Faustregel Website-Bild-Größe?

Von: , Frage gestellt am Mi, 1. Mär 2006

Hallo, Bildexperten.

Mich würde interessieren, welche Dateigröße ein Bild auf einer Website haben sollte, damit es (für seine Größe) nicht zu datenschwer ist.
Gibt es eine Faustregel, wie viel kB pro Mio Pixel grenzwertig ist?

Beispiele.
Ein JPG-Bild 100x100 Pixel mit 5,0 kB, somit 500 kB pro Mio Pixel.
Ein anderes 150x180 Pixel mit 7,9 kB, somit 293 kB pro Mio Pixel.
Ein anderes 400x180 Pixel mit 26,9 kB, somit 373 kB pro Mio Pixel.
Ein anderes 200x150 Pixel mit 19,1 kB, somit 637 kB pro Mio Pixel.

Vielen Dank für Hinweise!

☼ Markuss ☼

17 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Einfach......

    Hallo, Bildexperten.

    Mich würde interessieren, welche Dateigröße ein Bild auf einer
    Website haben sollte, damit es (für seine Größe) nicht zu
    datenschwer ist.
    Gibt es eine Faustregel, wie viel kB pro Mio Pixel
    grenzwertig ist?

    Beispiele.
    Ein JPG-Bild 100x100 Pixel mit 5,0 kB, somit 500 kB pro
    Mio Pixel
    .
    Ein anderes 150x180 Pixel mit 7,9 kB, somit 293 kB pro
    Mio Pixel
    .
    Ein anderes 400x180 Pixel mit 26,9 kB, somit 373 kB pro
    Mio Pixel
    .
    Ein anderes 200x150 Pixel mit 19,1 kB, somit 637 kB pro
    Mio Pixel.

    Warum so kompliziert?

    Fürs Web gilt:
    72dpi reicht aus.
    Bilder sollten nicht grösser sein als 50 K.

    Interlaced jpg ist angesagt damit man erst mal was sieht während sich das Bild vollständig aufbaut.

    Grössere Bilder dann halt da wo sie Sinn machen.

    Viel Spass und Erfolg
    Stefan

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re: Einfach......

      Hallo, Fürs Web gilt:
      72dpi reicht aus.
      eine dpi-Angabe ist für Bildschirmausgabe nicht definiert und nicht sinnvoll, die hat nur bei Drucksachen ihre Bedeutung. Fürs Web sollte man für Länge und Breite eine sinnvolle Pixelanzahl festlegen und einstellen (z.B. 400 mal 300) und dieses Bild dann kompromieren. Mit den Standardeinstellungen der gängigen Programme kommt man dann meist auf Werte um die 50 kb, so wie Du schreibst. Bilder sollten nicht grösser sein als 50 K.

      Interlaced jpg ist angesagt damit man erst mal was sieht
      während sich das Bild vollständig aufbaut.

      Grössere Bilder dann halt da wo sie Sinn machen.
      Olaf

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Nachfrage.

        Hallo, Fürs Web gilt:
        72dpi reicht aus.
        eine dpi-Angabe ist für Bildschirmausgabe nicht definiert und
        nicht sinnvoll, die hat nur bei Drucksachen ihre Bedeutung.
        Dachte ich mir irgendwie schon... Fürs Web sollte man für Länge und Breite eine sinnvolle
        Pixelanzahl festlegen und einstellen (z.B. 400 mal 300) und
        dieses Bild dann kompromieren. Mit den Standardeinstellungen
        der gängigen Programme kommt man dann meist auf Werte um die
        50 kb, so wie Du schreibst.
        Ähh. Und was heißt das nun übertragen auf kB/Mpx ?
        Habe ich richtig gerechnet: Bei 400 px mal 300 px und 50 kB ergibt sich
        417 kB/Mpx ? Ist das also ein guter Wert?
        Kann man also (als Faustregel) sagen, Bilder sollten 500 kB/Mpx nicht überschreiten?


        ☼ Markuss ☼

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re: Nachfrage.

