Batterie für Golf TDI

Hallo

die Original-Batterie in meinem Golf 3 TDI (Varta 61 Ah / 330 A DIN / 540 A EN) geht nun in den 5. Winter.
Die unheilvolle Verdunklung der Innenbeleuchtung beim Anlassen läßt mich schon an eine neue Batterie denken, obwohl die alte den Anlasser um 0° C noch erstaunlich gut durchdreht - subjektiv „fast wie neu".

Die Spannung beim Vorglühen beträgt ca. 11,5 Volt, beim Starten sinkt sie auf etwa 10,5 Volt.
Zusätzlich habe ich gestern Säurestand und -dichte geprüft. Der Stand war in allen Zellen fast gleich, ca. 1 bis 3 Millimeter unter der Sollmarkierung. Die Säuredichte betrug einheitlich um 1,27 kg / l - also praktisch voll geladen. Ich hab überall etwas Wasser nachgekippt, um den Stand wieder auf „reichlich Soll“ zu bringen.

Alle Zellenverschlüsse haben innen schon einen ziemlichen dunklen Blei(?)belag.

Obwohl die reinen Meßwerte sie also noch ziemlich fit erscheinen lassen, frage ich mich angesichts des Dämmerlichts beim Starten, wie die weitere Prognose aussieht - hält sie sicher(!) noch eine Weile durch - oder kann sie schon morgen die Grätsche machen, obwohl sich ja noch kein konkreter „Zellentod" ankündigt?

Weiß jemand, wie lange es gewöhnlich dauert, bis ein beginnender, noch unbemerkter Zellendefekt die Batterie lahmlegt – als ungefähre Aussicht für das früheste Ende?

Da mir die „kleine“ 61 Ah-Batterie immer stark genug vorkam, frage ich mich auch, ob es Sinn macht, die irgendwann fällige neue Batterie eine Nummer größer zu kaufen. Damit sich das lohnen würde, müßte die größere mindestens einen Winter länger halten.
Hat schon jemand dahingehende eindeutige Erfahrungen gemacht – z.B. kleine Batterie hält 4 Winter lang, die nächstgrößere 5 bis 6 Winter?
Bzw. mit kürzerer Lebensdauer von Baumarkt- gegenüber Markenbatterien?

Bin für jede sinnvolle Antwort dankbar, denn der Golf ist mein erster Diesel . . .

Gruß Ulf

Nicht die Batterie, sondern die Innenbeleuchtung…
…wir demnächst den Geist aufgeben.

Hallo Ulf,

erst mal ein Lob. Selten haben wir so eine vorformulierte Frage mit so vielen Fakten erhalten.

Hast Du schon mal daran gedacht ein Auge Deiner Innenbeleuchtung zu widmen ?? Vielleicht ist auch nur die Glühlampe trübe durch Absonderung vom Wolframfaden ??

gruß

dennis

Hi Dennis

Hast Du schon mal daran gedacht ein Auge Deiner
Innenbeleuchtung zu widmen ?? Vielleicht ist auch nur die
Glühlampe trübe durch Absonderung vom Wolframfaden ??

Wohl eher nicht . . . die Instrumentenbeleuchtung geht beim Starten auch fast aus (deutlicher als früher), obwohl ich sie immer ziemlich dunkel eingestellt habe und DIESE Birnen garantiert noch nicht „verbrannt“ sind.
Außerdem brennt die Innenleuchte bei laufendem Motor (ca. 14,5 Volt) praktisch so hell wie neu . . .

Gruß Ulf

Dann warte einfach bis die Batterie…
…den Schlaganfall bekommt.

Dann kaufst Du einfach eine neue.

gruß

dennis

Hi Ulf,
das mit der Innenbeleuchtung muss nicht viel besagen. Bei meinem Auto wird die beim starten auch etwas dunkler, das ist völlig ok.
Jetzt im Winter hat der Anlasser aufgrund des kalten Öl´s einfach einen höheren Strombedarf. Eventuell könnte das reinigen und einfetten der Batteriepole mit Polfett (Bosch) schon was bringen.
Gruss Sebastian

Dann warte einfach bis die Batterie den Schlaganfall bekommt.
Dann kaufst Du einfach eine neue.

Hi Dennis

. . . und nicht nach dem Prinzip „gestern noch normal gestartet (ohne zusätzliche Verfallserscheinungen), und heute dreht der Anlasser keine einzige Kompression mehr durch“.

