Hi Leute,
ich habe vor ein paar Wochen hier mal ein paar Fragen zum Thema Benzin sparen gestellt. Also mein Auto (Golf III 1,6 75 PS) brauchte anfangs bei Kurzstreckenfahrten 8 Liter/100 km, durch geänderte Fahrweise konnte ich den Verbrauch auf 7,3 Liter senken. Diesen Monat, wo ich länger Strecken fahre (ca. 120 Kilometer/Tag, Stadt, Land, Autobahn) braucht er noch 6,5 Liter.
nochmal ca. einen halben Liter weniger bräuchte er, wenn ich statt Super, Optimax tanken würde (hab ich ausprobiert). Aber irgendwie sind das schon Grenzen. Jetzt in der Kalten Jahreszeit währe eine Standheizung sicherlich nicht schlecht und auf der Autobahn vermisse ich fast schon einen sechsten Gang, der noch sparsamere Fahrweise zulassen würde…
Aber sonst bin ich dann doch irgendwie mit meinen Ideen am Ende. Hab mal gehört, dass man die Heizung erst einschalten soll, wenn der Motor Betriebstemperatur hat, aber in den 15 Minuten ist man im Winter ja manchmal fast schon erfroren und dann hat’s auch nichts gebracht… *gg*
Was meint ihr zu dem Ganzen?
Gruss
Michael
Hi,
Hi Leute,
ich habe vor ein paar Wochen hier mal ein paar Fragen zum
Thema Benzin sparen gestellt. Also mein Auto (Golf III 1,6 75
PS) brauchte anfangs bei Kurzstreckenfahrten 8 Liter/100 km,
durch geänderte Fahrweise konnte ich den Verbrauch auf 7,3
Liter senken. Diesen Monat, wo ich länger Strecken fahre (ca.
120 Kilometer/Tag, Stadt, Land, Autobahn) braucht er noch 6,5
Liter.
Der Motor ist natürlich schon längst nicht mehr am letzten Stand der Technologie, aber 6,5 l ist ganz zufriedenstellend. Wenn Du auf Stadtfahrten ganz verzichtest, sollte noch 1/2 l drin sein.
nochmal ca. einen halben Liter weniger bräuchte er, wenn ich
statt Super, Optimax tanken würde (hab ich ausprobiert). Aber
irgendwie sind das schon Grenzen. Jetzt in der Kalten
Jahreszeit währe eine Standheizung sicherlich nicht schlecht
Eine Standheizung braucht etwa 1/2 l pro Heizvorgang. Dann gibt’s aber keinen Kaltstart, damit bringst du einen Teil davon wieder rein, und der Motor freut sich sowieso.
und auf der Autobahn vermisse ich fast schon einen sechsten
Gang, der noch sparsamere Fahrweise zulassen würde…
Bedenke, in welchen Drehzahlbereich Du da geraten würdest! Dort ist null Drehmoment (falls Du nicht 180 fährst, aber dann würdest Du ja auch 10 l brauchen). Das hätte bei Dieselmotoren aber schon Sinn.
Aber sonst bin ich dann doch irgendwie mit meinen Ideen am
Ende. Hab mal gehört, dass man die Heizung erst einschalten
soll, wenn der Motor Betriebstemperatur hat, aber in den 15
Minuten ist man im Winter ja manchmal fast schon erfroren und
dann hat’s auch nichts gebracht… *gg*
Siehe Standheizung - dann frierst Du sowieso nicht
Was meint ihr zu dem Ganzen?
Nur die Ruhe! Laß Dich von der Panikmache nicht anstecken.
Und wenn Du Dir mal ein neues Gefährt kaufen kannst, wird’s was Sparsameres geben. Ich hoffe nur, dass die Sparautos dann schöner sind als die heutigen.
Bye
Barney
Hallo Michael!
Heizung erst zuschalten, wenn der Motor warm ist? Das würde bedeuten, daß das Kühlwasser schneller warm ist und der Motor ist schneller auf Betriebstemperatur. Das wäre für den Motor schon besser.
Und die warme Luft kommt sowieso erst in den Wagen, wenn das Kühlwasser eine bestimmte Temperatur erreicht hat. Das ist schon alles richtig.
Nur, was bringt das alles? So langsam wird man dann zum Verkehrshinderniss. Man darf nicht mehr überholen, man darf an den Kreuzungen den Motor nicht mehr laufen lassen usw.
Man spart dann auf 100 km so seine 3 - 4 DM. Das bringt es auch nicht.
Gruß Werner
Hallo Werner,
Das Ganze stimmt ja eigentlich auch so, man muß natürlich Kompromisse eingehen! Ich habe ja nicht gesagt, dass ich nie mehr überholen will deswegen. Und bergauffahren mit niedrigen Drehzahlen, bringt auch nichts, wenn man dadurch nicht mehr schneller als 30 ist. Das sind ja auch Alles nur so Ideen, wie man noch mehr sparen könnte. Und 3 DM auf Hundert Kilometer wären doch schon eine ganze Menge. Bei mir pro Monat immerhin ca. 75 DM
Gruß
Michael
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Hi,
Der Motor ist natürlich schon längst nicht mehr am letzten
Stand der Technologie
Tja, es ist eben gerade bei Autos fast unmöglich, etwas zu bekommen, was auf dem neuesten Stand ist…
Wenn Du auf Stadtfahrten ganz verzichtest, sollte noch 1/2 l
drin sein.
Wie soll ich das machen? Soll ich mein Auto auf der Autobahn abstellen und von da aus 10 Kilometer zu Fuß zur Arbeit gehen? 
Eine Standheizung braucht etwa 1/2 l pro Heizvorgang. Dann
gibt’s aber keinen Kaltstart, damit bringst du einen Teil
davon wieder rein, und der Motor freut sich sowieso.
