Vw tdi

Hi,

ich habe da mal eine etwas spezielle Frage:

Man sieht bei den TDI-Fahrzeugen von VW (Golf/Passat etc.) manchmal das T in silber und das DI in rot, manchmal ist das TD silber und nur das I rot.

Wer kann mir den Unterschied erklären?

Danke

Wendy

Huhu Wendy,

TDI in Silber = 1,9 Liter Turbodiesel 90 PS
TDI mit I in Rot= 1,9 Liter Turbodiesel 110 PS
TDI mit DI in Rot= 1,9 Liter Pumpe-Düse 115 PS

bald wird es auch Pumpe-Düse System mit 150 PS geben bei dem alle drei Buchstaben in rot sind.

Aus http://www.tdiclub.com/TDIFAQ/TDiFAQ-2.html

Viele Grüße
Rolf

Hallo Rolf,

150 PS gibts doch schon. Wird im Transporter T4 verbaut und hat ein rotes I.
Gruß elomore

Hoi elmore

Du hast recht und Rolf hat recht.

Die Maschine, die Du meinst, hat 2.5 l Hubraum.
Das Aggregat, welches Rolf meint ist der 1.9 l, der so Turbo-mässig aufgeladen ist, dass die Werkstätten heute schon um die Standfestigkeit zittern.

Gruss
Blocher

Da müssen sie nicht lange zittern, die ersten zerlegten sind doch schon da gewesen…

Gruß
Toralf

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Danke an Euch - grins - jetzt muß mein Freund nicht dumm sterben - darüber hat er schon soooo lange gerätselt!

Wendy

Hi Toralf

Da müssen sie nicht lange zittern, die ersten zerlegten sind
doch schon da gewesen…

Interessant, das erste was ich darüber höre. Weißt Du näheres, was genau an den 150 PS-Maschinen eingeht? Gibt es einen (oder wenige) immer wieder auftauchenden Schwachpunkt, oder zerlegt es jeden Motor an einer anderen Stelle?

Gruß Ulf

Moin Ulf,

also ich kenne zum einen Motoren, die im Werk in Versuchsfahrzeugen gelaufen sind, die haben u.a. gerissene Köpfe, Kolbenklemmer, Kopfdichtung durch, Lader im A…, Getriebe zerlegt durch zu hohes Drehmoment, Ölverbrauch…
Also die Palette ist weit gefächert…
In der Serie kann man das noch nicht so genau sagen, gibt ja noch keine wirkliche Serie… aber kaputte Kopfdichtungen und Ölverbrauch gibt es schon, manglende Leistung auch. Es gibt aber auch Motoren, die nach oben streuen und dann mit 170 PS und 350 Nm die Getriebe in Reibradgetriebe verwandeln… und das ohne Chip…
also zumindest ist wohl Vorsicht angesagt mit den Motoren. Die 130 PS Version, die in A3, A4 oder Passat zu haben ist, hat die Probleme übrigens auch, wenn auch nicht in der Häufigkeit.

Gruß und schönes Wochenende.
Toralf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hoi Toralf

Also mit ist die ganze Geschichte schon lange suspekt.
Ich habe den Motor mit 115 PS ohne PD jetzt mit 52000 km einwandfrei in Betrieb. Wenn ich mir aber vorstelle, dass der gleiche Motor mit von 90 - 150 PS aufgeblassen wird, dann sind die von Dir geschilderten Probs doch logische Konsequenz. Als ich das erste Mal von dem 150 Pferder gelesen habe, konnte ich nur den Kopf schütteln. Beim letzten Werkstattbesuch habe ich dann den Meister mal gefragt, er meinte nur, dass das noch Riesenstunk mit den Kunden geben wird.
Tja warum wohl zieht sich VAG wegen der 3-Jahresgarantie …

Gruss und gute Fahrt auf dem Bock
Blocher

Moin Christoph,

tja, Leistung ist ja was Feines, aber man kann es eben auch übertreiben. Und das finde ich übertrieben. Klar, technisch machbar ist es, aber es ist eben auf Dauer nicht das Gelbe vom Ei. Wenn man so einen Motor sachte bewegt, mit warmfahren und bestem Öl etc. dann kann man eine Menge Spass haben, das ist mal sicher, bin so ein Ding ja schon gefahren im Werk bei VW. Auf Dauer lobe ich mir aber mehr Hubraum mit weniger Leistung, das hält und macht auch Spass, oder eben gleich die große Nummer: 18 Liter mit 600 offiziellen PS *feix*

