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Re: Ruderboot auf See
Hallo,
also ich meine, dass der Wasserspiegel sinkt, wenn man den Stein in den See wirft.
Wenn der Stein in den See geworfen wird, dann verdraengt dieser Fluessigkeit und die Auftriebskraft, dem der Stein unterliegt ist gleich dem Gewicht der verdraengten Fluessigkeit. Der Stein wird also um das Gewicht der von ihm verdreangten Fluessigkeit leichter. Aber der Stein verdraengt nicht so viel Fluessigkeit, dass er schwimmt, sondern er geht unter. Dies muss auch so sein, da der Stein ja eine viel hoehere Massendichte hat, als das Wasser.
Grundsaetzlich schwimmen alle Gegenstaende in einer x-beliebigen Fluessigkeit, wenn die Massendichten gleich sind. Abgesehen mal von Formgebung im Zusammenhang unterschiedlicher Massendichten.
Maximal verdraengt jeder Koerper sein eigenes Volumen und wenn die Massendichten gleich sind, dann spielt es keine Rolle ob ich mir in dem betrachteten Volumen Fluessigkeitsmasse oder Gestandsmasse denkte. Gleiche Volumina mit gleicher Massendichte bedeutet gleiche Gesamtmasse und demnach gleiche Gewichtskraft.
Das Boot mit Person aber ohne Stein schwimmt aber. Das bedeutet, dass das Boot aufgrund seiner Formgebung so viel Wasser verdraengt, dass diese Gewichtskraft gleicht der Gewichtskraft aus Boot und Person ist. Die Kraefte heben sich also auf.
Befindet sich noch zusaetzlich der Stein im Boot, so muss das Boot um so mehr Wasser verdaengen, dass diese zusaetzliche verdraengte Fluessigkeit - umgerechtet als Gewichtkraft - auch der Gewichtskraft des Steines entgegenwirken kann. Sonst wuerde das Boot untergehen. Demnach muss das Boot mit Stein also mehr Wasser verdraengen und folglich ist der Seespiegel auch hoeher.
Das heisst: Boot, Person und Stein zusammen verdraengen mehr Wasser, als Boot und Person zusammen und Stein getrennt davon.
BYE