Hi!
Wesentlich wirksamer sind drei andere Maßnahmen.
1.) Günstigere Tankstellen bevorzugen.
Mach ich, aber ich tanke nicht merh bei Marktkauf. Das ist
einfach nur Klingelwasser.
Es gibt schon Alternativen.
Wenn man die konsequent nutzt, sind das schon einige Euros im Jahr, die man sparen kann.
2.) Auf andere Treibstoffarten umsteigen, Biodiesel, Erdgas,
Autogas, Batterie, Alkohol und was es sonst noch gibt.
Hierbei sollte man nicht vergessen, dass die Umrüstung und Wartung Geld kostet, welches man erst einmal „reinfahren“ muss. Für Wenigfahrer lohnt sich das selten.
Mag sein, aber was ist mit denjenigen, die sich das einfach
ncith leisten können? Ich kann ja schlecht meinen Trabi auf Öl
oder Gas umrüsten.
Die zahlen eben.
Bar jedes Verständnisses hinsichtlich Umweltbilanzen von Produkten werden ja ältere Autos von unseren luxusklassedienstwagenbenutzenden Politikern pauschal verteufelt.
Lieber einmal im Jahr ein neues Solarauto kaufen. Dass die Herstellung solcher Autos auch Energie- und sonstige Ressourcen verbraucht, wird ignoriert. Dass die Solarzellen in solchen Konzepten aus Silizium sind und der Herstellungsprozess desselben eine der größten Schweinereien auf dem Er#ball ist, muss man auch nicht unbedingt verstehen.
3.) Den eigenen Verbrauch massiv senken.
Verscuhe ich schon, aber ein Trabi muss laufen, sonst steht er
sich kaputt. Ist leider so.
Man kann aber sparsam fahren.
Ein bisschen mitdenken, vorausschauend fahren, Kurzstrecken vermeiden u.s.w. ist ja kein Problem. Man ist halt nur oft zu faul.
Eine Senkung des Spritverbauchs der privaten KFZs um 20% nur
durch ein verändertes Fahrverhalten ist von heute auf morgen
möglich.
Was ist mit denen, die schon immer spritsparend fahren??? Wo
sollen die noch weiter sparen?
Mehr mit dem Rad fahren. Das sagen uns doch die Grünen und die müssen es wissen.
Wenn die Leute dann noch auf ökonomisch angemessene
Fahrzeuge umsteigen und das Fahrzeug öfters stehen lassen,
wäre eine Reduzierung bis 35% im Bereich des Möglichen.
Klar. Ich bewege mich in Grossstädten auch leibe rmit Bus u
Bahn, aber aufm Land geht das mangels Bussen kaum.
Naja, aber den Trabbi gegen einen Polo tauschen würde Deine persönliche Umweltbilanz stark verbessern. Diese Kisten sind nun wirklich nichts mehr für den Alltag.
Aber füt allgemeine Verhaltensänderungen ist der Spritpreis
noch vieeel zu niedrig.
Da stimme ich dir nur bedingt zu. Aber man kann nicht nur über
den Spritpreis erziehen. Wer meinst, dass er bei nem
Schwätzchen von 20 min den Motor laufen lassen muss, soll das
tun. Ich stell meine 2 Zylinder jedenfalls auch bei längeren
Bergabfahrten aus. Im 4. Gang hab ich eh nen Freilauf u
Schubabschaltung schadet dem 2-Takter mehr als sie nutzt. eine
Motor-Bremse sollte man beim Trabi nicht nutzen. Dann gelangt
zu wenig Schmierstoff an die Lager -> Motorschaden droht.
Und sicherheitsrelevante Zusatzaggregate wie Servolenkung u
Bremskraftverstäker gibts ja beim Trabi nicht.
Ich bin übrigens mit 8 l/100 km dabei, wenn der Trabi voll
beladen ist u der Kinderwagen aufm Dachtepäckträger steht.
Sonst sinds schlappe 6,8 l/100 km in der Stadt. Alles ne Frage
der Wartung u Einstellung. auch bei nem vom Konstruktions- u
Arbeits-Prinzip her mindestens 40 Jahre alten Motor. Und
stromlinienförmig ist der Trabant mit nem cw-Wert
von 0,49 nun wirklich nicht.
Was bei der Aussage „Aber für allgemeine Verhaltensänderungen ist der Spritpreis noch vieeel zu niedrig“ immer vergessen wird, ist die negative Auswirkung zu hoher Energiekosten auf die Wirtschaft im Land.
Einerseits kaufen die Leute den billigsten Mist im Supermarkt und beschweren sich, dass der Yoghurt aus Dänemark nun 19 Cent kostet. Andererseits rufen sie nach höheren Spritpreisen. Da stimmt was nicht…
Grüße,
Mathias