fahre mit einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit und nutze dabei einen park+ride-Parkplatz, ca. 300 m von der Autobahnauffahrt entfernt. Abends fahre ich dann diese besagten 300 m auf die Autobahn zurück. Der Motor ist eiskalt (besonders im Winter). Überlege dann immer, wie schnell ich mit dem kalten Motor anfangs auf der Autobahn fahren soll. Ein Verkehrshindernis will man nicht werden - andererseits ist eine zu hohe Geschwindigkeit (Drehzahl) schädlich.
Meine Fragen:
a) Wie schnell sollte ich (maximal) mit kaltem Motor fahren/alternativ welche Dauer-Drehzahl?
b) Wie lange sollte ich diese Geschwindigkeite beibehalten (Minuten bzw. Kilometer); reicht die Kühlwassertemperaturanzeige???
c) Fahre einen Diesel, gibt es da einen Unterschied zu einem Benzinfahrzeug?
Nach gut 1,3 Mio. km mit Benzinern und Diesel kann ich nur eine Antwort geben. Wer seinen Wagen bei - 20 Grad C von 0 auf 100 in 5 sec. treibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Motor sauer wird.
Kein Warmlaufen! Das ist das größte Gift für den Motor (Kondenswasserbildung, der zähe Ölfilm kann abreißen). Also das kalte Auto vom Eis befreien, dann bibbernd einsteigen, starten und gleich losfahren!
Ganz normal, besonders beim Diesel, hochschalten. Also das Übliche: 20 - 40 - 60 - 80. Bei der Drehzahl, siehe Tempoangaben, nicht voll hochdrehen (wenn ich Dich um 5 Uhr früh bei -20 Grad C aus dem Bett schmeiße, hast auch noch keine Lust zum 100 m Lauf in Weltrekordsgeschwindigkeit, oder?)
Was die Kühltemp. angeht, die braucht eine Zeit, bis sie „voll“ da ist, d.h. brauchst eigentlich gar nicht groß beachten.
nach wenigen Minuten, ich sag mal 3 - 5 km, ist der Motor voll da, wenn die Kühltemp. „da“ ist, ohnehin.
Im Winter besonders darauf achten, daß Külwasser ausreichend sicher ist (genügend Frostsicher) und der Sprit ok ist.
Eine Dieselheizung schadet nicht! Ich hatte in Dieselfahrzeugen eine solche Heizung drin und dann keine Probleme mit dem Starten (kleiner Hinweis: die Dieselgedenkminute ist unbedingt einzuhalten!), anders dagegen bei größerer Kälte ohne Dieselheizung (auch wenn angeblich der Sprit bis -22 Grad C nicht klumpen soll). Das zähflüssige Paraffin im Sprit hat schon manche Bocksprünge beim Wegfahren verursacht. Darum solltest, wenn Du in einer kalten Region wohnst (Alpen, Schwäb. Alb oder andere Mittelgebirge) eine Dieselheizung, auch wenn der Wagen in der ungeheizten (!) Garage steht, einbauen lassen (ich wohnte mal auf 736 m/NN und habe so meine Erfahrungen gemacht).
Bei Benziner gilt fast alles; bis auf die spezifischen Besonderheiten des Diesels.
Das sind meine Erfahrungen.
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nach wenigen Minuten, ich sag mal 3 - 5 km, ist der Motor
voll da, wenn die Kühltemp. „da“ ist, ohnehin.
Im Winter besonders darauf achten, daß Külwasser
Zu diesem Punkt hab ich so meine Bedenken. Wenn die Kühlwasseranzeige in der Mitte bzw. Idealtemperatur steht, was bei meinem BMW 318iS (e36, 1997) unter umständen nur wenige Minuten dauert, heisst das noch lange nicht, dass das Öl auch diese Temperatur hat (deshalb wird der M3 als „Raser-Maschine“ wohl noch eine Öltemp.-Anzeige haben). Deshalb würd ich in den ersten 15 Minuten nicht voll heizen mit der Kiste. Ich hab auch mal an einem Ort gearbeitet, wo die Autobahneinfahrt unter Umständen weniger als eine Minute entfernt war. Ich hab da immer drauf geachtet, zumindest in den ersten 10 Minuten nicht über 3.500 Umdrehungen (Benziner) zu gehen, im Winter lieber noch etwas länger. Bleibt hinzuzufügen, dass der Wagen immer in einer Tiefgarage stand, im 3. UG, wo’s wohl nie unter 10 C wird.
