Hallo Autofahrer,
ich frage mich immer was an m.schumacher, m.hakinnen und co so besonders ist. Ich meine so schnell um eine Kurve fahren das die Reifen quitschen ist kein Problem. Was macht ein rennfahrer aus, und was muß man dafur können?
Hallo Autofahrer,
ich frage mich immer was an m.schumacher, m.hakinnen und co so besonders ist. Ich meine so schnell um eine Kurve fahren das die Reifen quitschen ist kein Problem. Was macht ein rennfahrer aus, und was muß man dafur können?
…um eine Kurve fahren so, daß die Reifen gerade eben noch nicht quietschen…
Mathias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Reifen quietschen ist nicht schnell. Je mehr die Reifen quietschen desto mehr Energie wird in der Kurve verbraucht.
Stell Dir vor Du rast mit 250 auf eine Kurve zu und möchtest bremsen. Du wartest, Du wartestnoch länger um keine zehntel Sekunde zu verschenken die Kurve scheint für Dich kaum noch zu nehmen und Du steigst in die Eisen so stark es geht. Dann schießt ein Wagen innen an Dir vorbei bremst 30cm vor Dir den Wagen auf 170 und steht schon wieder auf dem Gas. Die Rennfahrerei ist ein Spiel aus Vollgas, Vollbremsung und maximalem Kurvenspeed wobei jeder Deiner Rivalen auf einen Fehler von Dir wartet um Dich zu überholen…
mehr nicht…
)
Jörg
Nun mach mal halblang…das will ich sehen, wie du mit diesen Tempos in die Kurven fährst, mit diesen Autos, und dann auch noch auf der Strecke bleibst.
Ich denke mal, wenn das jeder könnte, gäbe es ne Menge mehr Rennfahrer in der Formel 1.
Mach dir doch mal den Spaß und dreh am Nürnbergring nen paar Runden…dann kannst du dir die Frage sicher schnell selber beantworten.
Gruß,
Vabe
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Schumi ist ne Schwuchtel…
Reifen quietschen ist nicht schnell. Je mehr die Reifen
quietschen desto mehr Energie wird in der Kurve verbraucht.
Stell Dir vor Du rast mit 250 auf eine Kurve zu und möchtest
bremsen. Du wartest, Du wartestnoch länger um keine zehntel
Sekunde zu verschenken die Kurve scheint für Dich kaum noch zu
nehmen und Du steigst in die Eisen so stark es geht. Dann
schießt ein Wagen innen an Dir vorbei bremst 30cm vor Dir den
Wagen auf 170 und steht schon wieder auf dem Gas. Die
Rennfahrerei ist ein Spiel aus Vollgas, Vollbremsung und
maximalem Kurvenspeed wobei jeder Deiner Rivalen auf einen
Fehler von Dir wartet um Dich zu überholen…mehr nicht…
)
…na und? Du beschreibst meinen normalen Weg zur Arbeit…
)))
VERITAS.
Hallo,
Frage vorab: Was für ein Auto fährst Du…?
Versuchtest Du schon mal, mit einem Auto zu fahren, bei dem Du Dich beim Anfahren zwischen durchdrehenden Hinterrädern und dadurch einer mehrfachen Pirouette oder einem traurigen abwürgen entscheiden konntest? Überlege mal: Bei 264km/h sollst Du eine Kurve anbremsen, die Du mit max. 142km/h schaffst. Um auf den richtigen Meter der Strecke zu kommen, bei dem Du zu bremsen beginnst, hast Du eine Toleranzzeit von ca. 14 msec. Das ist 1/70 von dem, was man einem „Standard-Autofahrer“ an Reaktionszeit unterstellt.
Fahre mal 300km/h auf der BAB (oder lass es lieber..:~), und schau´ Dir dann mal die Kurven an - bei 160km/h war die Autobahn noch gerade…
Noch Fragen…?
MfG
Michael Zettler(fPuls =^= v)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo, Schumi!
…ich meine selbstverständlich den anderen Schumi!!!
)))))))))))
VERITAS.
Hi Schumi :o)
Anstelle einer Antwort hab ich dir mein posting von letztem Jahr kopiert als ich mir mal den Spaß gönnte in einem Formel Ford (kleinste Formelklasse) einen Tag zu verbringen …
Gestern durfte ich mich mal so richtig austoben, das Spielzeug hatte 145 PS, ein unsynchronisiertes 4-Ganggetriebe und das war´s eigentlich schon.
