Benzinpreie u Rechenkünste der Öl-Mutlis

Hallo!

Als ich heute die Nachrichten bzgl der Spritpreise gehört habe, habe ich mal einfach meinen Taschenrechner gezückt.
Wenn ein Barrel Rohöl (~159,1 l) 40 US-Dollar kostet, so kostet der Liter 0,25 US-Dollar. Der Preis pro Barrel steigt auf 75 US-Dollar u der Literpreis steigt damit auf 0,47 US-Dollar. Rechne ich das nun mit dem aktuellen Dollarkurs in Euro um, komme ich nie und nimmer auf die Spritpreise, die die Öl-Multis haben wollen (gestern mal 3, heute mal 4 Cent pro Liter mehr bei nur noch leicht steigendem Rohölpreis), sondern lediglich auf ne Erhöhung um 18 €Cent. Die Spritpreise hätten also, seitdem das Barrel 40 US-Dollar gekostet hat (Dez 2004), lediglich um 18 €Cent steigen dürfen, real siehts aber anders aus. Dazu braucht sich der geneigte Leser nur mal die Grafik unter http://www.tecson.de/prohoel.htm anzusehen. In den letzten 2 Jahren ist der Spritpreis aber um mehr als jene 18 €Cent gestiegen, wie man unschwer den Statistiken unter http://www.benzinpreis.de entnehmen kann. Dass die Raffination (oder wie auch immer das heisst) Geld kostet, ist klar, aber das sind Fixkosten, die schon im Spritpreis drin sind, es wird ja immer nur mit den hohen Rohölpreisen begründet, wenn die Preise steigen.

Dass die Preise in den Ferien u zu Feiertagen steigen ist klar: Die Nachfrage bestimmt den Preis. Hohe Nachfrage - hoher Preis. Nur sollten sie uns das einfach so sagen u nicht mit Rohölpreisen begründen, die jeder nachvollziehen u „kleinrechnen“ kann, oder?

Wollen die Öl-Multis uns für dummm verkaufen oder hab ich was übersehen?

fragt

Mutschy

Hallo!

Auch Hallo…

…Dass die Preise in den Ferien u zu Feiertagen steigen ist
klar: Die Nachfrage bestimmt den Preis. Hohe Nachfrage - hoher
Preis…Wollen die Öl-Multis uns für dummm verkaufen oder hab ich was übersehen?

Genau so sieht’s aus, stimmt auffallend…schade nur das scheinbar sehr viele Menschen das gar nicht begreifen…ich hab schon vor langer Zeit aufgehört mich darüber aufzuregen, es will ja scheinbar keiner was dran ändern, sonst würden zB Aufrufe an einem bestimmten Tag mal nicht zu tanken nicht ungenutzt im Sande verlaufen…

fragt
Mutschy

…sagt Timon…

Hallo Timon,

es will ja scheinbar keiner was dran ändern, sonst würden zB
Aufrufe an einem bestimmten Tag mal nicht zu tanken nicht
ungenutzt im Sande verlaufen…

Was soll das bringen? Das Auto verbraucht doch nicht weniger, nur weil man an einem bestimmten Tag nicht tankt. Bei solchen Aktionen wird der Umsatz nur um einen Tag noch vorn oder nach hinten verschoben.
Wenn man die Konzerne schon treffen will, dann hilft nur, an einem bestimmten Tag nicht zu *fahren* (als Nebeneffekt hat man das Nichttanken, da man es ja nicht zur Tankstelle schafft).

Just my 2 cents,
Puersti

1 „Gefällt mir“

Anmerkungen
Hi,
(…)

Bei solchen
Aktionen wird der Umsatz nur um einen Tag noch vorn oder nach
hinten verschoben.

Das bringt grosse Konzerne, vor allem wenn es sich um Aktiengesellschaften handelt, ganz schön in Not!
Da geht es nämlich um die Einhaltung von Monatsprognosen.

Es wird auch immer wieder vergessen, dass der überwältigende Anteil des Benzinpreises für Steuern draufgehen.

Gruss,

Hallo mutschy,

deine Rechnung ist korrekt. Zusätzlich kommen aber noch zwei kaufmännische Prinzipien zum Tragen, die du auch schon hast anklingen lassen:
a) Angebot und Nachfrage: Das Angebot wird hier in Europa durch die spritschuckende amerikanische Lebensweise verknappt (die kleptokratisch geprägten Ölförderländer in Schwarzafrika erfüllen nicht durch Unruhen in ihren eigenen Ländern nicht die von den Amis erwarteten Ölquoten - der Irak kommt ebenfalls nicht aus den Pötten),
b) Nimm, was du kriegen kannst: Der Markt gibts eben her, und politisch gesehen:
c) auf diese Weise trägt jeder sein Scherflein, ob er will oder nicht, zur Finanzierung des Irak-Krieges bei.

