… ich bin fast umgefallen - 1,83 DM für Diesel… spinnen die jetzt total? Und da wundert´s die Welt, dass man immer aggressiver wird…
… ich bin fast umgefallen - 1,83 DM für Diesel… spinnen
die jetzt total? Und da wundert´s die Welt, dass man immer
aggressiver wird…
Tja, und ich durfte auch gleich noch knapp 900 Liter davon nachfüllen *stöhn* bei uns kostet er allerdings „nur“ 1,78…
Meine Reaktion darauf? Ich fahr schneller, um mehr Touren zu schaffen pro Woche und gebe einen Teil der Kosten an meine Kunden weiter, die das dann wiederum an ihre Kunden usw. Also zahlt das hinterher auch noch der kleine Mann, nicht nur seinen eh schon teuren Sprit…
Grüße
Toralf
Ich habe des Rätsels Lösung…
Dollar rauf => Spritpreise rauf
Dollar runter => Spritpreise rauf
DAX rauf => Spritpreise rauf
DAX runter => Spritpreise rauf
irgendein deutsches Gesetz geändert => Spritpreise rauf
Das erklärt doch einiges, oder?
Tino
Hallo Timo,
das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange!
Aber wieso kratzt Dich das? Auf Deiner Visitenkarte steht „selbständig“. Die in 1,83 DM enthaltene Mehrwertsteuer ist für Dich Vorsteuer. Du merkst also nur 1,58 DM. Das sind Kosten, die Deinen Erlösen gegenüber stehen. Unterm Strich - je nach
Steuersatz- kannst Du doch darüber nur lächeln. Die Kostensteigerung pro Kilometer geht irgendwo im Rauschen unter.
Ich hab’ ein Verständnisproblem, wenn sich Taxifahrer, Spediteure, überhaupt Selbständige über die Spritpreise aufregen. Die sind doch wirklich nur am Rande mit Peanuts betroffen.
Es trifft ausschließlich Nichtselbständige außerhalb der Ballungsgebiete, wo man ohne praktikable Alternative auf’s Auto
angewiesen ist.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
sicher kann ich als Selbstständiger die Märchensteuer wieder absetzen, richtig, aber die Anhebung der Spritkosten an sich gehen bei mir nicht im Rauschen unter. Hast Du Dir mal überlegt, was bei einem Verbrauch von etwa 30 Liter und mehr auf hundert Kilometer und über 140.000 Kilometern im Jahr der Anstieg an Extrakosten erzeugt? Ich kann nicht sagen, ich kann mir einen 3-Liter Wagen kaufen um Sprit zu sparen, der bewegt keine 40 Tonnen durch Europa. Und wovon soll ich mir einen anderen LKW kaufen, es bleibt ja nix mehr übrig…
Und Dank mitunter etwas unklarer Gestzmäßigkeiten und Ungleichbehandlung innerhalb der EU fahren die deutschen Unternehmen mit deutlich höheren Kosten als in anderen Ländern, ganz zu schweigen von Unternehmen, die in Osteuropa sitzen oder Niederlassungen haben. Und diese höheren Kosten können wir nur zum Teil weitergeben, da die Konkurrenz aus dem Osten zum halben Preis fährt. Wovon bitte, sollen wir also leben? Luft und Liebe? Vom PKW aus sieht das alles so schön aus, Truckerromantik, Freiheit… und Geschimpfe, weil ich mal wieder auf der linken Spur einen langsameren überhole und anstelle der erlaubten 80 km/h 90 fahre, auch bergauf… fahr mal eine Woche im Truck mit durch Europa, dann weißt Du, wovon ich rede…
Liebe Grüße
Toralf
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*g*
Warum bin ich nicht eher darauf gekommen?
Liebe Grüße
Toralf
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Hallo Toralf,
Trucker-Romantik und die Widrigkeiten des Berufs sind doch nicht das Thema.
Rechne bitte einmal Deine Kosten pro Kilometer aus, nicht nur Treibstoff, sondern alles von der Abschreibung, über Instandhaltung, Steuern, Versicherung bis zu Lohnkosten oder Unternehmerlohn. Rechne selbst und verlasse Dich nicht auf Aussagen Dritter. Dann kommst Du dahinter, daß Dich die Treibstoffkosten nicht in den Ruin treiben, weil sie eben nur einer unter vielen Kostenpositionen sind.