Die Frage ist nur, ob sich das irgendwann wirklich rechnen würde oder nur praktischen und ideellen Wert hat.
und auf der Autobahn vermisse ich fast schon einen sechsten
Gang, der noch sparsamere Fahrweise zulassen würde…Bedenke, in welchen Drehzahlbereich Du da geraten würdest!
Dort ist null Drehmoment (falls Du nicht 180 fährst, aber dann
würdest Du ja auch 10 l brauchen). Das hätte bei Dieselmotoren
aber schon Sinn.
Das stimmt nicht ganz. Es würde schon früher was bringen. Also über einen halben Liter habe ich gespart, dadurch, dass ich 3000 Umdrehungen fast nie mehr überschritten habe, was auch so ziemlich gut geklappt hat und wozu alle „Meistersparer“ auch raten. Ich war auch nicht viel langsamer dadurch. Nun ist es aber bei meinem Auto unmöglich mit 3000 oder weniger, mehr als 100 zu fahren. Das bedeutet, ich bin auf der Autobahn permanent im Drehzalbereich zwischen 4 und 5 tausen Umdrehungen. Und da frißt er Sprit ohne Ende. Auch vom Drehmoment her, müßte ein sechster Gang noch reichen. Irgendwann wäre natürlich Schluss, aber auf Autobahnen wäre er ideal, glaube ich.
Aber sonst bin ich dann doch irgendwie mit meinen Ideen am
Ende. Hab mal gehört, dass man die Heizung erst einschalten
soll, wenn der Motor Betriebstemperatur hat, aber in den 15
Minuten ist man im Winter ja manchmal fast schon erfroren und
dann hat’s auch nichts gebracht… *gg*Siehe Standheizung - dann frierst Du sowieso nicht
Ja das hängt eben damit zusammen. In dem Fall schon ein Vorteil.
Was meint ihr zu dem Ganzen?
Nur die Ruhe! Laß Dich von der Panikmache nicht anstecken.
Und wenn Du Dir mal ein neues Gefährt kaufen kannst, wird’s
was Sparsameres geben. Ich hoffe nur, dass die Sparautos dann
schöner sind als die heutigen.
Keine Angst, das habe ich nicht vor. Aber ich mache mir eben Gedanken darüber, was ich tun könnte, statt wie viele einfach über die Spritpreise zu fluchen.
Gruss
Michael
Hallo Werner,
Das Ganze stimmt ja eigentlich auch so, man muß natürlich
Kompromisse eingehen! Ich habe ja nicht gesagt, dass ich nie
mehr überholen will deswegen. Und bergauffahren mit niedrigen
Drehzahlen, bringt auch nichts, wenn man dadurch nicht mehr
schneller als 30 ist. Das sind ja auch Alles nur so Ideen, wie
man noch mehr sparen könnte. Und 3 DM auf Hundert Kilometer
wären doch schon eine ganze Menge. Bei mir pro Monat immerhin
ca. 75 DMGruß
Michael
Hallo Michael!
Gut, 75,-DM ist was, aber durch das ewige Untertourigfahren eines Motors, bzw mit geringer Drehzahl, leidet ein Motor doch. Und wenn er noch so modern ist. Die Ventilschäfte verdrecken und die Ventile schließen dann nicht mehr korrekt.
Um das wieder in Ordnung zu bringen, muß doch ein- zweimal die Woche ordentlich geschrubbt werden. Dann geht das ganze Ersparte wieder zum Auspuff raus oder man riskiert, wenn man es nicht macht, daß der Motor sehr früh dicke Backen macht.
Man darf nicht vergessen, vor wenigen Jahren, als wir noch nicht so grün dachten, sagte jeder Motorenhersteller, die Drehzahl hoch und höher, das ist gut für den Motor. Heute, wo wir grün sind und es kostet, dürfen wir plötzlich runter mit der Drehzahl.
Bei geringer Leistung, das heißt geringem Zünddruck, schließen die Kolbenringe nicht sehr gut und es verbrennt Schmieröl mit.
So kommt dann eins zum anderen.
Darüber viel diskutieren bringt nichts, wenn der Sprit mal wieder über Jahre billiger ist, drehen wir wieder auf!
Wir sollten aber ökonomisch fahren, nicht um Geld zu sparen, sondern die Umwelt zu schonen. Das heißt aber nicht, den Motor kaputt zu fahren.
Gruß Werner
Hi Werner
wir grün sind und es kostet, dürfen wir plötzlich runter mit
der Drehzahl.
Bei geringer Leistung, das heißt geringem Zünddruck, schließen
die Kolbenringe nicht sehr gut und es verbrennt Schmieröl mit.
So kommt dann eins zum anderen.
So ganz kann das nicht stimmen. Ich fahre meine Fahrzeuge schon seit Jahren sehr Niedertourig. Auch meinen jetzigen (Peugot 605) fahre ich bei 50 im 5. Gang, was einer Drehzahl von ca. 1300 U/min entspricht. Trotz dieser Fahrweise muß ich bei den 15000 km-Ölwechselintervallen nicht einen Tropfen Öl nachfüllen, da sich der Ölstand nicht sichtbar verändert.
Muß aber vielleicht dazu sagen, das ich auf dem Land wohne und die hiesigen Ortschaften alle recht klein sind und so moderne Dinge wie Ampeln nicht kennen… es ist also fast immer ein ruhiges dahingleiten.
Gruß Frank
Freie Sicht wichtiger…
Hi Leute,
Hab mal gehört, dass man die Heizung erst einschalten
soll, wenn der Motor Betriebstemperatur hat, aber in den 15
Minuten ist man im Winter ja manchmal fast schon erfroren und
dann hat’s auch nichts gebracht… *gg*
Was meint ihr zu dem Ganzen?