Tschüss
Bernd

Hallo Timon,

…ich
hab schon vor langer Zeit aufgehört mich darüber aufzuregen,
es will ja scheinbar keiner was dran ändern, sonst würden zB
Aufrufe an einem bestimmten Tag mal nicht zu tanken nicht
ungenutzt im Sande verlaufen…

Wesentlich wirksamer sind drei andere Maßnahmen.
1.) Günstigere Tankstellen bevorzugen.
2.) Auf andere Treibstoffarten umsteigen, Biodiesel, Erdgas, Autogas, Batterie, Alkohol und was es sonst noch gibt.
3.) Den eigenen Verbrauch massiv senken.

Eine Senkung des Spritverbauchs der privaten KFZs um 20% nur durch ein verändertes Fahrverhalten ist von heute auf morgen möglich. Wenn die Leute dann noch auf ökonomisch angemessene Fahrzeuge umsteigen und das Fahrzeug öfters stehen lassen, wäre eine Reduzierung bis 35% im Bereich des Möglichen.
Aber füt allgemeine Verhaltensänderungen ist der Spritpreis noch vieeel zu niedrig.

Gruß
Carlos

1 „Gefällt mir“

Hallo Timon,

Hallo!

Wesentlich wirksamer sind drei andere Maßnahmen.
1.) Günstigere Tankstellen bevorzugen.

Mach ich, aber ich tanke nicht merh bei Marktkauf. Das ist einfach nur Klingelwasser.

2.) Auf andere Treibstoffarten umsteigen, Biodiesel, Erdgas,
Autogas, Batterie, Alkohol und was es sonst noch gibt.

Mag sein, aber was ist mit denjenigen, die sich das einfach ncith leisten können? Ich kann ja schlecht meinen Trabi auf Öl oder Gas umrüsten.

3.) Den eigenen Verbrauch massiv senken.

Verscuhe ich schon, aber ein Trabi muss laufen, sonst steht er sich kaputt. Ist leider so.

Eine Senkung des Spritverbauchs der privaten KFZs um 20% nur
durch ein verändertes Fahrverhalten ist von heute auf morgen
möglich.

Was ist mit denen, die schon immer spritsparend fahren??? Wo sollen die noch weiter sparen?

Wenn die Leute dann noch auf ökonomisch angemessene
Fahrzeuge umsteigen und das Fahrzeug öfters stehen lassen,
wäre eine Reduzierung bis 35% im Bereich des Möglichen.

Klar. Ich bewege mich in Grossstädten auch leibe rmit Bus u Bahn, aber aufm Land geht das mangels Bussen kaum.

Aber füt allgemeine Verhaltensänderungen ist der Spritpreis
noch vieeel zu niedrig.

Da stimme ich dir nur bedingt zu. Aber man kann nicht nur über den Spritpreis erziehen. Wer meinst, dass er bei nem Schwätzchen von 20 min den Motor laufen lassen muss, soll das tun. Ich stell meine 2 Zylinder jedenfalls auch bei längeren Bergabfahrten aus. Im 4. Gang hab ich eh nen Freilauf u Schubabschaltung schadet dem 2-Takter mehr als sie nutzt. eine Motor-Bremse sollte man beim Trabi nicht nutzen. Dann gelangt zu wenig Schmierstoff an die Lager -> Motorschaden droht. Und sicherheitsrelevante Zusatzaggregate wie Servolenkung u Bremskraftverstäker gibts ja beim Trabi nicht.
Ich bin übrigens mit 8 l/100 km dabei, wenn der Trabi voll beladen ist u der Kinderwagen aufm Dachtepäckträger steht. Sonst sinds schlappe 6,8 l/100 km in der Stadt. Alles ne Frage der Wartung u Einstellung. auch bei nem vom Konstruktions- u Arbeits-Prinzip her mindestens 40 Jahre alten Motor. Und stromlinienförmig ist der Trabant mit nem cw-Wert von 0,49 nun wirklich nicht.

Gruß
Carlos

Gruss

Mutschy

Hi Mutschy!

