Typische Verschleißgrenzen?

Mahlzeit zusammen!

Gestern hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Ich war mit meinem Auto auf dem Weg zur Werkstatt, um die Kupplung erneuern zu lassen.

Als ich gerade von der Straße in die Einfahrt zum Autohaus einbiegen wollte und nur noch den Gegenverkehr abwarten mußte, blieb doch beim Versuch Anzufahren die Kupplung stecken. Also das Pedal mein ich natürlich. Also durfte ich den Wagen zur Werkstatt reinschieben. Zufälle gibt es.

Naja. Jedenfalls mache ich mir so meine Gedanken.

Über die üblichen Verschleißgrenzen einzelner Fahrzeugteile. Ich habe meinen Wagen nämlich vor ca. 2 Jahren gebraucht gekäuft. Aus erster Hand, knapp zwei Jahre alt, gerade mal 26,5 TKM gelaufen, scheckheft usw. Noch dazu ein „Frauenauto“. Will heißen, Vorbesitzerin war eine Frau.

War echt ein Schnäppchen. Dachte ich jedenfalls. Aber wie so oft, das dicke Ende kommt meist versteckt und später.

Wie gesagt, der Wagen hatte 26,5TKM auf der Uhr. Die erste Überraschung kam bei KM-Stand 28.500. Zu dieser Zeit durfte ich die Bremsen komplett erneuern lassen. Die Werkstatt meinte, das wäre ein neuer Rekord. Gleichzeitig waren dann auch neue Reifen fällig, die waren nämlich fast Glatzen (ich weiß, hätte ich beim Kauf sehen sollen).

Jetzt (bei KM-Stand 53.000) durfte ich die Kupplung abschreiben. Auch das ist nach Aussage meiner Werkstatt viel zu früh.

Mein Werkstattfritze hat mir gesagt, das offensichtlich die Vorbesitzerin einen Saumäßigen Fahrstil hatte. Ständige Vollbremsungen, Schalten wahrscheinlich ohne zu kuppeln usw. Leider sieht man das von außen ja nicht.

Jetzt denke ich darüber nach, welche Verschleißgrenzen denn so normal sind. Und vor allem, welche Teile durch solch Schlechten Fahrstil noch in Mitleidenschaft gezogen werde, womit ich denn also als nächstes rechnen darf. Vielleicht kann mir hier jemand was aus seinen Erfahrungen berichten. Bin gespannt.

So long.

Der Dicke MD.

PS: Ich sollte vielleicht noch den Fahrzeugtyp erwähnen: Ich fahre einen Kia Clarus SLX (1,8l / 115 PS).

Guten Morgen!

Nach Deiner Schilderung, insbesondere Reifen mit Glatze nach nur 28000 km, hätte ich den Verdacht, daß Dir beim Kauf ein „paar“ Kilometer Laufleistung unterschlagen wurden.
Auch der vermeintlich frühe Kupplungsschaden könnte ein Indiz dafür sein. „Frauenauto“ etc, mit Verlaub, das ist Quatsch. Schalten ohne Kupplung, wenn es denn überhaupt geht, ruiniert man damit das Getriebe, aber nicht die Kupplung.

Gruß
Wolfgang

Guten Morgen!

Danke, auch Dir einen Guten Morgen!

Nach Deiner Schilderung, insbesondere Reifen mit Glatze nach
nur 28000 km, hätte ich den Verdacht, daß Dir beim Kauf ein
„paar“ Kilometer Laufleistung unterschlagen wurden.

Den Verdacht hatte ich zunächst auch, insbesondere aufgrund sehr schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit in dieser Hinsicht. Ich habe daher vor dem Kauf des Autos erstens die Werkstatt besucht, in der der Wagen gewartet wurde und dort nachgefragt. Die haben mir die Laufleistung bestätigt. Zweitens war ich -ebenfalls vor dem Kauf- mit dem Wagen beim TÜV. Dort hat man den Wagen „bekuckt“ und die haben außerdem den Motor an so ein Diagnosegerät gehängt. Ich weiß zwar nicht, was die dort sehen können, auf jeden Fall haben sie mir gesagt, das nach dem äußeren Anschein und nach dem Ermessen des TÜV-Prüfers der KM-Stand in Ordnung sein sollte. Ich gehe also davon aus, das der Stand in Ordnung war. Aber genau wissen tu ich es natürlich nicht. Wie sollte ich auch.