Nämlich genau das möchte ich vermeiden und stattdessen auf die Früh-Signale hören (sofern verläßliche kommen), um mir dann noch mit etwas Zeitreserve eine passende und preiswerte Batterie besorgen zu können.

Und jetzt schon eine kaufen, sie in den Keller stellen, regelmäßig nachladen müssen während
a) ihre Garantie schon abläuft
b) die alte Batterie gemeinerweise noch locker bis zum nächsten Winter hält (nach Murphy’s Gesetz müßte das dann wohl so kommen)
. . . dazu habe ich auch keine besonders große Lust.

Dennoch danke für Eure Antworten :smile:

Gruß Ulf

Und jetzt schon eine kaufen, sie in den Keller stellen,
regelmäßig nachladen müssen…

es gibt auch trocken vorgeladene mit der säure in flaschen dabei diese sind ohne pflege fast unbegrenzt lagerfähig

a) ihre Garantie schon abläuft

das ist leider immer so, aber ab dem 1.1 muß ja 24 Monate gewährleistung gewährt werden…

ciao norbert

Richtige Batteriepflege und laden
Auch hallo

… Die Säuredichte betrug
einheitlich um 1,27 kg / l - also praktisch voll geladen. Ich
hab überall etwas Wasser nachgekippt, um den Stand wieder auf
„reichlich Soll“ zu bringen.

Also, Deine Batterie is noch gut in Schuß…
Der BE-Wert 1,27 sagt aus das die Batterie fast voll ist.
Eine gut geladene Batterie hat einen BE-Wert von 1,28-1,34
Nun ist die Frage wie die Zellen selbst aussehn…
Hat die Batterie ein durchsichtiges milchiges Gehäuse??
Wenn ja dann schau doch mal seitlich rein und prüfe ob sich schon viel Schlamm auf dem Boden der Batterie abgestetzt hat. Wenn nicht dann is die Batterie noch ziemlich lange Lebensfähig, bei entsprechender Pflege…

Nun mach oben mal die Verschlüsse der Zellen auf und schau rein…
Ist eine der Zellen schon trübe, ist die Flüssigkeit bereits milchig? Wenn ja hat diese Zelle einen Treffer.
Du darfst die Batterie dazu aber nicht schütteln!!
Am besten die Batterie längere Zeit stehen lassen und dann nachschaun…
Wenn eine der Zelle bereits milchig ist dann lebt die Batterie nimmer lange, dann ists besser sie gleich auszutauschen.

Alle Zellenverschlüsse haben innen schon einen ziemlichen
dunklen Blei(?)belag.

Das sagt eigentlich garnix aus…wichtig ist was unten in der Zelle los ist…

Nun mal zur Pflege…

Leider hast Du nicht geschrieben ob Du einen Garagenwagen hast oder einen Laternenwagen…
Wenn Du ein Laternenparker bist dann besorge Dir im Fachhandel einen „wärmenden Mantel“ für Deine Batterie. Da gibt es so Schalen die man um die Batterie herumlegt um sie vor zu starker Auskühlung zu schützen.
Fast besser, aber mehr Arbeit, sind selbstgebaute Wärmeschalen aus Styroporplatten.
Autobatterien haben nämlich leider die blöööde Angewohnheit das sie sehr stark an Leistung verlieren wenn es kalt wird. Leider hab ich das Buch nicht da aus dem ich mein Wissen habe sonst könnte ich Dir sagen wieviel Leistung da verloren geht.
Das Buch behandelt übrigens noch Batterie die man öffnen konnte um einzelne Zellenplatten auszutauschen…:·)

Die Polkappen (Stromanschlüsse) sollten immer sauber und gut eingefettet sein. Ein weißer pulveriger Belag auf den Polkappen ist schlecht für den Stromfluß.
Das zu verwendende Fett gibt es auch im Fachhandel zu kaufen und ist aber leider ziemlich teuer da es da es säurebeständig ist, es nennt sich Polkappenfett.