Ja, das ist alles korrekt.
Deine Verbrauchswerte sind sehr gut, aber realistisch.
Ich hab mich auch schon oft geärgert, dass ich meinen Trabi nicht mehr habe.
Besonders, wenn ich meine 2,9 ltr. Hubraum jeden Tag die 5 km zur Arbeit bemühe. Auch venn die Rechnungen von Steuer und Versicherung kommt ist das unangenehm.
Wenn das Wetter mitmacht, fahre ich nun auch immer mit der alten 150er ETZ.

Ich mach aber keine Schnellschüsse, ich warte erstmal ab, wie sich die ganze Sache mit den Kraftstoffen entwickelt.
Und dann mal weitersehen, was das nächste Auto wird.
Vielleicht bleibt auch mein Auto, mit einem anderen Motor und Gastank.
(Weil der Motor eh halb kaputt ist)

Grüße, Steffen!

Hi!

Wesentlich wirksamer sind drei andere Maßnahmen.
1.) Günstigere Tankstellen bevorzugen.

Mach ich, aber ich tanke nicht merh bei Marktkauf. Das ist
einfach nur Klingelwasser.

Es gibt schon Alternativen.
Wenn man die konsequent nutzt, sind das schon einige Euros im Jahr, die man sparen kann.

2.) Auf andere Treibstoffarten umsteigen, Biodiesel, Erdgas,
Autogas, Batterie, Alkohol und was es sonst noch gibt.

Hierbei sollte man nicht vergessen, dass die Umrüstung und Wartung Geld kostet, welches man erst einmal „reinfahren“ muss. Für Wenigfahrer lohnt sich das selten.

Mag sein, aber was ist mit denjenigen, die sich das einfach
ncith leisten können? Ich kann ja schlecht meinen Trabi auf Öl
oder Gas umrüsten.

Die zahlen eben.
Bar jedes Verständnisses hinsichtlich Umweltbilanzen von Produkten werden ja ältere Autos von unseren luxusklassedienstwagenbenutzenden Politikern pauschal verteufelt.
Lieber einmal im Jahr ein neues Solarauto kaufen. Dass die Herstellung solcher Autos auch Energie- und sonstige Ressourcen verbraucht, wird ignoriert. Dass die Solarzellen in solchen Konzepten aus Silizium sind und der Herstellungsprozess desselben eine der größten Schweinereien auf dem Er#ball ist, muss man auch nicht unbedingt verstehen.

3.) Den eigenen Verbrauch massiv senken.

Verscuhe ich schon, aber ein Trabi muss laufen, sonst steht er
sich kaputt. Ist leider so.

Man kann aber sparsam fahren.
Ein bisschen mitdenken, vorausschauend fahren, Kurzstrecken vermeiden u.s.w. ist ja kein Problem. Man ist halt nur oft zu faul.

Eine Senkung des Spritverbauchs der privaten KFZs um 20% nur
durch ein verändertes Fahrverhalten ist von heute auf morgen
möglich.

Was ist mit denen, die schon immer spritsparend fahren??? Wo
sollen die noch weiter sparen?

Mehr mit dem Rad fahren. Das sagen uns doch die Grünen und die müssen es wissen.

Wenn die Leute dann noch auf ökonomisch angemessene
Fahrzeuge umsteigen und das Fahrzeug öfters stehen lassen,
wäre eine Reduzierung bis 35% im Bereich des Möglichen.

Klar. Ich bewege mich in Grossstädten auch leibe rmit Bus u
Bahn, aber aufm Land geht das mangels Bussen kaum.

Naja, aber den Trabbi gegen einen Polo tauschen würde Deine persönliche Umweltbilanz stark verbessern. Diese Kisten sind nun wirklich nichts mehr für den Alltag.

Aber füt allgemeine Verhaltensänderungen ist der Spritpreis
noch vieeel zu niedrig.

Da stimme ich dir nur bedingt zu. Aber man kann nicht nur über
den Spritpreis erziehen. Wer meinst, dass er bei nem
Schwätzchen von 20 min den Motor laufen lassen muss, soll das
tun. Ich stell meine 2 Zylinder jedenfalls auch bei längeren
Bergabfahrten aus. Im 4. Gang hab ich eh nen Freilauf u
Schubabschaltung schadet dem 2-Takter mehr als sie nutzt. eine
Motor-Bremse sollte man beim Trabi nicht nutzen. Dann gelangt
zu wenig Schmierstoff an die Lager -> Motorschaden droht.
Und sicherheitsrelevante Zusatzaggregate wie Servolenkung u
Bremskraftverstäker gibts ja beim Trabi nicht.
Ich bin übrigens mit 8 l/100 km dabei, wenn der Trabi voll
beladen ist u der Kinderwagen aufm Dachtepäckträger steht.
Sonst sinds schlappe 6,8 l/100 km in der Stadt. Alles ne Frage
der Wartung u Einstellung. auch bei nem vom Konstruktions- u
Arbeits-Prinzip her mindestens 40 Jahre alten Motor. Und
stromlinienförmig ist der Trabant mit nem cw-Wert
von 0,49 nun wirklich nicht.

