Moin
Wenn ich das alles verstanden habe, ist NTFS unsicher, da man
wie folgt vorgehen kann:
- Man liest die NTFS-Partition mit deinem erwähnten Tool aus
(oder mit einem der 5 anderen die google auf der 1. Seite anbietet…)
Zwischenfrage: Kann man eine NTFS-Partition, zu der man nach
nicht den Verschlüsselungsschlüssel hat, denn wenigstens nicht
kopieren oder ist das auch bedenkenlos möglich.
kopieren geht immer. Wenn der Schüssel fehlt kommt man nicht an den Inhalt der verschüsselten Dateien ran.
NTFS-Paritionen an sich werden nie verschlüsselt. Es werden immer nur einzelne Dateien verschlüsselt. Standartmässig wird also gar nicht verschlüsselt, nur wenn der Windows-User explizit im Explorer auf „verschüsseln“ klickt.
(versuch mal windows selbst zu verschlüssel… also wenn du das System mal nicht brauchts und eh neu installieren wolltest)
- Man teilt den Verschlüsselungsschlüssel irgendwie seinem
System (Linux oder vielleicht sogar dem eigenen Windows) mit,
hängt die Festplatte ran und hat vollen Zugriff…
(Man hat in jedem Fall vollen Zugriff auf nicht verschlüsselte Dateien)
Für Verschüsselte Dateien: ja, so in der Art. Genaue Details liefert Google.
Also, wie macht das denn dann ein vernünftiges
Verschlüsselungsprogramm z.B. Steganos Security Suite.
kenn ich nicht.
Ich
meine hier wird im Grunde ja auch ein temp. Laufwerk in einer
Datei gespeichert. Im Grunde muss sich ja der Schlüssel in
dieser Datei befinden, weil ansonsten das ganze auch völlig
sinnlos wäre, korrekt?
(Der Schüssel wird nie in der Datei gespeichert, so blöd ist keiner)
Wenn der Schüssel zusammen mit der Datei in „falsche“ Hände gerät hat man verloren. Der Schüssel und die Datei müssen möglichts getrennt gespeichert werden, also nicht auf der gleichen Platte, nicht auf dem gleichen System. Gute Tools können deshalb die Schlüssel entweder auf Diskette/USB-Memory-Stick/CD-RW… speichern oder auf einer SMART-Karte (Bank-Karte mit Chip, speziell für Verschlüsselungen) ablegen. In Betrieben werden die Schlüssel auch gerne auf zentralen Servern gespeichert.
Es gibt aber auch System die den Schlüssel gar nicht speichern. Der Schlüssel wird dann aus einem einzugebendem Passwort erzeugt/rerechnet. Das ist sicherer (es sei denn die Leute schreiben das Passwort auf Laptop’s…). Solche Verfahren sind meistens Symetrische Verfahren. Diese Verfahren kann man aber nicht für Digitale Unterschriften benutzen, weshalb sie am verschwinden sind.
(DES, 3DES, DESX, Blowfish, Rijndal,… sind symetrische. RSA, PGP, alles was sich in mail-Programme einbaut sind asymetrische)
hoffe geholfen zu haben.
cu