Def. Lampen an vielen deutschen KFZ! -Warum?

Wie kommt es eigentlich, daß vornehmlich bei Golf (aller Altersklassen) aber auch häufig bei Passat/Polo z.T. auch bei Astra die Beleuchtung nicht voll funktionfähig ist? Betroffen sind meistens die Schlußlichter und Bremslichter aber auch das Abblendlicht. Ist das mangelnde Wartung oder schlechte Qualität der Glühlampen oder vielleicht auch unzureichende Ingenieursarbeit beim Entwurf der elektrischen Anlage (Spannungsspitzen?) im KFZ?
Bei Opel sieht man zudem häufig, das die Brems- und Schlußlichtglühlampen vertauscht wurden (oder auch verdreht eingebaut wurden, bei Doppelfadenlampen).
Aber bitte nicht das Argument bringen, das prozentual mehr der oben genannten Fahrzeuge rumfahren, als andere! Von den vielen Benz’s und BMWs oder z.B. auch Corsas kann man das nämlich nicht behaupten.
Tino

Hi!

Beim Golf liegt das am Design der elektrischen Anlage.
Ich hatte früher zwei Golf 2 und einen Golf 3 und immer ging das Rücklicht links alle paar Wochen ein.
Interessant hierbei ist v.a., daß das (bei VW sicherlich bekannte) Problem vom Golf 2 auf den Golf 3 übernommen worden ist.
Zum Astra sage ich mal besser nichts, denn das ist ein noch schlimmerer Schrotthaufen als der Golf.

Mein Tip: Alfa fahren. Eine H7 Birne bei 3 Autos in 7 Jahren.

Gruß,
Mathias

Also ich habe einige VWs gefahren und bis auf Unfallbedingte Lampenausfälle (ein LKW im Heck knipst alles aus…) hatte ich weder bei Golf 1 noch Golf 2 oder Passat Bj 90 und 97 Probleme. Auch meine Audis haben in der Beziehung nie Probleme gemacht, mein alter 3er BMW dagegen ständig, da wollte das Bremslicht links nie länger als ein paar Tage halten. Mein Jeep leidet unter Lampenausfall hinten, da brennen abwechselnd die rechte und linke Rückleuchte durch, wobei das Licht heil brleibt, der zweite Faden für die Bremse gibt immer auf…

Kann also nicht nur am Fahrzeughersteller allgemein liegen…

MAN leidet übrigens unter was ganz anderem, alle beiden MAN, die ich bisher direkt im Werk abgeholt habe, hatten PRobleme mit dem Standlicht vorne… naja, ohne BIrne auch kein Wunder… das ist dann kein Fahrzeug- sondern ein QS Problem…

Gruß
Toralf

Hallo Tino,

neben den technischen Aspekten liegt sicherlich auch eine Begründung darin, daß viele Fahrerinnen und Fahrer eben nicht häufig genug kontrollieren, ob eine oder mehrere Lampen kaputt sind. Ich finde, dies ist ein fast schon verkehrsgefährendes Verhalten, denn gerade diese Fahrzeuge werden meistens auch noch relativ schnell bewegt. Da macht es schon etwas aus, ob der Fahrer nur mit einer Lampe etwas sehen kann oder ob die volle Beleuchtung zur Verfügung steht. Auch bei den Rückleuchten finde ich es echt unverantwortlich, da man immer raten muß (vor allem bei stark verdreckten Rückleuchten, ob da ein Motorrad oder ein Auto vor einem herumfährt.
Bie Mercedes ist zumindest ab der Baureihe W124 ein Glühlampenkontrollgerät eingebaut, das im Armaturenbrett eine Warnleuchte aufflammen läßt, wenn eine Lampe defekt ist. Die Kontrolleucht geht auch erst dann wieder aus, wenn die Lampe ausgeschaltet ist.
Ein technischer Aspekt beim VW Golf IV ist zumindest beim linken Scheinwerfer, daß man die Batterie ausbauen muß, um die Lampen zu wechseln. Das machen viele Fahrer lieber in der Werkstatt und da wird aus einer ampe für 20 DM schnell mal ein Betrag von 150 oder 200 DM für die Arbeitsstunden. Ich komme da ein wenig ins Grübeln, ganz ehrlich…
Viel schlimmer und unverantwortlicher finde ich das EInschalten der Nebelschlußleuchte bei etwas reduzierter Sicht. Das Ding strahlt nun mal ziemlich hell ab und es ist immer ein Moment der Verwirrung da, wenn so einer vor Dir ausschert. Die Nebelschlußleuchte darf ja nur bei einer Sicht von unter 50m überhaupt erst angeschaltet werden. Zusätzlich dazu ist dann meines Wissens auch die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt. Aber die StVO gilt ja eh nur für die anderen !