Das laden einer Batterie ist eigentlich eine Wissenschaft für sich…
§1 Eine Batterie immer ausbaun zum laden… nie im Motorraum laden. Die aufsteigenden Gase (Knallgas - ziemlich heftig Explosiv) und die Spritzer die durch das „kochen“ der Batterie beim laden enstehen zerfressen alles was irgendwie in der Gegend ist…:·(
Das mittlerweile sehr beliebte schnellladen einer Batterie bedeutet auch ihren schnellen Tod.
Je langsamer eine Batterie geladen wird desto länger lebt sie und umso mehr Kapazität kann sie speichern.
Ich pers. lade meine Batterien immer über mind. 24 Stunden in einem warmen Raum.
Wenn ich mich recht entsinne sollte man eine Batterie mit max. 1/10 ihrer Kapazität laden. Bei Dir wäre das 6,1 A.
Besser ist es jedoch diesen Wert nochmals zu halbieren falls dies möglich ist…
Eine Batterie hat bereits nach ca. 2-3 Stunden ihre volle Voltzahl erreicht aber voll ist sie dann immer noch nicht…
Man sollte eine Batterie immer nur nach BE-Einheiten laden, also bei 1,28 BE oder darüber ist eine Batterie voll, sie sollte dann kaum noch „köcheln“.
Achja… Batterien reagieren empfindlich auf Zug beim laden. Also wähle einen Platz zum laden wo es nicht gerade durchpfeift wenn jemand die Türe aufmacht…

Du hast nun zwei Möglichkeiten deiner Batterie neues Leben einzuhauchen.

  1. Du entlädst sie ziemlich stark und läßt sie dann übers Wochenende am Ladegerät hängen. Also Freitag Nachmittag hinhängen und am Sonntag Abend einbauen. (den „wärmenden Mantel“ nicht vergessen) Dies ist eigentlich die bessere Variante.

  2. Du hängst die Batterie gleich ans Ladegerät und verfährst wie unter Punkt 1.

Da mir die ?kleine? 61 Ah-Batterie immer stark genug vorkam,
frage ich mich auch, ob es Sinn macht, die irgendwann fällige
neue Batterie eine Nummer größer zu kaufen. Damit sich das
lohnen würde, müßte die größere mindestens einen Winter länger
halten.

Es ist eigentlich nie verkehrt eine größere Batterie einzubauen.
Bei meiner BMW ists z.B. so das der Anlasser soviel Strom zieht das es jedesmal beim anlassen fast zu einen Zellenschluß kommt weil sich die Platten aufeinander zu bewegen. Das geht aber leider auch nicht anders… da passt keine größere Batterie rein…:·(
Das Problem ist das in die meisten PKW’s keine größere Batterie reinpasst…
Es gibt aber mittlerweile kapazitiv größere Batterien die die Maße der nächstkleineren Batterie haben. Allerdings habe ich keine Erfahrungen mit solchen Batterien.

Bzw. mit kürzerer Lebensdauer von Baumarkt- gegenüber
Markenbatterien?

Naja ich würde schon eine Markenbatterie vorziehn…
Kleiner Tip…
Kaufe niiiiiieeeeeee wartungsfreie Batterien die taugen nix.
Also nich die mit dem grünen Auge oben drinnen sondern die mit den abschaubbaren Zellenverschlüssen.
Der Vorteil liegt klar auf der Hand…
Man kann in die Zellen reinschaun, kann Säuregehaltsmessungen machen und man kann destiliertes Wasser nachfüllen bei Bedarf.

Wenn Du die eine neue Batterie kaufst kannst Du bei einigen Händlern unbefüllte Batterien beziehen, also Du bekommst die Batterieflüssigkeit einzeln dazu und mußt es selbst in die Zellen kippen…
Der Vorteil an solch einer Batterie ist das sie nicht im teilgeladenen Zustand (sobald die Flüssigkeit in der Batterie ist beginnt sie zu arbeiten und sich selbst bis zu einem bestimmten Maß zu laden) in der Gegend rumkutschiert wird und zig Schläge abbekommt. Harte Schläge mag so eine Batterie nämlich auch nich soo sonderlich…

Beim befüllen einer Batterie ist folgendes zu beachten:

Der Raum sollte beheizt und belüftet sein.
Die Flüssigkeit langsam in die Zellen schütten, dabei die Zellen nicht überfüllen.
Nach dem befüllen die Batterie erstmal zur Beruhigung stehn lassen.
Nach einer guten halben Stunde Beruhigungszeit die Batterie ans Ladegerät hängen und gaanz langsam laden bis sie 1,28 BE oder mehr hat.
(Diese Phase nannt man auch „Formen der Batterie“. Eine Batterie ist wie ein Elephant. Hier einen Fehler gemacht, das vergißt die
Batterie niiiieeee)
Nach dem laden die Batterie wieder beruhigen lassen und einbaun…

