Hallo Experten!
Bei der ständigen Erhöhung der Benzinpreise denkt man ja über alle möglichen Dinge nach, wie man seine Kosten senken könnte. Mein Golf III (1,6) braucht immerhin 8 Liter. Nun ist es ja eigentlich gar nicht so schwer, früher hochzuschalten, ans Stauende heranzurollen, gleichmässig fahren. Dies alles praktiziere ich jetzt seit 2 Wochen. Allerdings klappt das nicht immer so. Gestern war auf Sat 1 in Akte 2000 auch Sprit sparen das Thema. Der Benzinverbrauch ist nur von der Drehzahl abhängig und nicht davon, wieviel Gas man gibt. Das Pedal bei 1000 Umdrehungen ganz durchzutreten wäre demnach besser, als bei 3000 halb. Das kommt mir etwas oberflächlich vor. Was ist, wenn man bei längerer Bergabfahrt die Motorbremsung benutzt? Steigert das auch den Verbrauch bis in den zweistelligen Bereich? Anders kostet es im harmlosesten Fall jede Menge Bremsbeläge. Und was ist mit der Lichtmaschine? Ist die Stromerzeugung nicht direkt abhängig von der Motordrehzahl? Ganz zu schweigen, dass die Mentalität der Verkehrsteilnehmer so ist, dass viele verärgert reagieren, wenn man die Lücke zum Vordermann etwas größer lässt, oder langsam an den Stau aufschließt ohne „heran zu rasen und hart abzubremsen“.
Es ist im Allgemeinen ja ziemlich einfach. Aber wie ist es denn mit diesen besonderen Situationen? Hat sich da mal jemand Gedanken drüber gemacht? Ich hoffe meine umständliche Formulierung ist noch verständlich.
Gruss
Michael
Hi,
Der Benzinverbrauch ist nur von der Drehzahl
abhängig und nicht davon, wieviel Gas man gibt. Das Pedal bei
1000 Umdrehungen ganz durchzutreten wäre demnach besser, als
bei 3000 halb. Das kommt mir etwas oberflächlich vor.
Ja, weil Du vergessen hast: nur zum schnellen beschleunigen bis zur gewünschten Geschwindigkeit. 5sek. beschleunigen mithalbgas kostet eben mehr Sprit als 2,5sek. bei Vollgas, da der Motor bei Volllast effizienter arbeitet als bei Teillast
Was ist,
wenn man bei längerer Bergabfahrt die Motorbremsung benutzt?
Steigert das auch den Verbrauch bis in den zweistelligen
Bereich?
dabei wird die Spritzufuhr komplett unterbrochen (solange der Motor im „Schubbetrieb“ arbeitet), kostet also gar nix - das auskuppeln ist nur sinnvoll, wenn man eben z.B. an die Ampel OHNE Motrbremse ranrollen will.
Und was ist mit der Lichtmaschine? Ist die
Stromerzeugung nicht direkt abhängig von der Motordrehzahl?
im Normalfall reichen die 2000 Umdrehungen…
Ganz zu schweigen, dass die Mentalität der Verkehrsteilnehmer
so ist, dass viele verärgert reagieren, wenn man die Lücke zum
Vordermann etwas größer lässt, oder langsam an den Stau
aufschließt ohne „heran zu rasen und hart abzubremsen“.
ähm, lass sie doch… allerdings kann es manchmal auch etwas nervig sein, hinter einem „Spritsparer“ herzurollen, obwohl man auf der 20m weiter beginnenden Abbiegespur so schön grün hätte - wenn nicht einer trödeln würde der geradeaus will.
Es ist im Allgemeinen ja ziemlich einfach. Aber wie ist es
denn mit diesen besonderen Situationen? Hat sich da mal jemand
Gedanken drüber gemacht?
Du kannst ja vorher schauen, ob hinter Dir Platz ist - und in der Kolonne ist eh nichts mit scharf ranfahren.
…Formulierung ist noch verständlich.
Ich denk schon 
Gruß,
noch ein Micha
Das mit dem voll Durchtreten ist nicht ganz richtig. Die Maximale Effizienz erreichst Du bei ca 3/4 Gas.
Bei Vollgas ist die Motorelektronik so programmiert, daß sie maximale Leistung um jeden (Umwelt-, und Sprit-)Preis aus dem Motor holt. Das ist beim Überholen manchmal auch ganz nützlich.
Dennis
Hallo Experten!
Bei der ständigen Erhöhung der Benzinpreise denkt man ja über
alle möglichen Dinge nach, wie man seine Kosten senken könnte.
Mein Golf III (1,6) braucht immerhin 8 Liter. Nun ist es ja
eigentlich gar nicht so schwer, früher hochzuschalten, ans
Stauende heranzurollen, gleichmässig fahren. Dies alles
praktiziere ich jetzt seit 2 Wochen. Allerdings klappt das
nicht immer so. Gestern war auf Sat 1 in Akte 2000 auch Sprit
sparen das Thema. Der Benzinverbrauch ist nur von der Drehzahl
abhängig und nicht davon, wieviel Gas man gibt. Das Pedal bei
1000 Umdrehungen ganz durchzutreten wäre demnach besser, als
bei 3000 halb. Das kommt mir etwas oberflächlich vor. Was ist,
wenn man bei längerer Bergabfahrt die Motorbremsung benutzt?
Im Schubbetrieb wird die Einspritzung bei eingelegtem Gang abgschaltet.
Steigert das auch den Verbrauch bis in den zweistelligen
Bereich? Anders kostet es im harmlosesten Fall jede Menge
Bremsbeläge.
Runterschalten, bis der Motor es alleine packt zu bremsen.