Was bei der Aussage „Aber für allgemeine Verhaltensänderungen ist der Spritpreis noch vieeel zu niedrig“ immer vergessen wird, ist die negative Auswirkung zu hoher Energiekosten auf die Wirtschaft im Land.
Einerseits kaufen die Leute den billigsten Mist im Supermarkt und beschweren sich, dass der Yoghurt aus Dänemark nun 19 Cent kostet. Andererseits rufen sie nach höheren Spritpreisen. Da stimmt was nicht…

Grüße,

Mathias

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Es wird auch immer wieder vergessen, dass der überwältigende
Anteil des Benzinpreises für Steuern draufgehen.

Ja, das mag sein, AAABER die Steuern ändern sich ja nicht von Tag zu Tag wie die Spritpreise.

Gruss

Mutschy

Hallo Mutschy,

Da stimme ich dir nur bedingt zu. Aber man kann nicht nur über
den Spritpreis erziehen.

Es geht eigentlich nicht um Erziehung, sondern um Ökonomie.
Erdöl ist ein begrenztes und begehrtes Gut mit einer politischen Komponente. Der Preis steigt und wird weiter steigen. Wer es sich leisten kann, kann auch 5 €/Liter zahlen.

Es gibt nun Menschen mit großen Einsparreserven und andere mit geringen. Bei dir sind sie halt gering oder gar nicht vorhanden.

Was mich ein klein bißschen stört ist halt die Diskrepanz zwischen dem Gejammer und dem Verhalten.

Gruß
Carlos

Hi!

Wesentlich wirksamer sind drei andere Maßnahmen.
1.) Günstigere Tankstellen bevorzugen.

Mach ich, aber ich tanke nicht merh bei Marktkauf. Das ist
einfach nur Klingelwasser.

Es gibt schon Alternativen.
Wenn man die konsequent nutzt, sind das schon einige Euros im
Jahr, die man sparen kann.

2.) Auf andere Treibstoffarten umsteigen, Biodiesel, Erdgas,
Autogas, Batterie, Alkohol und was es sonst noch gibt.

Hierbei sollte man nicht vergessen, dass die Umrüstung und
Wartung Geld kostet, welches man erst einmal „reinfahren“
muss. Für Wenigfahrer lohnt sich das selten.

Mag sein, aber was ist mit denjenigen, die sich das einfach
ncith leisten können? Ich kann ja schlecht meinen Trabi auf Öl
oder Gas umrüsten.

Die zahlen eben.
Bar jedes Verständnisses hinsichtlich Umweltbilanzen von
Produkten werden ja ältere Autos von unseren
luxusklassedienstwagenbenutzenden Politikern pauschal
verteufelt.
Lieber einmal im Hallo Matthias,

Was bei der Aussage „Aber für allgemeine Verhaltensänderungen
ist der Spritpreis noch vieeel zu niedrig“ immer vergessen
wird, ist die negative Auswirkung zu hoher Energiekosten auf
die Wirtschaft im Land.

Ich finde nicht, dass Erdöl zu billig ist. Ich finde, dass Erdöl zu wertvoll zum verbrennen ist. Es ist ein wunderbarer Rohstoff.

Wie ich schon Mutschy gegenüber erwähnte sehe ich halt eine deutlcihe Diskrepanz zwischen dem Gemaule über die permanent steigende Benzinpreise und dem Verhalten.
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Menschen spätetens dann drastisch Benzin sparen, wenn sich der Preis inflationsbereinigt verfünfacht hat.

Gruß
Carlos

Hi!

Wesentlich wirksamer sind drei andere Maßnahmen.
1.) Günstigere Tankstellen bevorzugen.

Mach ich, aber ich tanke nicht merh bei Marktkauf. Das ist
einfach nur Klingelwasser.

Es gibt schon Alternativen.
Wenn man die konsequent nutzt, sind das schon einige Euros im
Jahr, die man sparen kann.