Auch der vermeintlich frühe Kupplungsschaden könnte ein Indiz
dafür sein. „Frauenauto“ etc, mit Verlaub, das ist Quatsch.

Mit „Frauenauto“ meinte ich lediglich, das ich immer dachte, das Frauenautos gepflegter sind und besser behandelt sprich schonender gefahren werden. War offensichtlich ein Irrtum. Keinesfalls sollte das irgendwie chauvinistisch rüberkommen.

Schalten ohne Kupplung, wenn es denn überhaupt geht, ruiniert
man damit das Getriebe, aber nicht die Kupplung.

Ob das geht, weiß ich nicht. Ich käme auch nicht auf den Gedanken, es zu versuchen :smile: Hat halt der Meister gestern so gesagt. Wird er sicher nicht ernst gemeint haben.

Trotzdem erstmal Danke für Deine Antwort.

So long.

Der Dicke MD.

Hallo Dicker,

meine Erfahrungen mit Verschleissteilen bei Stadtfahrzeugen:

Kupplung: 120.000 - 140.000 km
Reifen: 40.000 - 50.000 km (Sommerreifen mehr als Winterreifen)
Stoßdämper: 150.000 km
vordere Bremsen: Beläge ca. 30.000 km, Scheiben 60.000 km
hintere Bremsen: Trommelbeläge ca. 120.000 km

Grüsse

Sven

P.S.: schau mal die Beläge des Kupplungs- und Bremspedals an. Wenn die bereits ziemlich verschlissen sind, dann hat das Auto mehr km drauf als gedacht.

Hallo Sven!

meine Erfahrungen mit Verschleissteilen bei Stadtfahrzeugen:

Kupplung: 120.000 - 140.000 km
Reifen: 40.000 - 50.000 km (Sommerreifen mehr als
Winterreifen)
Stoßdämper: 150.000 km
vordere Bremsen: Beläge ca. 30.000 km, Scheiben 60.000 km
hintere Bremsen: Trommelbeläge ca. 120.000 km

Danke für die genauen Angaben. So in etwa hatte ich das in der Vergangenheit bei anderen Autos auch in Erinnerung. Bestätigt mir nur, das die Kupplung mit 53 TKM viel zu früh dran ist. Ärgerlich, aber da muß ich wohl durch.

P.S.: schau mal die Beläge des Kupplungs- und Bremspedals an.
Wenn die bereits ziemlich verschlissen sind, dann hat das Auto
mehr km drauf als gedacht.

Da hab ich natürlich drauf geachtet. Die sahen beim Kauf völlig ok aus. Das heißt, sie waren zwar benutzt, aber nicht übermäßig abgenutzt. Ich habe grad schon mal geschrieben, ich war vorm Kauf in dem Autohaus, das die Wartung bis dahin gemacht hat und beim TÜV. Alle haben mir gesagt, das der KM-Stand in Ordnung sein sollte. Ich glaub, mehr kann man kaum machen, oder?

So long.

Der Dicke MD.

PS: Bevor ich´s vergess: Danke für Deine Antwort.

Hi,

Den Verdacht hatte ich zunächst auch, insbesondere aufgrund
sehr schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit in dieser
Hinsicht. Ich habe daher vor dem Kauf des Autos erstens die
Werkstatt besucht, in der der Wagen gewartet wurde und dort
nachgefragt. Die haben mir die Laufleistung bestätigt.

leider sagt das gar nichts, ein früherer Mitstudent von mir fuhr immer 10000 km mit Tacho, klemmte ihn dann je nach Kontostand 5000 - 20000 km ab, fährt zur 10tausender Wartung usw…, da kann die Werkstatt dann auch völlig falsch liegen.

Gruß,
Micha

Hi,

Auch Hi,

erstmal Dake für Deine Antwort.

leider sagt das gar nichts, ein früherer Mitstudent von mir
fuhr immer 10000 km mit Tacho, klemmte ihn dann je nach
Kontostand 5000 - 20000 km ab, fährt zur 10tausender Wartung
usw…, da kann die Werkstatt dann auch völlig falsch liegen.