Zuerst die Frage des Instruktors „Hat wer eigenes Zeug dabei ?“ Mist, denke ich mir, ich dachte man darf nicht, wegen feuerfest und so, deshalb hab ich meinen Cart-Overall zu Hause gelassen. War aber gut so, die zur Verfügung gestellten Anzüge sind wattiert und es war recht kalt. Nur mit dem Helm war ich nicht recht glücklich, einfach nicht der eigene … Gottseidank gab es auch das richtige Schuhwerk. Handschuhe hatte ich sicherheitshalber die eigenen mit.
Einsteigen und Sitzposition waren … äh … gewöhnungsbedürftig, aufgrund meiner Körpergröße (184 cm) wurde der Sitz einfach rausgeschmissen und durch Schaumgummimatten ersetzt. Mit den Schultern stieß ich trotzdem links und rechts an, aber daran gewöhnt man sich rasch. Schalthebel ist winzigklein und liegt praktisch am rechten Oberschenkel an, beim Zurückschalten auf die Erste war das anfangs echt problematisch. Meine 44er streiften beim Gasgeben das Bremspedal leicht, also bewußt den Schuh etwas nach rechts drehen … paßt. Dann wird man mit dem 6-Punkt-Gurt festgezurrt, das Lenkrad wird wieder montiert, fertig.
Dann auf zur Schaltlektion, also Gewöhnung an das Getriebe, die Sitzposition etc. … Zündung ein, die Benzinpumpe beginnt zu surren und mit einem kurzen Druck auf den Starterknopf erwacht das Tier hinter dir zum Leben. Erste rein … Mist, geht nicht. Ach ja, unsynchronisiert … also Kupplung sanft kommen lassen und den Ganghebel nach vorne drücken … °klack°. Gut, jetzt aber ab auf die Strecke. Die war noch naß, aber es waren eh Regenreifen drauf. Der Instruktor sagte noch „Paß auf, West Zwei ist ziemlich rutschig“. Ich °jaja, rutschig, schon recht …° und ab gings. Erste, Zweite, Dritte … läuft ja prächtig … Naja, in der zweiten Kurve ringelte ich mich schon ein °kicher° Das Ding ist irre giftig, wenn du nicht vor der Kurve mit dem Bremsen fertig bist kannste schon das Kreuz drüber machen. Vom Gas gehen hilft nur ein bißchen, der Rest ist Hoffen von °Oh Gott, hoffentlich geht sich das ohne Bremsen aus° bis °Kurvenscheitelpunkt erreicht, jetzt nur nicht zuviel Gas sonst schmiert das Heck weg°.
Als ich die Kiste aus dem Gras wieder raus hatte gings ein bißchen besser, aber das Gefühl war wie auf Schmierseife. nach einer Viertelstunde wurden wir wieder reingaholt und gingen die Strecke zu Fuß ab. Schaltpunkte, Ideallinie, Bodenwellen etc. wurden gezeigt. Mittlerweile war es aufgetrocknet, Slicks wurden auf die Autos montiert und dann der erste freie Turn. Vor dem Bergauf-S sollten wir auf die Erste zurückschalten. Klingt lächerlich, die geht aber immerhin bis 95. Dann Zweite, eine kleine Schikane mit Hütchen, Dritte und da kommt schon West-1 … aaaaah, nicht in der Kurve bremsen … ab Kurvenscheitelpunkt sanft beschleunigen, die Linie halten, in West-2 innen möglichst an die Curbs ran und dann volles Rohr … Jessas, unglaublich wie der in der Dritten anreißt … vor dem leichten Rechtsknick die Vierte und feste druff … ein Gefühl als ob du durch ein bewegtes Zoom schaust, der Motor brüllt nochmals auf und preßt dich nach hinten, alles fliegt an dir vorbei … aaaaarggghhhh da ist schon die nächste Schikane, da sollte vorher die Zweite rein … zu spät, aber die Start-Ziel-Kurve grade noch gekriegt. Dann innen an der Bodenwelle vorbei, sonst hebst du ab und landest im Reifenstapel, Dritte voll … runter auf Zweite, Erste und wieder hinein in das Bergauf-S …
Mit der Zeit ging es besser, man wird übermütig bis mich ein Instruktor mit der roten Fahne reinholte und mir sanft erklärte daß am Ende der Geraden knapp 170 anlägen und ich doch BITTE daran denken solle. Immerhin wäre es noch ein bißchen naß und so ein Ding kostet knapp 60.000 DM °schluck°.