Bis denn dann,

Felix
250 TD, 186 TKM

Ist mir auch schon aufgefallen…
… da kann Ich Dir nur Recht geben.

Bei meinem Starlet, jetzt 4 Jahre alt und 77100km drauf habe Ich noch nicht eine einzige Glühlampe gewechselt.

Ich tippe persönlich auf die unfähigkeit der Autohersteller die Spannungsspitzen zu beseitigen und die ungenügende Sorgfalt bei der Herstellung und entwicklung der Lampen und Fassungen.

dennis

Hi,

ist mir auch schon aufgefallen. Neulich wäre ich fast auf einen Astra aufgefahren, der auf der linken Autobahnspur mit 80 schlich und nur eine halbe linke (mehr wars wirklich nicht) Rückleuchte hatte. Direkt davor fuhr ein Golf bei dem nur die rechte funktionierte.

Max

Lancia Dedra, 177000 km, 1 Rücklichtbirnchen in 10 Jahren.

Huhu!

Das stimmt schon irgendwie… ich habe auch den Eindruck, es werden immer mehr ‚Einäugige‘, die herumfahren…
Bei unserem Golf IV war bisher zweimal das Abblendlicht kaputt und beide KFZ-Zeichenbeleuchtungsbirnchen (oder wie heissen die Dinger?) *seufz* Und das in 1 1/2 Jahren :frowning:
Wir schleichen schon regelmässig ums Auto rum, und gucken, wo wieder was kaputt ist :wink:

Bye, Vanessa

mein Nebel…:~)

Viel schlimmer und unverantwortlicher finde ich das
EInschalten der Nebelschlußleuchte bei etwas reduzierter
Sicht. Das Ding strahlt nun mal ziemlich hell ab und es ist
immer ein Moment der Verwirrung da, wenn so einer vor Dir
ausschert. Die Nebelschlußleuchte darf ja nur bei einer Sicht
von unter 50m überhaupt erst angeschaltet werden. Zusätzlich
dazu ist dann meines Wissens auch die Höchstgeschwindigkeit
auf 50 km/h begrenzt. Aber die StVO gilt ja eh nur für die
anderen !

Hallo,
wenn ich das nochmals hinzufügen darf:

von unter 50m

Sichtweiten von unter 50 m bei Sichtbehinderung durch Nebel
mein altes Leidensthema…
auch dann nicht, wenn es Frösche regnet…:~)
>
Ausserdem scheinen mir bei rund 70% aller Fz. die Blinker auf der BAB nicht zu funktionieren…:~)

MfG
Michael Zettler

Hallo,

man sollte aber nicht vergessen, dass ein gelegentliches Auswechseln der Birnen (auch solche, die noch funktionieren) nicht schlecht ist (das soll kein Alibi fuer Dauerdurchbrenner sein!).
Ich habe neulich beide Scheinwerferbirnen an meinem Omega gewechselt. Die stammten noch vom Vorbesitzer und hatten bei mir auch schon 50.000 km abgeleistet und ich fahre sehr viel mit Licht. Entsprechend sahen sie schon etwas getruebt aus.
Diesen schleichenden Lichtverlust merkt man nicht gleich!