Gruß
Wolfgang
Moin Wolfgang,
ich kann schon selber rechnen, mach ich auch, jeden Monat wieder… muss ich auch *grins*
Die Instandhaltung ist ein immer kleiner werdender Punkt, denn mittlerweile bin ich nur noch zum normalen Service in der Werkstatt und die Intervalle werden länger und länger Dank neuer Technik und da haben die Festpreise, die sogar günstiger sind als noch vor 2 Jahren, da sich alle Hersteller ihre Kunden sichern wollen. Abschreibung ist für die Steuern gut… Kfz-Steuern sind in Deutschland schon immer ein Thema gewesen und werden es auch immer bleiben, denn auch hier zahlen andere Länder weniger, andere mehr… andere nix… Versicherung ist auch günstiger geworden, da ich Dank Schadensfreiheit in den letzten Jahren weniger zahle und die Reparaturkosten Dank gutem Designs geringer sind bei den neuen LKW und auch der Gegnerschutz besser geworden ist… Lohn muss ich keinen zahlen, bin selbständig. Der wirklich steigende Punkt auf meiner Liste ist noch immer der Sprit, da kann ich mich drehen und wenden, wie ich will… ich wünschte auch, ich könnte da was schöner rechnen…
Liebe Grüße und ein schönes und staufreies Wochenende
Toralf
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Da platzt mir gleich der Kragen!
Hi Tino!
Das kann doch wohl echt nicht wahr sein! Meckert hier rum, wie teuer doch das Autofahren ist und dann lese ich auf seiner Homepage:
Bis jetzt habe ich nur den Frontgrill geändert, die Seitenspiegel, sowie die neuen Scheinwerferblenden lackiert und ein
Sportlenkrad (mal wieder ein Mahagoni-Lenkrad von Raid) eingebaut.
Na, Herzlichen Glückwunsch! Wer Geld für so’n Scheiss hat und immer noch mehr in sein Autochen stopfen muss, z.B. für ein Mahagoni-Lenkrad (was n Schwachsinn!!!), der soll sich bitte nicht beklagen, dass ihm Autofahren zu teuer wird.
Nur um das hier klarzustellen: Ich bin durchaus auch der Meinung, dass es bestimmte Gruppen gibt, denen in dieser Situation geholfen werden muss, aber Leute, die genug Geld haben, sich ein Mahagoni-Lenkrad zu kaufen und sich dann beschweren, dass Auto fahren zu teuer ist, sind für mich einfach nur Spinner, die ein bisschen Stimmung machen wollen! Und sowas kann ich überhaupt nicht ab!
Jensen
Grundsätzlich Zustimmung,
aber Du vergißt eines:
Wenn man sein Geld für Schnickschnack zum Fenster rauswirft, der einem Spaß macht(!!), dann hat man ja noch irgendwas davon.
Wenn man aber für die gleiche Ware innerhalb von ein paar Monaten 50 % mehr bezahlen soll und (meist) nicht drauf verzichten kann (also der monopol-ähnlichen Abkassiererei durch Ölmultis und Staat hilflos ausgeliefert ist), dann kann einem schon der Hut hochgehen.
Gruß Ulf (der einen Golf ohne Mahagonilenkrad fährt)
Willi Betz…
Hallo Toralf,
Und Dank mitunter etwas unklarer Gestzmäßigkeiten und
Ungleichbehandlung innerhalb der EU fahren die deutschen
Unternehmen mit deutlich höheren Kosten als in anderen
Ländern, ganz zu schweigen von Unternehmen, die in Osteuropa
sitzen oder Niederlassungen haben.
Wie stehst Du zu „Willi Betz“ und dessen Handlungsweise, die Fahrzeuge auf Bulgarien/Rumänien anzumelden und die Fahrer für DM15 am Tag !! (richtig?) fahren zu lassen ??
dennis
Hallo Ulf,
im Prinzip hast Du hier recht.Aber ich ertappe mich selbst oft dabei,kurze Strecken mit dem Auto zu fahren,anstatt mit dem Fahrrad.Auch fahre ich lieber mit dem Auto in die Hamburger Innenstadt,als mit der Bahn (weils deutlich schneller geht).