Sowas geht? Ich dachte immer, das müßte irgendwie zurückgedreht werden oder so. Ich mein, einen digitalen Zähler kann man sicher abklemmen, aber der Clarus hat noch ein gutes, altes Zählwerk. Kann man sowas auch abklemmen? Sauerei, elende (Tschuldigung den Ausdruck)!

Kann denn der TÜV das nicht irgendwie sehen über Diagnose oder so? Was sehen die denn mit so ´nem Gerät?

So long.

Der Dicke MD.
*der von Autos überhaupt keine Ahnung hat*

na freilich!
Hi nochmals,

Sowas geht? Ich dachte immer, das müßte irgendwie
zurückgedreht werden oder so. Ich mein, einen digitalen Zähler
kann man sicher abklemmen, aber der Clarus hat noch ein gutes,
altes Zählwerk. Kann man sowas auch abklemmen? Sauerei, elende
(Tschuldigung den Ausdruck)!

Brauchst Dich nicht entschuldigen, mein Ding ist es auch nicht.
Gerade bei den „alten“ ist es wohl ganz einfach, musst nur die Tachowelle abschrauben. Hat allerdings noch den „Vorteil“, dass man nie zu schnell ist, der Tacho zeigt immer 0 an. :wink:)

Gruß,
Micha

Hi nochmals,

Auch nochmals Hi,

Gerade bei den „alten“ ist es wohl ganz einfach, musst nur die
Tachowelle abschrauben. Hat allerdings noch den „Vorteil“,
dass man nie zu schnell ist, der Tacho zeigt immer 0 an. :wink:)

Ich bin entsetzt. Können die Hersteller nicht so einen Sch… unterbinden? Ich hatte mal einen (älteren) Voyager aus Ami-Land, der hatte zusätzlich zum Tachozähler einen Chip(?) im oder am Motor. Jedenfalls hatte mir das damals die Chrysler-Werkstatt gesagt. Die konnten den Chip auslesen und mir dann erfreut mitteilen, das der Wagen bereits knapp 100.000 Meilen(!) mehr drauf hatte, als der Tacho ansagte. Die in der Werkstatt meinten damals zu mir, in den Modellen für den Europäischen Markt würde dieser Chip nicht eingebaut und daher von den Betrügern immer wieder vergessen. Kann man sowas nicht in jedes Auto reinbasteln? Vom Hersteller meine ich.

Ist schon erschreckend, worauf man alles aufpassen muß. Eigentlich kann man dann ja gar keinen Gebrauchten mehr käufen. Weil ja alle getürkt sein könnten. Das ist schon frustrierend.

Da fällt mir ein tolles Zitat ein: Keiner weiß, wer wen bescheißt. Aber alle wissen, sie werden beschissen.

Ich weiß zwar nicht, von wem das ist, aber es passt halt grad trotz der harten Sprache.

Ich danke Dir jedenfalls für Deine Ernüchternden Aussagen.

So long.

Der Dicke MD.

Hi,

50000 für eine Kupplung ist entschieden zu wenig. Natürlich kann es auch mal passieren daß ein Teil früher kaputt geht als es sein sollte. Die abgefahrenen Reifen können auch auf einen nicht schonenden Fahrstil deuten (Mit schleifender Kupplung und quietschenden Reifen losfahren etc).
Meine Erfahrungen:
Reifen: 60000
Bremsen: vorne alle 40000-45000 neue Beläge und Scheiben
hinten bei 100000 Beläge, bei 175000 Beläge und Scheiben
Kupplung: war nach 182000 noch gut. Dabei viel Stadtverkehr, 170 Ps und Allradantrieb.
Stoßdämpfer: Die Hinteren waren nach 55000 hin, sollte nicht sein. Dann bis 182000 keine Probleme, ebenso die vorderen noch original.

Das Auto habe ich verkauft. Und mir ein neues gebrauchtes gekauft. Laufleistung 61000. Die vorderen Reifen sind relativ neu, die hinteren demnächst fällig. Kupplung und Stoßdämpfer sind tadellos. Die vorderen Bremsscheiben schon recht benutzt, sollten aber noch 10000-20000 halten.