Gruß und schönes Wochenende
Toralf

Hi Toralf

In der Serie kann man das noch nicht so genau sagen, gibt ja
noch keine wirkliche Serie… aber kaputte Kopfdichtungen und
Ölverbrauch gibt es schon, manglende Leistung auch. Es gibt
aber auch Motoren, die nach oben streuen und dann mit 170 PS
und 350 Nm die Getriebe in Reibradgetriebe verwandeln… und
das ohne Chip…
also zumindest ist wohl Vorsicht angesagt mit den Motoren. Die
130 PS Version, die in A3, A4 oder Passat zu haben ist, hat
die Probleme übrigens auch, wenn auch nicht in der Häufigkeit.

Ist schon lustig -wenn man selbst nicht betroffen ist- wie VW seine Kunden anscheinend immer wieder als unfreiwillige Testfahrer einsetzt.
Angesichts der Leidensgeschichten diverser Golf 4-Besitzer (einschl. Benziner) auch in anderen Foren sehe ich meine Einschätzung aus 1987, noch einen der letzten 3er-Gölfe zu ordern statt schon den 4er, nachtäglich absolut bestätigt. Damals sagte ich mir, der 3er hat mittlerweile(!) keine Kinderkrankheiten mehr, und das Neueste muß ich absolut nicht haben -zumal ich den 4er damals noch häßlicher fand als den 3er Golf.
Ich habe allerdings auch schon mal mit dem Drehmomentfortschritt der Pumpedüse-Motoren geliebäugelt, aber wenn ich Deine Ausführungen lese, lasse ich lieber erstmal noch die Finger davon.
Schließlich kann ich in meinem 110 PS-TDI bei Bedarf auch noch ca. 50 Nm und 20 PS dazuschalten - das macht wohl vermutlich ähnlich Spaß wie PD fahren. Und trotzdem habe ich noch einen „alten“ VE-TDI, der wohl auch keine Kinderkrankheiten mehr hat.

„Lieber ein Auto von gestern das zuverlässig läuft, als mit dem letzten Schrei liegenbleiben!“

Gruß Ulf

Hi Toralf

Auf Dauer lobe ich mir aber mehr Hubraum mit weniger Leistung,
das hält und macht auch Spass, oder eben gleich die große
Nummer: 18 Liter mit 600 offiziellen PS *feix*

Na ja, wenn man die Literleistung mal auf 1,9 TDI-Einheiten runterrechnet, bleiben aufgerundet kümmerliche 64 PS übrig. Da hat ja der VAG-Sauger noch 4 PS mehr! Aber der wird das wohl aus der Drehzahl holen, oder schaffen die 18 Liter auch über 4.000 Touren?
Und die 18 Liter sind wohl nicht nach dem PKW-Tarif zu versteuern - da kann man leicht mit Hubraum wuchern und Motoren für die Ewigkeit bauen.

Gruß Ulf

Na ja, wenn man die Literleistung mal auf 1,9 TDI-Einheiten
runterrechnet, bleiben aufgerundet kümmerliche 64 PS übrig. Da
hat ja der VAG-Sauger noch 4 PS mehr! Aber der wird das wohl
aus der Drehzahl holen, oder schaffen die 18 Liter auch über
4.000 Touren?

Nee, wahrlich nicht, der V10er will schon ungern die 2.200 übersteigen, bei 2.300 regelt er dann ganz ab, was ich aber, Dank 3.300 Nm bei 1.050 Umdrehungen im Powermodus noch nie gebraucht habe.

Und die 18 Liter sind wohl nicht nach dem PKW-Tarif zu
versteuern - da kann man leicht mit Hubraum wuchern und
Motoren für die Ewigkeit bauen.

Nein, die werden nach LKW besteuert, da geht es nach Gewicht, macht aber auch einige Tausender Steuern im Jahr…
Für die Ewigkeit sind diese Motoren (fast) gebaut, habe über 500.000 geschafft… und eine Hinterachse *feix* die konnte durch Materialfehler den 3.300 Nm im Lastschaltmodus nicht wiederstehen, die neue Achse hat dafür alles mitgemacht…

Gurß
Toralf

Ich habe allerdings auch schon mal mit dem
Drehmomentfortschritt der Pumpedüse-Motoren geliebäugelt, aber
wenn ich Deine Ausführungen lese, lasse ich lieber erstmal
noch die Finger davon.
Schließlich kann ich in meinem 110 PS-TDI bei Bedarf auch noch
ca. 50 Nm und 20 PS dazuschalten - das macht wohl vermutlich
ähnlich Spaß wie PD fahren. Und trotzdem habe ich noch einen
„alten“ VE-TDI, der wohl auch keine Kinderkrankheiten mehr
hat.

