Also, auf der A-4 ( Köln) wird morgens die Standspur bei
Berufsverkehr freigegeben, ist schon eine tolle Sache.
Verführt aber zum Rechtsüberholen.
…was bis 120 Km/h sowieso sofert freigegeben werden sollte!
Gestern auf der A9x könnte ich theoretisch 10 Km lang auf der rechten Spur an bestimmt 200 Autos vorneigefahren sein, ohne auch nur in den Anschein einer brenzligen Situation zu kommen.
Da es ja in D zum guten Ton unter den durchschnittlichen Wenigfahrern gehört, mitte-links zu fahren (und zu wählen (), könnte man die rechte Spur auch kontrolliert freigeben, oder nicht…?
Da es ja in D zum guten Ton unter den durchschnittlichen
Wenigfahrern gehört, mitte-links zu fahren (und zu wählen
(), könnte man die rechte Spur auch kontrolliert freigeben,
oder nicht…?
anstatt immer mehr, immer breitere, immer schnellere straßen zu fordern, könnte man auch endlich mal von der bequemlichkeit des individualverkehrs weg! ich möcht mal wissen, wie viele alleinfahrer jeden tag im stau stehen, die ein-und dieselbe strecke haben, evtl. in EINUNDDIESELBE stadt fahren! und evtl. sogar noch in einunddenselben stadtteil, mit gleichen oder ähnlichen arbeitszeiten!
würde jeder von denen ne fahrgemeinschaft mit einem anderen bilden, wären’s schon 50% autos weniger. ob’s dann auch noch jeden morgen stau gibt?
Da es ja in D zum guten Ton unter den durchschnittlichen
Wenigfahrern gehört, mitte-links zu fahren (und zu wählen
(), könnte man die rechte Spur auch kontrolliert freigeben,
oder nicht…?
anstatt immer mehr, immer breitere, immer schnellere straßen
zu fordern, könnte man auch endlich mal von der bequemlichkeit
des individualverkehrs weg!
Auch eine Fahrgemeinschaft ist noch Individualverkehr.
Ich bin aber Deiner Meinung, daß man durchaus mal mit seinen Nachbarn darüber reden könnte, wo und wann sie arbeiten und dann ggF. einen Pool gründen.
Ich warte nun noch auf den Hinweis zum öffenltichen Nahverkehr.
Das ist auch immer ein witziges Thema wenn man bedenkt, daß 3-mal die Woche morgens im BR nach den Staumeldungen auch Verzögerungen bei der Münchner S-Bahn durchgesagt werden.
Auf den Stau kann ich mich wenigstens verlassen…
Grüße,
Mathias
ich möcht mal wissen, wie viele
alleinfahrer jeden tag im stau stehen, die ein-und dieselbe
strecke haben, evtl. in EINUNDDIESELBE stadt fahren! und evtl.
sogar noch in einunddenselben stadtteil, mit gleichen oder
ähnlichen arbeitszeiten!
würde jeder von denen ne fahrgemeinschaft mit einem anderen
bilden, wären’s schon 50% autos weniger. ob’s dann auch noch
jeden morgen stau gibt?
Da es ja in D zum guten Ton unter den durchschnittlichen
Wenigfahrern gehört, mitte-links zu fahren (und zu wählen
(), könnte man die rechte Spur auch kontrolliert freigeben,
oder nicht…?
anstatt immer mehr, immer breitere, immer schnellere straßen
zu fordern, könnte man auch endlich mal von der bequemlichkeit
des individualverkehrs weg!
Auch eine Fahrgemeinschaft ist noch Individualverkehr.
ja sicher. aber lange nicht so individuell wie „einzelverkehr“. und auch nicht so bequem wie dieser. in einer fahrgemeinschaft muß man sich anpassen, flexibel sein, kompromisse eingehen, auf andere rücksicht nehmen… in einer wirklich modernen gesellschaft sollte das für niemanden ein problem sein.
Ich bin aber Deiner Meinung, daß man durchaus mal mit seinen
Nachbarn darüber reden könnte, wo und wann sie arbeiten und
dann ggF. einen Pool gründen.
eben
Ich warte nun noch auf den Hinweis zum öffenltichen
Nahverkehr.
auch ne alternative. aber wie du schon gesagt hast: in sachen pünktlichkeit muß hier noch einiges passieren.
vielleicht noch ein gedanke dazu: als wir (hier) noch zur schule gingen, und das waren immerhin 13 jahre, sind wir jeden tag pünktlich hin- und pünktlich wieder heimgekommen. und keiner hat gesagt „och menno, wenn ich doch nur ein auto hätt!“.
du hast vollkommen recht, wenn die Autofahrer Fahrgemeinschaften bilden würden, würden sich die Staus reduzieren. In Amerika gibt es bereits Spuren, die nur für Autos zugelassen sind, in denen mehr als zwei Personen sitzen. Das wird auch ziemlich streng überwacht und funktioniert auch. Dies könnte man auf den Autobahnen einführen, die linke Spur absofort für Mehr-Insassen-Autos.