Max

Ein paar Mogeltips
Ich könnte das jetzt jederzeit mit irgendwelchen schwachsinnigen Begründungen entschuldigen, das ich schon öfters von Händlern reingelegt wurde und gelernt habe andere reinzulegen, aber ganz im Ernst, ich mogele manchmal.
An der Formulierung merkst du schon, das ich das versuche zu verharmlosen und nicht „betrüge“ sage.
Dabei ist es eindeutig Betrug, jemand über wahre Sachverhalte zu täuschen.

Eine Kleinigkeit die immer machbar ist :

Am Getriebeausgang an jedem Auto ist irgendwo die Tachowelle, die du abklemmen kannst. Bei elektronischen Tacho klemmst du den Tacho selber ab, wie z.B. beim Renault Twingo.
Weniger Kilometer heißt weniger Wertverlust und bei Kilometerleasing gibt es keine Nachzahlungen mehr und bei einem Neuwagen muß man weniger zur Inspektion. Das bedeutet weniger Kosten und mehr Verdienst beim Verkauf.

Aber irgendwann badet es so jemand wie du aus :smile:)

Es gibt da noch etliche kleine Tricks.
Man muß da keine verbrecherische Phantasie haben sondern das Leben bringt einem solch eine Einstellung bei.

Winni the Pooh

Moin!

Noch dazu ein „Frauenauto“. Will heißen, Vorbesitzerin war eine Frau.

Was nicht unbedingt ein Vorteil sein muß. Es ist (statistisch) auch heute noch so, daß Frauen weniger von der Fahrzeugtechnik verstehen, als Männer. Die meisten mir bekannten Frauen sind nicht in der Lage, Reifen zu wechseln, Kühlmittel- und Ölstand zu checken oder auch nur das Wischwasser nachzufüllen.

Viele der mir bekannten Frauen pflegen einen beschissenen Fahrstil, beispielsweise wird gern der Fuß auf dem Kupplungspedal ruhen lassen (das Ausrücklager dankt), der 5. Gang ist nur für Autobahnfahrt, gebremst wird spät und hart, Bordsteinkanten sind zum Gegenfahren da, es werden viel Kurzstrecken gefahren. Womöglich hängt es damit zusammen, daß Frauen (statistisch) kleiner sind oder es ist Erziehungssache. Keine Ahnung. „Frauenauto“ ist für mich ein eher zweifelhaftes Prädikat.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich sage nicht, daß Frauen nicht fahren können und stelle mich nicht in die Chauviecke. Natürlich machen Frauen wie Männer Fahrfehler. Aber wenn mir jemand ein Auto als Frauenauto anbietet, frage ich mich zumindest, was an einem „Frauenauto“ wohl besser sein soll, als an einem „Männerauto“.

Munter bleiben… TRICHTEX

Moin!

Mahlzeit!

Noch dazu ein „Frauenauto“. Will heißen, Vorbesitzerin war eine Frau.

Was nicht unbedingt ein Vorteil sein muß.

Das sehe ich inzwischen genauso :smile:

Es ist (statistisch)
auch heute noch so, daß Frauen weniger von der Fahrzeugtechnik
verstehen, als Männer.

Naja, so schlau bin ich da auch nicht. In den Motorraum schau ich im wesentlichen rein wie das Schwein in´s Uhrwerk…

Die meisten mir bekannten Frauen sind
nicht in der Lage, Reifen zu wechseln, Kühlmittel- und Ölstand
zu checken oder auch nur das Wischwasser nachzufüllen.

Das sind allerdings Sachen, die ich alle ganz alleine schaffe! Und mal ´ne Zündkerze oder die Batterie zu wechseln schaffe ich auch noch. Aber denn sieht es schon traurig aus :smile:

Viele der mir bekannten Frauen pflegen einen beschissenen
Fahrstil,

Nun ja, so hat halt jeder seine Bekannten :smile:
Die mir bekannten Damen und Dämchen fahren eigentlich alle ganz passabel.

beispielsweise wird gern der Fuß auf dem
Kupplungspedal ruhen lassen (das Ausrücklager dankt),

Autsch. Das könnte die Ursache für mein Problem gewesen sein, vermute ich mal…

der 5.Gang ist nur für Autobahnfahrt,

Wofür denn sonst??? *g*

gebremst wird spät und hart,

Na klar, damit der Kopf an die Frontscheibe ditscht :smile:

Bordsteinkanten sind zum Gegenfahren da,

Was soll man sonst auch damit tun. Wo die doch immer im Weg sind… *lol*

es werden viel Kurzstrecken gefahren.