„Lieber ein Auto von gestern das zuverlässig läuft, als mit
dem letzten Schrei liegenbleiben!“

Gruß Ulf

Naja, das mit dem Zuschalten der Leistung ist so eine Sache, die Getriebe sind nicht für die höheren Drehmomente ausgelegt, da solltest Du vorsichtig sein. Lastwechsel kommen da nicht wirklich gut an… und viel im 4. auf der Landstraße ist der Tod für die Getriebe, das ist genau der Schwachpunkt. Also sei vorsichtig und übe Deinen Gasfuß in Geduld *grins*
Klar, die neuen Drehmomentmonster sind schon beeindruckend, vor allem, wenn man aus unteren Drehzahlen beschleunigt und selbst große Benziner nicht hinerherkommen.
Warte noch zwei Jahre, dann sind alle Testfahrten beendet und man kann auch die großen TDIs kaufen. Von den Testfahrern *lach*

Gruß
Toralf

Hi Toralf

Naja, das mit dem Zuschalten der Leistung ist so eine Sache,
die Getriebe sind nicht für die höheren Drehmomente ausgelegt,
da solltest Du vorsichtig sein. Lastwechsel kommen da nicht
wirklich gut an… und viel im 4. auf der Landstraße ist der
Tod für die Getriebe, das ist genau der Schwachpunkt. Also sei
vorsichtig und übe Deinen Gasfuß in Geduld *grins*

Ja, von den „filigranen“ Getrieben habe ich auch schon öfters gelesen. Ich schalte die Mehrleistung jeweils nur für paar Sekunden ein, etwa um beladene 18 Liter / 600 PS auf der Landstraße zu überholen, wenn die Strecke nicht bis zum Horizont einsehbar ist. Oder auf extra kurzen Autobahnauffahrten. Oder ab und zu zur Kontrolle, ob es noch funktioniert *grins*. Aber „schlagende“ Lastwechsel (Schubbetrieb Vollgas)vermeide ich ohnehin soweit wie irgend möglich, da ich bewußt nicht „auf Material“ fahren will.

Wenn ich hier schon mal einen Experten (mit Respekt gemeint!) am Rohr habe:
Was genau verreckt denn in den Getrieben, wenn sie mit zuviel Drehmoment belastet werden? (Bitte keine Schräubchenkunde-Bezeichnungen!)
Kann man durch bestimmte Fahrtechniken unter erhöhter Leistung trotzdem das Getriebe schonen?

Gruß Ulf

Ich schalte die Mehrleistung jeweils nur für paar
Sekunden ein, etwa um beladene 18 Liter / 600 PS auf der
Landstraße zu überholen, wenn die Strecke nicht bis zum
Horizont einsehbar ist.

Kann ich gut verstehen, dann würde ich auch Gas geben *grins*
Ich würde auch gerne schneller fahren, aber wir dürfen nur 60 fahren… auch wenn man sich selten dran hält *feix* Tja, wir müssen leider auch mit einem deutlich schlechterem Leistungsgewicht leben: 40 Tonnen mit 600 PS (380 PS sind der Durchschnitt) wollen erst mal bewegt werden. Dafür ist dann aber abgesattelt der Fahrspaß perfekt, solange kein Schnee liegt und die Straße nicht zu wellig ist.

Oder ab und zu zur Kontrolle, ob es noch
funktioniert *grins*. Aber „schlagende“ Lastwechsel
(Schubbetrieb Vollgas)vermeide ich ohnehin soweit
wie irgend möglich, da ich bewußt nicht „auf Material“ fahren
will.

Guter Vorsatz.

Wenn ich hier schon mal einen Experten (mit Respekt gemeint!)
am Rohr habe:
Was genau verreckt denn in den Getrieben, wenn sie mit zuviel
Drehmoment belastet werden? (Bitte keine
Schräubchenkunde-Bezeichnungen!)