Mir ist der „Sicherheitseffekt“ mit einer Standheizung den Motor schneller auf Betriebstemperatur zu bringen, wichtiger als der kalte Hintern. Dann hast Du nämlich schnellstens warme Heizung, die für freie Sicht sorgt. Man kann die Standheizung auch ganz kurz vor dem Losfahren anmachen und diese als Zuheizer verwenden. Die Leute werden immer bequemer in der kalten Jahreszeit Ihre Scheiben frei zu machen und fahren halbblind durch die Gegend.
Dennis
Hi,
Der Motor ist natürlich schon längst nicht mehr am letzten
Stand der TechnologieTja, es ist eben gerade bei Autos fast unmöglich, etwas zu
bekommen, was auf dem neuesten Stand ist…
… bzw. ist es eine Frage des Preises. Oder Du kriegst eine Mikro-Schachtel. Oder beides (wie beim Lupo).
Wenn Du auf Stadtfahrten ganz verzichtest, sollte noch 1/2 l
drin sein.Wie soll ich das machen? Soll ich mein Auto auf der Autobahn
abstellen und von da aus 10 Kilometer zu Fuß zur Arbeit gehen?-)
Ooops, das geht natürlich nicht
(
Eine Standheizung braucht etwa 1/2 l pro Heizvorgang. Dann
gibt’s aber keinen Kaltstart, damit bringst du einen Teil
davon wieder rein, und der Motor freut sich sowieso.Die Frage ist nur, ob sich das irgendwann wirklich rechnen
würde oder nur praktischen und ideellen Wert hat.
Nach dem, was so eine Standheizung kostet, rechnet sich das nie und nimmer, aber spritmäßig ist es ziemlich neutral. Ein Luxus, der die Umwelt nicht extra belastet.
und auf der Autobahn vermisse ich fast schon einen sechsten
Gang, der noch sparsamere Fahrweise zulassen würde…Bedenke, in welchen Drehzahlbereich Du da geraten würdest!
Dort ist null Drehmoment (falls Du nicht 180 fährst, aber dann
würdest Du ja auch 10 l brauchen). Das hätte bei Dieselmotoren
aber schon Sinn.Das stimmt nicht ganz. Es würde schon früher was bringen. Also
über einen halben Liter habe ich gespart, dadurch, dass ich
3000 Umdrehungen fast nie mehr überschritten habe, was auch so
ziemlich gut geklappt hat und wozu alle „Meistersparer“ auch
raten.
Als allgemeingültige Regel kann ich das nicht stehenlassen. Das hängt doch zu sehr von der Bauart (Auslegung) des Motors ab. Für meinen Motor ist 3000 schon sehr niedertourig, bei 4500 fühlt er sich wohl und braucht am wenigsten.
Beides probiert: Beim „Gleiten“ brauch ich 8 l, wenn ich höhertourig fahre, komme ich mit 7 l aus, bei 110 PS, aber ausgeschalteter Klimaanlage.
Ich war auch nicht viel langsamer dadurch. Nun ist es
aber bei meinem Auto unmöglich mit 3000 oder weniger, mehr als
100 zu fahren. Das bedeutet, ich bin auf der Autobahn
permanent im Drehzalbereich zwischen 4 und 5 tausen
Umdrehungen. Und da frißt er Sprit ohne Ende.
Siehe oben, andere Motorentechnologie
Auch vom
Drehmoment her, müßte ein sechster Gang noch reichen.
Irgendwann wäre natürlich Schluss, aber auf Autobahnen wäre er
ideal, glaube ich.
Bei welcher Drehzahl hast Du das höchste Drehmoment? Bei mir ists bei 4800.
Aber ich mache mir eben
Gedanken darüber, was ich tun könnte, statt wie viele einfach
über die Spritpreise zu fluchen.
Fluchen tu ich trotzdem …
))
Bye
Barney
Da bin ich froh das mein Auto in der Garage steht, hab’ überhaupt keine solchen Probleme. Ausserdem rostet das Auto dann viel weniger. Ich hab’ ein gebrauchtes Auto gekauft das vorher immer draussen stand, und es hatte schon einige Rostflecken, obwohl es das gleiche Auto und Baujahr wie mein altes Autos war, das immer drinnen stand.
MfG,
Noel
Gut, 75,-DM ist was, aber durch das ewige Untertourigfahren
eines Motors, bzw mit geringer Drehzahl, leidet ein Motor
doch. Und wenn er noch so modern ist. Die Ventilschäfte
verdrecken und die Ventile schließen dann nicht mehr korrekt.
Hallo Werner,
das durch untertouriges fahren die Ventilschäfte verdrecken wäre
mir gänzlich neu.Evtl. Ablagerungen an den Ventilen oder den Ventilsitzen o.k.,aber auch höchst selten und mehr durch schlechten Kraftstoff verursacht.
Um das wieder in Ordnung zu bringen, muß doch ein- zweimal die
Woche ordentlich geschrubbt werden.
Das stammt wohl auch aus den Zeiten,in denen es noch kein elektronisches Motormanagement gab.Heutige Motoren haben unzählige Sensoren und Steuerelemente die das Gemisch exakt abstimmen,den Zündzeitpunkt praktisch bei jeder Umdrehung neu festsetzen und teilweise sogar schon in die Steuerzeiten eingreifen.
Dann geht das ganze
Ersparte wieder zum Auspuff raus oder man riskiert, wenn man
es nicht macht, daß der Motor sehr früh dicke Backen macht.