Meine älteste Batterie hatte übrigens knapp 11 Jahre aufn Buckel bevor sie wirklich den Geist aufgegeben hat.
Gute Pflege eben…:·)

Ich werd hier jetzt aufhören zu schrieben, sonst wird das noch n Roman…:·)
Wenn Du möchtest dann such ich mal das Buch raus und tipps mal ab was da so über das Laden einer Autobatterie drinnensteht…

Claus…

·)

MOD: Artikel vor löschen geschützt da sehr gute Hinweise zur Batteriepflege (DL)

…scheint sich erstmal geklärt zu haben
Hallo nochmal

und vielen Dank für Eure Antworten und Anregungen.

Ich hab selbst nochmal in alten Büchern geblättert und einen „simplen“ Zustands-Test gefunden:
Batterie mit konstant 14,2 Volt solange laden, bis der Ladestrom über mehrere Stunden praktisch nicht mehr absinkt. Je geringer dieser End-Strom (in Ampere), desto fitter die Batterie.
Bei weniger als 0,5 % ihrer Ah-Kapazität ist sie noch wie frisch aus dem Laden, bei mehr als 2,5 % schon teilweise sulfatiert und steht am Anfang vom Ende.

Mein 61 Ah-Teil zieht am Ende ca. 0,4 Ampere entsprechend 0,7 %. Was mich zusätzlich hoffen läßt, daß sie noch ne Weile hält. Vielleicht noch ein ganzes Jahr . . .? :smile:

Gruß Ulf

Hi…
Nich nach Strom laden!!!

Schau auf die BE Einheiten… das ist das ausschlaggebende…

Oder les mal meinen Roman durch den ich geschrieben hab…·)

Claus…

Hi Claus

Nich nach Strom laden!!!

Nee nee, ich kenne schon die unterschiedlichen Ladeverfahren bei Bleiakkus und z.B. NiCD-Sammlern :smile:
Der Strom dient mir ja nur als Beurteilungkriterium während einer Konstantspannungsladung.

Oder les mal meinen Roman durch den ich geschrieben hab…·)

Vielen Dank! Einiges kannte ich schon, andere Dinge sind neu. Daran werde ich mich künftig zusätzlich orientieren.

Aber WAS genau bedeutet eigentlich „BE-Einheiten“?

Gruß Ulf

Hi Claus

Nich nach Strom laden!!!

Nee nee, ich kenne schon die unterschiedlichen Ladeverfahren
bei Bleiakkus und z.B. NiCD-Sammlern :smile:

von Bosch gibbet eine sehr gute „Technische Unterrichtung“ zum Thme starterbatterien, da ist wirklich alles drin erklärt bishin zu den chemischen gleichungen

ciao norbert

Hi Ulf…

Aber WAS genau bedeutet eigentlich „BE-Einheiten“?

Wenn ich mich rect enstinne heißt BE nix anderes als Bauerische Einheiten. Also das maß der Säuredichte.

Is nix besonderes…

Ich werd doch mal das Buch raussuchen und alles was irgendwie interessant ist rausschreiben…
Ich mach dann n PDF drauß…

Claus

·)

Hi Claus

Ich werd doch mal das Buch raussuchen und alles was irgendwie
interessant ist rausschreiben…
Ich mach dann n PDF drauß…

Das wäre super.
Aber es eilt derzeit nicht, die Batterie ist ja (noch) fit.

Danke schonmal

Gruß Ulf

Hi Norbert

von Bosch gibbet eine sehr gute „Technische Unterrichtung“ zum
Thme starterbatterien, da ist wirklich alles drin erklärt
bishin zu den chemischen gleichungen

Ich kenne die gelben Bosch-Bücher für andere Themen.
Zum Kapieren der Funktionsweise sind sie super.
Aber steht denn in dem Batteriebuch auch „handfestes“ zum Umgang mit der Batterie in der Praxis drin (Batteriepflege, schonende und materialmordende Ladeverfahren usw.)?

