ein Klickfeld, aber Wandeln ist unnötig
1. Die Schmuckfarben brauchst Du nicht wandeln. Siehe im Druckmenü unter »Auszüge« nach. Dort ist ein Klickfeld: »Schmuckfarben in Skalenfarben wandeln«. Wenn derjenige, der belichtet, eine »bunte« PDF- oder PS-Datei haben möchte, weil er sich selbst seine Auszüge macht, dann kann er selbst im RIP-Programm auswählen, daß die Schmuckfarben gewandelt werden sollen, denn bei den Schmuckfarben stehen im Dateitext die CMYK-Ersatzwerte. Das ist eine allgemeine Erklärung. Du sollst eine EPS-Datei abgeben. Auch wenn die irgendwo eingefügt wird, so können die Schmuckfarben vor dem Belichten gewandelt werden durch einen Mausklick.
2. Selbst wenn Du wissen willst, welcher CMYK-Wert einer Schmuckfarbe am nächsten kommt (oder auch gleicht), dann brauchst Du keine Liste irgendwo aus dem Internet, sondern gehe in das Farbmenü, wechsele von »Palette« nach »Modell« (CMYK) und klicke OK. Umgekehrt funktioniert das auch.
3. Wenn Du die Graphik als EPS-Datei exportierst, dann kannst Du durch ein Klickfeld schalten, daß der Text in Kurven gewandelt werden soll. Wandele aber nicht den Text in der Corel-Draw-Datei in Kurven.
Aber es ist weder nötig noch nützlich, Text in Kurven zu wandeln. Wenn Du viel Text hast, ist das sogar schlecht. In den Schrift-Dateien steckt nämlich viel mehr als nur ein paar Kurvenzüge, die Buchstaben bilden, sondern auch hints, Befehle und Eigenschaften, die die Qualität erhöhen. In PS- und EPS-Dateien werden die Schriftdateien eingebettet, so daß ein RIP diese Informationen benutzen kann. Weniger und schnellere Daten bei Mengentext. In die Postscriptinterpreter von Adobe für die RIP ist eingebaut, daß sie Postscriptschriften UND TrueType-Schriften verstehen.
[Dieser ausgeleierte Spruch, daß Schriften in Kurven gewandelt werden sollen, war vor zehn Jahren ein Rat, wenn Typ-1-Schriften gewisse interne Befehle benutzten (Seac, Flex, schräges Koordinatensystem), die damals noch nicht jeder Belichter verstand.]