Gruss, Niels

und:
Hallo,
wenn ich das nochmals doppelt hinzufügen darf:

und maximal 50km/h sonst darf der Beamte in Grün DM80 kassieren und einen Punkt verteilen

dennis

von unter 50m

Sichtweiten von unter 50 m bei Sichtbehinderung durch
Nebel

mein altes Leidensthema…
auch dann nicht, wenn es Frösche regnet…:~)
>
Ausserdem scheinen mir bei rund 70% aller Fz. die Blinker auf
der BAB nicht zu funktionieren…:~)

MfG
Michael Zettler

Mein
Jeep leidet unter Lampenausfall hinten, da brennen abwechselnd
die rechte und linke Rückleuchte durch, wobei das Licht heil
brleibt, der zweite Faden für die Bremse gibt immer auf…

Unser Wrangler YJ hatte bisher (BJ 94) nur einmal kurz aufeinanderfolgend beide Positionslichter vorn (so nenne ich die gerne - Standlicht passt da nicht so richtig) defekt - Altersschwäche. Sonst nix!

Tino

Hallo Tino,

Moin Felix,

neben den technischen Aspekten liegt sicherlich auch eine
Begründung darin, daß viele Fahrerinnen und Fahrer eben nicht
häufig genug kontrollieren, ob eine oder mehrere Lampen kaputt
sind. Ich finde, dies ist ein fast schon verkehrsgefährendes
Verhalten, denn gerade diese Fahrzeuge werden meistens auch
noch relativ schnell bewegt. Da macht es schon etwas aus, ob
der Fahrer nur mit einer Lampe etwas sehen kann oder ob die
volle Beleuchtung zur Verfügung steht.

Das ist ja das Prob. Wenn du auf einer kurvenreichen Landstraße unterwegs bist und von weitem EIN Licht auf dich zukommen siehst, dann guckst du ziemlich verdutzt, wenn’s auf einmal breiter (das Fahrzeug) wird als angenommen

Auch bei den
Rückleuchten finde ich es echt unverantwortlich, da man immer
raten muß (vor allem bei stark verdreckten Rückleuchten, ob da
ein Motorrad oder ein Auto vor einem herumfährt.
Bie Mercedes ist zumindest ab der Baureihe W124 ein
Glühlampenkontrollgerät eingebaut, das im Armaturenbrett eine
Warnleuchte aufflammen läßt, wenn eine Lampe defekt ist. Die
Kontrolleucht geht auch erst dann wieder aus, wenn die Lampe
ausgeschaltet ist.

Gibts auch bei anderen je nach Ausstattung.

Ein technischer Aspekt beim VW Golf IV ist zumindest beim
linken Scheinwerfer, daß man die Batterie ausbauen muß, um die
Lampen zu wechseln. Das machen viele Fahrer lieber in der
Werkstatt und da wird aus einer ampe für 20 DM schnell mal ein
Betrag von 150 oder 200 DM für die Arbeitsstunden. Ich komme
da ein wenig ins Grübeln, ganz ehrlich…
Viel schlimmer und unverantwortlicher finde ich das
EInschalten der Nebelschlußleuchte bei etwas reduzierter
Sicht. Das Ding strahlt nun mal ziemlich hell ab und es ist
immer ein Moment der Verwirrung da, wenn so einer vor Dir
ausschert. Die Nebelschlußleuchte darf ja nur bei einer Sicht
von unter 50m überhaupt erst angeschaltet werden. Zusätzlich
dazu ist dann meines Wissens auch die Höchstgeschwindigkeit
auf 50 km/h begrenzt. Aber die StVO gilt ja eh nur für die
anderen !

Bis denn dann,

Felix
250 TD, 186 TKM

Tino

Moin Michael,

Sichtweiten von unter 50 m bei Sichtbehinderung durch
Nebel
mein altes Leidensthema…
auch dann nicht, wenn es Frösche regnet…:~)

richtig! Meistens die „flotteren“!

Ausserdem scheinen mir bei rund 70% aller Fz. die Blinker auf
der BAB nicht zu funktionieren…:~)

…und in den zwei neuen Verteilerkreisel in Bendorf (Neuwied) blinkt auch fast nie einer beim rausfahren. Ich steh da manchmal bis zu 15! Autos bis ich mal wegkomme ohne das je einer vor mir vorbeifährt.

