Nochmals PC verweigert die Arbeit; Lösung:

Hallo und Danke an alle Poster auf meinen Artikel.

Da dieser etwas weiter unten auftaucht und ich wohl nicht der Einzige mit diesem Problem bin (war) hier die Lösung nachdem ich die Kiste bald aus dem Fesnter geworfen hatte.

Es lag lediglig am Arbeitsspeicher. Ich weiss nicht wie der einen Knacks bekommen hat (war gerade einmal 2 Monate alt)
jedenfalls neuer RAM eingebaut und die Kiste läuft wie in guten alten Zeiten.

Dazu hätte ich noch eine Frage: Kann man den defekten RAM aufbereiten lassen oder kann der getrost in die Tonne?

Gruß
strangerone

Hallo stranger !

Ob der Arbeitsspeicher kaputt ist oder nicht, scheint ja noch nicht 100%ig sicher zu sein.
Es gibt 2 Möglichkeiten, warum der (jetzt ausgebaute) Speicher Probleme gemacht hat :
1.) zu „scharfes“ Timing wurde im BIOS eingestellt (die Folge : beim Schreib/Lese-Zugriff konnten nicht alle Daten in der „Kürze“ der Zeit bearbeitet werden
2.) das Motherboard ist „sehr wählerisch“ bei der Speicherfrage !
Es gibt eine große Schar von „INFINEON-Speicher-FANS“, welche bei einigen Motherboard-Hersteller unbedingt nur Infineon verbauen.
Aber bei manchen Motherboards können Infineon wiederum schnell zu Problemen führen, obwohl es sich um ganz gute Speicherchips handelt.
(soll bedeuten : so manche Hauptplatine möchte unbedingt „IHREN“ Speicherchip, sonst sind Probleme wahrscheinlich…)
Hilfen zu Motherboards sind auch unter www.tomshardware.de zu finden!
Gruß, Mark

hi,

Dazu hätte ich noch eine Frage: Kann man den defekten RAM
aufbereiten lassen oder kann der getrost in die Tonne?

Klar kannst den „aufbereiten“ lassen. Du hast schliesslich gewährleistung auf das teil. Geh zum händler und lass dir neues geben.

lg,
fred

Hallo Mark,

vielen Dank für die Infos wobei eine weitere Frage auftaucht:

Vor knapp zwei Monaten bin ich umgestiegen von SD auf besagtem DDR-RAM (kein Infineon) ohne das es zu Problemem gekommen ist. Keine Änderungen am BIOS vorgenommen. Der PC lief einwandfrei. Angenommen das Motherboard benötigte unbedingt einen Infenion, hätte es dann nicht von vornherein Probleme geben müssen und nicht erst nach zwei Monaten? Kann es evtl. sein (so genau kenne ich mich damit nicht aus) das ich nach dem „herunterfahren“ die Netzspannung zu schnell getrennt habe und der RAM dadurch einen Knacks bekommen hat?

Danke im Voraus.

Gruß
strangerone

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo fred,

mit der Gewährleistung ist klar, die Frage meinerseits war ein bischen falsch formuliert, es ging mir um den technischen Hintergrund:

Kann man grundsätzlich einen defekten RAM reparieren?

Gruß
strangerone

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo strangerone,

mit der Gewährleistung ist klar, die Frage meinerseits war ein
bischen falsch formuliert, es ging mir um den technischen
Hintergrund:

Kann man grundsätzlich einen defekten RAM reparieren?

Das RAM, also das IC, kann man nicht reparieren.
Ein RAM-Modul, teoretisch schon, in dem man das defekte IC auslötet und mit einem neuen ersetzt. Wird aber aus Kostengründen nicht gemacht.

Allerdings stellt sich die Frage ob das Teil wirklich defekt ist, oder nur in deinem PC die Zusammenerbeit verweigert.

MfG Peter(TOO)

Hallo strangerone,

vielen Dank für die Infos wobei eine weitere Frage auftaucht:

Vor knapp zwei Monaten bin ich umgestiegen von SD auf besagtem
DDR-RAM (kein Infineon) ohne das es zu Problemem gekommen ist.
Keine Änderungen am BIOS vorgenommen. Der PC lief einwandfrei.
Angenommen das Motherboard benötigte unbedingt einen Infenion,
hätte es dann nicht von vornherein Probleme geben müssen und
nicht erst nach zwei Monaten?

Die ANsteuerung von so einem DRAM ist recht kompliziert, da müssen verschiedene Signale, innerhalb definierter Zeitabschnitte, gesetzt werden. Etwas zu früh oder etwas zu spät, und der Speicherzyklus ist fehlerhaft…
Leider sind diese Zeitabschnitte, innerhalb derer alle funktioniert, nicht fest, sondern ändern sich mit der Temperatur und der Versorgungsspannung und der Zeit (Alterung der Bauteile) und jedes hergestellte Bauteil ist auch noch etwas „eigen“, mal abgesehen von unterschiedlichen Herstellern, welche auch noch ihre eigenen Spezifikationen haben.
Hinzu kommt noch das gleiche Spielchen beim Chipsatz welcher das RAM ansteuert.
Da kann es schon sein, dass sich etwas so verschiebt, sodass es dann irgendwie nicht mehr zusammenpasst und ein Fehler entsteht.

Hinzu kommt noch, dass bei DDR, grob, doppelt so viele Signalwechsel stattfinden, also alles noch etwas „enger“ wird.

Um dir da eine kleine Hilfe bei der Grössenordnung zu geben.
Bei 100MHz Takt, hast du 10ns pro Takt, die Signale müssen dabei in der Grössenordnung von 1ns stimmen.

Und jetzt kommt’s: In 1ns legt das Licht noch eine Strecke von 30cm zurück (Ein Signal in Kupfer ist noch etwas langsamer) !!

Wenn du dir dein MoBO mal genau ansiehst wirst du feststellen, dass einzelne Literbahnen komische Schlaufen machen, dies muss man tun, damit alle Leiterbahnen gleich lang sind, damit die Signale gleichzeitig z.B. am RAM ankommen.

Kann es evtl. sein (so genau
kenne ich mich damit nicht aus) das ich nach dem
„herunterfahren“ die Netzspannung zu schnell getrennt habe und
der RAM dadurch einen Knacks bekommen hat?

Nein das kann nicht sein !

MfG Peter(TOO)