Unterschiedliche Helligkeit

Von: , Frage gestellt am Di, 19. Jul 2005

Hi!

Ich bin gerade dabei, alte Familienfotos (teilweise älter als 50 Jahre) zu digitalisieren und mit Text versehen als Word-Datei zu speichern.

Die Bilder sind schwarz-weiß, teilweise mit dem typischen Sepia-Braun-Farbton alter Fotos. Ich scanne die Fotos mit einer Auflösung von 300 dpi und speichere sie dann als TIF.

Über Photoshop beseitige ich die auf den Fotos vorhandenen Macken und stelle die TIF-Dateien von Farbe (RGB) auf Graustufenbild um. Damit ist die Sepia-Farbe raus.

In Photoshop sehen die Bilder richtig gut aus. Binde ich die Bilder als TIF in Word ein (Import von Grafik aus Dateien), erscheint das Bild deutlich dunkler und weniger kontrastreich.

Ist das ein Darstellungsproblem von Word oder verliert die Grafik durch den Import wirklich so stark an Qualität? Ich möchte die Word-Datei - dann umgewandelt in PDF - irgendwann in einem Copy-Shop über einen Digitaldrucker ausdrucken lassen und da sollten die Bilder schon eine gewisse Qualität haben.

Was bekomme ich wirklich gedruckt: das TIF-Bild wie unter Word angezeigt oder wie unter Photoshop? Muss ich das Bild in Photoshop aufhellen und mit mehr Kontrast versehen?

Grüße
Heinrich

15 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Unterschiedliche Helligkeit

    Hallo!

    Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm und Word ein Textbearbeitungsprogramm. In PS mit Text als *.pdf speichern,würde ich machen.Was Word aus *.tif Dateien macht weiß ich nicht.

    Beste GRüße

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Unterschiedliche Helligkeit

    Hi,
    das kann die Bildschirmdarstellung von Word sein. Das können auch falsche Farbeinstellungen in PS sein. Oder der Monitor ist falsch bzw. gar nicht kalibriert. An deiner Stelle würde ich eine Test-PDF erstellen und diese dann in dem Shop in dem du die finale Version ausdrucken möchtest einen Probedruck machen. Nach diesem Probedruck kannst du deinen Bildschirm kalibrieren und entsprechend die Bilder bearbeiten.

    Gruß
    Magnus

  3. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Unterschiedliche Helligkeit

    Versuch mal in der Word Datei einen Doppelklick auf das Foto. Da kommt dann das Fenster Bildeigenschaften, mit dem man Kontrast u. Helligkeit verändern kann.
    Meist sind im Word die Standardeinstellungen. (und die sind eher dunkel und kontrastarm) Mit etwas Spielerei kannst du den Kontrast und die Helligkeit verändern.

    Lg
    M. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  4. Antwort von nach 6 Stunden 4 hilfreich
    Re: Unterschiedliche Helligkeit

    Hallo, Ich bin gerade dabei, alte Familienfotos (teilweise älter als
    50 Jahre) zu digitalisieren und mit Text versehen als
    Word-Datei zu speichern.
    Warum nur in Word? Das ist ein denkbar schlechtes Format
    zum Speichern von Grafikdaten.
    Speichere es einfach als TIF oder auch platzsparend als
    JPG (mit geringer Kompressionsrate).
    Text kannst Du auch mit dem Grafikprogramm zufügen.
    PDF kannst Du auch direkt aus dem Grafikprogramm drucken
    -> z.B. über Postscript -> GostScript ->FreeFDF Die Bilder sind schwarz-weiß, teilweise mit dem typischen
    Sepia-Braun-Farbton alter Fotos. Ich scanne die Fotos mit
    einer Auflösung von 300 dpi und speichere sie dann als TIF.
    Soweit so gut. Über Photoshop beseitige ich die auf den Fotos vorhandenen
    Macken und stelle die TIF-Dateien von Farbe (RGB) auf
    Graustufenbild um. Damit ist die Sepia-Farbe raus.
    Naja, muß das sein? In Photoshop sehen die Bilder richtig gut aus. Binde ich die
    Bilder als TIF in Word ein (Import von Grafik aus Dateien),
    erscheint das Bild deutlich dunkler und weniger kontrastreich.
    Wie gesagt, der Umweg über Word ist nicht zu empfehlen. Ist das ein Darstellungsproblem von Word oder verliert die
    Grafik durch den Import wirklich so stark an Qualität? Ich
    möchte die Word-Datei - dann umgewandelt in PDF - irgendwann
    in einem Copy-Shop über einen Digitaldrucker ausdrucken lassen
    und da sollten die Bilder schon eine gewisse Qualität haben.
    Was ist ein Digitaldrucker?
    Haben Copyshops überhaupt die Technik für ordentlichen
    Fotodruck?