Und was ist mit der Lichtmaschine? Ist die
Stromerzeugung nicht direkt abhängig von der Motordrehzahl?
Ganz zu schweigen, dass die Mentalität der Verkehrsteilnehmer
so ist, dass viele verärgert reagieren, wenn man die Lücke zum
Vordermann etwas größer lässt, oder langsam an den Stau
aufschließt ohne „heran zu rasen und hart abzubremsen“.
Das ganze Thema wird meiner Meinung heißer gekocht als es gegessen werden kann. Wir haben schon zwei Ölkrisen überlebt und diese kleine dritte wird auch rumgehen.
Es ist im Allgemeinen ja ziemlich einfach. Aber wie ist es
denn mit diesen besonderen Situationen? Hat sich da mal jemand
Gedanken drüber gemacht? Ich hoffe meine umständliche
Formulierung ist noch verständlich.
Ist sie schon, nur wie bringst Du das in den Schädel der anderen ??
Gruss
Michael
Dennis
Hi again,
Was ist,
wenn man bei längerer Bergabfahrt die Motorbremsung benutzt?dabei wird die Spritzufuhr komplett unterbrochen (solange der
Motor im „Schubbetrieb“ arbeitet)
Dann kann ich ja beruhigt so weiter fahren 
Und was ist mit der Lichtmaschine? Ist die
Stromerzeugung nicht direkt abhängig von der Motordrehzahl?im Normalfall reichen die 2000 Umdrehungen…
Hmm da bin ich mir gar nicht so ganz sicher, ob das bei mir so zutrifft, gerade wo die Nächte wieder länger werden, ich praktisch immer Licht anhaben muß, bei schlechtem Wetter Heckscheibenheizung, Nebelscheinwerfer…
Ich fahre im Moment eigentlich fast nur Kurzstrecken (ca. 30 Kilometer pro Tag). Gestern hat zum ersten Mal die Batteriewarnung kurz aufgeblinkt. Ich vermisse in den meisten Fahrzeugen irgendwie ein Amperemeter, dass den Lade und Endladestrom der Batterie anzeigt
und eine Ladezustandsanzeige *g* Also ich habe nur normale Verbraucher im Auto (keine Verstärker und so nen Kram), aber ich traue der ganzen Sache doch irgendwie nicht. Anmerkung: Das Auto ist 3 Jahre alt.
Gruss
Michael
Kurzstrecken+Batterie
Hmm da bin ich mir gar nicht so ganz sicher, ob das bei mir so
zutrifft, gerade wo die Nächte wieder länger werden, ich
praktisch immer Licht anhaben muß, bei schlechtem Wetter
Heckscheibenheizung, Nebelscheinwerfer…
Ich fahre im Moment eigentlich fast nur Kurzstrecken (ca. 30
Kilometer pro Tag). Gestern hat zum ersten Mal die
Batteriewarnung kurz aufgeblinkt. Ich vermisse in den meisten
Fahrzeugen irgendwie ein Amperemeter, dass den Lade und
Endladestrom der Batterie anzeigtund eine
Ladezustandsanzeige *g* Also ich habe nur normale Verbraucher
im Auto (keine Verstärker und so nen Kram), aber ich traue der
ganzen Sache doch irgendwie nicht. Anmerkung: Das Auto ist 3
Jahre alt.Gruss
Michael
Die Batteriekontrolleuchte zeigt bei den meisten Autos nur an, daß mehr Strom aus der Batterie entnommen als zugeführt wird.
Wenn die Lampe bei laufendem Motor leuchtet oder aufblinkt solltest Du die Lichtmaschine überprüfen und beobachten. Normalerweise lädt die Lichtmaschine die Batterie schon im Leerlauf. Das Problem besteht darin, daß es eine ganze Weile dauert, bis eine leere Batterie voll ist.
Das kann bei Kurzstrecken ein Problem werden. Da hilft dann nur ein Ladegerät in der Garage oder ab und zu eine längere Fahrt.
Früher gab es in vielen Autos ein Voltmeter. Den genauen Zustand eines Bleiakkus kann man praktisch nicht erfassen. Mit dem Voltmeter sieht man aber, wenn die Spannung sehr niedrig ist und ob sie sehr schnell zusammenbricht, z.B. beim Anlassen - ein untrügliches Anzeichen für eine schwache Batterie.
Dennis
Hallo Michael,
Hmm da bin ich mir gar nicht so ganz sicher, ob das bei mir so
zutrifft, gerade wo die Nächte wieder länger werden, ich
praktisch immer Licht anhaben muß, bei schlechtem Wetter
Sehen und gesehen werden…
Heckscheibenheizung,
Wenn Du diesen Stromfresser nach 3/4 abgetauter Scheibe ausschaltest und dafür per Gebläse für ausreichende Luftzufuhr sorgst reichen Deine 30km völlig aus und die Heckscheibe bleibt auch frei.
Ich habe schon Bekannte erlebt, die bei 5 Personen im Auto erst die Heckscheibenheizung einschalten und kein Gebläse, sich dann wundern wenn alles außer der Heckscheibe zugeht; am besten dann noch auf „Umluft“ stehen. Ich brauche die Heckscheibenheizung nur für morgens, wenn die Scheibe zu ist. Sonst nie.
Kommt vielleicht Berufswegen her… Im Bus muß Ich auch im Bedarfsfalle (viele Schüler morgens) für maximalen Luftdurchsatz sorgen, sonst gehen die Scheiben zu… (Dachluken nach hinten auf, Dachlüfter ein usw.)
Nebelscheinwerfer…
Eigentlich nur bei richtig dichtem Nebel wirklich notwendig…
Gruß
Dennis