Gruß Ulf

Hi Norbert

von Bosch gibbet eine sehr gute „Technische Unterrichtung“ zum
Thme starterbatterien, da ist wirklich alles drin erklärt
bishin zu den chemischen gleichungen

Ich kenne die gelben Bosch-Bücher für andere Themen.
Zum Kapieren der Funktionsweise sind sie super.
Aber steht denn in dem Batteriebuch auch „handfestes“ zum
Umgang mit der Batterie in der Praxis drin (Batteriepflege,
schonende und materialmordende Ladeverfahren usw.)?

nun aus sicht des batterie herstellers steht da alles drin, nu die ladeschaltungen in dem mir vorliegendem stand sind elektronisch auf dem stand vom 1970, trafo, gleichrichter amperemeter, und das wars dann auch schon und noch ne sicherung und damit auf dem stand von 1970, ob in neueren auflagen was moderneres steht weiß ich nicht

aber mehr ist eigentlich für ein normales aufladen auch nicht erforderlich Bosch schreibt eindeutig : „die Ladung soll mit Konstantspannung von 13,8 V erfolgen dabei sollte die säuredichte auf 1.28 mindestens ansteigen, das ladegerät muß einen genügend geringen innenwiderstand haben, über den aufgenommen Ladestrom der anfangs sehr hoch sein kann, kann der ladezustand grob eingeschätzt werden, wenn die ladung weiterbetrieben wird fängt die batterie an zu gasen“

anders sieht es mit schrottbatterien aus (sulfatiert) da kann man inzwischen was dran machen, aber so gut wie ein neuer akku wirds nie
siehe dazu Elektor 9/2001 S. 20 ff
ich denk ich werd mir die schaltung mal bauen und sehen was se macht…

ciao norbert:

Gruß Ulf

Hi Norbert

anders sieht es mit schrottbatterien aus (sulfatiert) da kann
man inzwischen was dran machen, aber so gut wie ein neuer akku
wirds nie
siehe dazu Elektor 9/2001 S. 20 ff
ich denk ich werd mir die schaltung mal bauen und sehen was se
macht…

Ist ja interessant! Was macht diese Schaltung denn in etwa? Einen ständigen Wechsel zwischen Laden und Entladen, um die Batterie wieder „gängig“ zu machen oder so?

Gruß Ulf

Hi Norbert

im prinzip so, die schaltung hängt OHNE externe spannungsversorgung an den Polen vom Akku

und läßt über einen FET geschaltet ein bisserl strom aus dem akku duch eine Spule fließen, und schaltet dann den stromfluß abrupt ab, ähnlich wie in einer normalen zündspule , ensteht in der spule durch selbstinduktion ein spannungsstoß der einen stromfluß in den Akku leitet (natürlich weniger als vorher entnommen wurde) außerdem braucht die schaltung ja auch etwas energie, das ganze wird recht schnell hintereinander durchgeführt und der akku somit ständig zwischen pulsartigem entladen und rückladen hinundhergeschaltet, dabei sinkt die im Akku gespeicherte energiemenge bis zur vollständigen entladung ab.

nach jedem spannungsstoß wird der innenwiderstand des akkus gemessen und grob bewertet (gut mittel unbrauchbar) und angezeigt (mit 3 LEDS)

handhabung, den akku normal mit einem externem ladegerät aufladen, und die säuredichte und stand auf normwerte bringen, dann trennen, das neue gerät ankabeln und den akku leernudeln…
das ganze mehrfach wiederholen bis sich eine besserung ergibt, oder halt nicht…
dann steht da noch das ganze kann mit einem dauerhaft angeschloßenem ladegerät das nur wenig strom in den akku einspeist kombiniert werden (1-2 A) mehr so eine art erhaltungsladung und parralelbetrieb mit der neuen schaltung, damit könnte man endlos duchnudeln…

den wert der benötigten bauteile schätze ich auf grob 50-80 DM, Die lötzeit das ding zu bauen auf 1-2 h, vielicht wildere ich auch ein billig baumarkt ladegerät aus, dann hab ein robustes gehäuse mit kabeln und zangen um das an den akku ankabeln zu können, ne platine werd ich demnächst ätzen und dann mal bei meinem haus und hof Automechanikermeister nach schrottbatterien fahnden

ciao norbert

Gruß Ulf

Hi Norbert

. . . weißt Du, ob bzw. wie lange die betreffende Ausgabe noch zu kaufen ist?

Gruß Ulf

Hi Norbert

. . . weißt Du, ob bzw. wie lange die betreffende Ausgabe
noch zu kaufen ist?

elektor liefert gegen cassch zum originalpreis etwa ein halbes jahr zuückliegende hefte und gegen 5,-Mark kopien von allen artikeln / artikel

Gruß Ulf

ciao norbert