Spritverbrauch Opel Omega Caravan

Hi Opel-Omega-Fahrer,

ein Bekannter von mir meinte neulich, ein Opel Omega Caravan der Baujahre 1995 bis heute mit 2 Liter Benzin-Motor und Schaltgetriebe würde saufen wie ein Loch. Es war da die Rede vonwegen „… unter 10 Liter tut sich da gar nix…“
Mit größerem Motor hätte er noch erheblich mehr Durst.

Was braucht Ihr mit dem Teil?

Hallo Thomas,

was erwartest Du? 10 bis 12 Liter/100 km und je nach Fahrweise und Einsatz (Kurzstrecke, Beladung) auch deutlich mehr sind völlig normal für so ein schweres und großes Fahrzeug.

Wer behauptet, ein Auto mit Otto-Motor über 100 PS und rund 1,5 t Leergewicht verbraucht im Schnitt deutlich unter 10 l/100 km, hat entweder noch nicht selbst genau nachgerechnet oder lügt sich in die Tasche.

Gruß
Wolfgang

Also, ich glaube wohl kaum, daß ich mir irgendwas vormache. Ich führe genaues Fahrtenbuch.

Der Spritverbrauch hängt wohl sehr vom Fahrstil ab. Ich fahre Landstraße mit 75-80, Autobahn

Hallo,

stimmt! Auf der Landstraße mit 80 km/h und auf der Autobahn mit

was erwartest Du? 10 bis 12 Liter/100 km und je nach Fahrweise
und Einsatz (Kurzstrecke, Beladung) auch deutlich mehr sind
völlig normal für so ein schweres und großes Fahrzeug.

dem will ich aber deutlich widersprechen

Wer behauptet, ein Auto mit Otto-Motor über 100 PS und rund
1,5 t Leergewicht verbraucht im Schnitt deutlich unter 10
l/100 km, hat entweder noch nicht selbst genau nachgerechnet

ich behaupte das. Ich hab einen Passat Variant, BJ. 1994, 2-L-Motor, 115 PS, Leergewicht 1300 kg. Dem hab ich Ende letzten Jahres gut beladen von Hannover flott (160 bis 180 km/h) in einem Rutsch runtergebracht nach Südbayern. Verbrauch: 8,5 l.

Auch sonst brauch ich äußerst selten 10l oder mehr und ich fahr nun wirklich nicht langsam auf der Autobahn.
Vorlügen tu ich mir auch nichts. Ich schreib ein Fahrtenbuch.

Tom

Wer behauptet, ein Auto mit Otto-Motor über 100 PS und rund
1,5 t Leergewicht verbraucht im Schnitt deutlich unter 10
l/100 km, hat entweder noch nicht selbst genau nachgerechnet
oder lügt sich in die Tasche.

Wie sieht es mit einem Astra 1,8l 16V 125PS aus (EZ 12/2000)? Gewicht vollgetankt, ohne Fahrer etwa 1,3 t. Verbrauch nach 7.000 km etwa 7,5 l bei Mittelstrecken (keine Autobahn, halb Land, halb Stadt) mit „anständiger“ Fahrweise.

Der grösste Einflussfaktor beim Spritverbrauch ist und bleibt der Mensch!

Dass der Omega ein Schluckspecht ist sollte aber langsam bekannt sein. (Wie das mit den ganz neuen Modellen aussieht kann ich nicht sagen.)

Bernd

Hallo Wolfgang,

Wer behauptet, ein Auto mit Otto-Motor über 100 PS und rund
1,5 t Leergewicht verbraucht im Schnitt deutlich unter 10
l/100 km, hat entweder noch nicht selbst genau nachgerechnet
oder lügt sich in die Tasche.

Noch ein Beispiel:
Opel Zafira 1,8, Leergewicht 1395kg.
Nach dem Urlaub 2.500km Fahrstrecke gemischt Autobahn/Landstrasse
durchschnitt laut Rechnung und Bordcomputer 8,8l/100km.
Stadt: Durchschnitt ohne Klima 8,9 , mit Klima bis zu 9,1
Gruss Sebastian

Hallo zusammen,

wir fahren einen Omega Caravan Sport 2.0 16 V, Baujahr 1999,
Fahrleistung: ca. 40.000 km pro Jahr.

Meine Freundin, die das Auto überwiegend fährt braucht zwischen 7,2 und 7,8 l/100km. Ich, i.d.R. etwas schneller unterwegs, brauche zwischen 7,8 und 9,0 l/100km.

