Hallo,
ich finde es zwar etwas befremdlich, als "Mister Neuinstallation" tituliert zu werden... übrigens, ich bin weiblich ;)... aber so graoß fand ich den aufwand gar nicht. Man exportiere die Registry, lösche unter das das Windowsverzeichnis (und nur dieses!, geht aber nur im Dos-Modus), installier Win98 drüber, lässt die Registry aktualisieren und / oder installiert auch einfach die Programme drüber (das Wort "drüber" ist hier sehr wichtig, weil so die persönlichen Benutzerdaten nicht extra gesichert werden müssen). Einige Programme brauchen sogar die Registry-Einträge gar nicht oder legen sie von selbst an.
Und so schwierig ist eine Installation eines Betriebssystems auch nicht. Mit der oben beschriebenen Methode gehts auch relativ schnell, ca. 1-2 Stunden, je nach dem, wie viel man drüber installieren muss.
Da Windows sowieso verdammt schnell altert - und dabei meine ich gerade das Win98, muss man ab und zu einfachmal drübermähen. Je länger es bei mir gelaufen ist, desto weniger Programme liefen ohne Probleme oder überhaupt; gut, es war täglicher Betrieb, aber wenn mans nicht jeden Tag benutzen sollte - sorry - ists als Betriebssystem nicht geeignet. Ein Auto soll ja auch jeden Tag fahren!
Naja, was das Patchen angeht... es ist hilfreich, wenn an der Anwendung was defekt ist (sprich: Programmierfehler). Aber der Win32-Fehler klingt mir eher nach einem Systemfehler. Doch wenns Patchen hilft... warum nicht. Erstmal alle Möglichkeiten ausschöpfen, die Neuinstallation ist wirklich die letzte Hoffnung (zumindest bei Win98, über das wir ja nach wie vor diskutieren). Tat ich damals auch, vielleicht hatte ich nur Pech, aber es brachte leider nichts, sofern ich überhaupt einen Patch für die jeweiligen Programme gefunden hatte.
Viele Grüße
Susanne