Hallo.
Habe gestern abend für einen Bekannten (bisher Win98-User mit wenig Erfahrung und ohne Internet) WLAN DSL (einschließlich e-Mail, Browser, Firewall etc.) auf seinem alten PC und auf seinem nagelneuen Laptop (WinXP) installiert. Alles ging gut, bis ich gegen 1:00 früh auf seinem Laptop Norton Internet Security (2004) installierte; hab leider (war wohl schon etwas müde) vergessen, vorher die WinXP-eigene Firewall und das vorinstallierte Antivirenprogram (ich glaube „Safetrust“) zu deinstallieren. Nach dem Neustart ging nichts mehr - Norton meldete noch, dass ein Programm auf das System zuzugreifen versuche, danach war der Bildschirm eingefroren (vermutlich „Krieg der Firewalls und/oder der Antivirenprogramme“.
F8 und „letzte funktionierende Installation“ brachte keinen Erfolg (offenbar erkannte WinXP die „kaputte“ Installation als „funktionierend“, da sie ja anstandslos hochfuhr - und erst unmittelbar danach „einfror“)
„Strg+Alt+Entf“ ließ mich den Norton auch nicht „abschießen“, da der Bildschirm regelmäßig einfror, bevor ich das „Prozesse-Fenster“ öffnen konnte.
„Abgesicherter Modus“ brachte auch nichts, da sich im abgesicherten Modus weder die WinXP Firewall noch Norton noch das Antivirenprogramm de-installieren liessen.
Ich habe mal - glaube ich - gelesen, dass WinXP mehr als nur die letzte funktionierende Installation speichert. Stimmt das - und wenn ja, wie kann ich die vorletzte oder vorvorletzte Installation „zurückholen“?
Falls jemand noch eine andere Idee hat, wie ich das Problem lösen kann, ohne das Betriebssystem ganz neu zu installieren, wäre das natürlich toll; die Sache ist mir natürlich ziemlich peinlich…
Letzte Frage: würde die Wiederherstellungskonsole da helfen (mein Bekannter hatte die Installations-CD nicht griffbereit, und da es schon ziemlich spät war, hab ich seine Suchaktion - unvorhersehbarer Länge- nicht mehr abgewartet)?
Inzwischen hat er die CD gefunden, morgen fahre ich wieder hin. Wäre toll, wenn ich da dann den einen oder anderen hoffnungsvollen Lösungstipp im Gepäck hätte…
Vielen Dank,
Ulrich