Selbst das klassische „Opa-Auto“ kann heute bei niedertourigem fahren uralt werden.Einzig die Tatsache,das man einem so gefahrenen Auto erst allmählich volle Leistung abverlangen kann
trübt die Aussicht.Dann nämlich erreichen die Kolben,begünstigt auch durch größeres Spiel der Pleuellager,eventuell Zonen der Laufbuchsen die noch nicht „eingefahren“ sind.Immer wieder anzutreffen bei gebrauchten US-Importen,die nie die volle Leistung entfalten durften,hier dann auf der Bahn gepeitscht werden um an der nächsten Ausfahrt zu verrecken.
Bei geringer Leistung, das heißt geringem Zünddruck, schließen
die Kolbenringe nicht sehr gut und es verbrennt Schmieröl mit.
Dies betrifft aber auch nur bestimmte Arten der Kompressionsringe.
Viel wichtiger erscheint mir die Tatsache,das bei extrem Untertourigem fahren,erst recht im Kurzstreckenverkehr,das Öl mit
unverbranntem Kraftstoff „verdünnt“ wird und die Schmier- und Kühleigenschaften drastisch sinken.Dies ist wahrscheinlich auch der Grund,weswegen Frank (weiter unten)keinen Ölverbrauch feststellen konnte.Fragt sich nur,wieviel unverbrannter Sprit sich da in seiner Ölwanne tummelt.Vom früheren Auspufftod will ich garnicht erst reden.
Darüber viel diskutieren bringt nichts, wenn der Sprit mal
wieder über Jahre billiger ist, drehen wir wieder auf!
Wir sollten aber ökonomisch fahren, nicht um Geld zu sparen,
sondern die Umwelt zu schonen. Das heißt aber nicht, den Motor
kaputt zu fahren.
Hier hast Du ein wahres Wort gesprochen.Dem kann ich nur uneingeschränkt beipflichten.
Gruss Sebastian
Gut, 75,-DM ist was, aber durch das ewige Untertourigfahren
eines Motors, bzw mit geringer Drehzahl, leidet ein Motor
doch. Und wenn er noch so modern ist. Die Ventilschäfte
verdrecken und die Ventile schließen dann nicht mehr korrekt.Hallo Werner,
das durch untertouriges fahren die Ventilschäfte verdrecken
wäre
mir gänzlich neu.Evtl. Ablagerungen an den Ventilen oder den
Ventilsitzen o.k.,aber auch höchst selten und mehr durch
schlechten Kraftstoff verursacht.Um das wieder in Ordnung zu bringen, muß doch ein- zweimal die
Woche ordentlich geschrubbt werden.Das stammt wohl auch aus den Zeiten,in denen es noch kein
elektronisches Motormanagement gab.Heutige Motoren haben
unzählige Sensoren und Steuerelemente die das Gemisch exakt
abstimmen,den Zündzeitpunkt praktisch bei jeder Umdrehung neu
festsetzen und teilweise sogar schon in die Steuerzeiten
eingreifen.Dann geht das ganze
Ersparte wieder zum Auspuff raus oder man riskiert, wenn man
es nicht macht, daß der Motor sehr früh dicke Backen macht.Selbst das klassische „Opa-Auto“ kann heute bei niedertourigem
fahren uralt werden.Einzig die Tatsache,das man einem so
gefahrenen Auto erst allmählich volle Leistung abverlangen
kann
trübt die Aussicht.
Hallo Sebastian! Siehst Du und genau das ist es! Warum muß ein Opaauto langsam wieder hochgefahren werden? Weil Verschmutzung die Ursache ist und diese weggebrannt werden muß. Oder etwa Deine hochgelobte Elektronik, die alles regelt? Die verändert sich bei einem Auto nicht!
Dann nämlich erreichen die
Kolben,begünstigt auch durch größeres Spiel der
Pleuellager,eventuell Zonen der Laufbuchsen die noch nicht
„eingefahren“ sind.
Also das mußt Du noch mal wiederholen!! Der Kolben erreicht durch größeres Spiel der Pleuellager Zylinderflächen, wo er, der Kolben, vorher noch nicht war???
Was meinst Du denn, wie groß das Pleuellagerspiel im Neuzustand ist?. Und wenn er dann ein größeres Spiel hat, fliegt er höher???
Was müßen das für Losen sein? Wenn es wirklich so wäre, würde das Lager keine halbe Stunde mehr laufen!
Immer wieder anzutreffen bei gebrauchten
US-Importen,die nie die volle Leistung entfalten durften,hier
dann auf der Bahn gepeitscht werden um an der nächsten
Ausfahrt zu verrecken.
Also genau das sage ich : Nie voll gefahren heißt: später totale Verschmutzung. Damit bestätigst Du das, was ich schrieb.
Bei geringer Leistung, das heißt geringem Zünddruck, schließen
die Kolbenringe nicht sehr gut und es verbrennt Schmieröl mit.Dies betrifft aber auch nur bestimmte Arten der
Kompressionsringe.
Gibt es denn bei marktüblichen Kfzmotoren verschiedene Arten von Kolbenringen??
Viel wichtiger erscheint mir die Tatsache,das bei extrem
Untertourigem fahren,erst recht im Kurzstreckenverkehr,das Öl
mit
unverbranntem Kraftstoff „verdünnt“ wird und die Schmier- und
Kühleigenschaften drastisch sinken.Dies ist wahrscheinlich
auch der Grund,weswegen Frank (weiter unten)keinen Ölverbrauch
feststellen konnte.Fragt sich nur,wieviel unverbrannter Sprit
sich da in seiner Ölwanne tummelt.Vom früheren Auspufftod will
ich garnicht erst reden.