MfG
Michael Zettler

Tino

Hi Dennis,
die Lampen an sich sind genauso wie die Fassungen schon ok.
Die Spannungsspitzen killen die Lampen.Der Astra ist für seinen Lampenverschleiss berühmt.
Aber da manche Verkehrsteilnehmer es nicht einmal merken (trotz
Kontrolllampe),das sie mit Nebelschlussleuchte oder sogar mit Fernlicht fahren (manchmal aber auch nur mit Standlicht),merken es diese Genossen auch nicht,wenn die Beleuchtung gar nicht mehr funktioniert.
Gruss Sebastian

Hallo,
also diese Nebelschlußleuchten-Fahrer stören mich auch total.
(bin sonst sehr tolerant im Straßenverkehr)
Die bekommen von mir, wenn ich hinterherfahren muss, die volle Beleuchtung incl. Fernlicht hinterrein, bis sie es merken.
…ich weiss, das ist auch nicht erlaubt…

Das mit dem „nicht-blinken“ im Kreisverkehr oder auf der Autobahn sehe ich nicht so eng…denn umsichtiges Fahren und ein bischen mitdenken für die Anderen sind wichtiger wie blinken…

Gruß
Jochen

230CE W124
154tkm
keine defekten Birnen seit Kauf

Geiz und daraus schlechte Qualität Deutscher Autos
Hy,

Mein Bruder war in der Planungsabteilung von VDO und hat dort Armaturenbretter für die deutschen Hersteller entwickelt.
Gerade VW/Audi sind solche Geizkragen, die geben gerade mal eine fehlerfreie Laufzeit von 50.000km vor. Länger müssen Anzeigen und Steckkontakt nicht halten. Jeder Pfennig wird genauestens nachgerechnet und notfalls gestrichen.
Armaturenbrett Audi A8 mit Leuchtstofflampenhinterleuchtung : Sieht nett aus, aber eine normale Lampe ist billiger. Also normale Lampe rein, sieht Scheiße aus aber ist billig.
Golf-Armaturen mit vergoldeten Anschlußkontaken : Ist sicher und hält aber in der Massenproduktion sind verzinnte Anschlüße billiger. Also Anschlüße verzinnt, hält halt nur noch 50.000 km bis zur Oxydation ist aber billig.

Diese Denkungsweise produizert die schlechte Qualität der Deutschen Autos der letzten Jahre und zwingt (mich auch) die Leute dazu, hochwertige und günstigere asiatische Wagen zu kaufen.

Aber es gibt genug Leute die Sagen „Unser aner fährt kan Japaner“ und käuft sich dann einen Opel Mini-Van der von Suzuki gebaut wird, einen Opel-Geländewagen der von Isuzu gebaut wird, einen Ford-Kleinbus der von Mazda gebaut wird, einen VW-VAN der von Ford gebaut oder andere VW die in Spanien gebaut werden, einen Opel mit Diesel-Motor von Isuzu oder Opel die in Polen gebaut werden (ich hatte mal einen Polen-Fiat und kenne die polnischen „Qualität“) usw usw usw. und ist dann stolz darauf das man ein „deutsches“ Auto fährt.

Die Asiaten machen bessere Qualität und sind billiger und die deutschen sollten sich mal darüber Gedanken machen.
Qualität kostet seinen Preis, das stimmt, aber die deutschen Wagen bringen nicht mehr die Qualität für den Preis den sie kosten.

Und gerade der Preis.
Es wird ganz offen (auch von den Herstellern) gesagt, das ein PKW in der Herstellung nur ca. 10% des Endpreises kostet.
Glaubhaft wird das dadurch, das alleine im Händlernetz schon fast 30% des Kaufpreises an Haupthändler und kleinere Händler und den Endkunden verloren geht.
Dazu müßen die Transporteure leben, die Materialhersteller für Achsen und Zubehör und so, und im Ausland sind die deutschen Modelle sowieso drastisch billiger und das wird ja schließlich nicht nur durch die deutschen Preise gesponsort und die nicht vorhandenen deutschen Steuern erklärt.

Ein Leserbrief aus der Auto-Motor-Sport erklärt mir viel.
Ein Porsche-Fahrer fragt in Amerika einen Porsche-Händler, warum in Deutschland ein Porsche exakt doppelt soviel wie in Amerika kostet und weniger Ausstattung hat.
Kommentar des Händlers : Mit euch Deutschen kann man doch alles machen.

Winni the Pooh