Unterschied NTFS 3.0 und 3.1

Hallo zusammen,
wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen 3.0 und 3.1 ?
Ich habe da bisher noch nichts bemerkt.

Gruß
Peter

aus dem Partition magic Handbuch:
"…Unter Windows werden NTFS-Partitionen bei der Erstellung Versionsnummern zugewiesen. Windows NT 4.0 erstellt Version 1.2, Windows 2000 die Version 3.0 und Windows XP die Version 3.1. Sie können die NTFS-Versionsnummern vorhandener NTFS-Partitionen mit PartitionMagic nicht ändern…

Wird Windows NT 4.0 (vor SP6) ausgeführt und Sie installieren Windows XP als zweites Betriebssystem, stellt Windows XP alle NTFS-Partitionen auf Version 3.1 um. Beachten Sie, dass Windows NT 4.0 dann möglicherweise nicht mehr verwendet werden kann.
Es handelt sich hierbei um eine Funktion von Windows XP, die unabhängig von PartitionMagic arbeitet.

Wenn Sie Windows XP installieren, werden die NTFS-Partitionen automatisch auf die Version 3.1 umgestellt."

Moin

wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen 3.0 und 3.1 ?

es gibt keinen realen Unterschied. Es geht grösstenteils um das aussperren alter und nicht von M$ stammender Systeme.

(Die 3’er-Serie kommt mit grösseren Platten besser klar als die alte Serie)

cu

Hallo Peter,

die neuen Features in Windows XP erfordern Datenstrukturen auf der Festplatte, durch die die entsprechenden Volumes für Windows NT 4.0-Computer nicht mehr verfügbar sind. Um auf etwaige Dual-Boot-Szenarien vorbereitet zu sein, wird empfohlen, Windows NT 4.0 auf das Service Pack 4 (SP4) zu aktualisieren, bevor Sie die Installation von Windows XP starten. Die Version von NTFS, die in Windows XP enthalten ist, kann von Windows NT 4.0 nicht richtig interpretiert werden. In Windows NT 4.0 SP4 gibt es jedoch einen aktualisierten Treiber „Ntfs.sys“, durch den Windows NT 4.0 NTFS-Volumes in Windows XP lesen und beschreiben kann.

Zu den neuen Features des Dateisystems NTFS 5.0 zählen die folgenden:

• Datenträgerkontingente: Administratoren können die Menge an Festplattenspeicher, die Benutzer belegen dürfen, für jedes einzelne Volume festlegen und begrenzen. Die drei Kontingentstufen sind: „Deaktiviert“, „Ablaufverfolgung“ und „Erzwungen“.

• Verschlüsselung: Das NTFS 5.0-Dateisystem kann Daten in Dateien automatisch verschlüsseln und entschlüsseln, während sie auf die Festplatte geschrieben oder von dieser gelesen werden.

• Analysepunkte: Programme können ausstehende Operationen für Objekte im Dateisystem ermitteln und ihren Code ausführen, bevor Dateidaten zurückgemeldet werden. Dieses Feature kann eingesetzt werden, um Dateisystem-Features zu erweitern (wie zum Beispiel Bereitstellungspunkte), die Sie verwenden, um Daten umzuleiten, die von einem Ordner auf ein anderes Volume oder eine physische Festplatte gelesen oder geschrieben werden.

• Dateien mit geringer Datendichte: Durch dieses Feature können Programme sehr große Dateien erstellen, dabei aber nur so viel Festplattenspeicher verbrauchen, wie unbedingt benötigt wird.

• USN-Journal: Bei diesem Feature wird ein permanentes Protokoll aller Änderungen erstellt, die an Dateien auf dem Volume vorgenommen wurden. Dieses Feature ist einer von drei Gründen, aus denen Windows-Domänencontroller eine NTFS 5.0-Partition als Systemvolume verwenden müssen.
(Quelle: www.microsoft.com)

Ich hoffe das hilft dir weiter.

Gruß

Phoebe

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