Zum einen kann ganz einfach die Kupplung schneller verschleißen, was das geringere Übel wäre, da die leichter zu tauschen und billiger ist. Was teuer wird, sind verschlissene Syncronringe, die verschleissen durch zu schnelles und unpräzises Schalten. Da ist auch bei normalen Motoren so, nicht nur bei leistungsgesteigerten Versionen. Wirklich Schaden nehmen auch die Zähne der einzelnen Zahnradpaare. Die werden mit mehr Kraft aufeinander gepreßt, was auf Dauer zu Verschleiß führt. Die Zahnräder sind zwar gehärtet, aber eben nicht hart genug auf Dauer. Ich habe auch schon abgescherte Zähne gesehen, da war die Kraft dann zu groß. Am meisten leiden die Zähne unter Krafteinwirkung die plötzlich kommt, also Lastwechsel, da sie von unbelastet in volle Belastung springen mässen. Außerdem leiden generell alle Lagerungen im Getriebe, die Wellen im Gehäuse, die Zahnräder auf den Wellen durch zu ruckartiges Schalten, Lastwechsel oder hohe Drehmomente.
zu guter Letzt leiden natürlich auch die Antriebswellen und Gelenke bis hin zum Rad…

Kann man durch bestimmte Fahrtechniken unter erhöhter Leistung
trotzdem das Getriebe schonen?

Gruß Ulf

Gruß
Toralf

Hi Toralf,

Wirklich
Schaden nehmen auch die Zähne der einzelnen Zahnradpaare. Die
werden mit mehr Kraft aufeinander gepreßt, was auf Dauer zu
Verschleiß führt. Die Zahnräder sind zwar gehärtet, aber eben
nicht hart genug auf Dauer. Ich habe auch schon abgescherte
Zähne gesehen, da war die Kraft dann zu groß. Am meisten
leiden die Zähne unter Krafteinwirkung die plötzlich kommt,
also Lastwechsel, da sie von unbelastet in volle Belastung
springen mässen.

Für mich sogar noch schlimmer: von Schubbelastung in die entgegengesetzte(!) volle Zugbelastung. Und dabei müssen sie noch den leichten Drehzahlüberschuß der bewegten Massen des Motors auffangen, der sich in den Sekundenbruchteilen aufbaut, während das Getriebe von Schub durch das summierte Spiel aller Zahnradpaare, Schwingungsdämpfer usw. hindurch in den Zug-Kraftschluß läuft.

Außerdem leiden generell alle Lagerungen im
Getriebe, die Wellen im Gehäuse, die Zahnräder auf den Wellen
durch zu ruckartiges Schalten, Lastwechsel oder hohe
Drehmomente.
zu guter Letzt leiden natürlich auch die Antriebswellen und
Gelenke bis hin zum Rad…

Na ja, wenn ich mir Deine Antworten durchlese, muß ich wohl doch keine übermäßige Angst um mein Getriebe haben. Die meisten Probleme scheinen mir durch langdauernde Überlastungen zu kommen, wenn der Zahn der Zeit gewissermaßen schneller nagt.

Wie gesagt versuche ich immer materialschonend zu fahren (Anfahren mit niedrigen Drehzahlen, Gänge nicht durchreißen, keine schlagartigen Lastwechsel, meist abgeschalteter „Digital-Nachbrenner“).
Und wenn das Getriebe unvorsichtigen Lastwechseln (durch manchmal gefühllose Durchschnittsfahrer) bei normalem Drehmoment noch einigermaßen lange standhält, dürfte es fahrerseitig überwiegend sanfte Lastwechsel auch bei gelegentlichen ca. 20% mehr Motordrehmoment nicht ernsthaft übelnehmen. Denke ich mir jedenfalls.

Vielen Dank für Deine Erklärungen.

Liebe Grüße
Ulf

Für mich sogar noch schlimmer: von Schubbelastung in die
entgegengesetzte(!) volle Zugbelastung. Und dabei müssen sie
noch den leichten Drehzahlüberschuß der bewegten Massen des
Motors auffangen, der sich in den Sekundenbruchteilen aufbaut,
während das Getriebe von Schub durch das summierte Spiel aller
Zahnradpaare, Schwingungsdämpfer usw. hindurch in den
Zug-Kraftschluß läuft.

Das wäre das „worst case“, da kannst Du dann zusehen, wie sich Teile verflüchtigen…

Na ja, wenn ich mir Deine Antworten durchlese, muß ich wohl
doch keine übermäßige Angst um mein Getriebe haben. Die
meisten Probleme scheinen mir durch langdauernde Überlastungen
zu kommen, wenn der Zahn der Zeit gewissermaßen schneller
nagt.