          Ähh. Und was heißt das nun übertragen auf kB/Mpx ?
          Habe ich richtig gerechnet: Bei 400 px mal 300 px und 50 kB
          ergibt sich
          417 kB/Mpx ? Ist das also ein guter Wert?
          Kann man also (als Faustregel) sagen, Bilder sollten 500
          kB/Mpx nicht überschreiten?
          Naja, wenn Du das so als Orientierung haben willst. Wobei diese Angabe in kb/Mpx absolut ungewöhnlich ist. Aber wahrscheinlich kommt es so ungefähr hin. Aber immer unter den Voraussetzungen, dass es um Fotos geht (nicht um Grafiken, wo man noch die Farbtiefe reduzieren kann) und dass Du einen Kompromiss zwischen Speicherplatz und Qualität willst.

          Olaf

        • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
          Re: Nachfrage.

          Hallo,
          ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, wie du auf diese "Einheit" kommst - kB/MPixel? naja, mathematisch schon, aber welchen praktischen Wert sollte es haben?

          Es gibt Bilder, die sind 50x50 Pixel groß und können je nach Bildinhalt 5, 10 oder 200 kB groß sein.

          Es gibt Bilder, die sind 200x200 Pixel groß und können ebenfalls 10 oder 200kb groß sein.
          Eine Rolle spielt z.B. das Muster im Bild, ob man große gleichfarbige Flächen hat oder viele kleinteilige verschiedene Farbflächen, danach kann man nämlich gut oder weniger gut komprimieren...

          Ich denke, es kommt wirklich individuell drauf an. So eine komische Maßzahl wie die von dir genannte halte ich persönlich für unsinnig.

          Beatrix

          • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
            Re^2: Nachfrage.

            Hallo,
            ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, wie du auf diese
            "Einheit" kommst - kB/MPixel? naja, mathematisch schon, aber
            welchen praktischen Wert sollte es haben?
            Wenn man 'ähnliche' Bildmotive (Bildstrukturen) hat, aber verschiedene Pixelmengen. (Bsp.: Urlaubsbilder, Porträts, Naturaufnahmen oder so) Es gibt Bilder, die sind 50x50 Pixel groß und können je nach
            Bildinhalt 5, 10 oder 200 kB groß sein.
            Es gibt Bilder, die sind 200x200 Pixel groß und können
            ebenfalls 10 oder 200kb groß sein.
            Ja eben, genau!
            Es geht doch letztenendes um die Datenübertragung aus dem Internet:
            ob also ein Bild so datenschwer ist, dass es ewig braucht!
            DPI hin oder her, das ist uninteressant. Die Datenübertragung geht nicht über DPI, sondern über Bytes.

            [Dass man generell keine Riesenbilder (= sehr viele Pixel) verwenden soll, ist klar; und auch, dass man (wenn es die Qualitätsansprüche zulassen) bei größeren Bilder eher versucht die Daten zu reduzieren.
            Da wurde schon mehrfach eine (gefühlte) Grenze von 50 kB genannt.]

            Logisch, dass ein großes (= viele Pixel) Bild bei gleicher Auflösung mehr Daten hat, als ein kleineres.
            Man kann also die Sache relativ betrachten, gewissermaßen eine Daten"dichte". Wenn also ein Bild mit z Pixeln Z kB hat, dann hat ein Bild mit 1,5*z Pixeln 1,5*Z kB.
            So.
            Um genau diese Relation geht es: kB pro Pixeleinheit.
            Da kommt man nun eben auf einen rel. Einheit von z.B. kB pro Million Pixel (kB/Mpx)! Ich denke, es kommt wirklich individuell drauf an. So eine
            komische Maßzahl wie die von dir genannte halte ich persönlich
            für unsinnig.
            Wie gesagt, das ist ganz und gar nicht unsinnig, wenn man 'ähnliche' Bildmotive mit verschiedenen Pixelgrößen hat. Dann ist so eine Maßzahl sehr hilfreich.

            Vergleich mal MP3-Stücke: Wenn ein Musikstück mit 4 Minuten etwa 4 MB hat, kann man daraus folgern, dass ein 15-Minuten-Stück etwa (!) 15 MB hat. Es gibt also eine Relation von etwa 1 MB/min.
            Der Sinn der Sache: Hat man eine CD mit 78 min MP3-Musik, weiß man, dass sie insgesamt in etwa 78 MB Speicherplatz braucht, da die Daten"dichte" bei den Stücken einer CD wahrscheinlich ähnlich sein wird.

            ☼ Markuss ☼

            • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
              Variable und Konstanten....