In einer
fahrgemeinschaft muß man sich anpassen, flexibel sein,
kompromisse eingehen, auf andere rücksicht nehmen… in einer
wirklich modernen gesellschaft sollte das für niemanden ein
problem sein.
Wenn ich da mal meinen Sanf dazu tun darf: Fahrgemeinschaften klappen eigentlich dann am besten, wenn sämtliche Teilnehmer zu festen Zeiten mit der Arbeit beginnen bzw. aufhören. Bei welchem Job ist das aber denn noch der Fall? Ich habe z.B. zwei Kollegen, die im Umkreis von 2km von mir wohnen. Es wäre kein Problem, dass jeweils einer die anderen einsammelt. Wir haben darüber auch schon öfter diskutiert.
Aber: Wie in vielen Firmen haben wir Gleitzeit und es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass der eine oder andere mal bis 19 oder 20 Uhr arbeitet, weil Termine drängen. Man kann nicht zum Kunden oder zum Chef sagen: „Tut mir ja leid, dass wir den benötigten Entwurf heute nicht mehr fertig bekommen - es ist 16:57 Uhr, ich muss zu meiner Fahrgemeinschaft!“.
Meiner Meinung nach wird es desto schwieriger, FG einzurichten, je flexibler die Arbeit selber wird (was ja von den Arbeitsgebern so propagiert wird).
Aber: Wie in vielen Firmen haben wir Gleitzeit und es ist eher
die Regel als die Ausnahme, dass der eine oder andere mal bis
19 oder 20 Uhr arbeitet, weil Termine drängen. Man kann nicht
zum Kunden oder zum Chef sagen: „Tut mir ja leid, dass wir den
benötigten Entwurf heute nicht mehr fertig bekommen - es ist
16:57 Uhr, ich muss zu meiner Fahrgemeinschaft!“.
Meiner Meinung nach wird es desto schwieriger, FG
einzurichten, je flexibler die Arbeit selber wird (was ja von
den Arbeitsgebern so propagiert wird).
Da hast Du schon recht, nur denke ich sind das noch Ausnahmen.
In den allermeisten Firmen über 80 MA sind die Arbeitszeiten recht fix. Und wenn einer mal eine halbe h länger bleiben muß, sollte es o.k. für die anderens ein, eben auch noch ein bisschen was zu tun.
Das Problem ist hier der Freizeitstreß.
Jeder Keuler will 100.000 Mark verdienen, dabei aber nur 30h arbeiten.
Um 16 Uhr ist die Arbeit zu ende und um 16.25 wartet die Frau schon mit dem Reiniger, um das Wohnmobil zu waschen und um 17 Uhr muß man ja im Biergarten sein.
Gestern auf der A9x könnte ich theoretisch 10 Km lang auf der
rechten Spur an bestimmt 200 Autos vorneigefahren sein, ohne
auch nur in den Anschein einer brenzligen Situation zu kommen.
Da es ja in D zum guten Ton unter den durchschnittlichen
Wenigfahrern
Ich denke, es sind hauptsächlich Mittel- bis Vielfahrer, die, wie auf der Perlenkette aufgereiht, in der linken Spur fahren während die mittlere und linke Spur wesentlich weniger frequentiert werden. Und dann meistens solche, die meinen, ein „großes“ Auto mit wahnsinnigen 100 -120 PS zu haben und nicht im entferntesten mal für die anderen mitdenken.
gehört, mitte-links zu fahren (und zu wählen
(), könnte man die rechte Spur auch kontrolliert freigeben,
oder nicht…?
Grüße,
Mathias
Aber mal nachgedacht: Darum geht`s hier gar nicht!
Was mir vor allem in Bautstellen aufgefallen ist: Wenn da ein Schild für die Freigabe des Standstreifens steht, rafft das keiner. Bei einer „nach rechts Führung“ von z. B. drei Spuren sind´s nach Meinung der meisten in der Baustelle nur noch 2 Spuren. Der Standstreifen ist dann immer leer. Erst wenn einer den Anfang macht, greift´s bei dem einen oder anderen auch im Bewustsein.
Ich finde, heutzutage sollte in der Fahrschule ein Kurs gemacht werden, bei dem das Umdenken auf neue Situationen trainiert wird, oder wie in USA üblich alle paar Jahre der Führerschein erneuert werden. Dann werden neue Regelungen auch wesentlich schneller angenommen (siehe Kreisverkehr).
Tino