Angst mußt Du nicht haben, nur eben vorsichtig sein.

Wie gesagt versuche ich immer materialschonend zu fahren
(Anfahren mit niedrigen Drehzahlen, Gänge nicht durchreißen,
keine schlagartigen Lastwechsel, meist abgeschalteter
„Digital-Nachbrenner“).
Und wenn das Getriebe unvorsichtigen Lastwechseln (durch
manchmal gefühllose Durchschnittsfahrer) bei normalem
Drehmoment noch einigermaßen lange standhält, dürfte es
fahrerseitig überwiegend sanfte Lastwechsel auch bei
gelegentlichen ca. 20% mehr Motordrehmoment nicht ernsthaft
übelnehmen. Denke ich mir jedenfalls.

Klar, solche Teile werden immer für den DAU konstruiert. Aber die ewige Haltbarkeit erreichen sie eben nicht, und die Hersteller gehen immer weiter runter statt rauf mit der Haltbarkeit, da die Zulieferer im Preis gedrückt und damit zu weniger Qualität getrieben werden.

Vielen Dank für Deine Erklärungen.

Gern geschehen, zu irgendwas muss ich gut sein *lach* wenn schon auf der Straße alle schimpfen

Liebe Grüße

ebenso
Toralf

Hi Toralf nochmal,

Nee, wahrlich nicht, der V10er will schon ungern die 2.200
übersteigen, bei 2.300 regelt er dann ganz ab, was ich aber,
Dank 3.300 Nm bei 1.050 Umdrehungen im Powermodus noch nie
gebraucht habe.

Hm, fällt mir erst jetzt auf: 3.300 Nm aus 18 Litern, das wären im 1,9er TDI-Maß runde 350 Nm - alle Achtung! Wie ist denn das vereinbar mit der Haltbarkeit?
Greifen die Motorbauer da zu Tricks wie Extra-Langhubern?
Oder kommt die schiere Kraft problemlos aus den riesigen Einzelzylindern? 18 Liter V10 ergibt ja 1,8 Liter pro Topf, woraus VAG fast schon komplette Vierzylinder schnitzt . . .

Gruß Ulf

Hm, fällt mir erst jetzt auf: 3.300 Nm aus 18 Litern, das
wären im 1,9er TDI-Maß runde 350 Nm - alle Achtung! Wie ist
denn das vereinbar mit der Haltbarkeit?
Greifen die Motorbauer da zu Tricks wie Extra-Langhubern?
Oder kommt die schiere Kraft problemlos aus den riesigen
Einzelzylindern? 18 Liter V10 ergibt ja 1,8 Liter pro Topf,
woraus VAG fast schon komplette Vierzylinder schnitzt . . .

Gruß Ulf

Moin, sorry fürs erst jetzt antworten, war aber übers Wochenende mal zum Ausspannen bei meinen Eltern, und die kennen Computer nur vom Hörensagen *grins*
Ich kann mich über die Haltbarkeit nicht beklagen, 500.000 km sind doch ein guter Anfang, oder? Normalerweise laufen die Motoren über eine Million Kilometer ohne Probleme. Eher streiken die Getriebe oder die Hinterachsen ob des Drehmoments…
Die V10 sind schon recht langhubig ausgelegt, außerdem gibt es, zumindest für die Größe des Motors kleine Turbolader, die schnell Druck aufbauen, um von unten zu ziehen. Das Wastegate sorgt dann dafür, daß der Druck bei hohen Drehzahlen nicht zu hoch wird. Im Powermodus wird das Wastegate für 30 Sekunden weniger geöffnet, was den DRuck von 0.8 auf 1.6 bar anhebt und zu einer Leistungsspritze führt. Das ist wiederum nicht serienmäßig und nur für die verstärkten Getriebe mit Lastschaltung erlaubt ist. Dann sollen etwa 3.600 Nm und 660 PS anliegen… wie lange der Motor das im Dauerbetrieb aushalten würde wage ich nicht zu schätzen…
*feix*
Klar liegt hier richtig Hubraum an, exakt sogar 18,63 Liter, also paßt da sogar ein echter TDI rein, nur dass ich doch etwas mehr Drehmoment habe… und nicht so viele Teile, die kaputtgehen können *lach*

Gruß
Toralf