Wenn das bei Frank so wäre, wäre es bei sehr vielen anderen Autofahrern auch! Also hätten sehr viele Fahrer, welche untertourig fahren, jetzt alle keinen Öldruck mehr. Und das ist nicht so!!
Und das mit dem vielen Benzin im Öl ist mir auch ein Rätsel. Unsere Motorwanne dürfte nur so im Benzin schwimmen, so wie meine Frau fährt!
Gruß Werner
Darüber viel diskutieren bringt nichts, wenn der Sprit mal
wieder über Jahre billiger ist, drehen wir wieder auf!
Wir sollten aber ökonomisch fahren, nicht um Geld zu sparen,
sondern die Umwelt zu schonen. Das heißt aber nicht, den Motor
kaputt zu fahren.Hier hast Du ein wahres Wort gesprochen.Dem kann ich nur
uneingeschränkt beipflichten.Gruss Sebastian
Hallo, hab mir kürzlich einen Ecojet zugelegt, der ohne genaue Begründung bzw. Testergebnisse, Testablauf usw. zerrissen wurde.
Bisher kann ich noch nicht genau sagen, ob ich nun spare, denn ich war zwischenzeitlich erst zweimal tanken. Außerdem fuhr ich längere Strecken. Bekannt ist ja, daß der Spritverbrauch dann sowieso geringer ist.
Tschüß
BBorys
Hi Leute,
ich habe vor ein paar Wochen hier mal ein paar Fragen zum
Thema Benzin sparen gestellt. Also mein Auto (Golf III 1,6 75
PS) brauchte anfangs bei Kurzstreckenfahrten 8 Liter/100 km,
durch geänderte Fahrweise konnte ich den Verbrauch auf 7,3
Liter senken. Diesen Monat, wo ich länger Strecken fahre (ca.
120 Kilometer/Tag, Stadt, Land, Autobahn) braucht er noch 6,5
Liter.
nochmal ca. einen halben Liter weniger bräuchte er, wenn ich
statt Super, Optimax tanken würde (hab ich ausprobiert). Aber
irgendwie sind das schon Grenzen. Jetzt in der Kalten
Jahreszeit währe eine Standheizung sicherlich nicht schlecht
und auf der Autobahn vermisse ich fast schon einen sechsten
Gang, der noch sparsamere Fahrweise zulassen würde…
Aber sonst bin ich dann doch irgendwie mit meinen Ideen am
Ende. Hab mal gehört, dass man die Heizung erst einschalten
soll, wenn der Motor Betriebstemperatur hat, aber in den 15
Minuten ist man im Winter ja manchmal fast schon erfroren und
dann hat’s auch nichts gebracht… *gg*
Was meint ihr zu dem Ganzen?
Gruss
Michael
Moin!
Das stimmt nicht ganz. Es würde schon früher was bringen. Also
über einen halben Liter habe ich gespart, dadurch, dass ich
3000 Umdrehungen fast nie mehr überschritten habe, was auch so
ziemlich gut geklappt hat und wozu alle „Meistersparer“ auch
raten. Ich war auch nicht viel langsamer dadurch. Nun ist es
aber bei meinem Auto unmöglich mit 3000 oder weniger, mehr als
100 zu fahren. Das bedeutet, ich bin auf der Autobahn
permanent im Drehzalbereich zwischen 4 und 5 tausen
Umdrehungen. Und da frißt er Sprit ohne Ende. Auch vom
Drehmoment her, müßte ein sechster Gang noch reichen.
Ein sechster Gang wäre tatsächlich sinnvoll. Bei ca. 3000 Umdrehungen sind im fünften Gang beim IIIer Golf etwa 100 km/h erreicht. Bei einem langen sechsten sollten dann etwa 120 km/h erreicht sein. Allerdings muß man auch bedenken, daß der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit steigt. Und diesem Luftwiderstand muß der Motor seine Leistung entgegensetzen. Seine Leistung gewinnt er aus der Verbrennung von Sprit, also…
Sparsames Fahren bedeutet eben auch langsames Fahren. Wird der Motor dabei mit der Drehzahl bewegt, bei der er das maximale Drehmoment hat, läuft er am wirtschaftlichsten. Am sparsamsten läuft er, wenn dazu noch eine große Übersetzung kommt, also im fünften Gang.
Keine Angst, das habe ich nicht vor. Aber ich mache mir eben
Gedanken darüber, was ich tun könnte, statt wie viele einfach
über die Spritpreise zu fluchen.
Nun, zum Spritsparen kannst Du noch viel tun. Sorge dafür, daß Dein Wagen technisch stets in Ordnung ist, das Luftfilter frei (notfalls austauschen), die Zündkerzen in Ordnung. Vorausschauend fahren! Wenn ich weiß, daß eine Ampel gleich rot wird, weil ich das Ampelintervall kenne und weiß, daß ich es nicht mehr bei grün schaffen werde, dann presche ich natürlich nicht vor, um es vielleicht doch noch gerade so zu schaffen (klappt meistens sowieso nicht), sondern gehe vom Gas und nutze dabei die Schubabschaltung des Motors aus.
Bremsen kostet Sprit! (Das Bremsen selbst nicht, aber das vorherige und das nachherige Beschleunigen) Im Verkehr mitschwimmen! Früh schalten tust Du ja schon. Für Deinen Wagen sind 6,5 Liter/100km nicht schlecht. Ich habe den IIIer Golf mit 1,4l-Maschine und 60PS. Der schluckt etwa 6,2l/100km, im Extremfall hatte ich ihn auch schon mal bei 5,6l/100km. Dabei habe ich auf der Autobahn den Windschatten der LKW ausgenutzt und war entsprechend langsam unterwegs. Welten wirst Du nicht mehr 'rausholen können, es sei denn, Du machste Deinen Wagen leichter und schmeißt den Katalysator 'raus.
