Tu felix Austria

Von: , Frage gestellt am Mi, 31. Mai 2000

Eine Anekdote aus der Zeit der österreichischen Monarchie:
Als der gute Kaiser Franz Joseph ("Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut....") wieder einmal die Gefängnisse von Wien besichtigte, da erteilte er ganz willkürlich Begnadigungen. So auch bei einem jungen 22jährigen Gefangenen, er sagte zum Direktor: "Gehn's, der Jung schaut mich ehrlich an, erlasse Er ihm doch die Hälfte seiner Haftstrafe!"
Erst als der Kaiser schon wieder weg war, fiel dem Gefängnisdirektor siedend heiß ein, daß der Begnadigte doch lebenslang verurteilt worden war. Nun war guter Rat teuer.
Wie löste der Gefängnisdirektor dieses Problem?

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 10 Minuten hilfreich
    Re: Tu felix Austria

    na... dann soll er halt einen Tag sitzen und einen rausdürfen... undsoweiterundsofort

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Re^2: Tu felix Austria-Lösung

      na... dann soll er halt einen Tag sitzen
      und einen rausdürfen...
      undsoweiterundsofort
      Ja, das war die typische österreichische Lösung!

      • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
        Re^3: Tu felix Austria-Lösung

        na... dann soll er halt einen Tag sitzen
        und einen rausdürfen...
        undsoweiterundsofort
        Ja, das war die typische österreichische
        Lösung!
        Die kannte ich auch. Genaugenommen ist sie nicht GANZ gerecht, denn der Gefangene könnte an einem ungeraden Tag sterben.

        Wie wär's mit sowas wie lebesnslange Freiheitsstrafe auf Bewährung?

        Gruß

        J.

        • Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
          Re^4: Tu felix Austria-Lösung

          Wie wär's mit sowas wie lebesnslange
          Freiheitsstrafe auf Bewährung?
          Ja, oder man läßt ihn erst einmal frei für die gleiche Zeit, die er bis zur Begnadigung schon saß, und beginnt dann mit dem täglichen Wechselspiel. :-)

      • Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
        Re^3: Tu felix Austria-Lösung

        Alles falsch: man fragt ihn wie alt er werden will, läst ihn die halbe zeit bis dahin eingesperrt, danach läst man ihn frei.
        ja und dann mit dem stichtag kommt der henker. na... dann soll er halt einen Tag sitzen
        und einen rausdürfen...
        undsoweiterundsofort
        Ja, das war die typische österreichische
        Lösung!

        • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
          Re^4: Tu felix Austria-Lösung

          Alles falsch: man fragt ihn wie alt er
          werden will, läst ihn die halbe zeit bis
          dahin eingesperrt, danach läst man ihn
          frei.
          ja und dann mit dem stichtag kommt der
          henker.
          und dann stirbt er drei tage nach der
          freilassung in einem kutschenunfall und der
          kaiser ist sauer. zu unsicher, diese lösung.
          wie ein anderer unserer häuptlinge gesagt
          hat: "es ist alles sehr kompliziert". zum
          glück hat der häftling nicht die todesstrafe
          ausgefaßt, das heißt mich hoffen. aber die
          wechselweise ein- und aussperrung überzeugt
          mich auch nicht, weil der mann doch sicher
          abhaut. außerdem sitzt der mann schon eine
          weile, das muß in abzug gebracht werden.
          in der kaiserzeit mußte alles buchstäblich
          sein, der k und k -beamte war darauf
          trainiert.
          also läßt man den gefangenen frei, ohne was
          zu sagen, überwacht ihn in der zeitspanne,
          die er bereits abgesessen hat, stopt dann
          die zeit, die das wiedereinfangen benötigt
          und exekutiert in anschließend nach der
          selben zeitspanne. da hat man nur noch ein
          geringes risiko.

          markus
          derandauerndmitösterreichischen
          beamtenkämpftunddiesebrüderundihrelösungenke
          nnt

  2. Antwort von nach 40 Minuten hilfreich
    Re: Tu felix Austria

    Hm, wie wär's damit:
    Der Junge darf so lange auf freien Fuß, wie er bisher im Gefängnis war, danach wird seinem Leben dann ein Ende gesetzt.

    Gruß Lena [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  3. Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
    Re: Tu felix Austria

    Hi, Wie löste der Gefängnisdirektor dieses
    Problem?
    salomonisch. Er teilt den Gefangenen in zwei Hälften, läßt die eine in der Zelle sitzen und schmeißt die andere raus.

    Chea "Logisch, oder?" tah

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!