WindowsXP - ca. 30s hang bei Explorerstart

Hallo zusammen,

kurz die Konfiguration:

Windows XP prof. SP2, Virenscan mit CD von c’t 23/2005 und tagesaktuellen Virendaten negativ.

Seit ein paar Tagen scheinen Prozesse, die die Directorystruktur initial einlesen ca. 30s lang zu hängen. Danach geht’s normal flott und ohne Probleme weiter. Das tritt z.B. auf, wenn man den Windows-Explorer öffnet. Der reduzierte Baum incl. Startmenue ist zu sehen, aber bis zum kompletten Baum brauch es die angegebene Zeit.
Das gleiche gilt für ein Abspeichern von Dateien. Sobald man das Zielverzeichnis wechseln will, dauert es ca. 30s. Speichern ins Default-Verzeichnis geschieht sofort.
Auch im IE dauert es die angegebenen Zeit, bis nach Eingeben einer URL versucht wird, die Seite aufzubauen.

Das Verhalten tritt im abgesicherten Modus (auch mit Netzwerk) nicht auf.

Auch das Deaktivieren vieler Dienste, wie z.B. Virenscanner brachte nichts.

Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte bzw. was man wie tracen/debuggen kann, um dem Fehler auf die Spur zu kommen? Änderungen am System (HW und SW) habe ich nicht vorgenommen.

Vielen Dank im voraus,

Holger

Hallo Sporty,

Also ich weiß nicht so recht woran es liegt, aber das gleiche Phänomän hatte ich mal, als ich in einem langsamen Netzwerk eingestöpselt war.

Zieh mal das Netzwerkkabel und probiere das nochmal. Bei mir ging dann alles wie gewohnt schnell.

Ich vermute die Ursache darin, dass Windows beim initialen Explorerstart die Netzwerkumgebung durchsucht. Und wenn jetzt jemand im Netz das verzögert (möglicherweise kein Response durch ne Firewall und Windows wartet bis die maximale Versuchszeit zuende ist) kommt es zu der Warterei.

Das ist meine Mutmaßung. Wenn das aber so ist, würde ein herabsetzen der Timeout-Zeiten für das durchsuchen von Netzwerkordnern Abhilfe schaffen. Wie das geht weiß ich allerdings jetzt so nicht.

der Günther