    Wär nicht evtl. ein Fotodienst besser?
    Habe gute erfahrung mit www.bilderplanet.de Was bekomme ich wirklich gedruckt: das TIF-Bild wie unter Word
    angezeigt oder wie unter Photoshop? Muss ich das Bild in
    Photoshop aufhellen und mit mehr Kontrast versehen?
    Besser im Grafikformat hingeben.
    Gruß Uwi

    • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Unterschiedliche Helligkeit

      Hi! Ich bin gerade dabei, alte Familienfotos (teilweise älter als
      50 Jahre) zu digitalisieren und mit Text versehen als
      Word-Datei zu speichern.
      Warum nur in Word? Das ist ein denkbar schlechtes Format
      zum Speichern von Grafikdaten.
      Ich will ja nicht Grafikdaten speichern, sondern Text in Form eines bestimmten Layouts mit einer ganzen Reihe von digitalisierten Fotos kombinieren, die Word-Datei mit den Bildern und dem Layout über PostScript in eine PS-Datei speichern, diese Postscript-Datei wiederum über den Distiller in eine PDF-Druckvorlage umwandeln. Diese PDF-Druckvorlage geht dann an den Copy-Shop (ist ein größerer Laden) zum Digitaldruck. Die drucken mir dann Bilder und Texte in einer Art Buchblock.

      So hat es mir der gute Mann im Copy-Shop jedenfalls erklärt. Speichere es einfach als TIF oder auch platzsparend als
      JPG (mit geringer Kompressionsrate).
      Das JPG-Format ist eine verlustreiche Kompression und liefert im Digitaldruck nur sehr mäßige Ergebnisse (sagt der Mann vom Copy-Shop). Deshalb kommen Grafiken nur im TIF- oder PostScript-Format in Frage. Text kannst Du auch mit dem Grafikprogramm zufügen.
      PDF kannst Du auch direkt aus dem Grafikprogramm drucken
      -> z.B. über Postscript -> GostScript ->FreeFDF
      Brauche ich nicht. Ich habe den Distiller. Über Photoshop beseitige ich die auf den Fotos vorhandenen
      Macken und stelle die TIF-Dateien von Farbe (RGB) auf
      Graustufenbild um. Damit ist die Sepia-Farbe raus.
      Naja, muß das sein?
      Auf alle Fälle. Die Fotos aus den 1950ern sehen mit der Sepia-Einfärbung einfach schrottig aus. Außerdem werden die Fotos mit Sepia in Photoshop als Farbbilder mit mehreren Farbkanälen angesehen - obwohl es S/W-Fotos sind. Das treibt die Druckkosten ganz schön nach oben.