Und warum bin ich so beknackt und habe als Zweitwagen einen Geländewagen,der in der Stadt 16 Liter braucht?(Ganz einfach,meine Frau liebt dieses Auto und würde mich rädern und vierteilen wenn ich es verkaufe).
Das einzige,was mich dabei aufregt,ist daß das Geld unter dem Deckmäntelchen „Öko-Steuer“ kassiert wird.Letztendlich werden damit die Defizite des Bundes z.B. in der Rentenkasse gemildert,
während auf der anderen Seite Steuergelder jeden Tag wie die Sau verschwendet werden.Aber das gehört dann doch eher in das Brett „Politik“.
Gruß Sebastian
Hi Dennis und Toralf,
Und Dank mitunter etwas unklarer Gestzmäßigkeiten und
Ungleichbehandlung innerhalb der EU fahren die deutschen
Unternehmen mit deutlich höheren Kosten als in anderen
Ländern, ganz zu schweigen von Unternehmen, die in Osteuropa
sitzen oder Niederlassungen haben.
Da kann ich aus meinen Zeiten als „spediteur“ ein Lied von Singen.Bei den Preisen,für die manche fahren,schlackerst Du nur noch mit den Ohren.Erst recht,seit dem ausländische LKW auch in Deutschland Ware aufnehmen dürfen.Die EU-Regelungen sind doch da als Witz zu bezeichnen,wenn keine gleichen Bedingungen gelten.Aber selbst das würde nichts gegen den Wettbewerb aus Rumänien,Lettland,Estland etc. bringen.
Ich kann Toralf nur beipflichten,als Spediteur musst Du jeden Tag neu rechnen.Und wenn Du siehst was übrigbleibt,kommen Dir manchmal die Tränen,das Du dafür Stunde um Stunde gerackert hast.
Wie stehst Du zu „Willi Betz“ und dessen Handlungsweise, die
Fahrzeuge auf Bulgarien/Rumänien anzumelden und die Fahrer für
DM15 am Tag !! (richtig?) fahren zu lassen ??
Da haben die Leute schnell von der Schiffahrt (3f??) gelernt.Auch bei den LKW gibt es das ausflaggen.Aber wenn dann wieder so eine rumänische LKW-Möhre eine Massenkarambolage wegen
technischer Mängel und/oder Übermüdung verursacht hat,sind es pauschal alle LKW´s,die die Strassen unsicher machen.Qualität hat nunmal ihren Preis.Und wenn die Leute es erst begreifen,wenn sie von einem polnischen LKW ohne Profil auf den Reifen und mit kaputten Bremsen zermalmt wurden.
Gruß Sebastian
Hallo Sebatian.
Das einzige,was mich dabei aufregt,ist daß das Geld unter dem
Deckmäntelchen „Öko-Steuer“ kassiert wird.
Mich regt die perverse Gesamt-Argumentation und die Unentrinnbarkeit noch mehr auf:
- Autofahren ist umweltschädlich und kann / muß daher „steuerlich bestraft“ werden (damit kann man die Autosteuern unendlich weiter hoch-begründen, und der schuldbewußte Deutsche hält brav still!)
- In unserer Mobilitäts-orientierten Gesellschaft kann kaum einer auf die Kiste verzichten, ohne die Hälfte seines Lebens auf öffentliche Verkehrsmittel zu warten (wenn er überhaupt eine Haltestelle in erreichbarer Nähe hat) - schon alleine für den Weg zur Arbeit und zurück. Ständiges Taxifahren statt ein Auto können sich eh nur Millionäre leisten.
- Also ist der Individualverkehr -mangels echter Alternativen für den Bürger- eine ewig sprudelnde Steuerquelle, die man je nach „ökologischer“ Lust und Laune immer stärker anzapfen kann.
Klar, warum so gut wie nix in zusätzliche öffentliche Verkehrsmittel investiert wird: dann könnten ja etliche Leute ihr Auto abschaffen!
Ebenso klar ist, warum trotz ständig steigendem Verkehrsaufkommen keine neuen Straßen gebaut werden: In den täglich Tausenden Staukilometern steigt der Verbrauch enorm an, und es fließen noch mehr Steuern. Zusätzliche Straßen in den Ballungsräumen würden also Steuerausfäle bedeuten.
