Moin Pumpkin,
vielen Dank, für deine schnelle und umfangreiche Antwort.
[…]
Hab mir den Artikel durchgelesen der hier gepostet wurde
(nochmals danke).
Hä?? – Keine Ursache
In dem wurden ein paar Interna die mir neu
waren diskutiert. Wenn das alles so stimmt:
Ich hatte mich auf DEINEN Text bezogen. Was meinst Du?
Verschlüsselung dieser Art gibts bei NTFS unter win2k und
unter winXP (evtl auch unter win2003, aber der Artikel war von
2002).
Pit hatte einfach nur „Win XP“ angegeben und sein Posting war vom 25.12.2003 20:39 Uhr – Was meinst Du?
Beide benutzen genau das gleiche Prinzip. Was
rausgekommen kann hast du erlebt.
Nun ja, ich denke Pit hat’s erlebt.
[Sicher] […] wenn man Windows nicht verändert und die Schüssel-Dateien nicht
löscht/verliert/verändert/weg-formatiert/durch einen
Festplattencrash flöten gehen.
Eben.
Vor Zugriff durch Fremde schützt das System eigentlich nicht.
Das hatte ich auch nicht gemeint.
[…]
Man muss die „Schlüssel“ retten. Sie stehen (angeblich, kanns
nicht testen da kein windows greifbar ist) in einem
Unterverzeichniss von „c:\Documents“
Also ich übersetze mal in die deutsche Version: „C:\Dokumente und Einstellungen“ – korrekt?
Da habe ich (Ordner nicht mitgerechnet) 108743 Einträge, wenn alles sichtbar ist. Und das ohne eingetragene Benutzer oder Gäste, nur mit dem Administrator, dem „Default User“ und den „All Users“. Ich würde mal sagen, das ist das gesamte System mit allen Dateien, die überhaupt auf dem Rechner sind. Ich fange an zu begreifen, daß dieser ganze Ordner „Dokumente und Einstellungen“ nur ein Spiegel ist.
Man müßte also schon mehr wissen. Dateiname, -Typ, -Größe, -Attribut? Irgendwas, was die Suche eingrenzen könnte.
(und in der Registery ?).
Na da müßte man erst recht genau wissen wo und was.
Versteckt und unter windows nicht
auslesbar/backup-bar/kopierbar.
Aber sichtbar schon, oder?
Unter Linux oder mit dem NTFS-DOS-Treiber kann man die
Schlüssel-Dateien (wie jede andere Datei auch, Benutzerrechte
hin oder her) frei auslesen.
Linux kann ich nicht. „NTFS-DOS-Treiber“ höre ich eben das erste Mal, kann man per Google suchen, als Freeware gibt es allerdings offensichtlich nur reine Reader. Um schreiben zu können, braucht es mehrere 100 € teuere Progis.
Weshalb das System auch nicht sicher ist. […] (nicht getestet, da kein windows
greifbar. Wenn du kannst wäre ein Erfahrungsbericht willkommen…
Das ist mir im Moment zu aufwendig. Ich habe ja (gottseidank!) keinen Notfall.
Bei den alten Dateien hilfts nichts da der Schlüssel weg ist)
So hatte ich Dich verstanden.
Ist eigentlich praktisch, dann muss man nicht so lange nach
wichtigen Dateien suchen. Die verschlüsselten werdens
wahrscheinlich sein… […]
Du sprichst in Rätseln. Wie erkenne ich verschlüsselte Dateien, ohne den Versuch zu unternehmen, sie zu öffnen?
[…]
Die „NTFS-Komprimierung“ ist ein netter Werbegag. […] Das einzige was sich
ändert die Grössenanzeige in Windows.
Ach, ist ja ein Ding!
Kann man relativ einfach testen:
erstell eine 1GB-NTFS-Partition, erstell ein Verzeichnis,
markiers als Komprimiertes Verzeichnis und versuch eine 1.1
GB-Datei reinzukopieren. Es wird nicht gehen, egal wie gut die
Datei komprimierbar ist.
So, wie du es beschreibst, wundert es mich nicht. Die Komprimierung findet ja erst in dem als komprimiert gesetzten Laufwerk statt. Dort kommt die Datei aber nicht an (zumindest nicht vollständig), weil sie ja 0,1 GB zu groß ist.
(An sich werden die Dateien mit einer Art gzip komprimiert.
Was ist denn das? Kann man das auch mit WinZip öffnen?
Der dadurch gewonnene Speicherplatz wird aber nicht
freigegeben. Damit ist das System sinnfrei.
Würde ich dann auch so sehen. Das werde ich gelegentlich mal testen.
[…] Man kann komprimierte Dateien also nicht
durch eine Neuinstallation verlieren, […]
… zumindest nicht wegen des Komprimierens.
[…]
[…]
- Wenn ich die Bootpartition komplett kopiere und als BackUp
verstecke (z.B. mit PartitionMagic). Bleiben dann die
Verschlüsselungs-Algorithmen gleich, wenn ich sie im Defektfalle
zurückkopiere?
(Die Algorithmen bleiben immer gleich, nur die Schlüssel
ändern sich)
Das müsste gehen wenn PM eine „Bitwise-Komplett“-Kopie macht.
Das ist eben der Sinn einer Partitionskopie: Bit-weise. Das tut es. Es kopiert ohne nach dem Sinn zu fragen. Es kopiert auch gelöschte Daten, sofern sie noch nicht überschrieben wurden.
[…]
Es hängt davon ab wie gut Windows die Schlüssel schützt. Als
unter Linux die „shadow“-Passwort-Dateien aufgetaucht sind
hatten einige Festplatten-Kopier-programme damit grosse
Probleme. Hatte sich aber nach 1-2 Monaten erledigt. Kann mir
durchaus vorstellen das PM in höheren Versionen das problemlos
macht.
[…]
[…] Die 2. gute Einstellung sind BACKUPS. Desdo mehr,
desdo besser. Unbehängig vom System.
Das kann ich nur bestätigen. Es kommt sehr darauf an, Brain 1.0 oder höher zu verwenden.
Das meiste gilt für win2k, winXP und windows „2003“.
Was ist Win „2003“? Hab ich da was verpaßt? Ich kenn’ nur Office XP und Office 2003.
Offizel heist das Verschlüsselungssystem EFS, falls du mal was zu dem
Thema suchts.
Vielen Dank jedenfalls, hat meinen Überblick erweitert und zu weiteren Überlegungen angeregt.
Flutschigen Gruß,
Kristian