              Hallo, ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, wie du auf diese
              "Einheit" kommst - kB/MPixel? naja, mathematisch schon, aber
              welchen praktischen Wert sollte es haben?
              Dito. Wenn man 'ähnliche' Bildmotive (Bildstrukturen) hat, aber
              verschiedene Pixelmengen. (Bsp.: Urlaubsbilder, Porträts,
              Naturaufnahmen oder so) Es gibt Bilder, die sind 50x50 Pixel groß und können je nach
              Bildinhalt 5, 10 oder 200 kB groß sein.
              Es gibt Bilder, die sind 200x200 Pixel groß und können
              ebenfalls 10 oder 200kb groß sein.
              Ja eben, genau!
              Es geht doch letztenendes um die Datenübertragung aus dem
              Internet:
              ob also ein Bild so datenschwer ist, dass es ewig braucht!
              DPI hin oder her, das ist uninteressant. Die Datenübertragung
              geht nicht über DPI, sondern über Bytes.
              Dann noch mal hier für die hartnäckig Erkenntnisresistenten:
              Bei der Bildspeicherung in deinem Bildbearbeitungsprogramm hast du in der Regel 3 Variable mit denen du operieren musst.
              1.Die Bildgrösse (Apx x Bpx)
              2.Die Auflösung (DPI)
              3.Die Kompression
              Es macht schlicht und ergreifend Sinn die DPI auf 72 (meinetwegen auch 96) festzulegen um nur noch mit 2 Variablen operieren zu müssen.
              Ich mache das tagtäglich so.
              Millionen Webdesigner machen das tagtäglich so.
              Wer es an dieser Stelle immer noch nicht kapiert hat der möge das doch einfach mal in der Praxis ausprobieren. [Dass man generell keine Riesenbilder (= sehr viele Pixel)
              verwenden soll, ist klar; und auch, dass man (wenn es die
              Qualitätsansprüche zulassen) bei größeren Bilder eher versucht
              die Daten zu reduzieren.
              Da wurde schon mehrfach eine (gefühlte) Grenze von 50 kB
              genannt.]

              Logisch, dass ein großes (= viele Pixel) Bild bei gleicher
              Auflösung mehr Daten hat, als ein kleineres.
              Man kann also die Sache relativ betrachten, gewissermaßen eine
              Daten"dichte". Wenn also ein Bild mit z Pixeln Z kB hat, dann
              hat ein Bild mit 1,5*z Pixeln 1,5*Z kB.
              So.
              Um genau diese Relation geht es: kB pro Pixeleinheit.
              Da kommt man nun eben auf einen rel. Einheit von z.B. kB pro
              Million Pixel (kB/Mpx)! Ich denke, es kommt wirklich individuell drauf an. So eine
              komische Maßzahl wie die von dir genannte halte ich persönlich
              für unsinnig.
              Ich auch. Wie gesagt, das ist ganz und gar nicht unsinnig, wenn man
              'ähnliche' Bildmotive mit verschiedenen Pixelgrößen hat. Dann
              ist so eine Maßzahl sehr hilfreich.

              Vergleich mal MP3-Stücke: Wenn ein Musikstück mit 4 Minuten
              etwa 4 MB hat, kann man daraus folgern, dass ein
              15-Minuten-Stück etwa (!) 15 MB hat. Es gibt also eine
              Relation von etwa 1 MB/min.
              Der Sinn der Sache: Hat man eine CD mit 78 min MP3-Musik, weiß
              man, dass sie insgesamt in etwa 78 MB Speicherplatz braucht,
              da die Daten"dichte" bei den Stücken einer CD wahrscheinlich
              ähnlich sein wird.

              Stefan

            • Antwort von nach 22 Stunden 1 hilfreich
              Re: Variable und Konstanten....