Warum sollte jemand in etwas investieren, wenn er anschließend weniger Einnahmen hat???
Argumentiert wird wieder mit -Bingo!!- der Allzweckwaffe Umweltschutz: Mehr Straßen belasten ja die Umwelt noch mehr . . .
Wenn sie Rauchen oder Saufen ähnlich brutal besteuern würden, könnten die Leute wenigstens damit aufhören und so der Abzockerei entgehen. Aber dann würde ja das halbe Gesundheitsgewerbe arbeitslos, und das kann ja auch nicht erwünscht sein.
Die Ökosteuer ist für mich nur ein vorweggenommener Ausgleich für die mit den Jahren sinkenden Durchschnittsverbräuche neuerer Fahrzeuge. Ist doch genial bequem, einmal eine ständig steigende Steuer zu beschließen, anstatt jedes Jahr extra die gleichen ausgelutschten Gründe und Verfahren neu aufzutischen und dabei jedesmal Wahl-Sympathiepunkte zu verlieren!
Bin mal gespannt, wann die paar Leute, die kein Auto brauchen oder sich keins (mehr) leisten können, wegen Steuerhinterziehung angeklagt werden . . .
Gruß Ulf
Also diese Stellungnahme verstehe ich nicht. Ich schätze Du bist Vegetarier, Antialkoholiker, hast ein Keuschheitsgelübde abgelegt und fährst einen 20 Jahre alten Golf.
Laß doch den Leuten Ihre Freude, ein Mahagonilenkrad ist eine Anschaffung die einmalig ist während der Sprit kontinuierlich verbraucht wird. Also gelten hier wohl doch andere Bewertungskriterien.
Ich habe kein Mahagonilenkrad, aber einen 5er BMW mit Lederausstattung, Breitreifen, CD-Player und Klima. Also nach Deiner Einstufung muß ich mich dann auch über die Spritpreise freuen - man weiß ja sonst nicht wo man noch was fürs Autoo ausgeben könnte.
Ich akzeptiere die Spritpreis Erhöhung so lange sie durch den Beschaffungspreis (Dollarkurs usw.) gerechtfertigt ist. Das ist eben Wirtschaft. Nicht akzeptieren kann ich die Wahnsinnssteuern die ohnehin schon drauf sind und die neuen Abzockersteuern die jetzt erfunden werden. Gott gebe, daß mir irgendwann ein Politiker mit einer Panne bei Regen begegnet. Denn begleite ich zur nächsten Werkstatt. Er draußen vor meinem Auto zu Fuß und ich im Auto langsam hinterher - ich leuchte ihm damit er nicht stürzt.
ciao
H
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Klare Ansage - Applaus
Dem ist absolut nichts hinzuzufügen
Helmut
das trifft!
Also diese Stellungnahme verstehe ich nicht. Ich schätze Du
bist Vegetarier, Antialkoholiker, hast ein Keuschheitsgelübde
abgelegt und fährst einen 20 Jahre alten Golf.
ausserdem freut er sich, wenn die Brötchen nicht mehr 40, sondern 70 Pf. kosten, denn dann muss er sich keine Marmelade mehr kaufen…
>
Laß doch den Leuten Ihre Freude, ein Mahagonilenkrad ist eine
Anschaffung die einmalig ist während der Sprit kontinuierlich
verbraucht wird. Also gelten hier wohl doch andere
Bewertungskriterien.Ich habe kein Mahagonilenkrad, aber einen 5er BMW mit
Lederausstattung, Breitreifen, CD-Player und Klima. Also nach
Deiner Einstufung muß ich mich dann auch über die Spritpreise
freuen - man weiß ja sonst nicht wo man noch was fürs Autoo
ausgeben könnte.
>auch ich verzichte auf Edelholz, allerdings nur, weil das Leder der Serie sich besser anfühlt…:~)
>
Ich akzeptiere die Spritpreis Erhöhung so lange sie durch den
Beschaffungspreis (Dollarkurs usw.) gerechtfertigt ist. Das
ist eben Wirtschaft. Nicht akzeptieren kann ich die
Wahnsinnssteuern die ohnehin schon drauf sind und die neuen
Abzockersteuern die jetzt erfunden werden. Gott gebe, daß mir
irgendwann ein Politiker mit einer Panne bei Regen begegnet.
