herkommen könnte, weil sich ja Öl so schön verteilt, gerade durch den Fahrtwind.
Frage: Wie gehe ich vor, um das Leck ausfindig zu machen?
Ich würde (Theorie) auf der Bühne den Motorblock erst mal reinigen und dann schauen, ob man erste Austrittsquellen sieht. Notfalls den Motor laufen lassen, um den Öldruck zu erhöhen. Oder ist das Quatsch?
Wer kann mir Praxistipps geben? Wo kommt die Brühe wohl am wahrscheinlichsten her (die Kiste ist 10 Jahre alt)?
Hi Richard,
Deine Vorgehensweise ist schon ok. Motor sauber, laufen lassen und dann prüfen.
Oft ist es nur die Ventildeckeldichtung oder die Abdichtung am Verteiler, des Öldruckschalters etc.
Eine winzige Menge austretendes Öl kann schon den ganzen Motor „schlimm“ aussehen lassen.
Gruss Sebastian
habe vorhin von einem „alten Hasen“ mir sagen lassen, dass es bei einem so alten Schlitten zu 90% die Ölwannendichtung sein müsste. Nur die geht mitunter so schlecht zu demontieren, dass man je nach Schüssel schon mal den Motor anheben müsste, und das wird sauteuer.
Gruß
®ichard
Oft ist es nur die Ventildeckeldichtung oder die Abdichtung am
Verteiler, des Öldruckschalters etc.
Hi Richard, wenn es denn die Wannendichtung ist stimmt das.
Aber warum immer vom Worst Case ausgehen?
Bist Du Pessimist?
Nach meiner Erfahrung ist es oft „nur“ die Deckeldichtung oder aber auch gern mal ein morsch gewordener Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung (der natürlich den Ölnebel durch den ganzen Motorraum bläst).
Gruss Sebastian
also es war nicht die Wannendichtung (die laut Hyundai eine Flüssigkeitsdichtung ist), sondern (zunächst) der Ödruckschalter.
Da wir hier in der Pampa einen ATU-Service haben, dachte ich, gehste mal hin, weil ich keine Tankstelle wusste, die von unten richtig sauber macht. ATU macht es jedenfalls nicht. Die schickten mich also zu einem Türken, der so leidlich (keine Hebebühne) die Kiste von unten mit Hydraulikheber anhob, einsprühte und dann mit Hochdruckstrahl abspritzte. Satte 25 Euronen für 10 Minuten Arbeit, naja, die haben da neue Umweltauflagen und son Tünnef, was der mir alles erzählte…
Der Meister von ATU hatte zuvor alles mögliche in Betracht gezogen, war sich aber jetzt sicher, dass es der Öldruckschalter ist. Tatsächlich hatten sie auch einen neuen da und nach 2 Stunden hartnäckigen Nichtweggehens (der hat mich eben dazwischengenommen, sonst wäre ich erst morgen drangekommen) war dann der Schalter eigebaut (24,60 zusammen, also 40 Cent billiger als der Türke).
Nun werde ich also den morgigen Tag abwarten, vielleicht habe ich ja das Pech, dass es gleich 2 verschiedene Lecks sind, der Öldruckschalter war jedenfalls das dickste. Am Parkplatz sah ich nur noch ein paar Tröpfchen, die noch vom Rest zuvor sein können, weil ich die Kiste noch warmfahren musste.
Let’s wait and see. Und vielen Dank für Deine Hinweise!
®…
wenn es denn die Wannendichtung ist stimmt das.
Aber warum immer vom Worst Case ausgehen?
Bist Du Pessimist?
Nach meiner Erfahrung ist es oft „nur“ die Deckeldichtung oder
aber auch gern mal ein morsch gewordener Schlauch der
Kurbelgehäuseentlüftung (der natürlich den Ölnebel durch den
ganzen Motorraum bläst).
Gruss Sebastian
Hallo richard,
als alter Mitsubishi schrauber würde ich dir auch empfehlen erst einmal so vorzugehen wie du beschrieben hast.
aus meiner erfahrung kann ich dir sagen, das die wellendichtringe der zahnriemenrollen zu 85% das promlem sind. sind 4 stück (Kurbelwelle,Nockenwelle und 2x Ausgleichswellen)
Gruß Ingo
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Du machst mir ja richtig Angst. Nachdem es also der Öldruckschalter nun doch nicht ist, geht die Suche wieder weiter. Also auf zur Werkstatt: logisch, ist ja wieder Wochenende…
Gruß
®ichard
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