Die unteren Werte erreichen wir eher in der kälteren Jahreszeit. Ich führe das auf die schmaleren Winterreifen zurück, die Sommerschlappen sind (Sport-Ausstattung) doch ziemlich breit.
Hinzu kommt natürlich die Klimaautomatik, die im Sommer auch fast immer aktiv ist.

Der Unterschied zwischen meiner Freundin und mir macht deutlich, welche Auswirkungen die Fahrweise hat. Sie orientiert sich meist an der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Ich fahre, wo erlaubt, die Geschwindigkeit, die ich aufgrund der Strassenverhältnisse und Verkehrslage für gerade noch vertretbar halte. Das ist auch schon mal die Höchstgeschwindigkeit des Autos (210 km/h lt. Tacho, schätzungsweise knapp 200 echte).

Beide sind wir zugegebenermaßen meist auf Autobahnen unterwegs,
im Stadtverkehr mag der Verbrauch durchaus um 30% höher sein.

Aus beruflichen Gründen bin ich auch recht häufig mit Mietwagen unterwegs. Den von der Leistung her nur wenig überlegenen und von der Größe her vergleichbaren Mercedes E 200 fahre ich mit ca. 9,0 bis 9,5 l/100km, den BMW 520 neulich mit knapp 10 l/100km. Letzteren allerdings mit Automatikgetriebe.

Das der Omega ein Schluckspecht sei, kann ich also wirklich nicht bestätigen. In der Verarbeitung kommt er nicht an Mercedes, BMW oder Audi heran. Allerdings haben wir für unseren, damals 2 Jahren, 13.000 km, alle Extras Omega DM 32.000,- bezahlt. Ein Mercedes E 200 T (mit dem wir durchaus geliebäugelt haben) hätte ungefähr das doppelte gekostet.

Vor dem Hintergrund Preis/Leistungsverhältnis würde ich den Omega Caravan jederzeit wieder kaufen.

Gruß
Werner

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Komischerweise…
…werden hier fast nur Einzelbeispiele genannt (auf meiner Fahrt in den Urlaub, anno…).
Auf der Fahrt in den Urlaub unter 10 Litern zu bleiben, ist nun wirklich keine Kunst. Was zählt, ist der Alltags-Mix aus Kurzstrecke, Landstraße und AB, aber da rechnet man eben einfach nicht so gerne nach…
Sprich: Man macht sich doch was vor.

Gruß

Markus

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Nö.
Hallo Markus,

…werden hier fast nur Einzelbeispiele genannt (auf meiner
Fahrt in den Urlaub, anno…).

Meine Fahrt in den Urlaub war vor 4 Wochen und zwar mit Sack und Pack und Steigungen bis zu 14%. Den Praxisverbrauch hatte ich auch genannt. Mein Bordcomputer bekommt bei jedem Tankstop einen Reset und wird auch nachgerechnet. Der von mir genannte Verbrauch ist konstant seit 2 Jahren. TDI ist ja gut und schön, aber soviel KM fahre ich nicht, das sich das lohnt. Mein Auto ist jetzt 2,5 Jahre alt und hat mal gerade 24.000km drauf.
Bei unserem Geländewagen würde sich ein Diesel schon eher lohnen,
aber die Diesel Motoren halten nur von 12 bis mittag. Und der Zafira war mir mit Diesel eindeutig zu schlapp.
Gruss Sebastian

Genau deswegen…
…hatte ich meine Antwort auch nicht hinter Deine gehängt, und außerdem geschrieben, daß es sich hier „fast“ nur um Einzelfälle handelt.
Du warst die (einzige?) Ausnahme…

Fahr den Diesel übrigens auch nicht, weil er sich rechnerisch lohnt, sondern weil ich zum einen gerne Diesel fahre, und zum anderen ich mich lieber EINMAL im Jahr kräftig über die Steuern ärger, als DAUERND beim Tanken… reine Psychologie!

cu

Markus

Hi Markus,
sorry, das habe ich dann wohl missverstanden :wink:
Hmm, seit ich einige unserer Firmenwagen gefahren habe (A6 TDI und MB 320?CDI) ist es schon eine Überlegung wert. Mal schauen.
Gruss Sebastian

Du warst die (einzige?) Ausnahme…

Hei moment mal! Ich hatte den Alltagsverbrauch angegeben. Die Urlaubsfahrt hab ich bewusst weggelassen, da lag der Verbrauch um etwa einen Liter unter dem Schnitt (6,5l/100km).
Ich habe tatsächlich das angegeben, was ich jeden Tag (zur Arbeit) fahre.

Bernd