Denn begleite ich zur nächsten Werkstatt. Er draußen vor
meinem Auto zu Fuß und ich im Auto langsam hinterher - ich
leuchte ihm damit er nicht stürzt.
Hallo,
- Autofahren ist umweltschädlich
Stimmt!
- In unserer Mobilitäts-orientierten Gesellschaft kann kaum
einer auf die Kiste verzichten, ohne die Hälfte seines Lebens
auf öffentliche Verkehrsmittel zu warten
Es scheint den Leuten aber nichts auszumachen, „die Haelfte ihres Lebens“ in Autostaus zu stehen!
(wenn er überhaupt
eine Haltestelle in erreichbarer Nähe hat)
Ein grosser Teil der Bevoelkerung wohnt im Bereich von Staedten mit brauchbarem Nahverkehr. Man muss nicht immer den allgaeuer Bergbauern herauskramen!
- schon alleine für
den Weg zur Arbeit und zurück.
Ich kenne genug Leute, die trotz guter oeffentlicher Verkehrsmittel oder Erreichbarkeit der Arbeit mit dem Fahrrad das Auto benutzen. Das muss wirklich nicht sein.
Ständiges Taxifahren statt ein
Auto können sich eh nur Millionäre leisten.
Ein Auto kostet mehrere Hundert Mark im Monat, dafuer kannste einige Taxifahrten machen!
- Also ist der Individualverkehr -mangels echter Alternativen
für den Bürger-
Der Buerger ist nur zu bequem, die Alternativen zu nutzen. Also soll er eben fuer seine Bequemlichkeit zahlen. Oder gehst du davon aus, dass fuer die individuelle Mobilitaet unbedingt ein Gelaendewagen, Breitreifen, 150 PS o.ae. notwendig sind?
Wenn sie Rauchen oder Saufen ähnlich brutal besteuern würden,
könnten die Leute wenigstens damit aufhören und so der
Abzockerei entgehen. Aber dann würde ja das halbe
Gesundheitsgewerbe arbeitslos, und das kann ja auch nicht
erwünscht sein.
Prozentual gesehen wird Rauchen und Saufen staerker besteuert als Kraftstoff. (Es laesst sich allerdings nicht so gut vergleichen, weil die Qualitaetsunterschiede bei Tabak und Alkohol groesser sind als beim Treibstoff und deshalb die Prozentangabe stark schwankt).
Ich gebe dir recht. Es wird die Sucht der Menschen ausgenutzt, bei Tabak, Alkohol und Benzin.
Gruss, Niels
Hi Dennis, Hi Sebastian,
ich halte nix von Betz, denn das ist eben genau das, was uns „deutschen“ Fahrern und Spediteuren die Existenz kaputtmacht.
Nicht umsonst werden Betz-Lastzüge auf der Strecke ausgebremst oder nicht vorbeigelassen, wenn sie überholen wollen. Da hilft auch nicht, dass die ohne Begrenzer rumfahren, ich krieg die trotzdem Dank 600 PS und nicht ganz genau eingestelltem Begrenzer *frechgrinsunddiehandaufdentacholeg*
Dennis, ist Dir mal aufgefallen, dass Betz-Züge selten alleine unterwegs sind? Das hat mehrere Gründe:
- Die wechseln die Fahrer nach 9 Stunden einfach von einem auf den anderen Zug, damit geht es dann noch 'ne Runde weiter, wenn wir schon Pause machen müssen.
- Die haben Angst, das es Übergriffe gibt auf die Fahrer.
- Die haben Bruchbuden, da fahren sie lieber gemeinsam. zum reparieren.
Liebe Grüße
Toralf
Hallo,
- Autofahren ist umweltschädlich
Stimmt!
Stimmt!
- In unserer Mobilitäts-orientierten Gesellschaft kann kaum
einer auf die Kiste verzichten, ohne die Hälfte seines Lebens
auf öffentliche Verkehrsmittel zu wartenEs scheint den Leuten aber nichts auszumachen, „die Haelfte
ihres Lebens“ in Autostaus zu stehen!