2.) Auf andere Treibstoffarten umsteigen, Biodiesel, Erdgas,
Autogas, Batterie, Alkohol und was es sonst noch gibt.

Hierbei sollte man nicht vergessen, dass die Umrüstung und
Wartung Geld kostet, welches man erst einmal „reinfahren“
muss. Für Wenigfahrer lohnt sich das selten.

Mag sein, aber was ist mit denjenigen, die sich das einfach
ncith leisten können? Ich kann ja schlecht meinen Trabi auf Öl
oder Gas umrüsten.

Die zahlen eben.
Bar jedes Verständnisses hinsichtlich Umweltbilanzen von
Produkten werden ja ältere Autos von unseren
luxusklassedienstwagenbenutzenden Politikern pauschal
verteufelt.
Lieber einmal im Hallo Matthias,

Was bei der Aussage „Aber für allgemeine Verhaltensänderungen
ist der Spritpreis noch vieeel zu niedrig“ immer vergessen
wird, ist die negative Auswirkung zu hoher Energiekosten auf
die Wirtschaft im Land.

Ich finde nicht, dass Erdöl zu billig ist. Ich finde, dass
Erdöl zu wertvoll zum verbrennen ist. Es ist ein wunderbarer
Rohstoff.

Wäre es politisch gewollt, vom Erdöl als treibstoff wegzukommen, wäre der Gaspreis nicht an den Ölpreis gebunden…

Wie ich schon Mutschy gegenüber erwähnte sehe ich halt eine
deutlcihe Diskrepanz zwischen dem Gemaule über die permanent
steigende Benzinpreise und dem Verhalten.

So ist es.
Solange man noch jeden Samstag auf der A99 im Stau steht, ist das Benzin noch zu billig.
Auf der anderen Seite braucht ja der Staat die Einnahmen aus der Mineralölsteuer dieser Leute.
Ein Mittelweg ist es, die Staatsausgaben massiv zu senken und wenn überhaupt noch Subventionen fliessen, dann an zukunftsweisende Technologien wie in diesem Fall alternative Kraftstoffe.
Bis dahin kann man wunderbar mit Gas fahren, was aber in D durch die Preisbindung klar politisch verhindert wird.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Menschen
spätetens dann drastisch Benzin sparen, wenn sich der Preis
inflationsbereinigt verfünfacht hat.

…nur haben wir dann schon ein derart massives wirtschaftliches Problem, dass der Preis schnell wieder gefünftelt werden wird, um nicht noch den letzten Wähler zu verlieren. Es gibt keine alternative zu billiger Fortbewegung. Wir müssen nur sicherstellen, dass dies auch morgen noch geht.

Grüße,

Mathias

Quark
Hallo,

lediglich auf ne Erhöhung um 18 €Cent.

Das ist die Erhöhung des Liters Rohöl, ja.

Die Spritpreise hätten
also, seitdem das Barrel 40 US-Dollar gekostet hat (Dez 2004),
lediglich um 18 €Cent steigen dürfen,

Da das Benzin zu Pi mal Daumen zwei Dritteln aus Steuern besteht, muß der Liter bei einem Anstieg des Rohöl-Liters von 20 Cent schon mal 60 Cent teurer werden.

Dass die Raffination
(oder wie auch immer das heisst) Geld kostet, ist klar, aber
das sind Fixkosten

Auch Fixkosten verteuern sich von Zeit zu Zeit. Der LKW, der den Sprit zu deiner Tankstelle fährt, muß schließlich auch teurer tanken.

Wollen die Öl-Multis uns für dummm verkaufen oder hab ich was
übersehen?

„Die Öl-Multis“ (ein Begriff, dessen Verwendung eigentlich jede Beantwortung deines Artikels verbieten sollte) sind nicht die Wohlfahrt, sondern auch gewinnstrebende Unternehmen. Und warum gibt es hohe Preise? Weil sie bezahlt werden. So einfach ist das.

Gruß
Nils

Da das Benzin zu Pi mal Daumen zwei Dritteln aus Steuern
besteht, muß der Liter bei einem Anstieg des Rohöl-Liters von
20 Cent schon mal 60 Cent teurer werden

???
wenn 2/3 steuern verlangt werden also 66%, heißt doch, daß bei einer erhöhung um 20 cent nochmals 13 cent steuern fällig werden (2/3 von 20 und nicht von 100), macht eine gesamterhöhung von 33 cent.
oder?