Das mit dem Kühlwasser stimmt defintiv nicht.
Bei ausnahmslos jedem Wagen mit Öl- und Wassertemp.anzeige, den ich bisher gefahren hatte, verhielt sich das umgekehrt.
Daher denke ich ist es sinnvoll, den Wagen die ersten 5 km unterhalb 3.000 U/min. zu bewegen.
Sommer wie Winter, im Winter vielleicht etwas länger.
besitzt man ein Öltemperaturanzeige, würde ich empfehlen, 80°C abzuwarten.
wir haben in den älteren Omnibussen noch die bei Mercedes-Benz früher (auch heute bei den PkW noch ??) üblichen Ölmanometer.
Selbst wenn das Wasser seine 80°C hat, dauert es nochmal ein bißchen, bis das Öl auch so heiß ist. Das sehe Ich dann, wenn das Manometer im Leerlauf auf „seinen üblichen Betriebstemperaturwert“ sinkt.
Bei den Bussen geht es deswegen schneller, als beim PkW, weil wir in den Motoren Ölkühler haben, die umgekehrt beim Warmfahren das Öl aufheizen… und später bei Beanspruchung des Motors kühlen.
natürlich dauert es länger bis sich das Öl richtig erwärmt hat (80°). Aber der Frager will doch nicht wissen wann er bis zum roten Bereich drehen kann sondern wann er „normal“ fahren kann. Dafür reicht eigentlich die Wassertemperaturanzeige.
Max
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Hallo Christoph!
Wenn ich mir so überlege, was hier schon alles geschrieben wurde über Autos, dann müßtest Du erstmal 10 km neben der Autobahn herfahren, um dann mit dem wohltemperierten Motor auf die Autobahn zu fahren.
Wenn ich mir dann aber auch überlege, was man so in Skandinavien, Kanada und sonst wo auf der Welt für winterliche Verhältnisse hat, so kann man doch in unseren „warmen“ Breiten diese Kaltstartangst vergessen. Für Skandinavienexperten mit dem nun folgendem Einwand, die Autos dort werden immer vorgeheizt: Nicht alle, nur ein kleiner Prozentsatz.
Die Italiener mit ihren Plusgraden machen sich bei +5° die gleichen Gedanken.
Außerdem geht hier bei www unter Motorenexperten das Gerücht um, wenn man zu oft langsam fährt, besonders bei tiefen Temperaturen, läuft Benzin ins Öl und das ist natürlich unangenehm.
Also fahre zügig los und wenn Du die Autobahn erreichst, ist es doch nur wichtig, etwas schneller als die Brummis zu sein und das ist dann für den Motor keine große Überleistung. Du mußt ja nicht gleich wie ein Rennfahrer abgehen.
Am besten Motor starten und sanft losfahren.
Keine zu hohen und auch keine zu niedrigen Drehzahlen,
kein Vollgas.
Ich wohne auch nahe der Autobahn.
In der Früh rehe ich mich in die LKW’s ein.
Die 85 km/h wird der kalte Motor schon aushalten.
Winn des Kühlwasser die Betriebstemperatur erreich hat, dauert
es typischerweise nochmals so lange, bis das Öl die Betriebs-
temperatur erreicht hat, dann kannst Du nichts mehr kaputt machen.
Versuche meinen Diesel mit ca. 100 km/h bei etwa 2000 Touren, 5. Gang, warmzufahren. Das sollte dem Motor nicht schaden und zum Verkehrshindernis für Brummis werde ich dann auch nicht.
Wie ich herausgefunden habe, besitzt mein Diesel einen Ölkühler. Wenn ich den Beitrag von Dennis richtig verstehe, erwärmt ein Ölkühler aber nur bei Bussen in der Warmlaufphase den Motor - und nicht beim Pkw. Schade.