      Noch schlimmer sind Farbfotos aus den 1970ern. Die sind absolut grässlich verfärbt (das ist aber wohl eine Folge der damals benutzten Fotoutensilien - Filme, Entwicklung, Fotopapier) Ist das ein Darstellungsproblem von Word oder verliert die
      Grafik durch den Import wirklich so stark an Qualität? Ich
      möchte die Word-Datei - dann umgewandelt in PDF - irgendwann
      in einem Copy-Shop über einen Digitaldrucker ausdrucken lassen
      und da sollten die Bilder schon eine gewisse Qualität haben.
      Was ist ein Digitaldrucker?
      Haben Copyshops überhaupt die Technik für ordentlichen
      Fotodruck?
      Ich will ja keine Fotos abziehen lassen, sondern eine Ansammlung von gescannten Fotos, diese entsprechend aufbereitet und mit Kommentar versehen. Das ganze in einem bestimmten Format (die digitalisierten Papierbilder sind in die Seiten eingebunden). Das sind derzeit so 80 bis 100 Seiten. Die sollen dann als Block mit Heißleimbindung versehen werden. Die Druckdaten muss ich dem Copy-Shop als drucktaugliche PDF-Datei liefern Wär nicht evtl. ein Fotodienst besser?
      Habe gute erfahrung mit www.bilderplanet.de
      Drucken die auch Buchblöcke inkl. Bindung und Umschlag?

      Grüße
      Heinrich

      • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Aua!

        Hallo Heinrich, So hat es mir der gute Mann im Copy-Shop jedenfalls erklärt.
        Ahhh ja... Das JPG-Format ist eine verlustreiche Kompression und liefert
        im Digitaldruck nur sehr mäßige Ergebnisse (sagt der Mann vom
        Copy-Shop).
        JPG ist "verlustbehaftet", aber nicht "verlustreich".
        Wechsle bitte in deinem Interesse sofort den Copy-Shop, der Typ ist ein Depp.

        Wir geben (u.a.) auch JPGs zum Druck, und daraus lassen sich Top-Hochglanzfotos machen (und ich rede hier von professionellen Drucken). Deshalb kommen Grafiken nur im TIF- oder PostScript-Format in Frage.
        Das sind zwei vollkommen (!!!) unterschiedliche Formate!
        Interessierte mich mal, wie der Typ im Copyshop das erklärt und vergleicht... Über Photoshop beseitige ich die auf den Fotos vorhandenen
        Macken und stelle die TIF-Dateien von Farbe (RGB) auf
        Graustufenbild um. Damit ist die Sepia-Farbe raus.
        Das geht aber weitaus besser, indem du in Photoshop jede Farbebene einzeln bearbeitest. Farbe -> Graustufe ist der schnellste, aber qualitativ schlechteste Weg. Außerdem werden die
        Fotos mit Sepia in Photoshop als Farbbilder mit mehreren
        Farbkanälen angesehen - obwohl es S/W-Fotos sind.
        Ähhhm, die Sepia-Tönung IST ein Farbbild! Ist das ein Darstellungsproblem von Word oder verliert die
        Grafik durch den Import wirklich so stark an Qualität?
        Also, wie schon ganz unten gesagt - Word ist das denkbar ungeeignetste Programm für Fotos jeder Art. Sogar für Texte ;-) Deinstalliere es also am besten... Was ist ein Digitaldrucker?
        So, den Rest lasse ich an DIESER Stelle mal weg.
        Fühle dich bitte nicht beleidigt, so meine ich es nicht!
        Aber lass dich mal über die Grundlagen aufklären, ich habe leider heute nicht mehr die Zeit dazu (Bett ruft). Haben Copyshops überhaupt die Technik für ordentlichen Fotodruck?
        Definitiv NEIN.

        Bis morgen evtl. wenn ich mehr Zeit habe,
        Gruß
        Markus

        • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Aua!

          Hi! Wechsle bitte in deinem Interesse sofort den Copy-Shop, der
          Typ ist ein Depp.

          Wir geben (u.a.) auch JPGs zum Druck, und daraus lassen sich
          Top-Hochglanzfotos machen (und ich rede hier von
          professionellen Drucken). Deshalb kommen Grafiken nur im TIF- oder PostScript-Format in Frage.
          Das sind zwei vollkommen (!!!) unterschiedliche Formate!
          Interessierte mich mal, wie der Typ im Copyshop das erklärt
          und vergleicht...
          Ich habe mal das Infoblatt rausgesucht, das mir der Typ vom Copy-Shop in die Hand gedrückt hat. Ich zitiere mal:

          "Fotos, Graustufenabbildungen, Strichzeichnungen und Grafiken sind unterschiedliche Dinge im Digitaldruck. Fotos und Graustufenabbildungen müssen für eine vernünftige Wiedergabe mit mindestens 300 dpi eingebunden werden. Strichzeichnungen ohne Grauwerte und Verläufe erfordern 600 dpi. Für Grafiken mit unterschiedlichen Graustufen empfehlen wir 20%-Schritte in den Abstufungen.