Munter bleiben… TRICHTEX
Hallo Sebastian! Siehst Du und genau das ist es! Warum muß
ein Opaauto langsam wieder hochgefahren werden? Weil
Verschmutzung die Ursache ist und diese weggebrannt werden
muß. Oder etwa Deine hochgelobte Elektronik, die alles regelt?
Die verändert sich bei einem Auto nicht!
Also an Deine Theorie der Verschmutzung glaube ich nach wie vor nicht.Sonst würde das „Opaauto“ ja auch nicht erst gemächlich
eingefahren werden müssen.Sondern würde dankbar sein für die erste Vollgastour.Ist es aber nicht,damit machst Du das Auto nur kaputt.
Also das mußt Du noch mal wiederholen!! Der Kolben erreicht
durch größeres Spiel der Pleuellager Zylinderflächen, wo er,
der Kolben, vorher noch nicht war???
Was meinst Du denn, wie groß das Pleuellagerspiel im
Neuzustand ist?. Und wenn er dann ein größeres Spiel hat,
fliegt er höher???
Was müßen das für Losen sein? Wenn es wirklich so wäre, würde
das Lager keine halbe Stunde mehr laufen!
Dafür reichen bereits hundertstel Millimeter um kurzfristig zu klemmen.Habe ich selbst schon erlebt.Im übrigen sind die Lager diesen auftretenden Drücken unter Umständen nicht gewachsen.Bei den von mir erwähnten US-Importen kommt noch erschwerend hinzu,das bei den auf unseren Autobahnen gefahrenen Geschwindigkeiten die Kolbengeschwindigkeit zu hoch wird.Für solche Gesschwindigkeiten sind die Ami´s eben nicht konstruiert.
Aber das ist ein anderes Thema.
Also genau das sage ich : Nie voll gefahren heißt: später
totale Verschmutzung. Damit bestätigst Du das, was ich
schrieb.
Eben nicht,das hat mit Verschmutzung nichts zu tun.Zumindest bei modernen Autos nicht.Auch wenn Du und ich von dieser ganzen Elektronik nichts halten,so sorgt sie doch dafür,das der Motor auch unter ungünstigen Bedingungen nicht verdreckt.
Gibt es denn bei marktüblichen Kfzmotoren verschiedene Arten
von Kolbenringen??
Ja Sicher,nimm nur mal den L-Ring,der unter Kompressionsdruck weiter an die Laufbahn gepresst wird.Allein durch die Form des
Kompressionsringes kannst Du sein Verhalten unter Druck beeinflussen.Noch dazu gibt es ja Motoren mit mehr oder weniger
Kompressionsringen.
Wenn das bei Frank so wäre, wäre es bei sehr vielen anderen
Autofahrern auch! Also hätten sehr viele Fahrer, welche
untertourig fahren, jetzt alle keinen Öldruck mehr. Und das
ist nicht so!!
Ich habe nicht von Benzin pur gesprochen.Aber je mehr das Öl mit Kraftstoff vermischt wird (und das ist bei Kurzstrecken so,aber auch hier hilft die moderne Elektronik)desto weniger Schmier- und Kühlleistung kann das Öl erbringen.So kann es eben passieren,das im Extremfall der Schmierfilm abreisst.
Und das mit dem vielen Benzin im Öl ist mir auch ein Rätsel.
Unsere Motorwanne dürfte nur so im Benzin schwimmen, so wie
meine Frau fährt!
Das ist bei meiner Frau nicht anders.Aber lass das Öl mal prüfen.
Die Schmiereigenschaft verringert sich drastisch.Wenn Du hierbei allerdings auf die Autobahn fährst und dem Motor erst nach einer gewissen Zeit Leistung abverlangst,sind bis dahin die Benzinanteile im Öl mitverbrannt.
Ich bleibe dabei,das „freibrennen“ gilt nur für untertourig gefahrene 2-Takter.Dem modernen Automotor,versorgt mit gutem Öl und guter Spritqualität macht das nichts aus.Aber zu untertourig fahren spart eben auch keinen Sprit.
Gruss Sebastian
Zweitakter???
Hallo Sebastian!
Das bringt doch alles nichts! Ich rede von Auto und Du von Zweitakter!!! Also Trabant!
Gruß Werner
Hallo Sebastian!
Ich habe mir Deine Antworten noch mal in Ruhe durchgelesen und muß dazu doch noch was schreiben.
Also an Deine Theorie der Verschmutzung glaube ich nach wie
vor nicht.Sonst würde das „Opaauto“ ja auch nicht erst
gemächlich
eingefahren werden müssen.Sondern würde dankbar sein für die
erste Vollgastour.Ist es aber nicht,damit machst Du das Auto
nur kaputt.
Was dann sonst hält Opas Auto so zurück, wenn nicht Verschmutzung? Du streitest das ab, also was ist es?
Dafür reichen bereits hundertstel Millimeter um kurzfristig zu
klemmen.Habe ich selbst schon erlebt.Im übrigen sind die Lager
diesen auftretenden Drücken unter Umständen nicht
gewachsen.Bei den von mir erwähnten US-Importen kommt noch
erschwerend hinzu,das bei den auf unseren Autobahnen
gefahrenen Geschwindigkeiten die Kolbengeschwindigkeit zu hoch
wird.Für solche Gesschwindigkeiten sind die Ami´s eben nicht
konstruiert.
100stel Millimeter! Ja, wieviel Lose hat denn so ein Pleuellager?
Ein 40000 PS Motor von 14 m Höhe hat Lagerlosen von 25 -35/100 mm. Na, wieviel?