Das mit dem Ölkühler kann man so pauschal nicht sagen - da gibt es so 'ne und so 'ne…
Es gibt auch im PKW-Bereich Ölkühler, die über das Kühlwasser kühlen (und nach dem Kaltstart erst mal das Öl anwärmen), aber häufiger ist wohl der Luft-Kühler, der die Wärme an die Außenluft abgibt. Hier ist natürlich nichts mit Vorwärmung.
Was für ein Auto hast Du denn? Und wie sieht der Ölkühler denn aus?
Schönen Gruß,
Robert
Wie ich herausgefunden habe, besitzt mein Diesel einen
Ölkühler. Wenn ich den Beitrag von Dennis richtig verstehe,
erwärmt ein Ölkühler aber nur bei Bussen in der Warmlaufphase
den Motor - und nicht beim Pkw. Schade.
Wie macht denn der Ölkühler das, das Öl anwärmen???
Welche Wärmequelle nimmt er denn dazu? Das kalte Kühlwasser?
Bis das Kühlwasser warm ist, ist auch das Öl soweit, daß es bedenkenlos hochgefahren werden kann.
Der Ölkühler, der auch Öl anwärmt, schaltet im Winter, bei geringer Belastung des Motors um und hält das Öl in Betriebstemperatur.
Wie macht denn der Ölkühler das, das Öl anwärmen???
Ganz einfach: da der Ölkühler vom kleinen Kreislauf des Kühlwassers umströmt wird, bekomme Ich das Öl auch im Leerlauf warm, da Ich ja mit der Standheizung das Wasser ruckzuck auf 80°C bringe…
Welche Wärmequelle nimmt er denn dazu? Das kalte Kühlwasser?
Nö, wie oben gesagt, das warme. Wird nämlich der Motor nur ganz sachte belastet, braucht das viele Öl ewigkeiten bis es warm ist.
Und wie ein Vorredner schon sagte, es gibt Ölkühler die sind unten an den Wasserkühler integriert, so wie z.B. bei Automatikgetrieben, und es gibt Ölkühler, die sind frei montiert. So hatte z.B. die deutsche Version der TOYOTA Carina einen Ölkühler, die amerikanische nicht… wegen der deutschen Autobahnvollgasheizer. Und Toyota ist eben bestrebt seinen Kunden langlebige Qualität anzubieten…
Jaaaaaaaa, mit Standheizung!!! Wenn ich so etwas habe, rede ich doch über das Problem des Warmfahrens überhaupt nicht mehr.
Ich war von einem normalen Auto eines normalen Arbeitnehmers ausgegangen. Und das hat keine Standheizung!!
Werner, hör auf zu moppern!
Das Kühlwasser WIRD schneller warm als das Motoröl!!!
Auch OHNE Standheizung.
Glaub es oder laß es… Ist mir WURSCHT!
Jaaaaaaaa, mit Standheizung!!! Wenn ich so etwas habe, rede
ich doch über das Problem des Warmfahrens überhaupt nicht
mehr.
Übrigens bringt die Standheizung auch nur das Kühlwasser, nicht aber das Motoröl auf Temperatur. Insofern hättest Du AUCH DANN „das Problem“ des Warmfahrens: denn wer einen Motor mit kaltem Öl kräftig tritt, ist selber schuld - auch wenn Kühlwasser und Innenraum schon schön warm sind…
Ich war von einem normalen Auto eines normalen Arbeitnehmers
ausgegangen. Und das hat keine Standheizung!!
Übrigens: ich BIN ein ganz normaler Arbeitnehmer, und meinem Auto (Neupreis 1999: 20.034,-DM!) HABE ich letztes Jahr eine Standheizung spendiert…
Igitt - gebrauchte Wörter…
Waren aber gar nicht naß!
Wie kann Ich das gutmachen ??
Wie wärs mit einem Bewertungspunkt??? ))
Ach Quatsch - diese Antwort mußte halt einfach raus!
Ist schon ein Thema für mich seit ich mir vor zwölf Jahren zum erstenmal ein Ölthermometer ins Auto gebastelt hatte…
Wenn das Kühlwasser vorgeheizt wird, wird der gesamte Motorblock plus Öl vorgeheizt.