              Moin, Dann noch mal hier für die hartnäckig Erkenntnisresistenten:
              wie war das mit dem Glashaus und den Steinen? Bei der Bildspeicherung in deinem Bildbearbeitungsprogramm
              hast du in der Regel 3 Variable mit denen du operieren musst.
              1.Die Bildgrösse (Apx x Bpx)
              2.Die Auflösung (DPI)
              3.Die Kompression
              Wenn die Bildgröße feststeht, ist die DPI-Zahl nur noch eine abhängige Variable, die von der Größe des Ausgabegerätes abhängt. Bei Drucksachen ist das eben Papier, und nach dem Druck steht unwiderruflich fest, wie lang und wie breit ein Bild ist. Da kann man dann eben sagen wieviele inches das sind. Im Web steht gar nichts fest, einer hat nen Riesenscreen und ein anderer surft mit dem Handy, außerdem kann jedes Bild per Soft- oder Hardware vergrößert oder verkleinert werden. Du weißt nie, wieveiele inches das beim Betrachter sind, somit ist eine DPI-Zahl völlig sinnlos.
              Aber ich weiss, dass sich viele Leute aus der Printbranche schwer damit tun, zu erkennen, dass das Web ein viel flexibleres Medium als Papier ist und dementsprechend eine andere Herangehensweise verlangt. Es macht schlicht und ergreifend Sinn die DPI auf 72
              (meinetwegen auch 96) festzulegen um nur noch mit 2 Variablen
              operieren zu müssen.
              Ich mache das tagtäglich so.
              Millionen Webdesigner machen das tagtäglich so.
              Ja, es gibt ja auch Millionen schlechte Webseiten. Viele Webdesigner, die früher Flyer gestaltet haben, pressen ihr Seiten mit Gewalt in frames und tables und "optimieren" für bestimmte Auflösungen oder Browser. Ein bisschen mehr geistige Flexibilität wäre da ganz gut. Wer es an dieser Stelle immer noch nicht kapiert hat der möge
              das doch einfach mal in der Praxis ausprobieren.
              Ja klar doch, mache ich seit Jahren.

              Olaf

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re: Variable und Konstanten....

              Hallo, Es macht schlicht und ergreifend Sinn die DPI auf 72
              (meinetwegen auch 96) festzulegen um nur noch mit 2 Variablen
              operieren zu müssen.
              Ich mache das tagtäglich so.
              Millionen Webdesigner machen das tagtäglich so.
              ... ich nicht - wie ich oben schon andeutete.
              Aber ich kaempfe fast taeglich mit den "wohlmeinenden" Grafikern, die mir ihre Vorlagen "schon mal auf 72dpi" geben und mir damit jede Moeglichkeit nehmen, an einem Bild noch etwas zu tun. Ich habe lieber High-Res-Bilder, die ich bearbeiten kann und mir dann auf meine benoetigte Groesse bringe. Auf meine Pixelgroesse wohlgemerkt, denn die dpi der Bilder interessieren mich nicht.

              Ich weiss, dass ein Bild, wenn es 780px breit ist hoechstwahrscheinlich auf eine 800x600er Aufloesung passt.
              Und dass ein Bild, wenn es 1000px breit ist hoechstwahrscheinlich auf eine 1024x768er Aufloesung passt.
              (Hoechstwahrscheinlich, weil ich ja nicht weiss, ob der User seinen Browser maximiert hat und wie breit seine Scroll-Balken sind, aber das ist ein anderes Thema.)

              Alles andere interssiert mich nicht. 1000 Px sind auf dem Bildschirm 1000Px und bleiben es auch, egal, wieviel dpi ich ihnen gebe.
              Die Groesse aendert sich dann noch mit der Aufloesung und dem Monitor des Users.
              Hat er - Extremfall eins - einen 21"-Bildschirm und faehrt den mit 800x600 ist das Bild riesig gross.
              Hat er - anderer Extremfall - einen 15"-Bildschirm und faehrt den mit 1280x1024 ist das Bild recht klein.

              Ich weiss nicht, wo ich da noch die Aufloesung unterbringen soll, wenn ich mich mit einem Pixelbild auf einem Pixelmedium beschaeftige.

              Deine dritte Variable, die Kompression kann ich leicht beantworten: ich habe ein DVD-Laufwerk und einen DSL Anschluss - lass die Dinger unkomprimiert. Aber das hat ja auch nichts mit den Ausmassen der Bilder zu tun - nur mit der auch als Groesse benannten Dateimenge.

              Erst wenn ich drucke interessieren mich die dpi: Wenn ich drucke, arbeite ich dann mit 300dpi oder mehr.

              Gruesse aus der taeglichen Praxis
              Christian

              Der noch einmal http://praegnanz.de/essays/72dpi empfiehlt.



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