Antwort von
nach einer Stunde
hilfreich
Re: Der klügste Sohn
Ein König hat drei schlaue Söhne und der schlauste wird halt
alles erben ( Du bist einer von ihnen ):
König: "Jeder von euch zieht eine Kappe aus diesem Sack und
setzt sie sich auf, so daß jeder der zwei Brüder sie sieht Du
selbst natürlich nicht es ist mindestens eine weiße Kappe im
Sack (ansonsten gibt es noch schwarze )
Wer weiß welche Farbe seine Kappe hat, sagt schwarz oder weiß
und hat gewonnen.
Du ziehst also eine Kappe und stehst deinen Brüdern gegenüber:
Beide haben eine weiße Kappe auf und schweigen .......und Du
???
Wenn nach 1, 2 Minuten keiner was gesagt hat, sage ich "weiss"
(aber nicht zu lange warten, sonst koennte einer der anderen auf den Trichter kommen...)
Zur Erlaeuterung nenne ich mich mal A und die beiden anderen Brueder B und C.
Haette ich, A, eine schwarze Kappe auf, wuerde B eine weisse (C) und eine schwarze (A) Kappe sehen. Dann koennte B ueberlegen:
haette ich, B, eine schwarze Kappe auf, so wuerde mein Bruder C 2 schwarze Kappen sehen und koennte sofort schliessen, dass seine eigene weiss sein muss. Da er aber noch nichts gesagt hat, kann das nicht sein - meine Kappe muss also weiss sein.
Folglich wuerde B "weiss" rufen.
Genau dieselbe Ueberlegung gilt fuer C.
Da beide nichts sagen, kann ich, A, also KEINE schwarze Kappe tragen!
Problematisch ist nur, dass ich lange genug warten muss, um B und C die Gelegenheit zu geben, obige Schluesse zu ziehen, aber nicht zu lange, so dass sie nicht meine eigene Schlussfolgerung nachvollziehen - die Situtation ist naemlich fuer alle 3 dieselbe, da alle 3 weisse Kappen tragen!
Uff! Ein virtueller Extrapunkt fuer jeden, der dieser hypergenialen ;-) Argumentation folgen kann, ohne sich mindestens einen Knoten ins Hirn zu wurschteln!
Mir ist jetzt auch ganz schwummrig...
Barbara