Zum Friseur und zurück ist´s halt immer nur ein Stück *duck*

Womöglich hängt es damit zusammen, daß
Frauen (statistisch) kleiner sind oder es ist Erziehungssache.
Keine Ahnung. „Frauenauto“ ist für mich ein eher zweifelhaftes
Prädikat.

Mal im Ernst: Für mich inzwischen auch. Leider.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich sage nicht, daß Frauen nicht
fahren können und stelle mich nicht in die Chauviecke.

Sollten sie´s etwa doch können ??? *ganz-tief-duck*

Natürlich machen Frauen wie Männer Fahrfehler.

Aber jede Menge. Der größte ist vermutlich das Einsteigen auf der Fahrerseite. *lol*

Aber wenn mir
jemand ein Auto als Frauenauto anbietet, frage ich mich
zumindest, was an einem „Frauenauto“ wohl besser sein soll,
als an einem „Männerauto“.

Ich frage mich das mittlerweile wirklich. Das nächste Auto wird wohl kein „Frauenauto“ werden.

So long.

Der Dicke MD.

Hi!

Ich könnte das jetzt jederzeit mit irgendwelchen
schwachsinnigen Begründungen entschuldigen, das ich schon
öfters von Händlern reingelegt wurde und gelernt habe andere
reinzulegen, aber ganz im Ernst, ich mogele manchmal.

Is nich wahr!? Im Ernst? Das find ich ja jetzt ganz schön …
Aber ich glaub, ein bisserl geschummelt hat wohl jeder schon mal. Aber beim Auto geht´s mir um zuviel Kohle. Da find ich das echt Sch…

An der Formulierung merkst du schon, das ich das versuche zu
verharmlosen und nicht „betrüge“ sage.
Dabei ist es eindeutig Betrug, jemand über wahre Sachverhalte
zu täuschen.

So sehe ich das auch!

Eine Kleinigkeit die immer machbar ist :

Am Getriebeausgang an jedem Auto ist irgendwo die Tachowelle,
die du abklemmen kannst. Bei elektronischen Tacho klemmst du
den Tacho selber ab, wie z.B. beim Renault Twingo.
Weniger Kilometer heißt weniger Wertverlust und bei
Kilometerleasing gibt es keine Nachzahlungen mehr und bei
einem Neuwagen muß man weniger zur Inspektion. Das bedeutet
weniger Kosten und mehr Verdienst beim Verkauf.

Die Folgen sind mir schon klar *grr*
Schön isses trotzdem nicht. Andererseits wußte ich nicht, das es so einfach ist. Frustriert ganz schön. Klingt ja so, als ob das echt jeder tun würde und ich der einzige ehrliche Dumme wäre.

Aber irgendwann badet es so jemand wie du aus :smile:)

Eben. Is echt nich nett *heul*

Es gibt da noch etliche kleine Tricks.
Man muß da keine verbrecherische Phantasie haben sondern das
Leben bringt einem solch eine Einstellung bei.

Grundsätzlich hast Du sicher Recht. Leider bin ich hier wohl wieder der ins Gesäß gekniffene. Da nützt mir auch keine Phantasie was. Nur höchstens ein dickes Konto (das hab ich aber leider nicht).

Mal sehen, wie teuer der Spaß diesmal wird.

So long.

Der Dicke MD.

sehe ich genauso…

Der Kilometerstand ist wahrscheinlich zurückgedreht worden.

ist gar nicht nötig!

Der Kilometerstand ist wahrscheinlich zurückgedreht worden.

Muß nicht!
Eine Nachbarin von uns hat ihrem Kadett alle 40!!! tkm eine neue Kupplung spendieren müssen, weil sie bei jedem Ein- oder Ausparken und an jeder Ampel immer mit hoher drehzahl und seeeeehr schleifender Kupplung angefahren ist - und sowas verträgt das beste Auto nicht!

