Mischungsverhältnis Teil 2

Von: , Frage gestellt am Do, 14. Jul 2005

Auch hier gibt es 2 Gefäße, von denen eins Rotwein enthält und das andere Weißwein. Anders als beim Rätsel "Mischungsverhältnis" sind die Gefäße aber nicht gleich groß und auch die jeweils enthaltene Menge ist unbekannt.

Es wird eine beliebige Menge Weißwein aus dem einen Gefäß ins andere gefüllt. Dann umrühren damit sich alles gut vermischt.

Anschließend wird die gleiche Menge des Rotwein/Weißwein-Gemisches zurück in das Gefäß mit Weißwein gefüllt, so dass beide Gefäße wieder dieselbe Menge enthalten wie zu Beginn.

Die Frage bleibt dieselbe: Ist mehr Weißwein im Rotwein oder
mehr Rotwein im Weißwein oder sind die Mengen identisch?

Bitte mit stichhaltiger Begründung.

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 26 Minuten 1 hilfreich
    Re: Verstehe ich die Frage falsch?

    Mahlzeit, Die Frage bleibt dieselbe: Ist mehr Weißwein im Rotwein oder
    mehr Rotwein im Weißwein oder sind die Mengen identisch?
    Es ist mehr Weißwein im Rotwein als Rotwein im Weißwein enthalten.

    Begründung: nehmen wir an, wir gießen 1ml Weißwein ins Rotweingefäß. Zürück kommt 1 ml, der aber nicht 100% aus Rotwein besteht, sondern einen kleinen Anteil Weißwein enthält.

    Aber mal im Ernst: wer würde so eine Panscherei veranstalten? Weine mischt man höchstens im Bauch :)

    Gruß

    Sancho

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: Verstehe ich die Frage falsch?

      Zürück kommt 1 ml, der aber nicht 100% aus
      Rotwein besteht, sondern einen kleinen Anteil Weißwein
      enthält.
      ja genau - nur genau dieser kleine anteil weißwein fehlt jetzt wieder im rotweinglas. Aber mal im Ernst: wer würde so eine Panscherei veranstalten?
      noch nie was von rosé gehört? ;-)

  2. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Mischungsverhältnis Teil 2

    Das ändert absolut nichts am Ergebnis: Beide Gläser enthalten wieder genau gleich viel "Fremdwein". Begründung:

    Da vorher und hinterher in beiden Gläsern die gleiche Menge Wein ist und weder Wein in dritte gefäße abgegeben noch aus dritten empfangen wurde, muß zwangsläufig in beiden Gläsern die komplementäre Zusammensetzung vorliegen.

    Gruß Kubi

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Mischungsverhältnis Teil 2

      Seh ich auch so: Muss ja so sein, es ist ja kein Wein verloren gegangen.

      The Timmy

      • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Verstehe ich nicht

        Mahlzeit, Seh ich auch so: Muss ja so sein, es ist ja kein Wein verloren
        gegangen.
        nein, das nicht. Aber du hast Teile vom Wein, den du ursprünglich von A nach B gekippt hast, wieder zurückgekippt. in ich zu blöd für diese Frage?

        Gruß

        Sancho

        • Antwort von nach 4 Stunden 1 hilfreich
          Re^4: Verstehe ich nicht

          du kippst die menge x von flüssigkeit A in flüssigkeit B. dann kippst du wieder die menge x vom gemisch zurück.

          das gemisch setzt sich wie folgt zusammen:

          menge m von flüssigkeit A
          menge n von B
          (wobei m:n gleich dem verhältnis von x zur urspgrünglichen gesamtmenge von B ist, aber das ist eigentlich vollkommen nebensächlich).

          das bedeutet: in A hast du nun n von B.
          in B hattest du x von A, hast aber m davon wieder zurückgeschüttet, es bleibt also x-m=n über.

          also hast du in beiden flüssigkeiten jeweils die menge n von der anderen flüssigkeit.

          oder einfacher ausgedrückt (aber einfach haben es schon die beiden anderen ausgedrückt): was von A nicht in A ist, ist in B. die selbe menge B muß in A sein, um das volumen von A konstant zu halten.

          • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Stimmt, Danke, Brett vor dem Kopf ist weg oT


        • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Verstehe ich nicht

          ja sicher hast Du das, aber Du hast ja auch ein anderes Verhältnis...

          Du kippst quasi
          1/10 rot in weiss
          -> rote flasche 9/10 inhalt
          -> weisse flasche 11/10 inhalt

          jetzt rührst Du um und hast ein Gemisch. Von dem gemisch kippst Du wieder 1/10 zurück.
          Da das Gemisch sich vermischt hat hast Du 10 teile weiss und 1 teil rot zurückgekippt also entspricht das 1/10 aufgeteilt
          1/11 rot 10/11 weiss
          dadurch dass Du dieses 1/11 rot zurückkippst kippst Du auch weniger weiss zur roten flasche. Und wenn man sich das genau berechnet ist die Menge dann wieder gleich *g*
          aber weil ich grade aufm schlauch steh führe ich das an der Stelle nicht weiter aus... :D

  3. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: Mischungsverhältnis Teil 2

    Auch hier gibt es 2 Gefäße, von denen eins Rotwein enthält und
    das andere Weißwein. Anders als beim Rätsel
    "Mischungsverhältnis" sind die Gefäße aber nicht gleich groß
    was total egal ist.. und auch die jeweils enthaltene Menge ist unbekannt.
    da liegt das problem Es wird eine beliebige Menge Weißwein aus dem einen Gefäß ins
    andere gefüllt. Dann umrühren damit sich alles gut vermischt.
    rot = rot + menge1(weiss)
    weiss = weiss - menge1(weiss) Anschließend wird die gleiche Menge des
    Rotwein/Weißwein-Gemisches zurück in das Gefäß mit Weißwein
    gefüllt, so dass beide Gefäße wieder dieselbe Menge enthalten
    wie zu Beginn.
    rot = rot + menge1(weiss)-menge2(rot + menge1(weiss))
    weiss = weiss - menge1(weiss)+menge2(rot + menge1(weiss))

    aus menge1=menge2 => nix geht verloren Die Frage bleibt dieselbe: Ist mehr Weißwein im Rotwein oder
    mehr Rotwein im Weißwein oder sind die Mengen identisch?

    Bitte mit stichhaltiger Begründung.
    lässt sich nicht genau sagen, da die anfangsmengen nicht gegeben sind

    je nachdem, von welchem wein "mehr" da war, von dem ist mehr im anderen

    und selbst als Mathematiker sag ich : lasst das Gepansche!!



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