          Für die Bildformate empfehlen wir das TIFF-Format, da es sehr flexibel ist, keinen Datenverlust bedeutet und von einer Vielzahl von Drucksystemen verarbeitet werden kann. Ebenfalls geeignet ist EPS (Encapsulated PostScript), das jedoch nicht von allen Bildbearbeitungsprogrammen erzeugt oder gelesen werden kann. Kaum geeignet ist das JPG-Format, da es durch seine hohe Komprimierungsrate eine nur reduzierte Qualität ermöglicht.

          Beim Vierfarbdruck ist statt des allgemein bekannten RGB-Farbsystem das CMYK-Farbsystem zu wählen. RGB-Farbbilder werden beim Druck in CMYK-Bilder umgewandelt, was zu Farbabweichungen führt."

          Zitat Ende.

          Vielleicht kommt die Aufgabe, mit der ich mich herumschlage, falsch rüber. Ich will kein gedrucktes Fotoalbum, ich will auch keine gedruckten Digitalfotos in Superqualität. Ich bastele an einem Geburtstagsgeschenk herum, das etwa 60 Seiten Text umfasst. In diese 80 Seiten Text sollen etwa 40 oder 45 Fotos eingebunden werden. Die Fotos sind gescannt und liegen als TIF vor. Text und Fotos müssen nun verknüpft werden (die Fotos sollen ja an den richtigen Stellen im Text erscheinen). Insgesamt ergibt das etwa mehr als 80 Seiten. Text und Bilder werden in ein PDF-Dokument umgewandelt, sollen dann wie ein Buchblock gebunden werden (inkl. Heißleimbindung) und mit einem netten Umschlag versehen werden. Von diesem Teil brauche ich dann 50 Exemplare (für die Gäste der Feier). Das habe ich mit dem Mann im Copy-Shop ausgehandelt (die stellen auf dem gleichen Weg für Studenten deren veröffentlichungspflichtige Dissertationen her - deshalb bin ich überhaupt auf den Laden gekommen). Ist das ein Darstellungsproblem von Word oder verliert die
          Grafik durch den Import wirklich so stark an Qualität?
          Also, wie schon ganz unten gesagt - Word ist das denkbar
          ungeeignetste Programm für Fotos jeder Art. Sogar für Texte
          ;-) Deinstalliere es also am besten...
          Nun ja, ich schreibe beruflich recht häufig Handbücher für PC-Anwendungsprogramme (inkl. Abbildungen). Für teure Text-Layout-Systeme wie etwa QuarkXpress (1.500 Euro) habe ich kein Geld (wozu auch, wenn der Kunde Word- oder PDF-Dateien verlangt?). Und bisher bin ich beim Schreiben von 200 und mehr Seiten Fließtext auch ohne Spezialprogramme ganz gut klar gekommen. Ohne wirklich dringenden Grund werde ich Word wohl nicht löschen. ;-)

          Grüße
          Heinrich

          • Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Aua!

            Hallo,

            nur ein Hinweis: Bei "richtiger" Wahl der Einstellungen lassen sich Bilder auch ohne Verluste im jpg-Format speichern.

            ujk

            • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: Aua!

              Hallo,

              nur ein Hinweis: Bei "richtiger" Wahl der Einstellungen lassen
              sich Bilder auch ohne Verluste im jpg-Format speichern.
              Klar, ich kann die Komprimierung auf Null setzen, dann habe ich tatsächlich keine Verluste – aber wozu dann jpg. Wenn ich allerdings komprimiere habe ich Verluste, das ist FAKT! Es gibt Komprimierungsverfahren die nicht verlustbehaftet sind wie z. B. Tiff-LZW. Bitte kein Zeugs erzählen, das einfach nicht stimmt.

              Gruß
              Magnus



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