Entfernt bekannt bin ich mit einem Heizer, der es geschafft hat, auf 60! tkm den kompletten Motor und die Radlager zu ruinieren, und auch die Bremsen waren dann ziemlich hin.

Also man KANN ein Auto schon innert kürzester Zeit „hinrichten“ - und wenn die Hausfrau mittleren Alters dazu dann auch noch keine Ahnung von den Zusammenhängen hat…
Ich erinnere mich noch die Geschichte, als meine Mutter den VW-Bus meines Vaters getötet hat! Er sagte ihr noch am Tag vorher: „fahr nicht mit dem Bulli, nimm den kleinen Wagen! Der große verliert Öl!“ als meine Mutter am nächsten Tag mit dem VW-BUS!!! von der Arbeit wiederkam beschwerte sie sich nur: „das Ding kommt gar nicht mehr von der Stelle, der zieht überhaupt nicht mehr! Und im Armaturenrett leuchtet auch noch die ganze Zeit so ne blöde rote Lampe…“
Kein Kommentar!

Soviel zum Thema „Frauenauto“! (Obwohl nicht alle Frauen so sind, zugegeben. Aber meine Schwester hat es auch schon gebracht, Spiritus als Frostschutz in den KÜHLER zu kippen - und einige Zeit später wollte sie durch den gleichen Stutzen auch noch Öl nachfüllen… Ich konnte sie gerade noch stoppen!)

Schönen Gruß,
Robert

Hallo Winfried!

Dabei ist es eindeutig Betrug, jemand über wahre Sachverhalte
zu täuschen.

Richtig. Betrug ist unsozial und egoistisch und ganz nebenbei auch strafbar. Aber das ist Dir alles ganz klar, ich weiss. Wollte nicht aufklären, sondern nur klarstellen.

Aber irgendwann badet es so jemand wie du aus :smile:)

Deine Smilys sehen aus, als ob Dich das auch noch freuen würde. DAs ist mir völlig unverständlich.

Es gibt da noch etliche kleine Tricks.
Man muß da keine verbrecherische Phantasie haben sondern das
Leben bringt einem solch eine Einstellung bei.

Ich bin auch schon einmal richtig heftig verarscht worden. Aber ich käme nicht auf den Gedanken, jemand dritten, der damit gar nichts zu tun hat, auch zu verarschen! Wenn ich mich verarschen lasse (auch, wenn ich keine Chance hatte) ist das mein Problem, und auf keinen Fall das Problem eines Dritten. Ich muss sehen, wie ich es gelöst bekomme, und zwar beim Verursacher, sprich BETRÜGER!

Übrigens bin ich nicht erst seit gestern auf dieser (unglaublich verrückten, irren) Welt, habe durch das Leben schon so eine Menge beigebracht bekommen, aber DAS nicht! Und da ich ein ganz normaler Mensch bin, denke ich, für die große Mehrheit zu sprechen, aber das ist nur eine Annahme. Betrogen zu werden rechtfertigt schlichtweg nicht zu betrügen.

Gruß
Kai

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Hallo,

also ich bin Außendienstler und fahre jährlich 50-70tsd km, habe schon über 2 Mio km auf dem Buckel und dabei folgende Erfahrung gemacht. Eine Kupplung kann bei guter, bewußter Fahrweise, d.h. immer schnell den Fuß von der Kupplung, selten oder nie schleifen lassen, vor einer Ampel immer auskuppeln, bis zu 500.000 KM !!! halten. Bis jetzt hatte ich 3 neue Autos, habe sie meist mit 120-150 tsd km verkauft und nie eine neue Kupplung gebraucht.

Die Bremsen: Die bremsklötze sind natürlich schneller verbraucht als die Bremsscheibe. Wenn ich natürlich immer reinhalte wie eine „Sau“ sind die scheiben auch schnell dünn.
Aber: Mit 1 satz Bremsklötze ist es durchaus möglich 50-70tsd. km zu fahren, (bei mir jedenfalls)

Die Reifen: OK, ich habe 90 PS, da sind die Forderreifen schneller weg, aber 40-60 tsd km sollten die auf jeden fall halten, hinten 70-100 tsd.

Gruß

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