Batterie für Golf TDI
Von: , Frage gestellt am Do, 15. Nov 2001
Hallo
die Original-Batterie in meinem Golf 3 TDI (Varta 61 Ah / 330 A DIN / 540 A EN) geht nun in den 5. Winter.
Die unheilvolle Verdunklung der Innenbeleuchtung beim Anlassen läßt mich schon an eine neue Batterie denken, obwohl die alte den Anlasser um 0° C noch erstaunlich gut durchdreht - subjektiv „fast wie neu".
Die Spannung beim Vorglühen beträgt ca. 11,5 Volt, beim Starten sinkt sie auf etwa 10,5 Volt.
Zusätzlich habe ich gestern Säurestand und -dichte geprüft. Der Stand war in allen Zellen fast gleich, ca. 1 bis 3 Millimeter unter der Sollmarkierung. Die Säuredichte betrug einheitlich um 1,27 kg / l - also praktisch voll geladen. Ich hab überall etwas Wasser nachgekippt, um den Stand wieder auf "reichlich Soll" zu bringen.
Alle Zellenverschlüsse haben innen schon einen ziemlichen dunklen Blei(?)belag.
Obwohl die reinen Meßwerte sie also noch ziemlich fit erscheinen lassen, frage ich mich angesichts des Dämmerlichts beim Starten, wie die weitere Prognose aussieht - hält sie sicher(!) noch eine Weile durch - oder kann sie schon morgen die Grätsche machen, obwohl sich ja noch kein konkreter „Zellentod" ankündigt?
Weiß jemand, wie lange es gewöhnlich dauert, bis ein beginnender, noch unbemerkter Zellendefekt die Batterie lahmlegt – als ungefähre Aussicht für das früheste Ende?
Da mir die „kleine“ 61 Ah-Batterie immer stark genug vorkam, frage ich mich auch, ob es Sinn macht, die irgendwann fällige neue Batterie eine Nummer größer zu kaufen. Damit sich das lohnen würde, müßte die größere mindestens einen Winter länger halten.
Hat schon jemand dahingehende eindeutige Erfahrungen gemacht – z.B. kleine Batterie hält 4 Winter lang, die nächstgrößere 5 bis 6 Winter?
Bzw. mit kürzerer Lebensdauer von Baumarkt- gegenüber Markenbatterien?
Bin für jede sinnvolle Antwort dankbar, denn der Golf ist mein erster Diesel . . .
Gruß Ulf