Das Öl natürlich nicht auf Betriebstemperatur, aber die Viskosität sinkt durch die paar Grade und ist für den Anfahrbetrieb in gutem Zustand.
Eine Aufheizung des Kühlwassers ohne gleichzeitige Aufheizung des Blocks und Öl scheint mir doch mysteriös. Gehört dann wohl in das Brett „Para“.
Hat doch mit Moppen nichts zu tun, ist ganz einfache Wärmewirtschaft.
Wenn das Kühlwasser vorgeheizt wird, wird der gesamte
Motorblock plus Öl vorgeheizt.
Das Öl natürlich nicht auf Betriebstemperatur,
EBEN!!!
aber die
Viskosität sinkt durch die paar Grade und ist für den
Anfahrbetrieb in gutem Zustand.
Nicht in einem SO guten Zustand, wie ich mir das wünschen würde.
Aber es wird dann bei der Fahrt etwas schneller warm und darüber freue ich mich natürlich auch…
Eine Aufheizung des Kühlwassers ohne gleichzeitige Aufheizung
des Blocks und Öl scheint mir doch mysteriös. Gehört dann wohl
in das Brett „Para“.
Um wieviel Grad erwärmt sich denn der MOTOR bei Betrieb einer Standheizung? Insbesondere vor dem Hintergrund, daß ich zumindest MEINE Standheizung nur etwa eine Viertelstunde vor der Abfahrt einschalte…
Zur Verdeutlichung: einen Motor in Betriebstemperatur möchte ICH nicht anfassen! Wenn aber nur die Standheizung den Motor nach deiner Meinung „aufgeheizt“ hat, dann ist er bestenfalls ein wenig warm auf der Oberfläche!
Übrigens befindet sich bei stehendem Motor das meiste Öl unten in der Ölwanne, fernab von jeder Verbindung zum (warmen) Wasserkreislauf! Und wenn deiner Meinung nach DAS schon reichen sollte, um das Öl aufzuwärmen, dann gehört eher DAS zu deinem „PARA“…
(Oder kommst Du aus der Fernwärme-Branche???)
Wahrscheinlich wird dein Motoröl sogar dann warm, wenn neben deinem Wagen ein Auto mit laufendem Motor steht!
Hat doch mit Moppen nichts zu tun, ist ganz einfache
Wärmewirtschaft.
Sollte das ein absichtliches Eigentor von Dir sein ?
Natürlich erhälst Du nicht die volle Erwärmung, wenn Du nur 15 Minuten aufwärmst!
Bei 5 Minuten wären es noch weniger! Aber, das kannst Du Dir sicher denken! Bei einer Stunde wäre Dein Motor durchgewärmt. Durchgewärmt heißt nicht, daß er qualmt.
Warm an der Oberfläche? Ja, sicher nur warm an der Oberfläche . Wie sollte es auch anders, die Umgebungstemperatur der Außenluft kühlt sofort den Motor außen ab bzw läßt nicht zu, daß er warm wird. Wichtig ist auch nicht diese Temperatur , sondern die im Block und die ist bedeutend höher.
Das meiste Öl ist in der Wanne, richtig. Aber die Ölwanne hängt bei modernen Motoren nicht mehr 5 cm über dem Boden, wie beim Lanz-Bulldog, sondern ist direkt am Motor. Kaum noch als Ölwanne zu bezeichnen. Große Teile des Öls befinden sich im Stillstand in der Kurbelwelle, in den Lagern, in der Schmierölpumpe, in den Verstrebungen des Blocks und in und an der Nockenwelle. Dieses Öl wird mit angewärmt, vermischt sich mit dem nicht so warmen in der Wanne und die Heizung hat ihren Zweck erfüllt.
Natürlich nur bei, den Temperaturen entsprechender, Heizdauer.
Und dann noch was, wenn Dir eine Antwort nicht gefällt, laß es nicht an an dem Beantworter aus, Du bist hier nicht im Amt oder brauchst Du das hier zum Abreagieren?