Na gut, also etwas schaumgebremster auf der Geraden, den Bremspunkt ein wenig vorverlegt, was das Gesicht des Instruktors ein bißchen entspannt :o)
Aber so richtig wohl fühle ich mich noch nicht, die Schaltung hakt und will nachdrücklich bedient werden, der Motor brüllt und vibriert, das Gaspedal hat einen viel zu kurzen Weg, einmal antippen und das Heck fängt an zu rutschen …
Im nächsten Turn läuft alles viel besser, mittlerweilen hat es zu regnen begonnen, die Reifen wurden wieder umgesteckt auf Regen und alle Schaltpunkte sind +1, also alles einen Gang höher zu fahren. Die Rundenzeiten liegen etwa 10 Sekunden über jenen vom ersten Turn und man hat jetzt echt Zeit sich auf die Linie zu konzentrieren. Ich hänge mich außerhalb der Gischtfontäne an einen wahnsinnigen Deutschen °grins° an und wir drehen vergnügt unsere Runden. Plötzlich die karierte Flagge … was, schon aus ? Schade … jetzt begann es grade Spaß zu machen …
Die Zeit verging wie im Flug, alle sind voller Adrenalin und total aufgekratzt. Die Rundenzeiten werden ausgedruckt … na, nichtmal so schlecht. Oberes Drittel, aber zur Top-Zeit fehlen zwei Sekunden. Nächstes Mal … °grins°
Tiger
Lieber Veritas!
Ich diagnostiziere eine überhöhte Selbsteinschätzung gepaart mit schlechtem Benehmen.
Ich verschreibe daher: Rennfahrerlehrgang bei Walter Lechner(Hallo Tiger-war super) oder anderer gleichen Institution zwecks Selbstfindung.
Minator
Hi „schumi“
Ein bischen Talent und ein klein wenig Fahrgefühl gehören schon
dazu,aber im Grunde sind es die möglichen und die wahrgenommenen
Gelegenheiten in diesem Metier eine Chance zu bekommen.Ich bin
überzeugt,daß es hunderte,wenn nicht tausende von Leuten gibt,
die einem Schumi oder Frentzen um die Ohren fahren würden,wenn
sie denn auch diese Möglichkeiten gehabt hätten.M.und R. Schum.
sind von Kindesbeinen an im Kart gesessen wegen des Gewerbes,das
die Eltern betrieben;bei H.-H.Frentzen war es die Finanzkraft der
Eltern,ebenso wie bei Nick Heidfeld und vielen anderen.
Ich habe vor einiger Zeit erlebt,wie bei einem Schützenverein,
der mehrere „Pokal- und Bundessieger“ in seinen Reihen aufbot,
bei einem „Publikumsschießen“,an dem jeder teilnehmen konnte,
der Beste des Vereins nur auf dem 9.Platz landete.Kann Zufall
gewesen sein,was ich aber nicht glaube,da alle 8 vor ihm plazier=
ten unter Angabe der verschiedensten Gründe,einen Vereinsbeitritt
ablehnten.
Du siehst,das ganz nach „obenkommen“ ist meistens eine Frage des
Geldes und der Ambitionen oder auch Gelegenheiten.
MfG
Hans Lorenz
Na Bravo und wahrscheinlich könntest Du auch Boris Becker, Andre Agassi und Konsorten vom Platz fegen, wenn Deine Eltern Dich nur früh genug in die Tennisschule geschickt hätten. Vom Fußball ganz zu schweigen, denn da haben wir ja speziell in Deutschland ein Volk von verhinderten Beckenbauers.
Spaß beiseite, F1 besteht eben aus vielmehr als schnell um Kurven zu sausen. Es ist die Abstimmung des Autos, das „hören“ und „fühlen“ von Optimierungspotenzial im eigenen Auto usw.
Ganz davon abgesehen hatte ich mal die Gelegenheit mit einem DTM AUDI und dazugehörigen Fahrer um den Flugplatz in Manching zu donnern. Ich halte mich eigentlich (wie alle deutschen) für einen recht sportlichen Autofahrer, aber das hatte mehr mit lebensmüde und unverantwortlich (nur in meinen, nicht in den Augen des Fahrers) zu tun als mit Autofahren. Anbremspunkt um wenige Zehntel verpassen entscheidet schon über Reifenstapel, Pistenmauer, Leben, Tod oder Sieg. Ob das soviele können, wage ich zu bezweifeln. Einen Serienporsche mit Höchstgeschwindikeit über die Autobahn zu jagen ist schon anstrengend genug, das ganze potenziert auf einer Rennstrecke zu tun, grenzt aber nicht nur an physischen, sondern vielmehr noch an psychischen Streß, dem m. M. nach nicht viele gewachsen sind.
Aber nichts desto trotz eine nette Diskussion, um mal wieder den teutonischen Größenwahn zu belegen, …
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Christoph
Wahrscheinlich glaubst du auch,daß die Politiker die Elite des
Landes repräsentieren.
Nichts für ungut
Hans Lorenz