Weiss-braune Emulsion im Ventildeckel:

Hallo zusammen,
ich habe einen 1,4l TU3M Motor mit Zentraleinspritzung, BJ 94 im Peugeot - 306er.
Kilometerstand: 121 TKM, Zur Zeit Langstrecke so um die 190km pro Tag.
Gestern habe ich mal die Ventile eingestellt und bin fast umgefallen. Im Ventildeckel fand ich eine ca. 3mm dicke Schicht einer weiß-bräunlichen Emulsion (ähnlich warmer Butter). Das Öl sieht eigentlich ganz ordentlich aus - keine besonderen Ablagerungen oder Schaum oder Wasserbläschen. Meine Vermutung: Irgendwo (Zylinderkopfdichtung oder untere Dichtungen der Zylinderlaufbüchsen) kommt Wasser in den Ölkreislauf. Das deckt sich auch mit der Beobachtung, dass ich ca. alle 1-2 Monate etwas Kühlwasser nachfüllen muss.
Meine Frage: Ist das was Beunruhigendes oder kann ich damit noch einige 10TKM fahren? Da ich nicht weiß, ob’s schon länger so ist. Sollte ich besser einen Austauschmotor nehmen (im Fall der Fälle) oder lohnt sich eher eine Generalüberholung (Lager, Dichtungen, Simmeringe etc.)? Hat von Euch schon mal einer Probleme mit diesem Motor gehabt? Ist ja schließlich kein neues Teil!
Danke für Eure tatkräftige Unterstützung!
Tino

Hi Tino

Wenn es wirklich die Zylinderkopfdichtung ist solltest du das beizeiten machen lassen. Und - keine Panik. Die Reparuatur ist eine Routinearbeit für die Werkstätten. Und ein baldiger Exitus blüht dem Motor deswegen auch noch nicht…

Gruß
Frank K.

No panic
Hi Tino,
ruhig Blut. Diese Senffarbene Emulsion findest Du in vielen Ventildeckeln. Ich würde den Deckel reinigen und damit gut sein lassen. Im Ventildeckel sammelt sich gern Kondenswasser, was zu dieser Emulsion führt. Alle 2 Monate etwas Kühlmittel nachfüllen muss auch noch lange nichts heissen. Bei unserem Geländewagen war das auch so. Ursache hierfür war ein geringer Wasserverlust an einer Schlauchverbindung zur Ansaugrohrbeheizung. Nicht weiter tragisch, aber man kam verdammt schlecht ran, ohne gleich den Wagen gleich auseinandernehmen zu müssen, also hab ich`s dabei belassen. Eindeutige Indizien für einen Riss der Kopfdichtung oder des Zylinderkopfes/-blocks sind:

Wasser im Öl oder Ölschlieren im Wasser
Motor wird sehr schnell warm durch Kompression im Kühlsystem
Blasen im Ausgleichsbehälter

Bevor Du in Hektik verfällst, lass eine Druckverlustprüfung machen. Wann war denn der letzte Ölwechsel?
Gruss Sebastian

Hi Tino,
ruhig Blut. Diese Senffarbene Emulsion findest Du in vielen
Ventildeckeln. Ich würde den Deckel reinigen und damit gut
sein lassen. Im Ventildeckel sammelt sich gern Kondenswasser,
was zu dieser Emulsion führt.

Na ja, dachte ich auch, aber dadurch, dass ich die letzten 8000km nur Langstrecke gefahren bin (kein Weg unter 20km und sonnst mind. 90km) sollte eigetlich alles Wasser im Öl, verdunstet sein und sich durch die Ventildeckelentlüftung verflüchtigt haben.

Alle 2 Monate etwas Kühlmittel
nachfüllen muss auch noch lange nichts heissen. Bei unserem
Geländewagen war das auch so. Ursache hierfür war ein geringer
Wasserverlust an einer Schlauchverbindung zur
Ansaugrohrbeheizung. Nicht weiter tragisch, aber man kam
verdammt schlecht ran, ohne gleich den Wagen gleich
auseinandernehmen zu müssen, also hab ich`s dabei belassen.
Eindeutige Indizien für einen Riss der Kopfdichtung oder des
Zylinderkopfes/-blocks sind:

Wasser im Öl oder Ölschlieren im Wasser
Motor wird sehr schnell warm durch Kompression im Kühlsystem
Blasen im Ausgleichsbehälter

Nix dergleichen.

Bevor Du in Hektik verfällst, lass eine Druckverlustprüfung
machen. Wann war denn der letzte Ölwechsel?

Vor ca. 10Tkm
Tino

Gruss Sebastian

Öl anschauen
Wenn etwas Wasser ins Motoröl kommt, verkocht das sowieso.
Wenn zu viel Wasser ins Motoröl kommt, hst Du ein Wasser -
Öl Gemisch am Ölmeßstab. Da ist dann schon Alarmstufe
gelb.

Harald