Und welche hohen Drücke?? Die US-Autos haben meist 6 oder 8 Zylinder. Bohrungen wie Wassereimer. Die brauchen keine hohen Drücke, deshalb halten dies Motoren auch ewig.
Ja Sicher,nimm nur mal den L-Ring,der unter Kompressionsdruck
weiter an die Laufbahn gepresst wird.Allein durch die Form des
Kompressionsringes kannst Du sein Verhalten unter Druck
beeinflussen.Noch dazu gibt es ja Motoren mit mehr oder
weniger
Kompressionsringen.
Wie hoch ist denn der Kompressionsdruck von dem Du soviel schreibst? Und wie hoch ist der Zünddruck, auf den es ankommt? Der Kompressionsdruck ist völlig unwichtig.
Das ist bei meiner Frau nicht anders.Aber lass das Öl mal
prüfen.
Die Schmiereigenschaft verringert sich drastisch.Wenn Du
hierbei allerdings auf die Autobahn fährst und dem Motor erst
nach einer gewissen Zeit Leistung abverlangst,sind bis dahin
die Benzinanteile im Öl mitverbrannt.
Benzinanteile werden mitverbrannt??? Mein Schmieröl wird nicht verbrannt!!! Wir fahren von Inspektion zu Inspektion (15000km) ohne Öl nachzukippen. Also müßte unsere Ölwanne voll Benzin sein?
Gruß Werner
Hallo Sebastian!
Ich habe mir Deine Antworten noch mal in Ruhe durchgelesen und
muß dazu doch noch was schreiben.Was dann sonst hält Opas Auto so zurück, wenn nicht
Verschmutzung? Du streitest das ab, also was ist es?
Im Prinzip nichts,mache einen Ölwechsel und fahre das Auto langsam an die Vollastgrenze heran.Dann sollte nichts passieren.
Aber bei den „Opaautos“ vergehen zwischen den Inspektionen Jahre.
Ich habe Autos gesehen,da waren die Bremsbeläge nicht abgenutzt,sondern die Bremsbacke selbst war durchgerostet !!!
Zünkerzen vergammelt,das Öl veraltet,die Bremsflüssigkeit mehr Wasser als alles andere,alle Gestänge verharzt und sämtliche Gummiteile porös.So siehts halt aus,wenn ein Auto in 14 Jahren nur 50.000km zurücklegt.
100stel Millimeter! Ja, wieviel Lose hat denn so ein
Pleuellager?
Ein 40000 PS Motor von 14 m Höhe hat Lagerlosen von 25 -35/100
mm. Na, wieviel?
Kann es vielleicht sein,das Du immer noch im Schiffsdieselbereich denkst?Ein Automotor hat keine Lose sondern Lagerschalen.Ein Automotor ist im Gegensatz zu dem von Dir geschilderten Motor eine ganz grazile Frau.Und die sind bei weitem empfindlicher als z.B. Poller-Elli 
Vergiss nicht die Literleistung zu vergleichen.Aus wieviel Hubraum erzielt Dein Motor diese 40.000PS?Bedenke bitte,ein Automotor entwickelt teilweise 130-140 PS aus kaum mehr als einem
Liter Hubraum !!!Die beanspruchung der Teile ist ungleich größer.
Und welche hohen Drücke?? Die US-Autos haben meist 6 oder 8
Zylinder. Bohrungen wie Wassereimer. Die brauchen keine hohen
Drücke, deshalb halten dies Motoren auch ewig.
Aber eben nur dann wenn Du sie nicht so schrubbst.Die Lager der Kurbelwelle vertragen solche Drücke eben nicht.Deshalb ist ein Lagerschaden genau die Ursache für den Motorschaden.
Wie hoch ist denn der Kompressionsdruck von dem Du soviel
schreibst? Und wie hoch ist der Zünddruck, auf den es ankommt?
Der Kompressionsdruck ist völlig unwichtig.
Na ja,wenn Du das meinst.Der Kompressionsdruck ist natürlich stark unterschiedlich,je nach Motorkonstruktion.Zieh mal bei einem alten Opel Rekord einen Kerzenstecker.Da merkt man im Leerlauf kaum einen Unterschied.Mach das gleiche beim Golf GTI und der Motor schüttelt sich nur noch.Daten über den Zünddruck sind mir nicht bekann.
Benzinanteile werden mitverbrannt??? Mein Schmieröl wird
nicht verbrannt!!! Wir fahren von Inspektion zu Inspektion
(15000km) ohne Öl nachzukippen. Also müßte unsere Ölwanne voll
Benzin sein?
Irgendwie habe ich das Gefühl das Du mich nicht richtig verstanden hast.Bei der Verbrennung wird immer ein bischen Öl mitverbrannt.Nicht viel,aber immerhin etwas.Fährst Du nun Kurzstrecken,bei denen das Benzin nicht vollständig verbrannt wird,vermengt sich das unverbrannte Benzin mit dem Öl und suggeriert Dir einen korrekten Ölstand.Nach dem Ölpeilstab muss
man auch nichts nachfüllen.Was ich sagen will,das,was da in der Ölwanne ist,ist kein 100%iges Öl mehr,sondern der Benzinanteil im Öl nimmt mit jeder Kurzstreckenfahrt zu.Kommt der Motor nun in einen höheren Temperaturbereich,verbrennen diese sich im Öl befindlichen Benzinanteile wieder.Und gerade da greift heutzutage
die moderne Elektronik.So etwas wie früher,wo man noch die manuelle Kaltstarthilfe (Choke) hatte,konnte es passieren,das man den Choke-Knopf ein bischen zu spät ganz hereingeschoben hatte.In dieser Zeit bekam der Motor mehr Sprit (korrekterweise zu wenig Luft)um optimal verbrennen zu können.Heute hat der Motor
zig Temperatur-,Luft- und Abgassensoren,die der Elektronik sagen,
„der Motor ist jetzt warm und benötigt keine Kaltstarthilfe mehr“.Das ganze gilt natürlich nur solange,wie alles korrekt arbeitet.Ich persönlich mag auch die alten Autos ohne Elektronik lieber,aber nach mir geht es eben nicht.