Ich „darf“ beruflich im Stau stehen, ob ich will oder nicht, un dich transportiere dabei all das, was alle so gerne hätten: Essen, Klamotten, Fahrräder, Möbel… und auch Teile für Autos…
(wenn er überhaupt
eine Haltestelle in erreichbarer Nähe hat)Ein grosser Teil der Bevoelkerung wohnt im Bereich von
Staedten mit brauchbarem Nahverkehr. Man muss nicht immer den
allgaeuer Bergbauern herauskramen!
Was hilft es mir, wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren könnte, wenn ich mit dem Rad Dank genialer Verkehrsplanung 32 km und mit dem Auto nur 14 km fahre? Und zu den öffentlichen Verkehrsmitteln muss ich auch erst einige Kilometer radeln, denn bei uns fährt der Bus zu mir nicht machbaren Zeiten und die Bahn ist eben weiter weg…
Wo ich wohne? Mitten in Hamburg, also nicht im Allgäu.
Und ich könnte noch mehr sparen, wenn ich meinen LKW mit nach hause nehmen dürfte, geht aber nicht mehr, da unsere Strasse jetzt verkehrsberuhigt wurde (bautechnisch, rechtlich war sie es schon immer, da Sackgasse und Wohngebiet) und ich jetzt nicht mehr durch komme mit dem Sattelzug…
- schon alleine für
den Weg zur Arbeit und zurück.Ich kenne genug Leute, die trotz guter oeffentlicher
Verkehrsmittel oder Erreichbarkeit der Arbeit mit dem Fahrrad
das Auto benutzen. Das muss wirklich nicht sein.
Siehe oben!
Ständiges Taxifahren statt ein
Auto können sich eh nur Millionäre leisten.Ein Auto kostet mehrere Hundert Mark im Monat, dafuer kannste
einige Taxifahrten machen!
Gute Idee, ich ruf mir dann ein Taxi… ich hoffe nur, das darf auch einen 33 Tonnen Auflieger ziehen…
- Also ist der Individualverkehr -mangels echter Alternativen
für den Bürger-Der Buerger ist nur zu bequem, die Alternativen zu nutzen.
Also soll er eben fuer seine Bequemlichkeit zahlen. Oder gehst
du davon aus, dass fuer die individuelle Mobilitaet unbedingt
ein Gelaendewagen, Breitreifen, 150 PS o.ae. notwendig sind?
Klar bin ich bequem, deswegen stehe ich auch jeden Morgen vor 5 Uhr auf und fahre durch halb Europa, damit Ihr alle Eure Brötchen, Eure Möbel oder die Teile für Eure kaputten Computer oder Fahrräder pünktlich habt…
Ich brauche für meine Bequemlichkeit keine 150 PS. Mir reicht eine Couch und mal ein Tag frei. Im Ernst, mir reichen (privat) meine 115 Diesel-PS völlig aus, Breitreifen habe ich nicht nötig, tieferlegen auch nicht… Beruflich habe ich, da ich davon leben muss, ins Volle gegriffen, da fahr ich mit 600 PS durch die Gegend, die werden aber auch gebraucht, wenn man oft voll ausgeladen unterwegs ist und nicht nur im Flachland rumgurkt…
Wenn sie Rauchen oder Saufen ähnlich brutal besteuern würden,
könnten die Leute wenigstens damit aufhören und so der
Abzockerei entgehen. Aber dann würde ja das halbe
Gesundheitsgewerbe arbeitslos, und das kann ja auch nicht
erwünscht sein.Prozentual gesehen wird Rauchen und Saufen staerker besteuert
als Kraftstoff. (Es laesst sich allerdings nicht so gut
vergleichen, weil die Qualitaetsunterschiede bei Tabak und
Alkohol groesser sind als beim Treibstoff und deshalb die
Prozentangabe stark schwankt).
Ich gebe dir recht. Es wird die Sucht der Menschen ausgenutzt,
bei Tabak, Alkohol und Benzin.
Da gebe ich Dir Recht, aber wer es nicht aus Sucht macht, sondern, um zu leben, der ist am A… denn ich kann mir meinen Beruf nicht abgewöhnen, und Rauchen und Trinken mach ich nicht… ja, es gibt Trucker, die nicht rauchen…
Gruss, Niels
Liebe Grüße
Toralf