Gruss Sebastian
Hallo Werner,
eben,Du redest von Verschmutzung.Und die gibts beim modernen Auto
nicht mehr,höchstens beim Zweitakter.Und die werden im allgemeinen nicht mehr in Autos eingebaut.Deine Ausführungen kann ich nur noch für den Trabant gelten lassen,für das moderne Auto nicht.
Gruß Sebastian
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Hallo Sebastian!
Im Prinzip nichts,mache einen Ölwechsel und fahre das Auto
langsam an die Vollastgrenze heran.Dann sollte nichts
passieren.
Aber bei den „Opaautos“ vergehen zwischen den Inspektionen
Jahre.
Ich habe Autos gesehen,da waren die Bremsbeläge nicht
abgenutzt,sondern die Bremsbacke selbst war durchgerostet !!!
Zünkerzen vergammelt,das Öl veraltet,die Bremsflüssigkeit mehr
Wasser als alles andere,alle Gestänge verharzt und sämtliche
Gummiteile porös.So siehts halt aus,wenn ein Auto in 14 Jahren
nur 50.000km zurücklegt.
Hallo Sebastian!
Autos älterer Leute gehen zu 99% jährlich in die Inspektion plus Ölwechsel. Egal, wieviel km der Wagen gelaufen ist! Unterschätz die Alten nicht!! Frag mal nach beim ADAC!!
Kann es vielleicht sein,das Du immer noch im
Schiffsdieselbereich denkst?Ein Automotor hat keine Lose
sondern Lagerschalen.Ein Automotor ist im Gegensatz zu dem von
Dir geschilderten Motor eine ganz grazile Frau.Und die sind
bei weitem empfindlicher als z.B. Poller-Elli
Vergiss nicht die Literleistung zu vergleichen.Aus wieviel
Hubraum erzielt Dein Motor diese 40.000PS?Bedenke bitte,ein
Automotor entwickelt teilweise 130-140 PS aus kaum mehr als
einem
Liter Hubraum !!!Die beanspruchung der Teile ist ungleich
größer.
Aber Sebastian!! Lose heißt Lagerspiel. Lagerspiel nennst Du Toleranz. Toleranz ist ein Maß bei der Fertigung.
Auch größte Motoren haben Lagerschalen. Das Lagerspiel bei Pollerellis ist kaum größer, als bei Deinen grazilen Damen.
Aber eben nur dann wenn Du sie nicht so schrubbst.Die Lager
der Kurbelwelle vertragen solche Drücke eben nicht.Deshalb ist
ein Lagerschaden genau die Ursache für den Motorschaden.
Lagerschaden? Wir reden doch von Kolben.
Na ja,wenn Du das meinst.Der Kompressionsdruck ist natürlich
stark unterschiedlich,je nach Motorkonstruktion.Zieh mal bei
einem alten Opel Rekord einen Kerzenstecker.Da merkt man im
Leerlauf kaum einen Unterschied.Mach das gleiche beim Golf GTI
und der Motor schüttelt sich nur noch.Daten über den Zünddruck
sind mir nicht bekann.
Das Maß der Beanspruchung ist nicht so die Leistung, sondern der Zünddruck. Und so lange Du ihn nicht kennst, brauchen wir darüber nicht zu reden.
Sagen wir lieber, aus 2 Litern 130PS. Wir reden doch nicht vom Porsche!
Was ist denn Kompressionsdruck? Was ist Zünddruck?
Wieso überhaupt so verschiedene Kompr.drücke?
Irgendwie habe ich das Gefühl das Du mich nicht richtig
verstanden hast.Bei der Verbrennung wird immer ein bischen Öl
mitverbrannt.Nicht viel,aber immerhin etwas.Fährst Du nun
Kurzstrecken,bei denen das Benzin nicht vollständig verbrannt
wird,vermengt sich das unverbrannte Benzin mit dem Öl und
suggeriert Dir einen korrekten Ölstand.Nach dem Ölpeilstab
muss
man auch nichts nachfüllen.Was ich sagen will,das,was da in
der Ölwanne ist,ist kein 100%iges Öl mehr,sondern der
Benzinanteil im Öl nimmt mit jeder Kurzstreckenfahrt zu.Kommt
der Motor nun in einen höheren Temperaturbereich,verbrennen
diese sich im Öl befindlichen Benzinanteile wieder.Und gerade
da greift heutzutage
Merkwürdig, ich habe, als ich noch bei der Pollerelli war, mehrmals unser Altöl dort entsorgt und aus Neugierde untersucht. Der Flammpunkt des Öls war immer im richtigen Bereich. Wäre dort Benzin gewesen, wäre der Flammpunkt im gefährlichen Bereich gewesen. Ebenso die Viskosität, war immer in Ordnung!
Und dann noch eines, Deine grazile Frau ist längst ein Massenprodukt. Einzelanfertigungen, wie Großdiesel sind dies. Diese Motoren fahren fast nur an der Grenze ihrer Belastbarkeit und das bis zu 60000 - 90000 Betriebsstunden. Mit Zünddrücken und Belastungen auf den Lagern, von denen ein Kleinmotorenhersteller nur träumen kann. Rechne mal aus, wie viele km ein Auto fahren muß, um 60000 Stunden zu laufen. Ohne Ölwechsel!!!
Gruß Werner